Superpunk, Donnerstag, 24. Mai, 20.00 Uhr, Zeche Carl
Der Ruhrpilot

NRW: Das Ringen um Röttgens Reste…Post von Horn
NRW II: Koalitionsverhandlungen in NRW beginnen…Welt
Bochum: Grönemeyer nimmt Abschied vom Bochumer Stadion…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Musikzentrum – Wie viel Marienkirche bleibt übrig?…Ruhr Nachrichten
Bochum III: Musikzentrum – Der Sieger des Architektenwettbewerbs steht fest…Der Westen
Dortmund: 210.000 Besucher im U-Turm…Der Westen
Dortmund II: Wahlwiederholung am26. August?…Der Westen
Duisburg: „Als Geschäftsführer einer Jüdischen Gemeinde ist Michael Rubinstein auch irgendwie vorbelastet“…Xtranews
Duisburg II: Oper – Zank und Zuversicht in Duisburg und Düsseldorf…Der Westen
Essen: Allbau soll baufällige Obdachlosenunterkunft sanieren…Der Westen
Essen II: Wie ein Stasi-Spion Krupp in Essen ausspionierte…Der Westen
Von Raubzügen, Rudeln und Ekelhäusern
„Kriminelle Banden aus Osteuropa von Duisburg aus auf Raubzug in der Region“, so titelte die Waz am Montag. Die Polizei berichtet von organisierter Kriminalität, die ihre Wurzeln in Rumänien hätten. Die Waz spricht von einer „Flut krimineller Banden“. So seien den Behörden vor kurzem vier „mutmaßliche Spendenbetrüger“ ins Netz gegangen.
Über derlei Klientel heißt es im Artikel:
„Wer heute bettelt, verkauft morgen unerlaubt die Obdachlosenzeitung Fifty-Fifty, ist übermorgen als Trickdieb unterwegs und tags darauf vielleicht als Einbrecher oder Metalldieb.“
Wir erinnern uns: „Die Roma kommen: Raubzüge in der Schweiz“. Dieser Titel der Schweizer „Weltwoche“ sorgte im letzten Monat weltweit für Aufregung. Auf dem Titel ist ein fünfjähriger dunkelhäutiger Junge zu sehen, der der Betrachterin eine Pistole entgegenstreckt. Ein Reporter der Taz besuchte die Familie des Jungen im Kosovo. Als der abgebildete Junge, Mentor ist sein Name, die Ausgabe mit seinem Foto darauf zum ersten Mal sieht, fängt er an zu weinen. Es handelte sich
Kooperation als Wettbewerb
Um die Städte des Ruhrgebiets zu mehr Zusammenarbeit zu bewegen, hat der Initiativkreis Ruhr einen Wettbewerb ausgelobt. Das Ergebnis hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck.
Das Kirchturmdenken gilt gemeinhin als eines der größten Probleme des Ruhrgebiets. Geschlossen treten die Revierstädte nur auf, wenn es gilt, vom Bund und vom Land mehr Geld zu fordern oder die Zahlungen zum Aufbau Ost zu herunterzufahren.
Eifersüchtig verteidigen die Städte ihre Machtbereiche und stecken trotz klammer Kassen Millionen in Leuchtturmprojekte wie den Dortmunder U-Turm oder Konzerthaus Bochum. Die noch vor wenigen Jahren geführte Diskussion um ein Zusammenwachsen der Städte zu einer „Ruhrstadt“ ist tot.
