Kaum eine Gruppe kämpft so lange gegen die Dortmunder Naziszene wie die Autonome Antifa. Wir sprachen mit einem ihrer Vertreter über die geplanten Proteste gegen den Naziaufmarsch am kommenden Samstag.
Wenn am Samstag die Nazis durch Dortmund marschieren, wird es von Seiten der Antifa keine Gegendemo geben. Warum?
Die letzten Aktionen gegen Naziaufmärsche sind in Dortmund von einem Massiven Polizeiaufgebot begleitet worden. Insbesondere am 1. Mai, aber auch schon vorher hat sich gezeigt, das die Polizei Demonstrationen derart gängelt, dass von eher von einem Gefangenentransport gesprochen werden sollte. Um auf diese Repression zu reagieren, haben wir uns entschlossen, auf vorher angemeldete und mit der Polizei “kooperierte” Demonstrationen zu verzichten. Um in Dortmund Naziaufmärsche zu stören oder gar zu verhindern braucht es dynamische Konzepte, die für die Polizei nicht planbar sind.
Wir haben uns entschieden, eine Kundgebung zu organisieren, die allen interessierten Menschen als Anlaufpunkt dienen kann, um sich Informationen über die jeweils aktuelle Situation zu holen. Was dann passiert liegt in eurer Hand, Leute!
Habt ihr schon einen Ort für die Kundgebung?
Das ist nicht so einfach. Wir befinden uns seit etwa zwei Wochen in Verhandlungen mit der Polizei, die zunächst die Meinung vertreten hat, keiner der ca. ein Dutzend Plätze in der Innenstadt sei für eine solche Kundgebung verfügbar, und uns stattdessen hinter den Hauptbahnhof, weitab von der Öffentlichkeit, verschieben wollte.
Da ich nun häufig gehört habe, die Bundestagswahl am 22. September sei im Grunde schon entschieden – zugunsten von Angela Merkel – , und gefragt worden bin, ob ich das auch so sehe, kommen hier sechs Gründe, warum dem mitnichten so ist. Von unserem Gastautor 

NRW: SPD hält an Regulierung für Trödelmärkte fest…
Vor einem Jahr, es war kurz vor dem geplanten Naziaufmarsch Anfang September 2012, sorgte das Antifacamp für viel Aufregung: Nazigegner aus ganz Deutschland wollten für ein paar Tage in Dortmund campieren, um gegen den dann durch das Verbot der Kameradschaft Nationaler Widerstand Dortmund ebenfalls untersagten Naziaufmarsch zu protestieren. Die Stadt verbot das Camp, OB Ullrich Sierau stellte in einer Rede sogar die Nazigegner auf eine Stufe mit den Rechtsradikalen.
„Ferrero Küsschen“ hat momentan Ärger. Und der ist hausgemacht. Mit einem Werbespot unter dem Motto „Deutschland wählt weiss“ zieht die Firma den Unmut der Netzgemeinde auf sich, es werden Rassismus-Vorwürfe erhoben. Nun hat der Süßwarenhersteller eine Entschuldigung veröffentlicht.