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Fake News von gestern

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Fake News: Seit die Propagandamaschine der AfD in den sozialen Medien mit „alternativen Fakten“  auf Hochtouren läuft – und spätestens seit Donald Trump – in dessen Wahlkampf die sozialen Medien mit extremen (erfundenen) Junk-News zugeschüttet wurden – stößt man immer wieder auf diesen Begriff.

Die bekanntesten aktuellen Verschwörungstheorien findet man in der YouTube-Universität, in der Verschwörungtheoretiker ihr Wissen verbreiten und ihre naiven Jünger ihr Wissen beziehen.

Ein paar Stichworte des aktuellen Wahnsinns der auf YouTiube und in anderen sozialen Medien zu finden ist: Die Bundesrepublik Deutschland existiert nicht – es gibt nur eine BRD-GmbH. Die Erde wird von Echsenmenschen regiert – und die Erde ist auch nicht rund sondern flach. Angela Merkel ist Hitlers Tochter. Bei Impfungen werden Minisender in den Körper implementiert um die Kontrolle über die Menschheit zu gelangen (Natürlich im Auftrag der geheimen zionistischen Weltregierung die zusammen mit Reptiloiden die Menschheit a) dezimieren und b) versklaven wollen. Was auch klar ist: Der Teilchenbeschleuniger, den das CERN betreibt, ist das Tor zur Hölle

So lustig solche wirren Theorien auch klingen – ungefährlich sind sie nicht.

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Eschhaus-Duisburg: Wenn die roten Grosseltern erzählen

Helmut Loeven Eschhaus


Einstige AktivistInnen des legendären Duisburger Jugendzentrums Eschhaus diskutierten einen Einblick ihr damaliges Engagement – und gaben damit jungen Leuten in der einzigen deutschen Großstadt ohne soziokulturelles Zentrum Tipps und Traditionen auf den langen Marsch.

„Am Anfang waren Schwangerschaften“ erinnert sich Elke Fritzen, „mit 15, 16 waren damals viele junge Frauen schwanger.“ Und Elke Fritzen half sich selbst und anderen: „Wir haben Ärzte besorgt, rund ein halbes Dutzend waren das letztlich.“ Ein Schwangerschaftsabbruch war ja Anfang der Achtziger Jahre quasi illegal, der Paragraph 218 sanktionierte das unerbittlich. So kam Elke Fritzen in die Kreise der AktivistInnen, die sich seinerzeit für das Eschhaus als Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Hassanal Bolkiah – Der Hass-Sultan von Brunei Foto: Proudbruneian Lizenz: CC BY 3.0

Ruhrgebiet: Trotz Scharia – Thyssenkrupp will in Brunei bleiben…NRZ
NRW: Die 50 gefällten Hambi-Bäume waren alle gesund!…Bild
NRW: „Vertrauen in unsere Arbeit müssen wir uns jeden Tag verdienen“…Welt
NRW: Gymnasien kehren zu G9 zurück…General-Anzeiger
NRW: SPD will mehr Mieterschutz…RTL
Debatte: Warum Enteignungen der völlig falsche Weg sind…Welt
Debatte: Die NATO – Ein unersetzliches Bündnis…FAZ
Debatte: „Es wird noch mehr Attentate aus dieser Community geben“…Welt
Debatte: Raketen, Maglevs, Kapseln. Und das Auto…Novo
Debatte: Das ist keine Satire…FAZ
Ruhrgebiet: Der Funke springt über…taz
Ruhrgebiet: Rocker bekriegen sich im Verborgenen…WAZ
Ruhrgebiet: Warum die Städte im Ruhrgebiet verarmen…FAZ
Ruhrgebiet: Schief im Westen…Cicero
Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet wird zur Armutsmetropole…Handelsblatt
Ruhrgebiet: Kumpel überreichen Steinmeier das letzte Stück Kohle…WAZ
Bochum: Neues Konzept soll den Parkdruck senken…WAZ
Dortmund: Akademie für Digitalität und Theater nimmt Betrieb auf…NB
Dortmund: Suche nach Nazi Udo Albrecht ist eingestellt…WAZ
Duisburg: Grundstückspreise steigen deutlich…RP Online
Duisburg: Hochheide – Anwohner befürchten „zweites Marxloh“…WAZ
Essen: Werbung der Bundeswehr spaltet die Schulen…WAZ
Essen: Literaturviertel feiert Lesefest auf der Akazienallee…WAZ

