Der Ruhrpilot

peerblogDebatte: Die Kollateralschäden des Peerblogs…Post von Horn

Debatte II: PeerBlog, Wir-in-NRW-Blog und Gelsenwasser – Ein Mann im Hintergrund…WAZ Recherche

NRW: Der Wirtschaftsminister, der anders ist…RP Online

Recht: Die Abmahnindustrie wird von dieser Koalition weiter gefördert werden…Netzpolitik

Bochum: Massive Steigerung bei Stromsperren…Bo Alternativ

Bochum II: Höhere Kosten beeinflussen Kunden mehr als Atrium-Talk-Affäre…Ruhr Nachrichten

Bochum III: Megafon heißt jetzt Zeitzeug…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Stadt will Schulsozialarbeit retten…Ruhr Nachrichten

Essen: Mit verdrießlichen Grüßen…Der Westen

Essen II: Rechtsamt erteilt Öffnungszeiten für Christinenpark Absage…Der Westen

Debatte III: Papam habemus…Telefacts

Verrät der Papst durch seinen Rücktritt den heiligen Geist?

Kein Übermensch: Benni gibt auf, Foto: flickr,(CC BY-NC-ND 2.0) by RegierungBW
Kein Übermensch: Benni gibt auf, Foto: flickr,(CC BY-NC-ND 2.0) by RegierungBW

Heute frag ich mich, ob ich der einzige bin, der es schlimm findet, dass der Papst zurückgetreten ist.

Ich meine, ich komme aus Herne. Ich bin Katholik. Immer gewesen.

Und ich denke, der oberste Katholik von uns allen wird ja nicht wie in meiner Realschule in geheimer Klassensprecherwahl gewählt. Nein: ich dachte immer, für die Papstwahl kamen die weisen Alten zusammen, um den göttlichen Auftrag zu erfüllen, den Stellvertreter des Herrn auf Erden zu finden. Die weisen Alten haben überlegt, geprüft, gebetet und dann haben sie irgendwann den einen, der alles zusammenhalten soll, gefunden, inspiriert vom heiligen Geist.

Die Wahl zum Papst ist eine göttliche Berufung.

Ratzinger hat die Berufung angenommen und ist Benedikt geworden. Er hat nicht nur seinen Namen gewechselt, sondern seine Existenz im göttlichen Auftrag in einen Dienst an alle gestellt. Er hat den Willen des heiligen Geistes verkörpert. Zumindest für mich. Ich kann das gut finden oder schlecht finden. Ich kann mich ärgern oder freuen. Eines ist sicher: Der Papst erfüllt seine Berufung.

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Opel-Chef ist Pannekopp des Jahres -WAZ erhält Ehrenpreis

Pannekopp2011

Opel Chef  Thomas Sedran kann sich freuen: Er wurde per Applaus-Barometer von den Besuchern der Alternativ-Karnevalsshow Geierabend zum Pannekopp des Jahres bestimmt. Der mit der Auszeichnung verliehene Karnevalsorden besteht  aus 28,5 Kilogramm rostigem Stahl.

Einen Ehren-Pannekopp erhielt die WAZ-Mediengruppe für die seine Erfindung der „Zeitung ohne Redaktion“ – seit dem 1. Februar erscheint die Westfälische Rundschau (WR) ohne das Zutun eigener Mitarbeiter: Den Mantelteil liefert die WAZ-Zentrale, die Lokalteile die Redaktionen des ehemaligen Wettbewerbs. In Dortmund   kommt der Lokalteil der WR von den Ruhr Nachrichten.

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Ruhrbarone gründen einen Freundeskreis

Freunde Foto: Southerly Clubs Lizenz: Gemeinfrei
Freunde Foto: Southerly Clubs Lizenz: Gemeinfrei

Ihr mögt die Ruhrbarone? Na gut, nicht immer, aber im Großen und Ganzen schon. Und Ihr würdet auch gerne unsere Arbeit unterstützen – das zumindest haben wir immer mal wieder gehört. Nun, wir haben da eine Idee:

Werdet ein Freund der Ruhrbarone.

Wir brauchen das Geld, um die Ruhrbarone weiterzuentwickeln. Jeder Cent geht an die Autoren und Autorinnen des Blogs, die bislang ohne jedes Honorar gearbeitet haben. So könnt Ihr einen Beitrag dazu leisten, ein Stück unabhängigen Journalismus im Ruhrgebiet zu erhalten und zu entwickeln.

