Der Ruhrpilot

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, CDU (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Auch Laumann will über Klimaziele reden(€)…Welt 
NRW: „Die Pappfiguren tun Putin weh“(€)…Zeit
NRW: Scharrenbach-Untersuchungsausschuss startet am 9. Juli…NTV

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Moral und Missbrauch: Das zynische Doppelleben von Ruhrbischof Franz Hengsbach

Schon 2023 abgebaut: Die Statue des früheren Ruhrbischofs Franz Hengsbach am Essener Dom Foto (Ausschnitt): Dat doris Lizenz: CC BY-SA 4.0

Seine Statue ist längst abgebaut, Straßen, Plätze und Gebäude tragen seit Jahren nicht mehr seinen Namen. Die Vorwürfe sexualisierter Gewalt und anderer Übergriffe haben den 1991 verstorbenen Gründungsbischof des Bistums Essen, Franz Hengsbach, bereits tief fallen lassen. Nun sind die zugrundeliegenden Fälle erstmals wissenschaftlich erfasst und kategorisiert worden.

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Die AfD ist verfassungswidrig und könnte verboten werden

Der AfD-Politiker Norbert Emmerich (links) wurde im Dezember 2025 zum stellvertretenden Bürgermeister von Gelsenkirchen gewählt. Neben ihm: Oberbürgermeisterin Andrea Henze (SPD). | Foto: Stadt Gelsenkirchen – Leander Bröcker

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) kommt in einem von ihr beauftragten Rechtsgutachten zu dem Ergebnis, dass die AfD nach ihrer Einschätzung die Voraussetzungen für ein Parteiverbot gemäß Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes erfüllt. Die Gutachter argumentieren, dass die Partei nicht nur einzelne verfassungswidrige Positionen vertrete, sondern insgesamt auf Ziele hinarbeite, die mit den grundlegenden Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unvereinbar seien.

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WM 2026: Schluss mit dem ewigen „Wir“!

Der WM-Pokal. Foto: Robin Patzwaldt

Heute Abend spielt Deutschland bei der Fußball-WM 2026 sein drittes Spiel der Gruppenphase gegen Ecuador. Und fast genauso sicher wie der Anpfiff ist inzwischen etwas anderes: Irgendwann werden Reporter, Moderatoren oder Live-Kommentatoren in Bezug auf die DFB-Auswahl wieder von „wir“ sprechen.

„Wir müssen heute besser verteidigen.“

„Wir brauchen jetzt das zweite Tor.“

„Wir stehen im Viertelfinale.“

Nein. Tun wir nicht.

Die deutsche Nationalmannschaft steht auf dem Platz. Die Journalisten sitzen auf der Pressetribüne oder vor dem Mikrofon. Zwischen beiden Rollen sollte eigentlich ein ziemlich deutlicher Unterschied bestehen. Trotzdem scheint dieser Unterschied in den vergangenen Jahren immer mehr zu verschwimmen. Mich nervt das mittlerweile gewaltig.

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Die Zukunft wird auch im Revier gemacht

Young Leaders im Heinrich Nixdorf Forum in Paderborn Foto: Privat


Eine Woche young leaders Akademie aus der Sicht eines 17-Jährigen aus Bottrop: über Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz, das Technische Hilfswerk und die Frage, ob meine Generation noch Lust auf Verantwortung hat. Von unserem Gastautor Rojan Fares

Wer wissen will, ob junge Menschen heute noch Lust auf Verantwortung haben, hätte im April nach Paderborn fahren sollen. Bei der 87. young leaders Akademie kamen vom 7. bis 12. April 2026 rund 100 Jugendliche aus ganz Deutschland zusammen, um fünf Tage lang über die großen Zukunftsfragen zu diskutieren. Ich war einer von ihnen, 17 Jahre alt und Schüler der

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Museum Küppersmühle zeigt große Werkschau von Jaume Plensa

Jaume Plensa Foto: Gremi d’Editors de Catalunya Lizenz: CC BY-SA 2.0

Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg präsentiert vom 26. Juni bis 1. November die größte museale Einzelausstellung des spanischen Bildhauers Jaume Plensa (*1955). „Invisible“ ist die erste Schau des international gefeierten Künstlers in einem deutschen Museum seit einem Jahrzehnt.

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Der Ruhrpilot

Dennis Radtke, CDU-Europaabgeordneter und CDA-Bundesvorsitzender (Foto: Roland W. Waniek)


Ruhrgebiet:
„SPD grüner als die Grünen“…Welt
NRW: Durchhalter im finsteren Tal(€)…Cicero
NRW: Schwarz-Grün ändert Antidiskriminierungsgesetz…Welt

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Wer sich auf Trump verlässt, ist verlassen, oder warum der Irankrieg noch nicht zu Ende ist

US-Präsident Donald Trump. Offizielles Porträtfoto zur Amtseinführung 2025. Foto: Daniel Torok Lizenz: Gemeinfrei


In Zeiten, in denen nicht internationale Gerichte, sondern Parteitage darüber entscheiden, was als Genozid gilt und wer ihn begangen hat, ist es medial riskant, über Krieg und Regimewechsel zu schreiben – besonders, wenn die USA und Israel beteiligt sind. Ich nehme dieses Risiko in Kauf. Wer widersprechen will, kann das gerne tun, solange er den Ton wahrt und dazu die Kommentarfunktion der Ruhrbarone nutzt.

Wenn es in den vergangenen Jahrzehnten eine realistische Chance auf einen notwendigen und nachhaltigen Regimewechsel gegeben hat, dann im Iran. Eine Allianz aus den USA, Israel, den Golfstaaten und den europäischen Militärmächten hätte die Möglichkeit gehabt, eines der brutalsten Regime der Gegenwart zu stürzen.

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