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Freiheit ist keine Metapher: Lesung in Bochum mit Vukadinović und Szympla


Kein Buch hat mich im vergangenen Jahr mehr begeistert als der „Freiheit ist keine Metapher“.  37 Autorinnen, Autoren und Gruppen stellen in dem Band sich gegen den postmodernen Kulturrellativismus und die Auswirkungen der Identitätspolitik. Sie zeichnen die antisemitischen Ausfälle der Gender-Ikone Judith Butler nach, zeigen, wie sich als links verstehende Akademiker  die  Genitalverstümmelung rechtfertigen und  der Queerfeminismus sich islamistischen Weiterlesen

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Mein Ruhrgebiet: Aladin El-Mafaalani – „Berlin kann jeder, Ruhrpott muss man wollen“

Anfang März starteten wir hier im Blog eine neue Serie. An jedem Dienstag veröffentlichen wir einen Beitrag unter dem Titel ‚Mein Ruhrgebiet‘. Dabei gilt es jeweils für eine bekannte Persönlichkeit ihre ganz spezielle Beziehung zum ‚Revier‘ in einem kurzen Interview zu offenbaren.

In dieser Woche beantwortete Aladin El-Mafaalani unsere fünf Fragen. Als Kind syrischer Eltern wurde der studierte Wirtschafts-, Politik- und Erziehungswissenschaftler 1978 in Datteln geboren. Sein Abitur machte er im benachbarten Waltrop.

Zwischen 2007 und 2013 war er Lehrer im Schuldienst, sowie Dozent ud Wissenschaftlern an mehreren Hochschulen. Seit 2013 lehrt er als Professor für Politikwissenschaft und Politische Soziologie an der FH Münster.

Seit 2018 ist El-Mafaalani, der sich zudem als Bestsellerautor einen Namen gemacht hat, Abteilungsleiter im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Dort koordiniert er die Integrationspolitik in Nordrhein-Westfalen. Weiterlesen

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Rechte Gewalt in NRW ist 2018 wieder gestiegen

Naziaufmarsch


2018 gab es in Nordrhein-Westfalen (NRW) 232 rechte Gewalttaten mit mindestens 318 direkt betroffenen Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche. Dies ist das Ergebnis der gemeinsamen Jahresstatistik der OBR (Opferberatung Rheinland) und von BackUp (Opferberatung in Westfalen-Lippe), den beiden Beratungsstellen für Betroffene extrem rechter, rassistischer, antisemitischer und anderer menschenfeindlich motivierter Gewalt – kurz: rechter Gewalt.

Die beiden Beratungsstellen registrieren nach dem extremen Anstieg politisch rechts motivierter Gewalt in den Jahren 2014 bis 2016 eine erneute Zunahme um 11% im Vergleich zum Jahr 2017. Bei einem Großteil der Gewalttaten in NRW handelt es sich um Weiterlesen

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Ruhrgebietsstädte: Aus Dummheit in der Armutsfalle

Gelsenkirchen

Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung geht die Armut in Deutschland zurück. Eine Ausnahme bildet das Ruhrgebiet: Neun der 18  Städte des Landes, in denen die Armut trotz des langen Aufschwungs am stärksten gestiegen sind. liegen im Ruhrgebiet. Mit Gelsenkirchen, Essen, Dortmund, Duisburg und Herne schafften es gleich vier Städte in die Top5.

Und daran wird sich auch in Zukunft wenig ändern, denn der drohende Abschwung wird dazu führen, dass die wirtschaftlichen Probleme im Ruhrgebiet eher zu- denn abnehmen. Weiterlesen

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