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Bohren & der Club of Gore veröffentlichen heute ›Patchouli Blue‹

Bohren & der Club of Gore - eine einzigartige Band mit viel Charakter / Foto. Kim von Coels

Bohren & der Club of Gore – eine einzigartige Band mit viel Charakter / Foto. Kim von Coels

Unser Autor Peter Hesse kennt die Band Bohren & der Club of Gore aus Mülheim an der Ruhr seit vielen Jahren. Da heute mit ›Patchouli Blue‹ das neunte Studio-Album der Doom-Jazzer erscheint, hat Peter zu jedem der 11 Albumsongs ein Ereignis aufgeschrieben, was in seinem persönlichen Erinnerungskosmos eng mit der Band verbunden ist.

1.) Meine Welt ist schön
Ostern 1997 – ich verbringe einen Urlaub mit meinem Bruder an der spanischen Mittelmeerküste in Calpe. Bei Regenwetter spielen wir viel Schach, meist verliere ich – bei einer besonders derben Partie zu meinen Ungunsten gibt es sogar eine kleine Schlägerei. Aber wie das so ist unter Brüdern: kurz darauf ist alles vergessen. In diesem Urlaub hören wir immer wieder ein Mix-Tape. Neben Jon Spencer Blues Explosion, DJ Shadow oder Funny Van Dannen bleiben meine Ohren immer wieder am „Track 3“ vom Bohren-Album ›Midnight Radio‹ (1995) hängen, der so klingt, als hätte David Lynch einen Autounfall von Chris Isaak in Zeitlupe gefilmt. Und diese unverwechselbare Spookyness hat die Band bis heute behalten. Weiterlesen

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#Datteln4Stoppen: Die Kritiker des Kraftwerks in Datteln setzen ein (letztes?) Statement

Demo am24. Januar 2020 in Datteln. Foto(s): Sebastian Weiermann

Ein paar mehr Teilnehmer als im vergangenen November, als sich nur rund 200 Kraftwerkskritiker aufraffen konnten um gegen ‚Datteln 4‘ zu demonstrieren, sind es diesmal dann doch noch einmal geworden.

Knapp 500 Demonstranten (Update: Die Polizei hat inzwischen die offizielle Zahl der Teilnehmer mit 430 bekanntgegeben.) zeigten am heutigen Freitag im Rahmen eines von ‚Fridays for Future‘ organisierten Protests unter dem Motto ‚Kein Anheizen der Klimakrise mit Blutkohle‘ ihren Unmut über die Entscheidung der Politik den seit Jahren heftig umstrittenen Meiler im Kreis Recklinghausen im kommenden Sommer trotz beschlossenem Kohleausstieg in Deutschland doch noch neu ans Netz gehen zu lassen. Weiterlesen

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„Schirme gegen rechts“ mit kreativer Spenden-Aktion in Herne

Das haben sich die "besorgten Bürger" in Herne wohl anders vorgestellt: Ab sofort finanzieren sie mit ihren Aufmärschen die Integrationsarbeit. Foto: Schirme gegen rechts

Das haben sich die „besorgten Bürger“ in Herne wohl anders vorgestellt: Ab sofort finanzieren sie mit ihren Aufmärschen die Integrationsarbeit. Foto: Schirme gegen rechts

Sogenannte „besorgte Bürger“, die Woche für Woche auf die Straße gehen und rechte Parolen grölen, kennt man nicht nur in Herne. Die dortigen Aufmärsche, bei denen u.a. die Steeler Jungs und die Bruderschaft Deutschland mit von der Partie sind, laufen aber ganz offiziell unter diesem Label und das bereits seit vielen Monaten.

Dass es sich dabei um eine verharmlosende Selbstbeschreibung handelt, liegt auf der Hand. So ermittelte die Polizei zuletzt aufgrund eines Übergriffs im Rahmen eines Aufmarschs der „Besorgten“ – eine Anhängerin des Gegenprotests hatte Filmaufnahmen gemacht, woraufhin ihr das Handy aus der Hand geschlagen wurde. Die Bruderschaft Deutschland war kurz vor Silvester auch vor dem Kölner WDR dabei, als Rechtsextreme gegen dessen „Umweltsau“-Satire protestierten. Dort kam es zu Jagdszenen auf Gegendemonstranten.

Nun kann man ja auf vielfältige Weise Protest gegen rechts auf die Straße bringen. Die „Schirme gegen rechts“ haben sich jetzt etwas neues überlegt: Sie riefen eine Art unfreiwilligen Spendenlauf ins Leben – jedes Mal, wenn die „Besorgten“ demonstrieren, spenden sie indirekt an die Gesellschaft zur Förderung der Integrationsarbeit in Herne.

