Der Ruhrpilot

NRW: Entscheidung im Beichtstuhl…Saarbrücker Zeitung

NRW II: Rot-Grün streitet um die Zukunft des Dattelner Kraftwerks…Der Westen

NRW III: Der Kampf um die Trödelmärkte in NRW…Der Westen

Ruhrgebiet: Evonik-Börsengang steht vor dem Aus…Zeit

Dortmund: Piraten stellen ihre Kandidaten auf…Der Westen

Dortmund II: H-Bahn soll nach Unfall nachgerüstet werden…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Guerilla-Gärtner kämpfen mit frischem Grün gegen das Grau der Bahnhofsplatte…Der Westen

Gelsenkirchen: „Karl vom Kanal“ ist tot…Lokalkompass

[Bilderrätsel35]

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag und viel Spaß bei der EM …:)

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Der Ruhrpilot

NRW: Wie Nordhein-Westfalen das Klima retten will…Welt

Ruhrgebiet: Schichtwechsel im Ruhrgebiet…WZ

Bochum: „Nacht der Monologe“ wird fortgesetzt…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Gerangel um Containerterminal…Der Westen

Duisburg: Noch eine Woche bis zur OB-Wahl…Der Westen

Duisburg II: Nach Sauerland-Abwahl gilt SPD-Bewerber als Favorit…WA 

Essen: Grüne Vorstadt für die Arbeiter…Welt

Umland: Wenn das Kreuz verschwindet…Welt

Umland II: Salafisten-Demo ohne Zwischenfälle…Kölner Stadtanzeiger

Debatte: Wie wärs mit einer Revolution?!…Xtranews

Apple: Tethering für alle…Pottblog

Metropole Rad – ein wirklich gute Idee

Haus der Ruhrgebiets

Der RVR will das Ruhrgebiet zum Fahrradfahrer Paradies machen, und dieses Paradies soll den Namen Metropole tragen. Ich mag diese Bezeichnung für meine Heimat ganz und gar nicht, aber  in diesem Fall  bzw. in dieser Wortkombination ist sie genau richtig.

Metropole sein heißt nämlich auch, einen räumlichen  Führungsanspruch zu übernehmen, zumindest aber systematisch und konsequent anzustreben. Eine weltweit führende Fahrradmetropole könnte das Land um Emscher und Ruhr denn auch wirklich werden, wenn sich die Verantwortlichen darauf auch entsprechend konzentrieren.

Das Ruhrgebiet bietet dafür nämlich alle Voraussetzungen. Es ist insgesamt eher flach, flächendeckend durchgrünt und zugleich so dicht besiedelt, dass für den alltäglichen Bedarf insgesamt eher kurze als lange Wege notwendig sind, um die entsprechenden Ziele zu erreichen. Das wird auch noch bei erheblich weniger Einwohnern der Fall sein, wobei dadurch die für das Radfahren so wichtige Störungsverringerung  durch den Autoverkehr sogar noch weiter ausgebaut werden kann.

Hinzu kommt, dass die insgesamt absehbare weitere Verarmung  großer Teile der Ruhrgebietsbevölkerung, in Kombination mit weiter steigenden Spritpreisen, den Umstieg aufs Rad beschleunigen wird. Nicht, dass ich

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Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter im Facebook-Zeitalter.

Ein Roman von Zoë Beck über Teenager und die schlimmsten Pubertätspannen online sowie offline. Eine Buchbesprechung von unserem Gastautor Daniel Kasselmann.

Edvard wird bald 15 und ist eigentlich schon ein Mann. Neben den normalen offline Problemen wie hormonell bedingtes rasantes Wachstum Schlacksigkeit, ausbleibenden Stimmbruch und fehlender Brustbehaarung, kommen heutzutage die Klippen der online-Welt von facebook & Co. dazu. Zum Beispiel, wenn sein Erzfeind und Klassenbeau Henk, der ausgerechnet scharf auf das Mädchen Constanze ist, in die Edvard verliebt ist, diesen nicht nur beim Kotzen auf dem Autobahnrandstreifen fotografiert, sondern das peinliche Foto auch noch auf facebook öffentlich postet, per MMS an die gesamte Klasse verschickt und ihn lächerlich macht.

