Der Ruhrpilot
Düsseldorf, 01.06.2025: 604 Tage, 58 Menschen

Noch immer sind 58 Menschen, von der islamistischen Terrorgruppe Hamas ermordete Menschen eingeschlossen, Geiseln im Terrornest Gaza. Unter ihnen z.B. Elkana Bohbot (Ruhrbarone: Elkana Bohbot verkauft kein Eis mehr). Seit nunmehr 600 Tagen. Jeden Sonntag wird, seit über einem Jahr, bei Run for Their Lives in Düsseldorf an das Schicksal der Verschleppten erinnert.
Auch an diesem Sonntag wird bei einem 18-minütigen Spaziergang für die Freilassung der Entführen, darunter auch deutsche Staatsbürger, demonstriert:
- 01.06.2025
- 16:00 Uhr
- Graf-Adolf-Platz (Königsallee/Graf-Adolf-Platz, Düsseldorf)
„Serielles bauen könnte ebenfalls dazu beitragen, die Wohnungsnot zu lösen“

Der angekündigte Wohnungsbauturbo des Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
(BMWSB) ist schon lange überfällig und soll jetzt endlich kommen. Inhaltlich zeichnen sich schon erste Konturen ab, auch wenn das neue Gesetz und deren Vorgaben noch nicht veröffentlicht sind. Von unserem Gastautor Tobias Beuler.
Unter anderem sollen die Genehmigungsverfahren vereinfacht werden, um Bauämter, Projektentwickler und private Bauherren zu entlasten. Serielles bauen und Häuser aus Holz sowie aus dem 3D-Druck will
Bodo im Juni
Die Juniausgabe des Straßenmagazins Bodo beleuchtet Themen rund um Flucht, Asyl und gesellschaftliche Abschottung – passend zum Weltflüchtlingstag. Neben diesem Schwerpunkt bietet das Heft facettenreiche Beiträge zu Kunst, Theater und regionalen Initiativen.
Wie Menschen auf der Flucht abseits von offiziellen Lagern leben, zeigt der Fotojournalist Klaus Petrus, der seit 2016 Fluchtrouten durch den Balkan dokumentiert. Persönliche Perspektiven liefert auch Jamil Ayoub, der 2015 aus Syrien floh und heute als Sozialarbeiter in Dortmund tätig ist. Sein Gespräch dreht sich umEnttäuschungen, Gestaltungswillen, Abschottungsrhetorik und die Wahrnehmung der syrischen Diaspora. Ahmed A., der in Ägypten Folter erlitt und später Hilfe bei der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum suchte, blickt gemeinsam mit Therapeut Eike Leidgens mit Sorge auf den aktuellen politischen Kurs.
Neben gesellschaftlichen Themen widmet sich das Magazin auch kulturellen Impulsen: Sabine Reich, neue Leiterin des Bochumer Off-Theaters, bringt frischen
The Düsseldorf Düsterboys live in Essen
The Düsseldorf Düsterboys, Samstag, 31. Mai, 16.30 Uhr, Treibhaus-Festival, Zeche Carl, Essen
Der Ruhrpilot
Regisseur Aljoscha Pause zu ‚Fritz Litzmann, mein Vater und ich‘: „Etwas Besseres kann mir als Filmemacher eigentlich nicht passieren!“
Mit seinen dokumentarischen Arbeiten hat sich der Bonner Aljoscha Pause längst einen Namen gemacht – als ein Filmemacher, der tief eintaucht, genau hinschaut und dabei stets den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Ob im Sport, in der Gesellschaft oder im Privaten: Seine Filme erzählen von inneren Kämpfen, äußeren Zwängen und der Suche nach Identität.
Nun kommt „Fritz Litzmann, mein Vater und ich“ in die Kinos – ein sehr persönliches Werk, das sich mit einem bislang kaum beleuchteten Kapitel der eigenen Familiengeschichte beschäftigt. Im exklusiven Ruhrbarone-Interview spricht Aljoscha Pause über die Hintergründe, die Auswirkungen des Films auf das Verhältnis zu seinem Vater und berichtet von ersten Reaktionen des Publikums.
Israels Kampf hilft Deutschland

Selten war Kritik an Israel so en vogue wie heute. Doch die Feinde Israels sind auch die Feinde der Bundesrepublik. Unterstützung und Dankbarkeit statt Geschichtsabwicklung wären angebracht.
Nachdem die Hamas und ihre Verbündeten, oft mit Unterstützung von Zivilisten aus Gaza, Israel am 7. Oktober 2023 fast 1.200 Menschen ermordet und 250, darunter zwölf Deutsche, als Geiseln verschleppt hatten, schlug die israelische Armee zurück. Der Gaza-Krieg hält nunmehr 600 Tage an, und Israel hat auf keiner Ebene gewonnen: Medial hatte das Land den Krieg bereits verloren, noch während die Killerkommandos auf seinem Territorium aktiv
Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet gestiegen

Im Mai waren 280.604 Menschen arbeitslos gemeldet, ein Anstieg von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gegenüber April stieg die Zahl der Arbeitslosen leicht um 0,1 Prozent – die sonst übliche saisonale Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes blieb aus.


