Update II: Peerblog nach DDoS-Attacke von TEAM M3DU5A wieder online

peerblog_offline

Das Peerblog ist offline. Ob es offline bleibt, ist noch nicht klar, aber gehen wir mal davon aus, dass es zur Zeit nicht gerade unter der besonders großen Besucherlast zusammengebrochen ist – von  einem Blog das einen sechsstelligen Betrag kostet, darf man wohl erwarten dass es ein paar Besucher verkraften kann.

Immerhin: Es hat Peer Steinbrück in die Medien gebracht. Ein Erfolg, irgendwie.

Update: Es handelt sich wohl um eine  DDoS-Attacke. Auch die Seite der SPD-Bundestagsfraktion ist betroffen, die Piraten hat es wohl zeitweise erwischt. „TEAM M3DU5A“ hat sich zu dem Angriff bekannt. Als Grund gab TEAM M3DU5A an: „Gerüchten zu Folge wird der Blog von Parteigeldern finanziert, geht gar nicht!“

Auch die Unternehmen der anonymen Unternehmerpersönlichkeiten, die das Peerblog finanzieren, könnten Probleme bekommen:

medusa_unternehmer

Mal sehen, welche Unternehmen in den kommenden Tagen offline sind oder von DDoS- Attacken berichten.

Aus den eigenen Reihen schlug dem Peerblog Hähme entgegen. Auf Twitter kommentierte 150 Jahre SPD:

150_peer

Bei einer DDoS-Attacke ist einer Internetseite durch eine absichtlich herbeigeführte Überlastung nicht mehr erreichbar. Dazu gibt es verschiedene Wege – Wikipedia erklärt sie.

Update II: Das Peerblog ist wieder da. Und man berauscht sich – ganz im Stil von Wir in NRW –  in einem Artikel ein wenig an sich selbst:

Die Kritik der “Netzgemeinde” (ich verspreche, ich schreibe das Wort nie wieder) traf auch Peer Steinbrück vor einigen Wochen. Und nun auch den PeerBlog. Medien würden nicht so zahlreich und kritisch darüber berichten, der Blog hätte nicht annähernd diese hohen Klickzahlen, wäre da nicht die Kraft der neuen Medien. Darauf muss sich die Politik allmählich einstellen und anders kommunizieren. Die Zeiten, in denen allein “BILD, BamS und Gotze” Einfluss auf politische Karrieren hatten sind vorbei. Heute hat jeder einzelne Einfluss, mit seiner Stimme im Internet. Gewöhnt euch dran.

Beim Peerblog meinen sie wohl, wenn sie vom Einfluss des Einzelnen reden, die  unbekannten Unternehmern  die das Projekt finanzieren  – und was wohl der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff von diesem Abgesang auf die Bedeutung der Bild hält?

Borsig11: Ideen aus dem Labor

Borsig 11
Borsig 11

Vor gut zwei Jahren endete das Jahr der Kulturhauptstadt. Das Still-Leben auf der A40, die 311 SchachtZeichen an ehemaligen Zechenstandorten oder der Day of Song werden vielen Menschen im Gedächtnis bleiben. Andere – weit weniger publikumswirksame – Aktionen haben es geschafft, nachhaltig etwas zu bewegen. So wie die „Ausstellung“ 2-3 Straßen und der daraus gegründete Verein Borsig11. Von unserem Gastautor Mirko Kussin.

