Sitzenbleiben an der integrierten Gesamtschule: Das Mädchen, das wollte aber nicht durfte

Sitzenbleiber Winston Churchill Foto: HMSO Lizenz: PD
Sitzenbleiber Winston Churchill Foto: HMSO Lizenz: PD

 

Niemand bleibt mehr sitzen, denn das ist ja demotivierend. Alle lernen jetzt von selbst, die Kinder vom Gymnasium mit aller Unterstützung der Welt und die Kinder aus den Hauptschulzweigen der integrierten Gesamtschule einfach so aus dem Nichts. Ist das nicht schön im rot-grünen Modellprojekt-Paradies? Und wer profitiert denn da eigentlich? Klar, die Gymnasiasten! Von unserer Gastautorin Anne Winterhager

Und für die Nicht-Gymnasiasten? An integrieren Gesamtschulen gibt es ja in vielen Bundesländern schon lange eine Einschränkung des Sitzenbleibens. Dieser Zustand wird als beispielhaft beschrieben, da es dort nicht mehr so viele Schulabbrecher gibt. Ein etwas dünnes Argument,  da keinerlei Infos über die Notendurchschnitte der Nicht-Abbrecher, besonders nach dem Hauptschulabschluss daraus hervorgehen. Jeder weiß, dass Menschen aus niedrigeren Bildungsschichten die einmal mit einem unterdurchschnittlichen Hauptschulabschluss entlassen wurden,  erstens anschließend kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und zweitens das verpasste Wissen nicht so einfach nachholen können, da ihnen leider keine Ressourcen im Garten wachsen.

Und was nützt da die eventuelle Chance einen Realschulabschluss nachzuholen, wenn sie den Stoff dafür nicht beherrschen?

Ein einmal gemachter Abschluss, so schlecht er auch ist, lässt sich in Deutschland nicht mehr widerholen. Da fragt man sich ernsthaft, ob es nicht besser ist

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Fußball: Böses Erwachen für die Bundesliga im Europapokal

Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc
Fußball. Quelle: Wikipedia, Foto: Anton, Lizenz: cc

Nein, es war wahrlich nicht die Woche der Bundesligisten auf der europäischen Fußballbühne. Mit Borussia Mönchengladbach, Bayer 04 Leverkusen und Hannover 96 haben sich am gestrigen Donnerstag gleich drei ambitionierte Bundesligisten aus der Europa League-Zwischenrunde verabschiedet. Lediglich der in der eigenen Liga zuletzt schwer gebeutelte VfB Stuttgart kam diesmal noch eine Runde weiter.

Zwar sieht es in der Champions League, nach den zufriedenstellenden Auswärtsergebnissen von Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 insgesamt deutlich freundlicher aus (die entscheidende Rückspiele folgen hier bekanntlich erst noch), doch ist die zuletzt ausgebrochene Feiertagslaune im deutschen Fußball, welche vor Weihnachten plötzlich überall zu herrschen schien, als man erstmals seit langer Zeit alle gestarteten nationalen Teilnehmer der Bundesliga in den europäischen Wettbewerben ‚überwintern‘ lassen konnte, seit gestern Abend doch bereits wieder deutlich getrübt.

Vorbei damit wohl auch erst einmal die Euphorie um die zuletzt angeblich wieder deutlich gestiegene Bedeutung der Bundesliga im europäischen Vergleich.

Wer im direkten sportlichen Kräftemessen

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[KulturLife mit CHOO CHOO PANINI im Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle]

Pressefoto Choo Choo Panini

Nachdem Kat Frankie die Veranstaltungsreihe KulturLife in diesem Jahr erfolgreich gestartet hat, betritt morgen Abend im Dampfgebläsehaus die „Tanzband“ Choo Choo Panini die Bühne.

