Der Ruhrpilot
Bochum: Anselm Weber startet mit Optimismus…Bo Alternativ
Bochum II: Fans feiern Halbfinale am Palmenstrand…Der Westen
Bochum III: 750 Jahre Knappschaft…Pottblog
Dortmund: Fußballparty läuft in Dortmund bei jedem Wetter…Der Westen
Dortmund II: Stadt will Envio Geschäft in Dortmund verbieten…Ruhr Nachrichten
Essen: Nachdenken über Kultur im Internet…Xtranews
Duisburg: Traumzeit goes Pop…Der Westen
Gelsenkirchen: Sons of Gastarbeita…Hometown Glory
Gelsenkirchen II: Überflutungen in GE…Gelsenkirchen Blog
„Marado Marado, Diego Diego!“
Hoffen wir, dass Deutschland-Argentinien nicht in einem Wettsingen der Trainer entschieden wird.
Invasion vom Jupiter oder: Was ist das für ein Insekt?
Wir hatten da so ein Wesen in unserer Küche…
Gestern Nacht fand meine Freundin ein merkwürdiges Wesen in unserer Küche. Für mich ist klar, dass es sich nur um Invasoren vom Jupiter handeln kann. Heute, wenn wir alle vor den Fernsehen hängen, werden sie angreifen. Irene meint allerdings bei dem Wesen handelt es sich um ein Insekt. Kann jemand diese abstruse These bestätigen? Übrigens: Um uns mit den künftigen Machthabern gut zu stellen, haben wir den kleinen Invasoren freigelassen.
Emil Bulls
Emil Bulls, Sonntag, 4. Juli, Devilside Festival, Essen
Der Ruhrpilot
NRW: Dienstwagen nur für ein Jahr…Der Westen
NRW II: Jürgen Rüttgers (CDU) hat mal wieder nichts gewusst…Pottblog
NRW III: Der bemerkenswerte Kampf um die Rüttgers-Nachfolge…Welt
NRW IV: Laumann: Was NRW nutzt…RP Online
NRW V: Laschet: „Wir sind nicht zerstritten“…RP Online
Ruhrgebiet: Träumen von der Ruhrstadt…Gelsenkirchen Blog
Ruhrgebiet II: …hat „eine Kultur des Bergsteigens.“…Der Westen
Dortmund: Zweifel an Komplettsanierung bei Envio…Ruhr Nachrichten
Bochum: Kombination von Konzertsaal und Marienkirche möglich…Ruhr Nachrichten
Kultur: Schlingensief muss Ruhrtriennale absagen…Spiegel
Umland: Aus für Bildungszentrum Sorpessee…Zoom
Tröste Brasilien mit einem Lied…
Es mag an der guten Küche liegen: Holland hat Brasilien aus der WM geworfen. Zeit für Trost zu sorgen. Natürlich mit Barry Manilow!
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung teilt mit
INFORMATIONSAUSGABE – STRASSENVERKEHRSAMT – JUNI 2010
In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Straßenverkehrsamt ein neues System eingeführt, um die schlechten Fahrer zu identifizieren.
Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen – unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts überholen – Fahnen ausgehändigt. Sie sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Dadurch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer zu identifizieren.
Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.
Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst aufmerksam zu machen.
Mit freundlichem Gruß,
Bundesminister
Dr. Peter Ramsauer
TV ohne Fußball – das Ziel vor Augen (XX-XXI)
Liebe Fußballdesinteressierte, Sie habens ja gut, Sie wissen, was Sie mit Ihrem Tag anfangen sollen.
Die Fußballfans mussten zwei spielfreie Tage aushalten, nächste Woche sind noch mal vier, und nach dem 11. Juli, dem Tag des Endspiels, fängt die schreckliche, die fußballlose Zeit an, in der „nichts“ mehr im Kicker oder der Reviersport steht, vom Sportteil der WAZ ganz zu schweigen. Mit Grausen denken manche Fans daran, dass Sie sich dann wieder um ihre Familie kümmern müssen, und im Büro guckt man voller Verzweiflung den ganzen Tag Tour-de-France-Etappen, früher gabs ja immerhin Boris Becker oder wenigstens Steffi Graf, aber ich schweife wieder ab.
