H-Bahn-Chef: „Wir sind ein Dortmunder Wahrzeichen“

H-Bahn an der TU Dortmund (Foto: H-Bahn21)
H-Bahn an der TU Dortmund (Foto: H-Bahn21)

„Wenn international über Dortmund berichtet wird, dann über den BVB oder uns“, sagt H-Bahn-Geschäftsführer Rolf Schupp nicht ohne Stolz: „Unsere Bahn ist ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt“. Ruhrbarone.de hat mit ihm über die Dortmunder Schwebebahn und einen möglichen Weiterbau Richtung City gesprochen.

„Im Moment haben wir gar keine Zeit, um über einen Ausbau nachzudenken“, bremst Schupp gleich zum Einstieg zu hohe Erwartungen, um aber wenige Minuten später Pläne für neue Strecken aus dem Schreibtisch zu zaubern. Natürlich träumt er vom Weiterbau, muss aber vorsichtig sein, schließlich gehört seine H-Bahn zu den Verkehrsbetrieben der Dortmunder Stadtwerke, die neben der vergleichweise kleinen Hängebahn auch U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse durch Dortmund schickt.

Dass es die H-Bahn überhaupt gibt, haben die Dortmunder dem Gründer des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik, Professor Reinhard Jünnemann, zu verdanken. Der schnappte der Stadt Erlangen das Projekt nämlich vor der Nase weg. Bereits in den 70er-Jahren hatte Siemans in

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Fußball: Kurioses Domain-Geschacher um ‚Grundig-Stadion.de‘

Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc
Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc

Bemerkenswerte Randgeschichte aus der Fußball-Bundesliga: Sehr zum Unwillen einiger Fans des 1.FC Nürnberg haben sich die Clubverantwortlichen jüngst entschieden die Namensrechte der Nürnberger WM-Arena, welche bis zum Saisonstart offiziell noch ‚Easycredit Stadion‘ hieß, nun für die nähere Zukunft an die Firma ‚Grundig‘ zu verkaufen. Findige Anhänger des Bundesligisten sicherten sich nun aber in Windeseile die Internetdomain ‚Grundig-Stadion.de‘ und bieten diese nun u.a. gegen reichlich ‚Freibier‘ zum Verkauf an:

http://grundig-stadion.de/

Die Aktion steht offenkundig in einem indirektem Zusammenhang mit geplanten Protesten von Nürnberger Fußball-Fans

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Meteoriteneinschläge in Russland Reaktion auf Schalker Effenberg-Diskussion?

Nur weniger Tage nachdem  Sport-Bild berichtete, das Stefan Effenberg einer der Kandidaten für den Trainerposten auf Schalke ist sandte der Himmel in der vergangenen Nacht eine eindeutige Reaktion: In Russland, der Heimat von Schalke-Hauptsponsor Gazprom, gab es mehrere Metoriteneinschläge. Häuser zitterten, Menschen wurden verletzt. Zeit für die Verantwortlichen von Schalke 04 sich von den Effenberg-Plänen eindeutig zu distanzieren und sie zu begraben – bevor noch schlimmeres geschieht.

 

Über Entschuldungsfonds, Stärkungspakte und Schutzschirme – Rettung oder Abwicklung der kommunalen Selbstverwaltung?

Lars Holtkamp, Grüne-Waltrop Foto: Robin Patzwaldt
Lars Holtkamp, Grüne-Waltrop Foto: Robin Patzwaldt

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Lars Holtkamp ist Inhaber eines Lehrstuhls an der Fernuniversität Hagen. Eines seiner Schwerpunktthemen ist Haushaltspolitik. Privat engagiert er sich seit Jahren für die Partei Bündnis 90/ Die Grünen im Waltroper Stadtrat.

Auch hier bei den Ruhrbaronen sind in den letzten Jahren schon einige Texte von ihm erschienen.

Ich selber hatte zuletzt Ende 2012 die Gelegenheit ein kurzes Interview mit ihm zu führen, in welchem wir auch bereits kurz auf das Thema des Stärkungspaktes zu sprechen kamen.

Nun wird in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift ‚AKP‘ (der Zeitschrift für Alternative Kommunalpolitik) ein, wie ich finde, sehr interessanter Artikel von ihm zu diesem Thema erscheinen, welchen wir auch hier bei den Ruhrbaronen veröffentlichen dürfen, und den ich Ihnen an dieser Stelle auch nicht vorenthalten möchte:

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[„Rocketchris“ rockt das Herrenzimmer!]

glatthor01

Christian Glatthor aus Gladbeck, alias Rocketchris, seit vielen Jahren weltweit als Lichtdesigner und Lichtoperator mit Musikern und Bands wie Klee, Sportfreund Stiller, Rea Garvey, Gentleman und Andreas Bourani unterwegs, hat vor zwei Jahren begonnen seine eigenen Projekte als Lichtdesigner fotografisch zu dokumentieren.  Die gelungenen Aufnahmen fanden schnell Anklang, und so konnte er nun schon das eine oder andere Mal seine eigentliche Arbeit mit der als Tourfotograf verbinden.

So ist er zur Zeit wieder mit dem Musiker Rea Gravey unterwegs, für den im letzten Jahr schon ein Singlecover entstanden ist, und auch von Philipp Poisel wurde er bereits zu einem DVD Concertshooting gebucht.