Das Projekt 2-3 Straßen von Jochen Gerz war die zeitlich längste Aktion der Kulturhauptstadt. Zwischen dem 1. Januar und dem 31.Dezember 2010 lebten 78 Teilnehmer aus allen Teilen der Welt in Sozialwohnungen in „schwierigen“ Quartieren der Städte Dortmund, Duisburg und Mülheim. Sie lebten dort, sie kamen in Kontakt mit dem multikulturellen Leben, sie agierten mit ihren Nachbarn. Sie brachten Kunst in den Alltag. Oder machten den Alltag zur Kunst. Ziel sollte es sein, das Leben der Menschen am

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Frühstück

Rathaus Dortmund
Rathaus Dortmund

Rechenschwäche: Neues Millionen-Loch beim Jugendamt…Ruhr Nachrichten

Entwicklung: Dortmund wächst gegen den Trend…Der Westen:

Politik: Parteien verschieben Forensik-Debatte…Ruhr Nachrichten

Kultur: Ilias Ntais über seinen Film JazzSoup…Coolibri

Schnee: Darum brach am Donnerstag der Stadtverkehr zusammen…Ruhr Nachrichten

BvB: Dortmund-Gerüchte um Diouf…Bild

BvB II: Das Gezerre um BVB-Wunderstürmer Lewandowski…Welt

BvB III: Watzke ist genervt von der Causa Lewandowski…Kicker

BvB IV: Neuer BVB-Spot ab 12 Uhr auf Ruhr Nachrichten Internetseite…Ruhr Nachrichten

Der Ruhrpilot

Windpark Bowbeat, in Großbritannien  Quelle: E.ON UK
Windpark Bowbeat, in Großbritannien Quelle: E.ON UK

NRW: …ist Opfer der Energiewende…RP Online

Peerblog: Steinbrück und Steinkühler – Die Goldjungen und ihre Goldgruben…Post von Horn

NRW II: Mietmarkt droht der Kollaps…Westdeutsche Zeitung

NRW III: Filmstiftung fördert 26 Projekte mit 5 Millionen Euro…Kölnische Rundschau

Ruhrgebiet: Hochtief-Chef plant, wesentliche Unternehmensteile zu verkaufen…Der Westen

Bochum: Neues Gymnasiums Bochum war offensichtlich doch teurer…Der Westen

Bochum II: Hellen bestätigt Absage für „Steiger“ im März…Der Westen

Dortmund: Neues Millionen-Loch beim Jugendamt…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Parteien verschieben Forensik-Debatte…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Loveparade-Gedenkstätte soll bis Juli fertig werden…Welt

Duisburg II: Grüne aus Duisburg und Düsseldorf fordern Erhalt der Stadtbahn U 79…Der Westen

Duisburg II: Offener Brief zur Personalie Prof. Dr. Dieter Kantel/Duisburger Grüne…Xtranews

Essen: Vom einen auf den anderen Tag hat die Stadt ihren Pressespiegel eingestellt…Der Westen

Umland:  Eine kleine Regionalpartei aus dem Rheinland, Geert Wilders und die FPÖ…NRWREX

Umland II: Schavans Professoren trifft erhebliche Mitschuld…Welt

Umland III: Viele Kirchenaustritte nach Kölner Klinikskandal…Welt

Online: Barcamp nur zu Foursquare geplant…Pottblog

Musik: ‚Sebel‘ plant Heimspiel am 23. März in Recklinghausen

Sebastian Niehoff, vielen wohl besser als ‚Sebel‘ bekannt, kommt zu einem Konzert ins ‚Moondock‘ nach Recklinghausen.

Aufgewachsen im Herner Stadtteil Wanne, wohnt der 32-jährige Musiker (und Fotograf) inzwischen in der Vest-‚Metropole‘ Recklinghausen.

Am 23. März 2013 spielt er nun quasi direkt vor der eigenen Haustür. Einlass ist ab 19 Uhr.

Eintrittskarten gibt es nur an der Abendkasse für jeweils 8 Euro.

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Ostermarsch Ruhr: Redet lieber wieder über Chemtrails!

Foto: (CC BY-NC-SA 2.0) flickr/Flyover Living
Foto: (CC BY-NC-SA 2.0) flickr/Flyover Living

Auch in diesem Jahr wird wieder der Ostermarsch-Ruhr stattfinden. Dabei wird es, wie immer, um ein deutliches „Nein zum Krieg“ gehen. Das bisherige Programm ist bis dato zwar nur knapp umrissen – der naiv-pazifistischen Rhetorik vergangener Ostermärsche allerdings ist man treu geblieben.

