Anonymus: „Final Endboss of the Internet“


Anonymous. Im Internet, und mittlerweile auch darüber hinaus, ein Begriff der schon länger für eine Organisation, ein Kollektiv steht, zu dem es oft schwer fällt sich eine Meinung zu bilden. So kämpfen die Aktivisten mit den Guy-Fawkes-Masken zwar gegen Zensur, wenn sie gegen das ACTA-Abkommen ins Feld ziehen, oder gegen die totalitäre Scientology-Organisation mit ihrer „Chanology“-Operation. Doch gibt es auch Anons, so die Kurzbezeichnung für jemanden der sich dem Kollektiv zugehörig fühlt, die Medien oder soziale Netzwerke wie Facebook angreifen. Die Waffen sind dabei Hackingattacken, die ganze Webseiten lahmlegen können. Von unserem Gastautor Sebastian Bartoschek.

Was sind das für Menschen, die sich hinter der Maske verbergen, was sind ihre Überzeugungen, wie ist ihr Verhältnis zur Rechtsstaatlichkeit? Und braucht es wirklich Internet-Robin-Hoods, die sich über das Gesetz erheben? Wo verläuft die Trennlinie zu schlichter Kriminalität? Nach einiger Anbahnungszeit gelang Sebastian Bartoschek das folgende Interview in einem Textchat mit einem aktiven Anon, der sich selbst j4rkiLL nennt.

Sebastian Bartoschek: Bevor wir auf das Kollektiv Anonymous eingehen, kurz zu Deiner Person: was dürfen unsere Leser über Dich wissen?

j4rkiLL: Dass ich ein Aktivist bin, der gegen Scientology kämpft und über Zensur und Überwachung aufklärt, sich aber nicht an illegalen Aktionen wie z.B. Hacking oder DDoSing beteiligt.

„DDoSing“?

In den Medien ist der Begriff dafür „Webseiten lahmlegen“. DDoS steht dabei für Distributed Denial of Service.

Was machst Du beruflich und wie alt bist Du?

Ich möchte es dabei belassen, dass ich selbständig bin. Und mein Alter spielt hier keine Rolle.

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SALAT SUCOs DO BRASIL*

Zuckerhut Foto: Vincent_E Lizenz: PD
Zuckerhut Foto: Vincent_E Lizenz: PD

Mit diesem Salat kann man sich Freu(n)de machen:

Zutaten pro 1,7 l Mix-Behälter
100 ml Essig
2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
1 EL Salz
1 EL Sambal oleg
1 Ei (roh)
1 Bund Schnittlauch
1 Bund Petersilie
100 ml Rohrzucker

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ECCE-Chef: „Dortmund is the largest city in the Ruhr region, with some 800,000 inhabitants.“


Bernd Fesel, Geschäftsführer des European Center for Creative Economy (ECCE), nutzt jede Gelegenheit, sich zu blamieren. Neulich im Internet zu Beispiel.

Zum Beispeil auf der Internetseite Culturefighters,dem britischen Gegenstück zur Webseite Labkultur, die ECCE seit nunmehr drei Jahren ohne Erfolg, aber dafür mit üppigen Fördermitteln betreibt. Dort stellt Fesel Dortmund und seine Sicht der U-Turm Geschichte vor.

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Alkohol in NRW- Städten – Die Lösung ist immer ein Verbot

So schön könnte die Welt sein. Foto: Unbekannt Lizenz: Gemeinfrei
So schön könnte die Welt sein. Foto: Unbekannt Lizenz: Gemeinfrei

Die Städte in NRW fordern ein Verbot des Alkoholverkaufs ab 22.00 Uhr und die Möglichkeit, in den Städten zeitlich befristete Alkoholverbote zu erlassen. Der Umbau der Städte nach den Wünschen. Das Motto „Unser Dorf soll schöner werden“ wird zum Leitmotiv der Kommunalpolitik.