Statt solch großer Sprünge sollen jetzt kleine Schritte die Zusammenarbeit fördern. Fußend auf ein im vergangenen Jahr vorgestelltes Gutachten des RWI-Essen lobte der Initiativkreis Ruhr, der
Shantel & Bucovina Club Orkestar
Shantel & Bucovina Club Orkestar , Mittwoch, 23. Mai, 20.00 Uhr, Zeche Carl, Essen
Der Ruhrpilot
NRW: SPD und Grüne in NRW nehmen Koalitionsverhandlungen auf…Stern
NRW II: Rot-Grün setzt auf Vertrautes…Welt
NRW III: Auf der Woge des Erfolges…Post von Horn
Ruhrpilot: Grünes Licht für Evonik-Börsengang…Ruhr Nachrichten
Bochum: Opel steht in Bochum auf der Kippe…Welt
Bochum II: Drohende Opel-Schließung – Bis zu 20.000 Stellen bei Zulieferern in Gefahr…Ruhr Nachrichten
Bochum III: Weber inszeniert „Vor Sonnenaufgang“…Ruhr Nachrichten
Bochum IV: Christian Haardt (CDU) zieht als 6. Bochumer in den Landtag von NRW…Pottblog
Dortmund: Flughafen vom Easyjet-Rückzug kalt erwischt…Der Westen
Dortmund II: SPD will Wahlwiederholung schon am 1. Juli…Ruhr Nachrichten
Dortmund III: Rückzieher der SPD-Kläger – Dortmund kann Bezirksvertretungen und Rat zeitgleich wählen…Der Westen
Dortmund IV: Videos vom Aufstieg der BVB-Amateure in die 3. Liga…Pottblog
Duisburg: Den Neuanfang fest im Visier…Der Westen
Duisburg II: Wie Bürger in Duisburg mitbestimmen, woran die Stadt sparen soll…Der Westen
Debatte: Die Sozialpsychologie des Fußballpatriotismus…Publikative
Ruhrbarone-Lesung bei Bodo in Dortmund
Am Mittwoch findet die zweite Ruhrbarone-Lesung 2012 statt. Diesmal sind wir in Dortmund bei unseren Freunden von Bodo.
Das Straßenmagazin Bodo ist für uns nicht irgendein Medium. Zwar haben wir zu allen Kollegen im Ruhrgebiet ein gutes Verhältnis, aber das zu Bodo ist besonders eng. Bodo-Macher Bastian Pütter macht bei uns mit und Martin Kaysh hat eine Kolumne auf Bodo. Und deswegen freuen wir uns ganz besonders, am Mittwoch bei Bodo zu lesen.Und was erwartet Euch?
Das:
Die Wattenscheider Schule zelebriert Journalismus als Selbsterfahrung und als große Geste – zuletzt in „Kernies Wunderland“, dem zum Freizeitvergnügen umgebauten Reaktor Kalkar: „Occupy Schlaraffenland.“
Sascha Bisley, Macher des Blogs dortmund-diary.de wandelt ebenfalls auf den Pfaden des großen Hunter S. Thomson, diesmal durch Los Angeles.
Die Fotografin Sabine Michalak wirft die Ruhrbarone-Bilderrätsel an die Wand – Dalli Klick als ästhetische Erfahrung.
David Schraven, Redakteur bei WAZ Recherche und Mitbegründer der Ruhrbarone wird erfahrungsgemäß Unerfreuliches, Stefan Laurin, ebenfalls Ruhrbaron der ersten Stunde, wird wohl Erfreuliches Lesen.
Bastian Pütter, Redaktionsleiter bei bodo, nutzt das Heimspiel für Texte über Randgruppen und die, die den Rand verschieben.
Den Abend moderiert der Journalist, Kabarettist und Steiger beim „Geierabend“ Martin Kaysh.
Also, bis Mittwoch.
Ruhrbarone Lesung
Bodo
Schwanenwall 36 – 38, 44135 Dortmund
Beginn: 19.30 Uhr
Computerspiele ärgern die Spieler
Lange 12 Jahre haben die Spieler auf Diablo 3 gewartet und letzte Woche war es soweit – es ist wieder Zeit für den Kampf gegen das Böse in finsteren Gemäuern. Herausgekommen ist ein tolles digitales Abenteuer, aber das Spiel hat bei Amazon in den ersten Stunden fast 1000 schlechte Bewertungen erhalten. Diablo 3 ist seit der Veröffentlichung immer wieder für viele Stunden nicht spielbar. Das Spiel funktioniert nur mit einer beständigen Verbindung zum Internet und die brach ständig ab. Der „Fehler 37“ schaffte es sogar in die Liste der Trending Topics auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.
Immer mehr Computerspiele brauchen die ständige Verbindung zum Internet. In der Welt der Spieler sorgen die neuen Strategien der Hersteller immer öfter für Unruhe und Ärger. Im letzten Jahr stand Electronic Arts in der Kritik, weil die Computer der Spieler nach Daten durchforscht wurden. Die Käufer mussten der Neugier des Herstellers per Mausklick bei der Installation zustimmen. Kaum jemand liest die „End User License Agreements“ (EULA), also die AGBs von PC-Spielen wirklich durch. Dabei enthält das Kleingedruckte oft Klauseln, denen die meisten Kunden nicht zustimmen
NRW: Rot-Grün plant radikales Rauchverbot

Rot-Grün plant ein radikales Rauchverbot in NRW.
