Der Ruhrpilot

Opel: Entscheidet sich Montag Opel Bochums Zukunft?…Der Westen

Opel II: Hannelore Kraft hat kein gutes Gefühl für den Opel-Standort Bochum…Der Westen

Opel III: Rainer Einenkel – Der ewige Krieger…FTD

Opel IV: Landesregierung und Belegschaft kämpfen um Bochumer Werk…Handelsblatt

NRW: SPD-Linke sehen Kraft als Kanzlerkandidatin…Stern

NRW II: Kauder warnt Röttgen vor Abrechnung mit Merkel…Welt

Ruhrgebiet: Der große Festival-Planer…Bild

Bochum: Das Stadion wird zum Konzertsaal…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Film zeigt die Nordstadt ein Jahr nach Schließung des Straßenstrichs…Ruhr Nachrichten

Debatte: Autoren sollten aufhören, über das Netz zu nölen…Welt

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Bochums teurer Tausch: Musikzentrum gegen Jahrhunderthalle

Als „teuren Tausch“ bewertet der Bund der Steuerzahler die in Bochum geplante Übernahme der Jahrhunderthalle durch die Stadt, damit das Land den Bau des Musikzentrum mit Fördergeldern unterstützt. Von unserem Gastautor Volker Steude.

Das Land NRW beteiligt sich nur an den Baukosten des Musikzentrums, wenn Bochum im Gegenzug die Jahrhunderthalle vom Land für 2,17 Mio. EUR kauft. Betriebs-, Kapital-, Unterhalts- und Instandhaltungskosten in unbekannter Höhe kommen dann auf die Stadt zu.

Der Bund der Steuerzahler stellt fest, diese „Mitgift“ wird die Stadt teuer zu stehen kommen.

Allein die Kosten für die Grundsicherung und Teile der Instandhaltung der Jahrhunderthalle belaufen sich auf jährlich 2,3 Millionen Euro:

Anlage zur Verwaltungsvorlage 20101500 der Stadt Bochum

Von diesen Kosten trägt die Stadt heute „nur“ 400.000 Euro. 2017 enden die letzten Verträge, die die Zuschüsse vom Land NRW und deren Kultureinrichtungen sichern. Werden die Verträge nicht verlängert, muss die Stadt die vollen 2,3 Mio. aus der

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Der Ruhrpilot

Norbert Röttgen

NRW: Norbert Röttgen – Der Mann ohne Bauch…FAZ

NRW II: Wie die CDU versucht, die Schmach zu verarbeiten…Welt

NRW III: Zweifel an CDU-Generalsektretär Wittke…Post von Horn

NRW IV: Röttgen plant den Gegenschlag…Bild 

NRW V: Und was jetzt, Rot-Grün?…Welt

Dortmund: Und wieder droht eine Wahl-Klage…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Outlet Center soll Hamborn und Marxloh aufwerten…Der Westen

Essen: Zeche Zollverein startet  Social Media-Offensive…Der Westen

 

Heimreise mit Harris: Rap trifft Rechtspopulismus

Harris, Foto: Wikipedia by: Matti Blume

Rapper, Partyclown, Rechtspopulismus? Der Berliner Rapper Harris vereint diese Kombination gekonnt. Schon oft fiel der deutsch-amerikanische Partyrapper durch dumpfe nationalistische Songs und Äußerungen auf. Nach „patriotischen“ Sendeformaten, deutschtümelnden Rap-Songs und „integrationsunwillige-Ausländer-raus“-Rhetorik, gab der Rapper nun der aktuellen Ausgbabe der rechten Wochenzeitung Junge Freiheit ein Interview. Der Beifall von rechts bis rechtsaußen folgte prompt. Mal wieder. Wie aber passt dies zu einem Mann, der mit Kiffer- und Kokssongs sein Geld verdient? Wie passt es zu jemandem, zu dessen Freunden und Rap-Partnern Migranten gehören, dessen Knastkarrieren teils beachtlich sind?

“Die Frage ist: Bist Du ein Patriot? Dann schrei es raus, wie Harris und DJ Maxxx und schalte ein!“ So lautet der Slogan einer Hip-Hop Radio Show des Senders Jam FM. Harris und „DJ Maxxx“ führen durch die Sendung. Man sieht zwei Männer in Gangster-Pose, Rapper Harris, „halbschwarz“, trägt einen Zylinder in Schwarz-Rot-Gold. Spätestens seit seinem Song „Nur ein Augenblick“, ist Harris, der einerseits mit „Kanacken“-Image Rappern (Selbstbezeichnung) wie Haftbefehl („Kanackiş“), Sinan G („Schutzgeld“) und Massiv („Wenn der Mond in mein Ghetto kracht“) Musik macht, auch bei der „biodeutschen“ Rechten sehr beliebt. Integrationsunwilligen Migranten legt er in dem Stück die Ausreise nahe, und biedert sich damit Rassisten an

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Der Ruhrpilot

Opel: Im Sterbezimmer…Stern

Opel II: NRW-Wirtschaftsminister: „Opel-Werke nicht gegeneinander ausspielen“…Focus

Opel III: Im Bochumer Opel-Werk liegen die Nerven blank…Welt

Opel IV: „Gute Nacht, Marie“ – Bochums Opelaner ohne Hoffnung…Der Westen

NRW: Kraft liegt bei K-Frage vorn…Welt

NRW II: CDU ringt um Neuanfang…RP Online

Dortmund: Easyjet-Rückzug kostet 200.000 Passagiere…Ruhr Nachrichten

Dortmund II: Das Jahr nach dem Ende des Straßenstrichs…Der Westen

Duisburg: Hochkultur, Operette und Sozialdarwinismus…Xtranews 

Duisburg II: Regierung will keinen neuen Untersuchungsausschuss zur Landesarchiv-Affäre…Der Westen

 

Fortuna-Chaos: Das Internet ist schuld

Es hat ein paar Tage gedauert, bis der Schuldige für die Stürmung des Spielfeldes in Düsseldorf gefunden wurde. Es ist natürlich das Internet.

Die vergangenen Tage haben mich verwundert. In zahlreichen Medien wurde nach dem versehentlichen Sturm des Platzes durch Düsseldorf-Fans nicht nur nach schweren Strafen gerufen, sondern auch nach Schuldigen gesucht. Und beim letzteren hatte ich da Gefühl, aus der Zeit gefallen zu sein: Erst waren  Ultras die Bösen, dann die enthemmende Wirkung des Dämons Alkohol – alles alte Hüte.

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