Diedrich Diederichsen erklärte in seinem Buch „Sexbeat“ was die Stadt einzigartig macht. Sie sei der einzige Ort, in dem man das „später“ entdecken kann. Nie hat alles geschlossen, immer gibt es noch etwas zu entdecken. Das Publikum wechselt mit der Uhrzeit, es wird irgendwann an vielen Orten ruhiger, aber es gibt immer noch den einen Club, die eine Kneipe, das eine Atelier, wo es trotzdem weitergeht. Die Frage „was später noch passiert“, die treibende Kraft ihrer eigen Zeitlosigkeit macht die Stadt nach wie vor zu einem faszinierenden Ort.

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Was macht eigentlich… Gott?


Der Nordstadt-Liedermacher Boris Gott hat sich zuletzt rar gemacht. Seit seiner legendären Pommesbuden-Tour und der letzten Platte sind einige Monate vergangen. Also haben wir ihn kurz persönlich gefragt: „Was macht eigentlich Gott?“

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Frühstück

BIG LogoBIG: Dortmunder Verwaltungssitz kommt Krankenkasse teuer zu stehen…Der Westen

BVB: … und Dortmund patzt bei der Generalprobe…Welt

FZW: Battlerap mit doppeltem Boden…Coolibri

Rettungsdienste: Gutachter soll Notruf-Anstieg klären…Ruhr Nachrichten

Fotoausstellung: Schicksale aus Bosnien-Herzegowina…Ruhr Nachrichten

Oper: „Hochzeit des Figaro“…Ruhr Nachrichten

BVB II: Beckenbauer rät FCB von Lewandowski-Verpflichtung ab…Südwest Presse

BVB III: Klopp kommt mit mieser Laune nach München…Bild

BVB IV: Fohlen-Filet bezahlt und einen alten Gaul servert bekommen…Schwatzgelb

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Der Ruhrpilot

opel_werkRuhrgebiet: Woche der Wahrheit – Opel will Aus für Bochum besiegeln…Der Westen

Ruhrgebiet II: Opel-Werk Bochum droht schnelles Aus…Spiegel

NRW: NRW-FDP-Chef Christian Linder  will künftig wieder im Bund mitmischen….Welt

NRW II: Wie zwei Schweizer die Museumsszene aufmischen…Welt

Bochum: SPD-Chef Thomas Eiskirch stört das schlechte Image Bochums…Der Westen

Bochum II: Neuer CDU-Vorsitzender Christian Haardt blickt auf Bundestagswahl…Ruhr Nachrichten

Bochum III: Kunst-4 startet erste gemeinsame Ausstellung…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Rettungsdienst – Gutachter soll Notruf-Anstieg klären…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Tanztage –  „Querbeet“ über die Bühne…Der Westen

 

Essen: Uni-Sport auf altem PH-Gelände vor ungewisser Zukunft…Der Westen

Blogs: Pottblog 3.0 – Und täglich grüßt der Relaunch…Pottblog

 

 

Wer and’re fallen lässt, fällt auch selbst?

Mein Gott, war das schwierig. Wie alle Online-Dienste vergräbt auch Amazon die Kündigungsmöglichkeiten eines Kundenkontos auf seiner Homepage ziemlich gut.
Ich habe mich aber durchgewurschtelt:
„Hiermit schließe ich mein Amazon-Konto.
Die Arbeitsbedingungen bei Amazon insgesamt, aber insbesondere auch für Leiharbeiter Ihres Unternehmens und Ihre Paketdienste halte ich für mehr als unanständig.
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Herholz“

Amazon habe ich selten genutzt, bin lieber dem Motto gefolgt: Support your local bookdealer.
Der TV-Bericht über die Leiharbeiter bei Amazon hat mir jetzt aber den letzten Rest gegeben. Und selbst wenn ich wieder einmal zu faul dazu sein sollte, die paar Meter zum Buchladen zu gehen: Bei Amazon wird nix mehr bestellt.
Das ist das Mindeste, was man als Gutmensch so tun kann. Und wenn’s viele tun, wird’s auch mehr als Gutmenschen-Blabla und dürfte Amazon empfindlicher treffen, als es ihnen recht ist.
Mehr?
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/hr/13022013-ausgeliefert-leiharbeiter-bei-amazon-100.html
oder
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/faz-net-fruehkritik/faz-net-fernsehkritik-leiharbeiter-bei-amazon-made-in-china-12080064.html