Das Sextett um die bezaubernde Sängerin Nelly Köster und den polnischen Gitarristen Radek Fedyk gräbt, mit der Leidenschaft zu tanzbaren Jazz, immer tiefer und weiter nach alten und neuen Schätzen des Swing.

In Zusammenarbeit mit dem Label „5678 records“, der Swingtanz-Community „Lindy Pott“, erschien 2011 ihr Debütalbum „Moonray“. Aus den 13 entstandenen Neuinterpretationen von bekannten und weniger populären Klassikern, spricht die Liebe zu einer alten Musik, welche Nelly Köster und ihre Mitmusiker für beständig und immer wieder aktuell halten.

Choo Choo Panini bittet zum Tanz … morgen ( Samstag, den 23.02.2013)  ab 19:30 Uhr im Dampfgebläsehaus an der Jahrhunderthalle im Bochumer Westpark!

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[Subrosa Dortmund – The Rival Bid]

subrosa1

Ich hatte schon oft von der Hafenschänke in der Dortmunder Nordstadt gehört, und den von uns hier angekündigten Auftritt der Band The Rival Bid nahm ich dann zum Anlass… mir das Ganze mal aus nächster Nähe anzuschauen.

So fuhr ich also gestern los. Als ich um 19 Uhr im Subrosa ankam, war es schon ziemlich voll und es herrschte ein dichtes Gedrängel, aber es war dennoch urgemütlich und die Stimmug war sehr einladend. So in etwa hatte ich mir eine Hafeneckkneipe auch vorgestellt.

Ich mußte auch gar nicht lange warten, da betraten die Jungs auch schon die kleine Bühne, und ich kämpfte mich mit meiner Kamera durch die vielen Leute nach vorne zur Musik.

The Rival Bid, wer sie noch nicht kennt, ist übrigens eine Dortmunder Band, die normalerweise aus vier Mitgliedern besteht. Gestern traten Maurice Margraf und Tillmann Knie aber nur im Duo auf, ohne Schlagzeuger Maurice und Bassist Fabi. Ihr neues Album „Hail To Thee“ – in Eigenregie entstanden- ist seit Ende letzten Monats in diversen Onlinshops erhältlich, und die nächsten Wochen werden sie damit auf einer kleinen Deutschlandtour unterwegs sein.

Ihre Musik ist, wie es so schön selber beschreiben „düster schimmernd, dringlich ziehend, melancholisch und bittersüß“, kurz “ Bittersüßer Post-Britpop“ und die Stimme von Maurice verleitet so sehr zum Zuhören, dass ich manchmal vergaß, warum ich eigentlich da war.

Aber das war noch nicht alles an diesem Abend. The Rival Bid bot das Rahmenprogramm, und zwischendurch traten andere Künstler und Musiker im Rahmen des „Talentschuppens“ auf, der einmal im Monat im Subrosa stattfindet. Mittlerweile war es dann aber so voll, dass ich meine Kamera wegpacken mußte, was aber nur für den Abend sprechen kann.

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Evonik-Börsengang, Steag und die Dortmunder Stadtwerke

steagDie Entscheidung für den Evonik-Börsengang im April könnte  für die Dortmunder Stadtwerke eine schlechte Nachricht sein. Geht es um das Thema Steag, gibt es nur noch wenig Verhandlungsspielraum.

Im April wird nach einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) Evonik an die Börse gehen. Damit haben alle Hoffnungen von Seiten der Politik, das Unternehmen werde seine Steag-Beteiligung länger als ursprünglich geplant halten, einen Dämpfer bekommen. Wahrscheinlich wird  Evonik nun darauf bestehen, dass das Stadtwerke-Konsortium wie vereinbart bis spätestens Anfang 2016 seine 49 Prozent an der Steag übernehmen werden. der Preis: um die 650 Millionen Euro. Geld, dass die Stadtwerke nicht haben und dass sie sich auf dem Kapitalmarkt besorgen müssen.