„Stoppen, Schließen, Abschaffen“. So lautet nach wie vor die Universallösung der „Friedensbewegung“, die für die traditionellen Ostermärsche verantwortlich zeichnet. Dabei wissen die selbsternannten „Experten“ für jeden Winkel dieser Welt immer ganz genau, was die beste Lösung der jeweiligen Konflikte ist. „Rüstung und Militär lösen die Konflikte nicht, im Gegenteil: sie verhindern die Lösung der drängenden Probleme unserer Zeit. Gerechte Politik ist nur im Frieden und durch Abrüstung und eine zivile Umwandlung der Gesellschaft möglich. Dafür demonstrieren wir zu Ostern!“, heißt es im Aufruf für den Ostermarsch 2013, der Ende März stattfinden wird.

Vom Syrien-Konflikt etwa wissen die Initiatoren

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Wie es sich mit Roma in einem Haus lebt

Am Bluecherpark

Seit 20 Jahren lebe ich, mit einer kurzen Unterbrechung in der es mich in die Innenstadt verschlagen hatte, in der Nordstadt. Und ich lebe gerne dort. Seit nun 8 Jahren lebe ich in einem Haus am Blücherpark. Meine Vermieterin ist eine ältere Dame die in Hamburg lebt. Die Hausverwaltung kümmert sich und die Miete ist mit 4,90 pro qm absolut in normalen Bereich. Wir Mieter sind und waren immer eine bunte Mischung. Wir sind aus Menschen aus Afrika, Arabien und Deutsche. Familien, Singles, Rentner. Es gab nie mehr Probleme, wie es sie nicht auch in anderen Städten in ganz normalen Häusern gibt wo Menschen zusammenleben. Zum Januar 2012 wurden zwei Wohnungen frei, einfach durch normalen Wechsel. Von unserem Gastautor Thorsten Stumm.

Dann geschah aber etwas, dass ich vorher noch nie erlebt hatte. Wenige Tage vor dem 1. Februar sprach mich auf der Treppe der erste Nachbar an: „Haben Sie schon gehört, jetzt ziehen hier Zigeuner ein.“ Ich hatte es nicht gehört und bisher hatte ich mich noch nie bei einem Mieterwechsel dafür interessiert vorher zu erfahren, wer nun einzieht. Ich hatte nicht vor das zu ändern. Nach und nach sprachen mich aber alle anderen Mieter, auch solche mit, wie man wohl korrekt sagt, Migrationshintergrund an. Die Tonlage war durchgängig hysterisch und ängstlich. Zigeuner, hier, in unserem Haus, man liest ja so viel, die klauen wie die Raben, haben den bösen Blick, vermüllen unser Haus…..

Über die Vehemenz dieser Tiraden meiner Mitbewohner war ich doch überrascht.

Ich selber bin nun kein Heiliger, aber ich habe in den Jahren des Zusammenlebens mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Nationen gelernt, dass selbst wenn sich ein Vorurteil auf den ersten Blick betätigt,  es sich immer auf den zweiten Blick erklärte oder in Luft auflöste. Man musste allerdings auch zweimal hinschauen wollen. Auch diesmal war ich entschlossen, mit jedem der sich respektvoll und anständig mir gegenüber verhält, friedlich auszukommen.

Am 1. Februar 2012 standen dann mehre Kleinlastwagen vor unsere Tür und unsere neuen Mitbewohnern zogen ein. Genau wie sonst auch. Diesmal nur Menschen, denen man ansah, dass sie deutlich ärmlicher lebten. Ich grüßte jeden der mir Treppenhaus begegnete, was mir keine Mühe machte, tat ich ja sonst auch. Und erlebte die erste Überraschung.

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