Tarakany!, Donnerstag, 14. Februar, 20.00 Uhr, Bahía de Cochinos, Castrop-Rauxel
Der Ruhrpilot
Debatte: Die Kollateralschäden des Peerblogs…Post von Horn
Debatte II: PeerBlog, Wir-in-NRW-Blog und Gelsenwasser – Ein Mann im Hintergrund…WAZ Recherche
NRW: Der Wirtschaftsminister, der anders ist…RP Online
Recht: Die Abmahnindustrie wird von dieser Koalition weiter gefördert werden…Netzpolitik
Bochum: Massive Steigerung bei Stromsperren…Bo Alternativ
Bochum II: Höhere Kosten beeinflussen Kunden mehr als Atrium-Talk-Affäre…Ruhr Nachrichten
Bochum III: Megafon heißt jetzt Zeitzeug…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Stadt will Schulsozialarbeit retten…Ruhr Nachrichten
Essen: Mit verdrießlichen Grüßen…Der Westen
Essen II: Rechtsamt erteilt Öffnungszeiten für Christinenpark Absage…Der Westen
Debatte III: Papam habemus…Telefacts
Verrät der Papst durch seinen Rücktritt den heiligen Geist?

Heute frag ich mich, ob ich der einzige bin, der es schlimm findet, dass der Papst zurückgetreten ist.
Ich meine, ich komme aus Herne. Ich bin Katholik. Immer gewesen.
Und ich denke, der oberste Katholik von uns allen wird ja nicht wie in meiner Realschule in geheimer Klassensprecherwahl gewählt. Nein: ich dachte immer, für die Papstwahl kamen die weisen Alten zusammen, um den göttlichen Auftrag zu erfüllen, den Stellvertreter des Herrn auf Erden zu finden. Die weisen Alten haben überlegt, geprüft, gebetet und dann haben sie irgendwann den einen, der alles zusammenhalten soll, gefunden, inspiriert vom heiligen Geist.
Die Wahl zum Papst ist eine göttliche Berufung.
Ratzinger hat die Berufung angenommen und ist Benedikt geworden. Er hat nicht nur seinen Namen gewechselt, sondern seine Existenz im göttlichen Auftrag in einen Dienst an alle gestellt. Er hat den Willen des heiligen Geistes verkörpert. Zumindest für mich. Ich kann das gut finden oder schlecht finden. Ich kann mich ärgern oder freuen. Eines ist sicher: Der Papst erfüllt seine Berufung.
Opel-Chef ist Pannekopp des Jahres -WAZ erhält Ehrenpreis
Opel Chef Thomas Sedran kann sich freuen: Er wurde per Applaus-Barometer von den Besuchern der Alternativ-Karnevalsshow Geierabend zum Pannekopp des Jahres bestimmt. Der mit der Auszeichnung verliehene Karnevalsorden besteht aus 28,5 Kilogramm rostigem Stahl.
Einen Ehren-Pannekopp erhielt die WAZ-Mediengruppe für die seine Erfindung der „Zeitung ohne Redaktion“ – seit dem 1. Februar erscheint die Westfälische Rundschau (WR) ohne das Zutun eigener Mitarbeiter: Den Mantelteil liefert die WAZ-Zentrale, die Lokalteile die Redaktionen des ehemaligen Wettbewerbs. In Dortmund kommt der Lokalteil der WR von den Ruhr Nachrichten.
Ruhrbarone gründen einen Freundeskreis