Glaubt man der heutigen Ausgaben der WAZ – und es gibt keinen Grund das nicht zu tun – plant die Landesregierung ein radikales Rauchverbot nach bayerischen Vorbild. Die Grünen haben das offensiv vertreten, die SPD in ihrem Programm einen Interpretationsspielraum gelassen. Das Verbot wird zu einem massiven Kneipensterben in NRW führen, auch wenn Hannelore Kraft vor der Wahl bestritten hat, dass es so etwas in Bayern gab. Aber Kraft glaubt ja auch, dass sie früher einmal eine richtige Unternehmensberaterin war und man Landeshaushalte mit Schulden saniert.
Die Initiative „Sozialdemokraten gegen totale Rauchverbote“ ruft indessen dazu auf, noch einen letzten Anlauf gegen die rot-grüne Volkserziehungspolitik zu starten. Schaden kann das nicht:
Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
liebe Freundinnen, liebe Freunde,am Dienstag beginnen die Koalitionsverhandlungen in NRW. Wenn ihr aus NRW seid, schreibt doch noch vorher euren Landtagsabgeordneten, eure Landtagsabgeordnete an und teilt eure Meinung zu den von den GRÜNEN geforderten totalen Rauchverbote mit.
„Markus Lanz, ich finde Dich!!!“ – Porträt des Gangstarappers Sinan-G
„Ich bin Sinan-G, ich ficke euren Dealerstyle.
Wer von euch hatte mit 17 Jahren ne Schießerei.
Ich hab im Knast geschrieben, das hier sind diese Tracks.
Für ein Major-Deal in Deutschland bin ich viel zu echt.“
Lyrics „Free Sinan-G“
Der 11. Juni 2006 hätte ein besonderer Tag im Leben von Sinan Farhangmehr, besser bekannt als Sinan-G werden können: An diesem Sonntag verlor die iranische Nationalmannschaft ihr erstes Spiel bei der Fußballweltmeisterschaft gegen Mexiko mit 3:1. Sinan war zu diesem Zeitpunkt ein aussichtsreicher Kandidat für den Kader der Nationalmannschaft. Leider kam ihm dabei eine Kleinigkeit in die Quere: Eine dreijährige Haftstrafe wegen unterschiedlicher Delikte, hauptsächlich Einbruch. Das Ende der einen war der Beginn einer anderen Karriere, die so in der deutschen Musiklandschaft beispiellos scheint. Von unseren Gastautoren Frank Borchers und Martin Seeliger.
— Der Text ist im aktuellen Ruhrbarone-Magazin GRENZEN erscheinen – als eine von vielen beeindruckenden Lesegeschichten und Reportagen. RB#4: Immer noch im Handel erhältlich! —
Je nachdem aus welcher Sicht man die Dinge betrachtet, sind Gangstarapper harte Kanaken, die dir von Koks über ein günstiges I-Pad bis hin zu einem längeren Krankenhausaufenthalt eine Menge außergewöhnlicher Dinge beschaffen können. Von einer anderen Warte aus lassen sie sich aber auch als Stereotyp des jugendlichen Gewaltkriminellen mit Migrations- und ohne Bildungshintergrund beschreiben, die Frauen und Schwule verachten (Lesben sind okay, im Internet zumindest). Anders als in den meisten anderen gesellschaftlichen Bereichen scheint in dieser Szene ein Knastaufenthalt kein Stigma zu sein. Vielmehr ist es eine Art Ausweis für die oftmals beschriebene, eingeforderte, aber angeblich selten vorhandene „Realness“. Diese Authentizität in seinen Songs zu betonen, ist Sinan-G wichtig: „Ich habe das Alles ja nicht gemacht, um den Leuten zu gefallen. Ich habe das gemacht, weil das mein Leben ist. Das, was ich verkörpere, ist ja mein Leben. Das ist ja nicht so eine gespielte Maskerade oder so.“
Wenn man mit Sinan spricht, hat man nicht das Gefühl, es mit einem klassischen Kriminellen zu tun zu haben, mit jemandem, der sich partout nicht in gesellschaftliche Regeln einfügen könnte. Wir treffen ihn und seinen Bruder Roozbeh in Essen und innerhalb von weniger als fünf Minuten entwickelt sich ein interessantes Gespräch, das streckenweise kaum wie ein Interview, vielmehr wie