Wer and’re fallen lässt, fällt auch selbst?

Mein Gott, war das schwierig. Wie alle Online-Dienste vergräbt auch Amazon die Kündigungsmöglichkeiten eines Kundenkontos auf seiner Homepage ziemlich gut.
Ich habe mich aber durchgewurschtelt:
„Hiermit schließe ich mein Amazon-Konto.
Die Arbeitsbedingungen bei Amazon insgesamt, aber insbesondere auch für Leiharbeiter Ihres Unternehmens und Ihre Paketdienste halte ich für mehr als unanständig.
Mit freundlichen Grüßen
Gerd Herholz“

Amazon habe ich selten genutzt, bin lieber dem Motto gefolgt: Support your local bookdealer.
Der TV-Bericht über die Leiharbeiter bei Amazon hat mir jetzt aber den letzten Rest gegeben. Und selbst wenn ich wieder einmal zu faul dazu sein sollte, die paar Meter zum Buchladen zu gehen: Bei Amazon wird nix mehr bestellt.
Das ist das Mindeste, was man als Gutmensch so tun kann. Und wenn’s viele tun, wird’s auch mehr als Gutmenschen-Blabla und dürfte Amazon empfindlicher treffen, als es ihnen recht ist.
Mehr?
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/hr/13022013-ausgeliefert-leiharbeiter-bei-amazon-100.html
oder
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/faz-net-fruehkritik/faz-net-fernsehkritik-leiharbeiter-bei-amazon-made-in-china-12080064.html

Ein wenig Protest gegen INDECT

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Vor einem Jahr protestierten Tausende in Dortmund gegen ACTA. Gegen das EU-Überwachungsprojekt INDECT    gingen gestern am Tag des Datenschutzes nur wenige Dutzend auf die Straße.

Eigentlich ist INDECT ein guter Grund, auf die Straße zu gehen: Schon der Name sagt deutlich , worum es geht:   Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment (Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung). Das EU-Programm startete 2009 und soll Menschen erkennen, die sich „abnormal“ verhalten. Das sind im Zweifelsfall wir alle irgendwann einmal.

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[»Das hat die Welt noch nicht gesehen« – »Krawall und Remmidemmi« beim ZFR]

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Letzten Freitag fand in den Räumlichkeiten der Sparkasse Bochum die erste offizielle Pressekonferenz zum diesjährigen Zeltfestival Ruhr statt. Und da wir zwischen dem ganzen Schnee doch alle mal einen kleinen Lichtblick vertragen können, möchte ich euch die aktuellen Neuigkeiten zu dem Event natürlich nicht vorenthalten.

Bereits im Dezember wurden von Heri Reipöler, Björn Gralla und Lukas Rüger, den Initiatoren des ZFR, schon 12 hochkarätige Künstler bestätigt und aktuell sind noch 13 weitere dazugekommen.

Edit : Am 23.4.2013 gab es eine weitere Pressekonferenz, auf der neue Programmpunkte bestätigt wurden.

Laut Pressemitteilung werden die Söhne Mannheims am 16. August das 17-tägige Sommerfestival am Kemmnader See einläuten, mit von der Partie der „Nicht-Mannheimer“  Henning Wehland (H-Blockx).

Am 17.8. werden Kaya Yanar und Frida Gold auf der Bühne stehen, gefolgt von Joe Cocker, der sein neues Album „Fire it up“ präsentieren wird und Bosse ( beide am 18.8.2013).

Am Tag danach dürfen wir uns über Cro freuen und am 20.8. über Selig und Gaslight Anthem.

Der 21.8 gehört den „Fantastischen 4“ ( unplugged), gefolgt von zwei mal Silbermond am 22. und 23. 8 und Ingo Appelt ( 22.8.2013)

LaBrassBanda, die beim ESC-Vorentscheid nur ganz knapp die Reise nach Malmö verpaßt haben, sind am 24.8. mit dabei und am 25.8. dürfen wir uns über Frank Goosen und Rafael Cortés freuen.

Jan Plewka singt am 26.8. Rio Reiser und Pamela Falcon, Sharon Jones & The Dap-Kings und NachtSchnittchen singen am Tag danach.

Der 28.8. gehört Helge Schneider und Tony Mono, der 29.8. Roger Hodgson, Legendary Voice Of Supertramp, & Band und Hendrik Freischlader, der 30.8. Frau Jahnke, der 31.8. Carolin Kebekus und der 1.9.2013  Dieter Thomas Kuhn.

Aber der 1. September kann noch einiges mehr. Auch wenn es der letzte Tag des Festivals sein wird,  dürfen wir uns noch einmal über eine großartige Band freuen.

Deichkind werden für und mit uns mit „Krawall und Remmidemmi“ das Zeltfestival Ruhr 2013 gebührend ausklingen lassen.

 

Parallel wird es für Kinder fünf tolle Shows geben : „HUI BUH, das Schloßgespenst“, „Pippi auf den 7 Meeren“, „Hilfe, die Olchis kommen“, „Die drei ??? Kids und Der singende Geist“ und „Volker Rosin“.

Die Tickets sind übrigens ab sofort an allen Vorverkaufsstellen oder unter der Tickethotline: 0180 – 500 42 22 erhältlich, und der genaue Spielplan findet sich auf der offiziellen Homepage des ZFR.

Ich persönlich freue mich jetzt schon auf fast drei Wochen „Urlaub“ am See, großartige Bands, auf hoffentlich viele tolle Fotos und Sonne pur 🙂

Wie sagte Lukas Rüger so schön zur Konzertbestätigung der Band Deichkind zum diesjährigen Abschluss des ZFR : „Leider geil“ …dem stimme ich zu !