Ihr mögt die Ruhrbarone? Na gut, nicht immer, aber im Großen und Ganzen schon. Und Ihr würdet auch gerne unsere Arbeit unterstützen – das zumindest haben wir immer mal wieder gehört. Nun, wir haben da eine Idee:
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Phonotoxics-Session
Phonotoxics-Session, Mittwoch, 13. Februar, 21.00 Uhr, Domicil
Nick Cave & The Bad Seeds
Nick Cave & the Bad Seeds, Mittwoch, 13. Februar, 20.00 Uhr, Admiralspalast, Berlin
Frühstück
Geierabend: Opel-Manager und Medienberater Hellen für «Pannekopp» nominiert…IVZ
Stadt: Panne im Personalamt – Verträge laufen zwei Jahre zu lang…Ruhr Nachrichten
BvB: Chelsea to miss out on another target as Borussia Dortmund manager Jürgen Klopp vows to stay put…The Telegraph
BvB II: Jürgen Klopp erteilt Chelsea klare Absage…Sportal
BvB III: Polizei bereitet sich auf BVB-Risikospiele vor…Ruhr Nachrichten
Der Ruhrpilot
Jubiläum: ACTA – Jahrestag der Großproteste…Netzpolitik
Ruhrgebiet: Steag will umstrittenes Auslandsgeschäft ausbauen…Der Westen
Ruhrgebiet II: Euromayday Ruhr 2013 am 4. Mai…Coolibri
Bochum: Hackerangriff auf Ruhr-Uni – 50.000 sollen Passwörter ändern…Der Westen
Bochum II: „The Power of Pussy“ begeistert im Thealozzi…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Panne im Personalamt – Verträge laufen zwei Jahre zu lang…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Stadt hat mit der Abwahl Sauerlands ein Zeichen gesetzt…Der Westen
Umland: Dresden 2013 – “Kommt nach vorn!”…Publikative
Debatte: Von Ramsch-Titeln und Billig-Unis…Post von Horn
Der STEAG-Deal

Die Linke war in den Stadträten eine der Parteien, die sich dafür eingesetzt haben, dass die STEAG in öffentlicher Hand bleibt und nicht an private Konzerne oder Finanzinvestoren veräußert wird. Einziger öffentlicher Bieter war ein Konsortium aus 7 kommunalen Unternehmen, darunter mit einer Beteiligung von je 18% die Dortmunder Stadtwerke und die Dortmunder Energie und Wasser (DEW21). In Dortmund haben SPD, CDU und Die Linke den Erwerb der ersten 51% und auch die Regelungen zum Erwerb der zweiten 49% beschlossen, gegen die Stimmen der Grünen und der FDP/Bürgerliste. Damit sind die Arbeitsplätze bei STEAG in der Region Ruhr und im Saarland langfristig gesichert worden, zumal Die Linke in den Begleitanträgen durchgesetzt hat, dass betriebsbedingte Kündigungen bei STEAG auszuschließen sind und diese Position auch von der IG BCE vertreten wird. Von unserem Gastautor Utz Kowalewski, dem Fraktionsvorsitzenden der Linken im Dortmunder Rat.
Demokratische Kontrolle und Transparenz
Bereits bei der Bearbeitung eines Gutachtens im Auftrags der Linken zeigte sich, dass es mit der Transparenz bei der STEAG und bei den jeweiligen kommunalen Beteiligungsunternehmen nicht weit her ist. Sagten anfänglich die Arbeitnehmervertreter ihre Mitarbeit zu, so kam es letztlich dazu nicht. Man fürchtete offensichtlich eine öffentliche Diskussion.
Demokratische Defizite traten auch im Rahmen der Entwicklung eines sogenannten Strategiepapieres hervor. Ein recht hochgestochener Begriff für ein nicht rechtsverbindliches Papier, in dem ausnahmslos bereits im Kaufvertrag für die STEAG festgehaltene Positionen erneut niedergeschrieben wurden. Das Papier sorgte in den Medien für viel Aufregung, da es in den Zeitraum der Ablösung des bisherigen Aufsichtsvorsitzenden Janning (CDU) aus Duisburg durch seinen Dortmunder Kollegen Pehlke (SPD) fiel. Deutlich wurde dabei, dass sowohl STEAG als auch die IG BCE fürchten, dass die beteiligten Kommunen künftig die Kontrolle über das erworbene Beteiligungsunternehmen ausüben könnten – eine absurde Position vor dem Hintergrund der Besitzverhältnisse. So war von der IG BCE nicht verhinderbar, dass