Die  Stadtwerke Essen, Bochum, Duisburg, Dinslaken, Oberhausen halten zusammen  64 Prozent an dem 51 Prozent  Anteil des Stadtwerke-Konsortiums an der Steag. Dortmund ist über DSW21 und DEW21 sind zusammen mit 36 Prozent dabei. Die Dortmunder Stadttöchtern werden damit zusammen eine doppelt so hohe Last schultern müssen als die Tochterunternehmen der anderen Revier-Kommunen.

Schon hat SPD-Chef Drabig in diesem Blog angeregt, das Land solle die Stadtwerke finanziell beim Kauf der restlichen Anteile unterstützen. In Kreisen der Landesregierung löste dieser Vorschlag keine Begeisterung aus. Auch der Haushalt der Landesregierung ist heillos überschuldet. Die Lust auf weitere finanziellen Abenteuer ist eher gering ausgeprägt.

Die Steag-Beteiligung erweist sich einmal mehr als eines der größten Risiken für die Stadtwerke im Ruhrgebiet – und durch seine große Beteiligung ist Dortmund von diesen Risiken gleich doppelt betroffen

Peerblog, Wir in NRW, Fäßler – CDU will es wissen

peerblog
Die CDU hat drei Anfragen an die Landesregierung gestellt, die Licht in dasDunkel um das „Blog“ Wir in NRW, das Peerblog und die Rolle des Steinbrück-Beraters Fäßler bringen sollen. Das kann nicht nur für die Landesregierung unangenehmen werden, sondern auch für die CDU, denn ohne die Mithilfe von Christdemokraten hätte Wir in NRW nie die Rolle spielen können, die das „Blog“ im Landtagswahlkampf 2010 spielte.

Die Geschichte schwelt seit Jahren. Es geht um die Rolle des Blog Wir in NRW, der kurz vor der NRW-Landtagswahl 2010 aus dem Nichts auftauchte, Die damalige schwarz-gelbe Landesregierung und ihren Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers durch eine Reihe von Veröffentlichungen unter Druck. Das Blog gewann an Bekanntheit, und Alfons Pieper, der als einziger der Autoren unter seinem richtigen Namen schrieb, gewann Preise. Merkwürdig schon damals:    Nach der Wahl, auf dem Höhepunkt seines Erfolges, wurde das Blog heruntergefahren, nahm sowohl die Menge als auch die Qualität der Beiträge ab. Nie widersprach ex-Focus-Mann Karl-Heinz Steinkühler,  dass er unter dem Namen „Theobald Tiger“ zu den Autore des Blogs gehörte – seine Geschichten waren die Besten, die härtesten. Sie sorgten für den Ruf von Wir in NRW. Schon damals gab es Gerüchte, Teile der SPD oder der ihr nahestehenden Teile der

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Frühstück

stadion--dortmund-grossBVB: Liebe Polizei…Schwatzgelb

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Nazis: Rege Aktivitäten westfälischer RechtsRocker…NRWREX

BVB II: Rechtsextremismus-Expertin Claudia Luzar über Dortmunds Nazi-Problematik…11Freunde

Film: Das Roxy-Kino wird am 26. Februar zwei Jahre alt…Ruhr Nachrichten

Emscher-Umbau: Emschergenossenschaft startet Bauarbeiten am Nettebach…Ruhr Nachrichten

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BVB IV: Sperre von Lewandowski – BVB geht erneut in Berufung…Goal

Der Ruhrpilot

evonik_enthuellungRuhrgebiet: Chemiekonzern Evonik will noch im April an die Börse…Der Westen

Ruhrgebiet II: Evonik – Schritt in die Zukunft…Der Westen

NRW: Land wehrt sich gegen Kappung der EEG-Industrierabatte…RP Online

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Duisburg: „Pro NRW“ plant Kundgebung am „Problemhaus“…Der Westen

Duisburg II: Politik macht sich fürs Outlet stark…Der Westen

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