DEICHKIND_by_NikolausBrade

 

soehne_pressebild_by_joerg_steinmetz

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Eishockey: Mirko Lüdemann bestreitet heute als erster DEL-Spieler sein 1000. Ligaspiel

Mirko Lüdemann im Kölner Trikot. Quelle: Wikipedia Foto: Thomas Weidner Lizenz: cc
Mirko Lüdemann im Kölner Trikot. Quelle: Wikipedia Foto: Thomas Weidner Lizenz: cc

Bemerkenswerte Bestmarke in der Deutschen Eishockeyliga (DEL): Wenn der 39-jährige Mirko Lüdemann heute Nachmittag um 14.30 Uhr in der Kölner Lanxess Arena das Eis im Spiel gegen die Straubing Tigers betritt, dann bestreitet er als erster Spieler in der Ligageschichte sein 1000. Spiel. Jedes einzelne davon auch noch für denselben Verein, die Kölner Haie. Im schnelllebigen Profisport ist dies besonders ungewöhnlich.

Der Rekordspieler der Liga wurde 1973 in Weißwasser geboren. Seit der Spielzeit 1993/94 ist er in der höchsten deutschen Spielklasse für die Kölner Haie aktiv.

Auch international war er jahrelang eine feste Größe. Insgesamt hat er

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Der Ruhrpilot

landtag_frontNRW: Warum stützt keine Partei die Kultur?…Welt

Ruhrgebiet: Neuer Schwung für Güterstrecke „Eiserner Rhein…Welt

Ruhrgebiet II: Mitarbeiter der Nationalbank geraten unter Druck…Der Westen

Bochum: Stadt  verbietet Kürzel auf Nummernschildern wegen Nazi-Propaganda…Der Westen

Dortmund: So lustig können Alpträume seinRuhr Nachrichten

Duisburg: Traumzeit 2013 – Erste Neuigkeiten…Xtranews

Essen: Uni ist unterfinanziert…Der Westen

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‚The Toy Dolls‘ gastieren am 07. März in Bochum


Woher kennt man die englische Stadt Sunderland? Einige Leser sicher durch den Fußballverein der Stadt, andere aber vielleicht auch durch die tollen Musiker, welche ihre Karrieren dort starteten. Eurythmics ‚Mastermind‘ Dave Stewart stammt zum Beispiel aus dem britischen Ort, ebenso aber auch die Fun-Punk-Legenden der Combo ‚The Toy Dolls‘. Und diese kommen jetzt bald für einen Auftritt am 07. März 2013 in die ‚Zeche‘ nach Bochum.

Im Jahre 1979 gegründet, feierten die Jungs um Sänger und Gründungsmitglied Michael ‚Olga‘ Algar, der inzwischen auch schon 50 Jahre alt ist, ihren größten Hit bereits im Jahre 1983 mit ihrer Version des Kinderliedes ‚Nellie The Elephant, womit sie es damals immerhin bis auf Platz 4 der UK-Charts schafften.

Seither gab es diverse Platten und Tourneen, aber auch personelle Umbesetzungen der Band.

Geblieben ist über all die Jahre aber

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Oper Dortmund: Noch einmal Nozze

Figaros Hochzeit – Le Nozze Di Figaro (Foto: Thomas Jauk / stagepictures)
Figaros Hochzeit – Le Nozze Di Figaro
(Foto: Thomas Jauk / stagepictures)

„Wenn diese ‚Nozze‘ nicht ankommt, dann fresse ich einen Hut – oder wie sagt man auf Deutsch?“ „Nozze“ nennt Jac van Steen „Le nozze di figaro“ von Mozart. Es klingt bei ihm wie der Spitzname eines guten Freundes, den er schon aus der Sandkiste kennt.Es ist die erste Mozart-Oper des Niederländers in Dortmund – und  seine letzte. Die Stadt wollte den Vertrag des General-musikdirektors der Dortmunder Philharmoniker nicht verlängern. Vor der Premiere am 23.2. traf Honke Rambow ihn in seinem Büro.

 

Sein Büro in der Dortmunder Oper sieht aus wie man es sich bei einem GMD vorstellt. Von der Tür aus muss man zunächst um den Flügel herum, die Kommode mit barockem Geschnörkel und der ausladende Schreibtisch in dunklem Holz – alles etwas vollgestopft, überall liegen Noten herum, ein Raum, der voll ist mit klassischer Musik.

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„Die nächste Tatort-Leiche bin ich!“

Eine riesige Traube Menschen drängelt sich schon am frühen Morgen vor dem Schauburg-Kino auf der Brückstraße. Eine Agentur hat zum Tatort-Casting eingeladen. Vom Kind über die Hausfrau bis zum Rentner wollen hunderte einmal im Leben in Deutschlands beliebtester Krimi-Serie mitspielen.

„Ich bin ein großer Tatort-Fan und jetzt will ich auch mal mitspielen“, erzählt ein kleiner Junge, der mit seinen Eltern über eine Stunde im Schneetreiben auf der Brückstraße gewartet hat, um endlich zum Casting vorgelassen zu werden. Am liebsten würde er mal sprechen, aber es sei auch spannend einfach nur mal dabei zu sein. Hinter ihm sitzt ein Rentner aus Haltern: „Seit ich in Rente bin, sind Filme mein Hobby, ich habe schon bei RTL in einer Serie mitgespielt und war Komparse beim Kinofilm Vampirschwestern“. Nun also der Tatort.

Die größte Gruppe unter den Bewerbern: Mädchen im Alter zwischen 16 und 21. Sie träumen von einer Filmkarriere. So wie Sina: „Ich habe schon mal Werbung gemacht und hatte auch schon ein Foto-Shooting.“ Der Tatort als nächster Karriereschritt: „Mich hat einfach interessiert wie das ist, wenn man mal so einen richtigen Film dreht.“

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