Am Samstag, dem 16.02,2013, lädt Christian Glatthor nun zu seiner ersten Ausstellung ins Herrenzimmer ein, wo er eine Auswahl seiner besten Konzertfotos präsentieren wird.

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Frühstück

Nazi-Demonstration in Dortmund
Nazi-Demonstration in Dortmund

Nazis: NSU-Spur führt in Dortmunder Neonazi-Szene…Der Westen

BVB: Um Hummels‘ Willen…Spiegel

BVB II: Eintracht freut sich auf Dortmund…HR Online

Schule: Töpfe für Klassenfahrten sind schon leer…Ruhr Nachrichten

OB: Kampstraße wird nicht nach Samtlebe benannt…Ruhr Nachrichten

Trauer: Peter Migdalsky überraschend gestorben…Ruhr Nachrichten

Zuwanderung: Städtetag besorgt über Armutseinwanderung…FAZ

Comedy: Tipps aus dem Programm von RuhrHOCHdeutsch 2013…Coolibri

Klassik: Mariame Clément inszeniert „Figaro“ an der Oper Dortmund…Xtranews

 

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Der Ruhrpilot

Nazi-Demo im Saarlandstraßenquartier im Dezember 2010
Nazi-Demo im Saarlandstraßenquartier im Dezember 2010

Terror: NSU-Helfer und Sprengstoffbeschaffer mit Hang zu Dortmund…WAZ-Recherche

WAZ: WAZ“-Chefredakteur Ulrich Reitz: „Ja, es wird Kündigungen geben“…Newsroom

NRW: Land will Kampf gegen unseriöse Abmahnungen im Internet forcieren…Kölner Stadtanzeiger

Ruhrgebiet: IKEA verstärkt Kampf rund ums und im Revier…Schmidts Katze

Ruhrgebiet II: Ausstellung – Sozialgefälle im Ruhrgebiet…Der Westen

Bochum: Pro NRW versucht noch eine Demo…Bo Alternativ

Bochum II: Stadtwerke schließen Deal mit Sascha Hellen aus…Der Westen

Dortmund: Kampstraße wird nicht nach Samtlebe benannt…Ruhr Nachrichten

Duisburg: IG Metall will bei Jobabbau gegenhalten…Der Westen

Duisburg II: DVG will Straßenbahn-Netz womöglich ausbauen…Der Westen

Essen: Dialog zwischen Ruhrbischof und Homosexuellen verläuft ruhig…Der Westen

Essen II: Studenten aus aller Welt lernen Essen und das Ruhrgebiet kennen und schätzen….Der Westen

Umland: Dresden – Last Nazi standing?…Publikative

Medien: Prognosen…Charly & Friends

Pop: Melodien aus Rachenschleim – Wie singen Rocker?…Welt

Arbeitslosigkeit: Einer von 39.050

Arbeitsamt. Foto: mkorsakov Lizenz: CC
Arbeitsamt. Foto: mkorsakov Lizenz: CC

Dortmund gilt als Vorzeigebeispiel für gelungenen Strukturwandel. Die Stadt hat sich erfolgreich vom Stahl- und Kohlestandort zu einer Hightech-Metropole gewandelt. Mit einem kleinen Schönheitsfehler: Am Arbeitsmarkt ist diese Entwicklung spurlos vorbeigegangen. Das Schicksal von Heinz B. steht stellvertretend für 39.050 andere.

Die Stimmung von Heinz B. schwankt zwischen Angst und Verzweiflung: „Wie soll ich ab März über die Runden kommen?“, fragt er sich immer und immer wieder. Ohne bisher eine Antwort gefunden zu haben. Wahrscheinlich gibt es auch keine. Noch bezieht er Arbeitslosengeld, ab 1. März rutscht der 57jährige aber in Hartz IV.

Sein sozialer Abstieg begann mit einem Herzinfarkt vor zwei Jahren. Heinz B. verlor seinen Job. Als Elektriker im Außendienst hatte er bis dahin ordentlich verdient. Für einen Heizungsbaubetrieb wartete er in ganz Dortmund Anlagen. Doch mit dem Alter kamen die Krankheiten und die Arbeitslosigkeit. Der Herzinfarkt und chronisches Asthma.

Gerne würde er wieder arbeiten: „Aber ich darf nicht, sagen die Ärzte, höchstens was Leichtes, den alten Beruf kann ich nicht mehr ausüben.“ Verzweifelt hat er monatelang eine einfache Tätigkeit gesucht. Um wenigstens etwas Geld zu verdienen und um eine Aufgabe zu haben: „Erst hat man mich im Amt hin und hergeschickt, um dann doch nichts zu finden“, klagt B. und stellt resigniert fest: „Ich bin unvermittelbar“.

Auch seine Frau wird in den nächsten Tagen den Job verlieren. Sohn und Tochter wohnen noch zuhause. Die Tochter – auch arbeitslos, der Sohn in der Ausbildung. Das Geld ist schon jetzt knapp. Der Sohn gibt etwas von seinem Lohn ab, damit die Familie überhaupt noch überleben kann. Für Luxus, eine Shoppingtour durch die City oder den Besuch einer Veranstaltung oder des Kinos fehlt das Geld jetzt schon.

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