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Frühstück

Pannekopp2011Geierabend: Opel-Manager und Medienberater Hellen für «Pannekopp» nominiert…IVZ

Stadt: Panne im Personalamt – Verträge laufen zwei Jahre zu lang…Ruhr Nachrichten

BvB: Chelsea to miss out on another target as Borussia Dortmund manager Jürgen Klopp vows to stay put…The Telegraph

BvB II: Jürgen Klopp erteilt Chelsea klare Absage…Sportal

BvB III: Polizei bereitet sich auf BVB-Risikospiele vor…Ruhr Nachrichten

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Der Ruhrpilot

acta4Jubiläum: ACTA – Jahrestag der Großproteste…Netzpolitik

Ruhrgebiet: Steag will umstrittenes Auslandsgeschäft ausbauen…Der Westen

Ruhrgebiet II: Euromayday Ruhr 2013 am 4. Mai…Coolibri

Bochum: Hackerangriff auf Ruhr-Uni – 50.000 sollen Passwörter ändern…Der Westen

Bochum II: „The Power of Pussy“ begeistert im Thealozzi…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Panne im Personalamt – Verträge laufen zwei Jahre zu lang…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Stadt hat mit der Abwahl Sauerlands ein Zeichen gesetzt…Der Westen

Umland: Dresden 2013 – “Kommt nach vorn!”…Publikative

Debatte: Von Ramsch-Titeln und Billig-Unis…Post von Horn

 

Der STEAG-Deal

Utz Kowalewski Foto: Privat
Utz Kowalewski Foto: Privat

Die Linke war in den Stadträten eine der Parteien, die sich dafür eingesetzt haben, dass die STEAG in öffentlicher Hand bleibt und nicht an private Konzerne oder Finanzinvestoren veräußert wird. Einziger öffentlicher Bieter war ein Konsortium aus 7 kommunalen Unternehmen, darunter mit einer Beteiligung von je 18% die Dortmunder Stadtwerke und die Dortmunder Energie und Wasser (DEW21). In Dortmund haben SPD, CDU und Die Linke den Erwerb der ersten 51% und auch die Regelungen zum Erwerb der zweiten 49% beschlossen, gegen die Stimmen der Grünen und der FDP/Bürgerliste. Damit sind die Arbeitsplätze bei STEAG in der Region Ruhr und im Saarland langfristig gesichert worden, zumal Die Linke in den Begleitanträgen durchgesetzt hat, dass betriebsbedingte Kündigungen bei STEAG auszuschließen sind und diese Position auch von der IG BCE vertreten wird. Von unserem Gastautor Utz Kowalewski, dem Fraktionsvorsitzenden der Linken im Dortmunder Rat.

Demokratische Kontrolle und Transparenz

Bereits bei der Bearbeitung eines Gutachtens im Auftrags der Linken zeigte sich, dass es mit der Transparenz bei der STEAG und bei den jeweiligen kommunalen Beteiligungsunternehmen nicht weit her ist. Sagten anfänglich die Arbeitnehmervertreter ihre Mitarbeit zu, so kam es letztlich dazu nicht. Man fürchtete offensichtlich eine öffentliche Diskussion.

Demokratische Defizite traten auch im Rahmen der Entwicklung eines sogenannten Strategiepapieres hervor. Ein recht hochgestochener Begriff für ein nicht rechtsverbindliches Papier, in dem ausnahmslos bereits im Kaufvertrag für die STEAG festgehaltene Positionen erneut niedergeschrieben wurden. Das Papier sorgte in den Medien für viel Aufregung, da es in den Zeitraum der Ablösung des bisherigen Aufsichtsvorsitzenden Janning (CDU) aus Duisburg durch seinen Dortmunder Kollegen Pehlke (SPD) fiel. Deutlich wurde dabei, dass sowohl STEAG als auch die IG BCE fürchten, dass die beteiligten Kommunen künftig die Kontrolle über das erworbene Beteiligungsunternehmen ausüben könnten – eine absurde Position vor dem Hintergrund der Besitzverhältnisse. So war von der IG BCE nicht verhinderbar, dass

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