Maria Iskariot, Samstag, 16. August, 20.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Der Ruhrpilot
BVB vor Präsidentenwahl: Watzke gegen Lunow – klarer Vorsprung in erster Umfrage

Seit Mittwoch ist es offiziell: Borussia Dortmund steuert auf einen Wahlkampf um das Präsidentenamt zu, der auf den ersten Blick nach Emotionen und Spannung pur klingt.
Im November entscheiden die Mitglieder neu über die Vereinsführung. Herausforderer ist niemand Geringerer als Hans-Joachim „Aki“ Watzke, langjähriger Geschäftsführer und Vereinsikone, der gegen den amtierenden Präsidenten Reinhold Lunow antreten wird. Der BVB bestätigte die Kandidatur am Mittwoch offiziell – und leitete damit den Wahlkampf ein.
Die Ausgangslage wirkt wie ein echter Zweikampf um die Macht beim BVB. Doch die erste Stimmungslage deutet auf einen deutlichen Favoriten hin.
Gaza-Hungersnot ist „einer der größten Betrugsfälle überhaupt“

Die von westlichen Regierungen, der UNO und NGOs getragene Integrated Food Security Phase Classification (IPC) hat nach einem Bericht des US-Magazins Free Beacon ihre Kriterien geändert, um im Gazastreifen eine Hungersnot feststellen zu können. Im jüngsten Bericht vom 29. Juli
Bochumer Musiksommer mit Frida Gold

Frida Gold, Kelvin Jones presents Mupani, ATB, Mike Litt und Chris Hopkins mit Silvia Droste gehören zu den Künstlerinnen und Künstlern, die beim Bochumer Musiksommer vom 29. bis 31. August auf der Bühne stehen. Das Konzertprogramm ist ebenso vielseitig wie die Musiker: Von
Deathchant live in Bochum
Deathchant, Freitag, 15. August, 19.00 Uhr, Trompete, Bochum
Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: Thyssenkrupp schreibt erneut rote Zahlen(€)…WAZ
NRW: Eurofighter steigen wegen Boeing 737 auf…t-online
NRW: OVG hat nach vierjähriger Vakanz wieder einen Präsidenten…LTO
Deutschlands Waffenstopp für Israel ist ein Fehler

Deutschlands Entscheidung, die Waffenlieferungen an Israel auszusetzen, beherrschte die Schlagzeilen und löste Empörung aus. Die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz führte in Deutschland zu einem Sturm der Entrüstung. Die Gegenreaktionen kamen schnell und massiv – vom Zentralrat der Juden, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, führenden pro-israelischen Organisationen bis hin zu prominenten Stimmen in Medien und Politik, sogar von Mitgliedern der Kanzlerpartei CDU. Von unserer Gastautorin Paushali Lass.
Das ist nicht nur eine Art politischer Auseinandersetzung, es handelt sich um einen schwerwiegenden politischen und strategischen Fehler, der den
Ukraine geteilt? Niemals!

Trump plant einen schmutzigen Deal mit Putin. Der soll nicht nur behalten dürfen, was er im Nachbarland erobert hat, sondern noch mehr bekommen. Gerade Deutsche sollten wissen, dass es das Ende jeder Sicherheit in Europa wäre.
Stramme CDUler wie mein Vater riefen früher: „Deutschland dreigeteilt – niemals!“ Das war, bezogen auf die „verlorenen deutschen Ostgebiete“, revanchistisch: Ausdruck des Willens, die Folgen des deutschen Vernichtungskriegs in Osteuropa rückgängig zu machen. Nun macht sich Russlands Kriegsherr Putin, der auf den Spuren Stalins und der Nazis wandelt, berechtigte Hoffnungen, bei seinem Gipfel mit Donald Trump im ehemals russischen Alaska am Freitag seine revanchistischen Gelüste erfüllt zu bekommen: den gesamten Osten der Ukraine, den Donbas, und mehr als Lohn für seinen Vernichtungskrieg. Und Geschenk für „ein bisschen Frieden“ (Nicole).
Waffen-Boykott gegen Israel: Merz und das Mitgefühl

Friedrich Merz ist eingeknickt. Vor der arabischen Straße, die sich quer durch Europa zieht? Oder vor einem Aufschrei des Mitgefühls, das nichts mehr hofft, als dass das Leid ein Ende hat?
Es ist die neue Variante der BDS-Ideologie: keine Waffen dafür, Terror zu bekämpfen, wenn der sich gegen Israel richtet. Jüngst vom Kanzleramt damit begründet, dass es – keine drei Jahre nach der Hamas-Barbarei von 10/7 – recht eigentlich Israel sei, das „Eskalation betreibt“. Nicht allein in Gaza, auch „in Deutschland und Europa“. Was ein innenpolitisches Motiv ist, es geht ums Eigene, die Bedrohung des Innern, um öffentliche Gefühle, ein öffentlich artikuliertes Empfinden. Dass Merz sich gestimmt fühlt durch Stimmungen des Innern, ist ein politisches Fiasko, hat aber – trotz allem – ein Recht für sich. Unabweislich, dass die Bilder aus Gaza, manipuliert oder nicht, das Herz eines jeden zerreißen, der eines hat. Unweigerlich der Impuls, Hört auf! zu rufen, Legt die Waffen nieder, egal wer gewinnt. Wer die Bilder sieht und keine innere Stimme hört, hat keine. Insofern spricht Merz aus vielen Herzen, wenn er im Interview mit der ARD sagt: „Ich lasse mich von öffentlichem Druck nicht so sehr beeindrucken wie von meinem eigenen Bild“, das er sich selber von Gaza gemacht hat: „Hier geht es um ganz grundsätzliche Haltungsfragen.“ Und das ist das Problem, Hannah Arendt hat von einem „Zauber“ gesprochen, einem faulen.