Offline hat Edvard außerdem noch mit seinen liberalen und künstlerischen Eltern zu kämpfen; der Vater ist Generalmusikdirektor, die Mutter Kunstgaleristin und im Urlaub verbringen sie eine Woche auf einem Bio-Bauerhof mit Programmpunkten wie „Heuernte wie zu Großvaters Zeiten“. In dieser bäuerlichen Wüste ist sein Netbook mit WLAN Edvards einzige Rettung. Denn weil sich seine Angebetete vehement weigert, seine Freundschaftsanfragen auf facebook anzunehmen, hat er sich unter dem coolen Namen Jason Miles ein Pseudo-Profil mit schickem Fremdfoto samt Familienprofilen und Freundschaftsliste amerikanischer College-Studenten angelegt, dessen Anfrage Constanze sofort bestätigt hat. Soll noch mal einer behaupten, Aussehen wäre für Teenager zweitrangig. Constanze verpeilt die virtuelle mit der realen Welt und als sie sich scheinbar in Jason verknallt, lässt Edvard ihn sterben. Doch weit gefehlt zu denken, damit wäre das Kapitel Jason für sie erledigt, sie steigert sich jetzt erst richtig rein…

Offline lernt Edvard seinen Nachbarn und Buchidol Daniel Tannenbaum kennen, einen ehemaligen Professor für Astrophysik in Harvard. Sie freunden sich an, Tannenbaum wird sein Mentor und Nachhilfelehrer in Physik, Chemie, Mathe und Bio. In der Schule begegnet er der neuen Mitschülerin Karla, die eigentlich aussieht wie ein Junge und freundet sich mit ihr an. 

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Der Ruhrpilot

NRW: SPD in NRW soll neues Ministerium bekommen…Welt

Internet:  „Meine Rede gegen ACTA“…Netzpolitik

Umland: Salafisten und „Pro NRW“ demonstrieren…Radio Köln

Ruhrgebiet: Türkis kehrt zurück – „Ruhr.2010“-Volunteers gründen Verein…Der Westen

Bochum: Man kann sich auch an Katastrophen gewöhnen…Süddeutsche

Dortmund: Islamist aus Dortmund droht mit Glaubenskrieg…Der Westen

Dortmund II: Nazi-Schmierereien an Gesamtschule…Ruhr Nachrichten

Duisburg: 30 Mio € Einsparung durch einen Chef-Einkäufer?…Der Westen

Umland II: Der Aufmarsch der Anti-Europäer…Reflexion

War schön gestern im Djäzz :-)

Gestern haben wir im Djäzz in Duisburg gelesen. Obwohl Stefan Laurin, David Schraven und Sabine Michalak nicht dabei waren, war es ein gelungener und runder Abend! Der Dank gilt dieses mal natürlich allen Besuchern und Daniel Drepper, Nadia Shehadeh, Sascha Bisley, Janina Kraack, Martin Kaysh und natürlich Sascha und Ercan vom Djäzz.

NRW: Piraten werfen Grünen-Ministerin Sexismus vor

Die Piratenpartei in NRW wirft NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann Sexismus vor.

In dieser Woche stieß NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann eine Diskusson über die Koedukation, den gemeinsamen Unterricht von Jungen und Mädchen an. Die beiden Geschlechter, führte Löhrmann aus, hätten in einigem Fächern verschiedene Herangehensweisen. In der Chemie zum Beispiel, würden Mädchen gerne wissen, wozu man das ganze Wissen überhaupt braucht. Nach Löhrmann sollte ihnen das lebensnah erklärt werden und was für Mädchen lebensnah ist wusste Löhrmann auch: „Wenn sie dann wissen, dass das zum Beispiel für Kosmetik interessant ist, haben sie einen eigenen Zugang.“

Das sieht Klaus Hammer, Koordinator im Arbeitskreis Bildung der Piraten in NRW etwas anders: „Es ist unbestritten, dass in vielen Schulen dem Unterricht gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern der Praxisbezug fehlt. Dies kann jedoch nicht dadurch ausgeglichen werden, dass die Schüler nach Geschlechtern unterteilt werden. Die Aussage der Ministerin, dass Mädchen sich eher mit Chemie anfreunden könnten, wenn sie wüssten, dass man damit Kosmetika herstellen kann ist besonders peinlich.“

Der Landesverband NRW der Piratenpartei, sagt Hammer, teile dieses bemerkenswert sexistische Klischee nicht. Es sei gut und sinnvoll, Schülern entsprechend ihrer Interessen und ihrer Vorkenntnisse Bildungsangebote zu machen. Die Geschlechtertrennung löse jedoch nicht die Probleme, die durch fehlende Qualität des Unterrichts entstehen.