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#Datteln4Stoppen: Ein letztes Aufbäumen der Kraftwerkskritiker vor der Inbetriebnahme?

FFF-Demo am 29. November 2019 in Datteln. Foto: Robin Patzwaldt

Es wird noch einmal spannend heute in Datteln (im Kreis Recklinghausen). Wird der aktuelle Aufruf von diversen ‚Fridays for Future‘-Gruppen der Region, gegen das neue Uniper Kohle-Kraftwerk zu demonstrieren von mehr Resonanz geprägt sein als im vergangenen November, als nur rund 200 Demonstranten dem damaligen Aufruf zum Protest folgten?

Es ist ja doch einiges passiert seither. Seit dem offiziellen Beschluss in Berlin das Kraftwerk im kommenden Sommer auch offiziell, trotz Kohleausstiegsplänen, noch neu ans Netz gehen zu lassen (wir berichteten), gibt es wahrlich genug Anlass für die Gegner des Baus sich noch einmal mit aller Macht gegen die Pläne in Stellung zu bringen. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Stefan Keuter, MdB AfD Foto: Deutscher Bundestag/Achim Mende Lizenz: Copyright

Essen: Geldforderung bringt AfD-Mann Keuter Haftbefehl ein(€)…WAZ
NRW: „Scheinheilige der Energiewende“(€)…WAZ
Debatte:
 Ich schäme mich für diesen „Tagesschau“-Kommentar“(€)…Welt
Debatte: Tagesschau-Kommentar ist abstoßend und anmaßend!…Bild
Debatte: Das Vorgehen gegen Combat 18 kommt spät…FR Online
Debatte: Die deutsche Manager-Elite verrät unsere Demokratie(€)…Welt
Debatte: Wegbereiter der AfD…FAZ
Debatte: Die Leere des Vegetarismus…Novo
Debatte: Was Greta Thunberg und Donald Trump gemeinsam haben(€)…NZZ
Debatte: Nur nicht zu selbstgefällig…FAZ
Bochum: Senioren soll wegen Klimas Fleisch weggenommen werden(€)…WAZ
Bochum: Gedenken an ermordete jüdische Mitbürger(€)…WAZ 
Bochum: Keine Zusammenarbeit mit der MLPD…Noblogs
Bochum: Mehr Wohngeld und Kinderzuschlag…Bo Alternativ
Dortmund: AWO-Vorsitzende Gerda Kieninger ist tot…Nordstadtblogger
Dortmund: Pommesbude in Hörde wird weiter angefeindet(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Leibniz-Schüler treffen junge Juden(€)…WAZ
Duisburg: Philipp und Özdemir kandidieren für SPD-Vorsitz(€)…RP Online
Essen: 366 Theatermitarbeiter stellen sich gegen ihren Chef(€)…WAZ

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BVB-Delegation beim World Holocaust Forum in Jerusalem

Foto: BVB

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee den Lagerkomplex Auschwitz. Vier Tage vor dem 75. Jahrestag der Befreiung treffen sich heute Staats- und Regierungschefs aus aller Welt in Yad Vashem zum fünften Welt-Holocaust-Forum. Zu den geladenen Gästen zählt auch eine Delegation von Borussia Dortmund. Die Botschaft ist klar: Für Antisemitismus darf es keinen Platz geben – weder in Deutschland noch an anderen Orten auf der Welt!

Der BVB hat sich vor zwölf Jahren dem Kampf gegen Antisemitismus und Diskriminierung jeder Art verschrieben. Getreu dem Motto „Borussia verbindet! Gemeinsam erinnern. Gemeinsam gegen Antisemitismus“ engagiert sich der Klub durch Bildungsreisen, Workshops und andere Formate gemeinsam mit seinen Fans, Mitarbeitern, Partnern und Sponsoren. Als Konsequenz seiner langjährigen Aktivitäten auf diesem Gebiet, die wissenschaftlich begleitet werden, unterstützte der BVB im vergangenen April mit einer Spende in Höhe von einer Million Euro einen Erweiterungsbau von Yad Vashem (www.yadcashem.org), der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. Weiterlesen

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Update: Verhängnisvolle Affäre: Die EU, die europäischen Grünen und die Erdoğan-nahe SETA Stiftung

EU Parlament Foto: Diliff Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die EU scheint an der Zusammenarbeit mit der in die Kritik geratenen Erdoğan-nahen türkischen SETA Stiftung und den anderen Herausgebern des „Islamophobia Reports“, festhalten zu wollen. SETA kündigt auf Twitter eine am 21.Januar 2020 im EU Parlament stattfindende Veranstaltung an. Von unserer Gastautorin Nina Scholz.

