Billy Bragg
Billy Bragg, Dienstag, 22. Mai, 20.00 Uhr, Zeche, Bochum
Der Ruhrpilot
Opel: Entscheidet sich Montag Opel Bochums Zukunft?…Der Westen
Opel II: Hannelore Kraft hat kein gutes Gefühl für den Opel-Standort Bochum…Der Westen
Opel III: Rainer Einenkel – Der ewige Krieger…FTD
Opel IV: Landesregierung und Belegschaft kämpfen um Bochumer Werk…Handelsblatt
NRW: SPD-Linke sehen Kraft als Kanzlerkandidatin…Stern
NRW II: Kauder warnt Röttgen vor Abrechnung mit Merkel…Welt
Ruhrgebiet: Der große Festival-Planer…Bild
Bochum: Das Stadion wird zum Konzertsaal…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Film zeigt die Nordstadt ein Jahr nach Schließung des Straßenstrichs…Ruhr Nachrichten
Debatte: Autoren sollten aufhören, über das Netz zu nölen…Welt
Bochums teurer Tausch: Musikzentrum gegen Jahrhunderthalle
Als „teuren Tausch“ bewertet der Bund der Steuerzahler die in Bochum geplante Übernahme der Jahrhunderthalle durch die Stadt, damit das Land den Bau des Musikzentrum mit Fördergeldern unterstützt. Von unserem Gastautor Volker Steude.
Das Land NRW beteiligt sich nur an den Baukosten des Musikzentrums, wenn Bochum im Gegenzug die Jahrhunderthalle vom Land für 2,17 Mio. EUR kauft. Betriebs-, Kapital-, Unterhalts- und Instandhaltungskosten in unbekannter Höhe kommen dann auf die Stadt zu.
Der Bund der Steuerzahler stellt fest, diese „Mitgift“ wird die Stadt teuer zu stehen kommen.
Allein die Kosten für die Grundsicherung und Teile der Instandhaltung der Jahrhunderthalle belaufen sich auf jährlich 2,3 Millionen Euro:
Anlage zur Verwaltungsvorlage 20101500 der Stadt Bochum
Von diesen Kosten trägt die Stadt heute „nur“ 400.000 Euro. 2017 enden die letzten Verträge, die die Zuschüsse vom Land NRW und deren Kultureinrichtungen sichern. Werden die Verträge nicht verlängert, muss die Stadt die vollen 2,3 Mio. aus der
Blood Red Shoes
Blood Red Shoes, Montag, 21. Mai, 20.00 Uhr, Sputnikhalle, Münster
Der Ruhrpilot

NRW: Norbert Röttgen – Der Mann ohne Bauch…FAZ
NRW II: Wie die CDU versucht, die Schmach zu verarbeiten…Welt
NRW III: Zweifel an CDU-Generalsektretär Wittke…Post von Horn
NRW IV: Röttgen plant den Gegenschlag…Bild
NRW V: Und was jetzt, Rot-Grün?…Welt
Dortmund: Und wieder droht eine Wahl-Klage…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Outlet Center soll Hamborn und Marxloh aufwerten…Der Westen
Essen: Zeche Zollverein startet Social Media-Offensive…Der Westen
Heimreise mit Harris: Rap trifft Rechtspopulismus

Rapper, Partyclown, Rechtspopulismus? Der Berliner Rapper Harris vereint diese Kombination gekonnt. Schon oft fiel der deutsch-amerikanische Partyrapper durch dumpfe nationalistische Songs und Äußerungen auf. Nach „patriotischen“ Sendeformaten, deutschtümelnden Rap-Songs und „integrationsunwillige-Ausländer-raus“-Rhetorik, gab der Rapper nun der aktuellen Ausgbabe der rechten Wochenzeitung Junge Freiheit ein Interview. Der Beifall von rechts bis rechtsaußen folgte prompt. Mal wieder. Wie aber passt dies zu einem Mann, der mit Kiffer- und Kokssongs sein Geld verdient? Wie passt es zu jemandem, zu dessen Freunden und Rap-Partnern Migranten gehören, dessen Knastkarrieren teils beachtlich sind?
“Die Frage ist: Bist Du ein Patriot? Dann schrei es raus, wie Harris und DJ Maxxx und schalte ein!“ So lautet der Slogan einer Hip-Hop Radio Show des Senders Jam FM. Harris und „DJ Maxxx“ führen durch die Sendung. Man sieht zwei Männer in Gangster-Pose, Rapper Harris, „halbschwarz“, trägt einen Zylinder in Schwarz-Rot-Gold. Spätestens seit seinem Song „Nur ein Augenblick“, ist Harris, der einerseits mit „Kanacken“-Image Rappern (Selbstbezeichnung) wie Haftbefehl („Kanackiş“), Sinan G („Schutzgeld“) und Massiv („Wenn der Mond in mein Ghetto kracht“) Musik macht, auch bei der „biodeutschen“ Rechten sehr beliebt. Integrationsunwilligen Migranten legt er in dem Stück die Ausreise nahe, und biedert sich damit Rassisten an
Perfume Genius
Perfume Genius, Sonntag, 20. Mai, 20.00 Uhr, Gebäude 9, Köln
Der Ruhrpilot
Opel: Im Sterbezimmer…Stern
Opel II: NRW-Wirtschaftsminister: „Opel-Werke nicht gegeneinander ausspielen“…Focus
Opel III: Im Bochumer Opel-Werk liegen die Nerven blank…Welt
Opel IV: „Gute Nacht, Marie“ – Bochums Opelaner ohne Hoffnung…Der Westen
NRW: Kraft liegt bei K-Frage vorn…Welt
NRW II: CDU ringt um Neuanfang…RP Online
Dortmund: Easyjet-Rückzug kostet 200.000 Passagiere…Ruhr Nachrichten
Dortmund II: Das Jahr nach dem Ende des Straßenstrichs…Der Westen
Duisburg: Hochkultur, Operette und Sozialdarwinismus…Xtranews
Duisburg II: Regierung will keinen neuen Untersuchungsausschuss zur Landesarchiv-Affäre…Der Westen
Fortuna-Chaos: Das Internet ist schuld
Es hat ein paar Tage gedauert, bis der Schuldige für die Stürmung des Spielfeldes in Düsseldorf gefunden wurde. Es ist natürlich das Internet.
Die vergangenen Tage haben mich verwundert. In zahlreichen Medien wurde nach dem versehentlichen Sturm des Platzes durch Düsseldorf-Fans nicht nur nach schweren Strafen gerufen, sondern auch nach Schuldigen gesucht. Und beim letzteren hatte ich da Gefühl, aus der Zeit gefallen zu sein: Erst waren Ultras die Bösen, dann die enthemmende Wirkung des Dämons Alkohol – alles alte Hüte.

