Nach einem Bericht der Welt am Sonntag hat die Landesregierung das Aus für Labkultur beschlossen. Das ECCE-Projekt fällt den Einsparungen im Kulturbereich zum Opfer.
Das Land NRW will in seinem kleinen Kulturhaushalt sparen. CDU und FDP hatten ihn seit 2005 verdoppelt, nun wir gestrichen:. Nach einem Berucht der Welt am Sonntag muss Kulturministerin Ute Schäfer 12 Millionen Euro einsparen. Wo sie das genau machen wird, steht noch nicht im Detail fest, aber eines ist bereits sicher:
Konkrete Projekte will sie noch nicht benennen – nur das Internet-Portal 2010LAB.TV, das jährlich mit rund 600.000 Euro unterstützt wurde, wird dem Rotstift sicher zum Opfer fallen.
Damit endet ein Projekt, dass wir von Beginn an kritisch begleitet haben. Und auch jetzt gibt es keinen Grund, etwas von dieser Kritik zurückzunehmen. Das Lab war eine Totgeburt. Den Machern ist es mit den Steuermillionen, die ihnen zur Verfügung standen, nie gelungen, ein relevantes Medium zu etablieren. Dabei wäre das bei den Themen – Medien und Kreativwirtschaft –
Ich hatte hier bereits geschrieben, dass unterm Strich die Kriege der Gegenwart und deutsche Soldaten als ihre Mitstreiter lange weitgehend verdrängt und nur sehr selten zu Stoff oder Figuren aktueller deutschsprachiger Literatur wurden.
Vom Dorf Deutschland in „Das Dorf des Deutschen“ Wer allerdings den deutsch-bornierten Denkraum verlässt und die sprachmächtigen, komplexen und fein gebauten Romane des algerischen Schriftstellers Boualem Sansal liest, kann und soll wohl dem Thema „Krieg & Gewalt“ nirgends ausweichen. Angesichts der Geschichte und Gegenwart Algeriens musste Sansals Thema immer auch der Alltag des Krieges sein, all die Revolten, Massaker, Staatsstreiche, Bürgerkriege und Diktaturen, die das Land ruinierten.
Dass auch dies so weit weg von uns nicht ist, eher ganz nah, das beweist Boualem Sansal etwa mit seinem Roman „Das Dorf des Deutschen“. Darin erzählt er so realistisch wie poetisch, erschließt beim Aufspüren von Familiengeheimnissen, beim Erforschen von Individualgeschichte auch immer die Geheimnisse und verdrängte Geschichte von Staaten, Gesellschaften, Opfern und Tätern.
Am Montag findet in Dortmund eine Diskussionsveranstaltung des Straßenmagazins bodo und des Euromayday Ruhr statt. Titel: In der Hoffnung auf ein besseres Leben – Südosteuropäische Arbeitsmigration im Konflikt mit Bürokratie und Stammtisch.
Die Vertreibungskampagne gegen ArbeitsmigrantInnen aus Südosteuropa in der Dortmunder Nordstadt hält an. Polizei, Verwaltung und Medien zeichnen ein Bild der Bedrohung welches am Alltagsrassismus der Mehrheitsgesellschaft anschließt: „Horrorhäuser“, „Anstieg der Kriminalitätsrate“ und „Straßenstrich“ sind die Schlagworte.
FIFA-Schiedsrichter Wolfgang Stark. Quelle: Wikipedia Foto: Amarhgil
Einer der Aufreger des Fußballwochenendes war einmal mehr Schiedsrichter Wolfgang Stark. Er trug mit seiner schwachen Leistung unmittelbar zur zweiten Heimpleite von Borussia Dortmund in dieser Bundesligasaison bei. Dortmund dominierte Spiel und Gegner bis zur 36. Spielminute, als Wolfgang Stark auf Platzverweis für Nationalspieler Marcel Schmelzer und auf Handelfmeter für den VfL Wolfsburg entschied.
Die Kräfteverhältnisse auf dem Platz änderten sich durch diese offensichtliche Fehlentscheidung dermaßen, dass am Ende der Gast aus Wolfsburg überraschend das Spiel mit 3:2 für sich entscheiden konnte.
Ich muss zugeben, dass ich als BVB-Fan immer ein ungutes Gefühl habe, wenn der Schiedsrichter Stark für den BVB angesetzt wird.
Bereits in der Vergangenheit hatte dieser häufig mit umstrittenen Entscheidungen auf sich aufmerksam gemacht.
Zudem wurde ihm bereits des Öfteren Arroganz in Gestik und Mimik auf dem Platz vorgeworfen.
Ich persönlich kann mich an diverse gravierende Fehlentscheidungen des 43-jährigen Landshuters in den vergangenen Jahren erinnern.
Bisher hatte er nach den Begegnungen leider nur ganz selten die Größe sich zu Fehlern öffentlich zu bekennen. Ehrlich gesagt kann ich mich an gar keinen konkreten Fall erinnern, wo das geschah.
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will im Wahlkampf die Herzen der Bürger mit Hausbesuchen erobern. Wie bereitet man sich auf den Augenblick vor, an dem der Steinbrück zwei mal klingelt?
Montag Abend, im Fernsehen laufen die Simpsons und auf einmal schellt es: Der Herr Steinbrück von der SPD steht vor der Tür. Das kann im kommenden Jahr wirklich passieren, denn Peer Steinbrück setzt im Wahlkampf auf Hausbesuche. Ist es soweit, kommt es vor allem darauf an, sich nicht zu blamieren. Schnell etwas passenden anbieten, aber bitte daran denken: Steinbrück ist nicht Schröder, mit einer „Pulle Bier“ und einer Currywurst ist es nicht getan.
Gut also, wenn man einen Wein im Haus hat, aber bitte nicht irgendeinen Fusel. Unter fünf Euro, das hat Steinbrück zur Vorsicht schon einmal kundgetan, sollte die Flasche Pinot Grigio nicht kosten. Sicher ist sicher: Mit einem Bolla Pinot Grigio delle
Die Ruhrbarone werden fünf Jahre alt. Und das möchten wir gerne mit Euch zusammen feiern.
Vor fünf Jahren starteten wir die Ruhrbarone. Schnell kamen weiter Autoren dazu. Heute schreiben gut 40 Autoren und Autorinnen für das Blog. Nicht alle regelmässig aber die meisten doch immer mal wieder. Klar, in den fünf Jahren herrschte ein Kommen und Gehen und wir hoffen mal, dass das so bleibt, denn das Blog lebt auch davon, das immer wieder neue Leute andocken und mitmachen.
Fünf Jahre sind eine ganz schön lange Zeit – und ein Grund zu feiern. Natürlich mit ein paar Texten über uns in den kommenden Wochen hier im Blog, aber auch im Real Life: Heute ab 20.00 Uhr im Zacher in der Brüderstraße 6 im Bochumer Bermudadreieck. Wir freuen uns auf Euch. Es wird eine harte und lange Nacht 🙂
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