Diese Veranstaltung geht auf eine Initiative der Grünen Fraktion im EU-Parlament zurück und auf dem Plakat der Veranstaltung ist im Kleingedruckten oben rechts zu lesen, dass dieses Plakat mit Geldern der EU finanziert wurde. Die Eröffnungsrede hält der britische grüne EU Ageordnete Magid Magid. Er ist, ebenso wie Farid Hafez, einer der Herausgeber des European Islamophobia Reports, auf das Thema „Islamophobie“/ „antimuslimischer Rassismus“ Weiterlesen

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Der ‚Fall Alcacer‘ zeigt: Der BVB hat gegen ‚Lustlos-Profis‘ im Ernstfall keine Chance!

Paco Alcacer (rechts) war einmal glücklich in Dortmund. Foto: BVB

Spätestens nach seinen drei Toren beim FC Augsburg ist Borussia Dortmunds norwegischer Neuzugang Erling Haaland in aller Munde. Da droht es aktuell etwas unterzugehen, dass Stürmer Paco Alcacer in diesen Tagen eine unrühmliche Rolle abgibt, die mehr und mehr an den traurigen Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang oder Ousmane Dembélé erinnert, die sich einst bekanntlich beide erfolgreich vom BVB wegstreikten und inzwischen bei Arsenal London bzw. dem FC Barcelona kicken.

Der Spanier, der in der Vorrunde der Vorsaison nach 12 Treffern noch als neuer Wunderstürmer in Dortmund gefeiert wurde, gibt aktuell durch seine lustlose Art nicht nur den Stimmungskiller im Verein. Er zeigt dem Klub auch einmal mehr, dass in diesen modernen Zeiten die Spieler letztendlich eindeutig am längeren Hebel sitzen. Weiterlesen

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„Die Reise führt wieder in Defizit“

Ruhrgebiet Foto: Roland W. Waniek

Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu vergrößern sollen die Städte im Ruhrgebiet ihre Gewerbesteuer senken. Doch denen fehlt dafür ohne Hilfe von Land und Bund das Geld

Leer stehende Fabriken, heruntergekommen Häuser und hohe Arbeitslosigkeit  prägen das Bild vieler Städte im Ruhrgebiet. Auch wenn es Viertel gibt, in denen es aussieht wie in Düsseldorf, Hamburg oder Köln belegen alle Statistiken, dass der Pott das Armenhaus Deutschlands ist. Vor allem der Norden des Reviers ist trist, in Städten wie Bochum, Dortmund und Essen ist die Lage etwas besser. Selbst den langen Boom der vergangenen zehn Jahre konnte die Region nicht für sich nutzen. Zwar entstanden auch zwischen Duisburg und Hamm viele neue Jobs, aber es waren weniger als in allen anderen Ballungsgebieten Deutschlands. Der Abstand des Ruhrgebiets zu den erfolgreichen Städten hat sich vergrößert. Weiterlesen

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Der Weg des Schwertes: Kendo in Duisburg

Japanische Fechtkunst in Duisburg: Kendo! Foto: Peter Ansmann

Japanische Fechtkunst in Duisburg: Kendo! Foto: Peter Ansmann

Mittwoch, der 22.01.2020. Duisburg ist echt, es ist 20:30 Uhr, an diesem Abend genauso tot wie an jedem anderen Tag der Woche. In der Sporthalle der Gneisenauschule geht es dafür um so lebendiger zu. Gestalten in indigoblauen Uniformen begrüßen sich mit einer kurzen Verbeugung und bewegen sich dann aufeinander zu. Gekleidet in dunklen Hakamas und Gis und geschützt durch einem Kopfschutz (Men), der das Gesicht nur erahnen lässt. Zusammen mit der Schutzausrüstung für Hände und Rumpf, erinnern diese Personen sehr stark an das Erscheinungsbild der sinistren (Aus Rebellensicht!) Erste-Ordnung-Führungsebene bei Star Wars.

Mit einem lauten Schrei rennt ein dunkler Krieger auf seinen Kontrahenten zu. Der Kämpfer schlägt mit seinem Shinai, einem Bambusschwert, zum Kopf seines Gegners, schreit „Men“ und bewegt sich mit merkwürdig anmutenden, schnellen, Schritten am eben erledigten Feind vorbei.

Willkommen beim Training der Kendo-Gruppe des Polizeisportvereins Duisburg!

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