Warum der Abschied von Mats Hummels für den BVB wesentlich schmerzhafter ist als der Abgang von Edin Terzic

Mats Hummels gehört in Zukunft nicht mehr zum BVB-Kader. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Einen Verteidiger zu verlieren, der schon 35 Jahre alt ist und seinen Leistungszenit in den Augen der meisten Beobachter auch längst überschritten hat, sollte einen Fußball-Bundesligisten eigentlich nicht allzu lange beschäftigen.

Demzufolge wäre auch die heute offiziell bekannt gewordene Trennung von Borussia Dortmund und Mats Hummels in diesem Sommer eigentlich keine große Sache. Beim BVB ist das in der aktuellen Lage jedoch anders, schließlich verlierend die Dortmunder mit Hummels eine der wenigen verbliebenen echten Persönlichkeiten im Kader.

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Ein guter Tod nach deutscher Art

„Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens“ von Karl Binding und Alfred Hoche inspirierte die Nationalsozialisten zur Behindertenvernichtung.

Ende Mai kam es zu zwei Angriffen auf Behinderteneinrichtungen der Lebenshilfe Mönchengladbach. Hass auf Behinderte hat in Deutschland eine dunkle Tradition.

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Der Phoenix-See in Dortmund ist nichts für Lokalpatrioten und Ruhrgebietsliebhaber

Am Phoenix-See in Dortmund im Juni 2024. Foto(s): Robin Patzwaldt

Was zeigt man als gebürtiger Dortmunder jemandem, der vielleicht zum ersten Mal in der Stadt ist? Als jemand, der inzwischen schon über 50 Jahre in der Region lebt, kommen mir da als erstes das Westfalenstadion, der Westfalenpark oder auch der Zoo in den Sinn. Das alles sind Orte, die ich persönlich direkt und voller positiver Emotionen mit Dortmund verbinde, an denen ich im Laufe meines Lebens viele schöne Stunden verbracht habe.

Wenn jemand länger bleibt, dann zeige ich ihm vielleicht auch noch den Rombergpark, die Nordstadt, oder auch das Fußballmuseum. Alles ebenfalls irgendwie typisch für meine Geburtsstadt, wenn auch nicht unumstritten und etwas, worauf man als Lokalpatriot zumindest im erweiterten Sinne stolz sein kann. Aber den Phoenix-See? Den würde ich wohl so schnell keinem Besucher des Ruhrgebiets zeigen wollen. Und das hat Gründe.

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Düsseldorf: Hamas-Terror-Shit auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität

"Protestcamp" auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität (Foto: Peter Ansmann)
„Protestcamp“ auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität (Foto: Peter Ansmann)

Auf dem Campus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sorgt seit Sonntag ein israelfeindliches Protestcamp für Unruhe. Laut eines Instagram-Beitrags der Gruppierung „Students for Palestina der Hochschule Düsseldorf“, ist dieses Camp ein gemeinsames Projekt von Studierenden der Hochschule Düsseldorf und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

In einem weiteren Instagram-Beitrag der Hamas-Fans, wird die Hochschule aufgefordert eine „ausführlichere Stellungnahme“ abzugeben und eine „gezielte Sensibilisierungskampagne durchzuführen, um das Bewusstsein für Antimuslime und Rassismus in der Gesellschaft zu verstärken“. Unter der Überschrift „Bedingungslose Solidarisierung mit der palästinensischen Zivilbevölkerung inklusive der über 40000 Opfer, die durch die Bomben und Bodenoffensive des israelischen Staates ermordet wurden“ wird gefordert, „konkret Maßnahmen“ zu ergreifen, „um die Sicherheit und das Wohlergehen palästinensischer Studenten an der HSD zu gewährleisten“. Weiter wird eine „klare Distanzierung vom israelischen Staat und den Partnerhochschulen“ gefordert.

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Stadt Essen muss AfD-Parteitag in der Grugahalle zulassen

Grugahalle Foto: An-d Lizenz: CC BY-SA 3.0


Die AfD hat sich vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gegen die Stadt Essen durchgesetzt: Die Stadt darf den für Ende Juni geplanten Parteitag in der städtischen Grugahalle nicht untersagen.

Das Gericht hat in einer heute veröffentlichten Entscheidung festgestellt, dass die Stadt den Zugang zur Halle nicht von der Einreichung einer strafbewehrten Erklärung abhängig machen darf. Genau das hatte die Stadt

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„Die Leute werden Maßnahmen gegen den Klimawandel nur unterstützen, wenn sie bereit sind, die wirtschaftlichen Folgen mitzutragen“

Axel Bojanowski Foto: Matthias Giordano


Axel Bojanowski ist Chefreporter Wissenschaft bei WELT. Er diplomierte in Klimaforschung und hat für zahlreiche renommierte Medien gearbeitet.  Sein Buch über den Klimastreit „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten – der Klimawandel zwischen Lobbygruppen und Wissenschaft“ ist gerade erschienen.

Ruhrbarone: Sie sind als Journalist dafür bekannt, den Klimawandel ernst zu nehmen, allerdings ohne in Hysterie zu verfallen. Dies schlägt sich auch in ihrem Buch nieder.
Axel Bojanowski: Die meisten Bücher zum Thema Klimawandel beschwören entweder Katastrophismus-Szenarien oder stellen den Weltuntergang als eine Intrige linker Politiker dar, für die es keine

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