Heute war sogar eine der letzten Orchideen des WDR-Radioprogramms Mosaik nicht mehr fußballfrei und das erinnerte mich daran, dass Sie für heute und morgen wieder meinen Zuspruch brauchen. Ich hatte Ihnen ja schon geraten, Ihre Wochenendeinkäufe unbedingt schon heute nachmittag zu erledigen, wenn die anderen Brasilien gegen Niederlande gucken – morgen ist die Unfallgefahr zu groß. Heute soll weiterhin Superwetter sein, Sie sollten sich also am besten dann, wenn die andern Ghana gegen Uruguay gucken, mit Ihren leckeren Lebensmitteln in schattige Bereiche Ihres Gartens oder Balkons setzen und den Herrn einen guten Mann sein lassen. Wenn Sie das aus irgendeinem Grund nicht können, empfehle ich als Ersatz Wie die Eisenbahn in die Eifel kam (20.10 h, WDR), ein hübsch verfilmtes Stück interessanter Regionalgeschichte. Wer bei dem herrlichen Wetter immer noch auf Krimis aus ist, ist heute bei zdfNEO den ganzen Abend gut bedient, wer gerne Blödsinn haben will, bekommt eine alte Inas Nacht (21.45 h) bei EinsFestival. Und wers noch nicht gesehen hat: heute nacht nach dem Fußball auf der ARD Gegen die Wand (D 2004), ein zu Recht preisgekrönter Höhepunkt des deutschen Kinos (23.55 h oder später wg. möglicher Verlängerung und Elfmeterschießen).
Morgen um 16 h spielt dann Schland gegen Argentinien. Wenn Sie am Wochenende eine Reise planen, machen Sie sie genau jetzt! Autobahn ist frei, Züge sind leer – bei der DB sollten Sie allerdings Ohrstöpsel nicht vergessen, denn im dichtbesiedelten NRW mit seinen vielen Zughalten werden Sie quasi von übersteuerten Durchsagen dauerbeschallt und ich wette, dass das nicht fußballfrei sein wird! Wenn Sie sich aus irgendeinem Grund doch zuhause einbunkern müssen, gibt es, zu meiner eigenen Überraschung, eine gute Lösung mindestens für die Damen unter Ihnen: Johnny Depp und Leonardo diCaprio! Um 15.50 h auf RTL2 in Gilbert Grape (USA 1993). Sollte das Schland-Spiel ohne Verlängerung bleiben, haben Sie es nach diesem zwar schon gut abgehangenen aber auch sehr schönen Film – Regisseur Lasse Hallström ist ein echter Schmalz-, nee falsches Bild, Süsskram-Experte, ich denke da z.B. an Chocolat -schon wieder überstanden. Wenn Lionel Messi Manuel Neuer dann schon mehrmals getunnelt haben sollte, wäre die WM für Sie quasi schon zuende, das normale Leben könnte weitergehen. Wenn Neuer Messi dagegen mit seinem Oliver-Kahn-Gedächtnisblick hypnotisiert haben sollte, dann müssen Sie noch eine Woche ganz stark sein. Abends (20.30 h) spielt noch Spanien gegen Paraguay, aber wer wird sich das noch anschauen ausser mir? Sie ja jedenfalls nicht. Wenn Sie dann nicht draussen sitzen, sondern als Sofa gefesselt sind, gehen Sie zum NDR, der sendet eine Polizeiruf-110-Nacht (ab 23.10 h).
Sonntag und Montag sind spielfrei. Dienstag und Mittwoch wird wieder gespielt – aber jeweils nur ein Spiel um 20.30 h – dann bin ich wieder für Sie da.
Die Wüste lebt – Kunst Peripherie in Gelsenkirchen
Es ist kalt in Gelsenkirchen und es tropft in der alten Werkstoffhalle durch die Decke. 12 Künstler hauchen dem maroden Gebäude an diesem besonders kühlen Wochenende neues Leben ein. So beginnt die die Geschichte der Kunst Peripherie Ruhrstadt Ende letzten Jahres.
„Das Ziel dieser Kunst- und Kulturevents ist es bildenden Künstlern des Ruhrgebiets und speziell Gelsenkirchens auch unabhängig der offiziellen Veranstaltungen der Kulturhauptstadt RUHR 2010 eine Plattform zu geben“, heißt es noch etwas spröde auf der Internetseite. Die veranstalteten Events sind alles andere als unterkühlt oder gar steif.
Am kommenden Wochenende startet das bisher größte und vierte Projekt der KPR. Nachdem bisher die Veranstaltungen per Guerillataktik in leerstehenden Gebäuden stattfanden, gibt es jetzt eine ganz offizielle Einladung durch die Stadt Gelsenkirchen. Das Kunstprojekt ist zur City-Offensive NRW „Ab in die Mitte“ eingeladen worden und wird an zwei Wochenenden und den Tagen dazwischen die Räume des ehemaligen Quellehauses im Gelsenkirchener Bahnhofscenter beleben. Die 15 Künstler präsentieren vom 3. bis zum 11. Juli eine Vielzahl verschiedener Werke und entwickeln vor Ort neue Objekte, die am letzten Tag der Veranstaltungswoche bewundert werden können. Zu dem offiziellen Ritterschlag hat wohl beigetragen, dass sich die Künstlerin Claudia Lüke nicht nur bei der „Kultur-Guerilla“ engagiert, sondern manchmal ganz offiziell für die Stadt Gelsenkirchen arbeitet. Die KPR ist ein Projekt des Kulturvereins Rosamunde und wurde von Daniel Schulz, David Kumpernas und Cem Özdemir ins Leben gerufen.
