Die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga haben sich am heutigen Donnerstag im Rahmen einer außerordentlichen DFL-Mitgliederversammlung erneut mit den Rahmenbedingungen der anstehenden Saison 2020/21 befasst. Thema war unter anderem das aktualisierte medizinisch-hygienische Arbeitsschutz-Konzept der „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ von DFL und DFB. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat einstimmig beschlossen, das Konzept ebenso wie das „Informationshandbuch Diagnostik und Monitoring für den Trainings- und Spielbetrieb in der Bundesliga und 2. Bundesliga“ in der überarbeiteten Version als Anhang in die DFL-Spielordnung aufzunehmen.
Im Fokus des Konzepts steht der Arbeitsschutz für rund um den Spielbetrieb beteiligte Arbeitnehmer wie Spieler, Trainer, Betreuer und Medienvertreter. Das Konzept ist grundsätzlich unabhängig von den standort-individuellen Konzepten der Clubs hinsichtlich einer möglichen Rückkehr von Stadionbesuchern sowie den diesbezüglichen Beschlüssen der Mitgliederversammlung vom 4. August im Sinne eines einheitlichen Vorgehens bei Auswärts-Kontingenten, Stehplätzen, Alkoholausschank und Nachverfolgung von Infektionsketten zu betrachten.
Im NRW-Kommunalwahlkampf wollen weder Politiker noch Bürger über das wichtigste Thema der kommenden Jahre sprechen: Wo soll gespart werden?
Verkehr und Wohnen, das sind nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap für den WDR die wichtigsten Probleme bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen. Die Politik hat das erkannt: Mehr Radwege, der Ausbau des Nahverkehrs und die Frage, welche Rolle das Auto künftig spielen wird, sind die bestimmenden Themen. Dann kommt wohnen, ab und an sieht man ein Motiv zum Thema Arbeit und Sicherheit. Noch im September will Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) nach einem Bericht der Rheinische Post eine außerordentliche Steuerschätzung vorlegen. Meint er es gut mit seinen Parteifreunden in NRW, wird er es nach der Kommunalwahl am 13. September tun.
Ebay feiert seinen 25. Geburtstag. Foto: Robin Patzwaldt
Es ist ein Geburtstag, der einen nachdenklich stimmen kann. Das Handelsplattform Ebay wird am heutigen 3. September 25 Jahre alt. In einem Alter, in dem wir Menschen, zumindest aus der Sicht der großen Mehrheit, wohl gerade in unseren besten Jahren sein dürften, hat Ebay seine Glanzzeiten jedoch schon länger hinter sich.
Im Vergleich zur Attraktivität früherer Jahre erscheint Ebay heutzutage deutlich gealtert, weniger frisch und attraktiv. Der Zeitgeist dürfte an dem einst so beliebten Portal in den vergangenen Jahren klar vorbeigezogen sein. Andere Onlineangebote haben Ebay längst den Rang abgelaufen.
Verwaltungsgebäude des Regionalverbands Ruhr in Essen Foto: Flux Garden~commonswiki Lizenz: CC BY-SA 2.5
Das sogenannte Ruhrparlament wird bei der Kommunalwahl am 13. September zum ersten Mal direkt gewählt. Da es kaum jemand kennt, hat der Regionalverband Ruhr (RVR) eine Werbekampagne gestartet und auch der Verein Pro Ruhrgebiet trommelt für die Abstimmung. Er bat „Bekannte Stimmen des Ruhrgebiets“ darum, für die Wahl zu werben. Gefragt wurde auch Klaus Kunzmann, der langjährige Leiter des Instituts für Raumplanung an der TU-Dortmund und auch ein „ Bürger des Ruhrgebiets“, der Lesern dieses Blogs auch durch mehrerGastbeiträgebekannt ist. Dock Kunzmann antwortete wenig euphorisch:
Duisburg, Schmuddeljacke, „Scheiße!“, eingetretene Türen – und das alles in HD: Der Tatort feiert seinen 50. Geburtstag. Und der WDR zeigt alle Tatort-Folgen des Ermittlerduos Schimanski/Thanner (Nicht am Stück, wie ich fälschlicherweise zuerst angenommen habe!). Trotzdem: Ich freue mich drauf!
Wenn in den frühen 80er Jahren um 20:15 Uhr Derrick, der Alte oder Tatort liefen, war ich selbstverständlich schon im Bett. Jugendmedienschutz und so. Über die Handlung dieser Krimiserien wurde am nächsten Tag eigentlich am Frühstückstisch niemals gesprochen.
Das änderte sich mit dem ersten Ruhrflorenz-Tatort, in dem Götz George, als Kommissar Horst Schimanski, ermittelte. Und fluchte. Diese Folge hieß dann auch Ruhrort – genau wie der romantische rechtsrheinische Stadtteil in Duisburg.
„Ruhrort“ war der erste Tatort, der in meiner Anwesenheit ausgiebig beim Frühstück diskutiert wurde. Kurz formuliert: Meine Eltern waren keine Schimanski-Fans. Eher waren sie Team Stoever und Brockmöller und bevorzugten – damals – eindeutig Kommissar Haferkamp.
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nakedFußball ist ein Kunst-Projekt von Gerrit Starczewski | Foto: Dominik Asbach
Im Wuppertaler ›Stadion am Zoo‹ wird am kommenden Sonntag (06.09.2020) das erste Nackt-Fußball-Länderspiel ausgetragen. Der Bochumer Künstler Gerrit Starczewski will mit dem Spiel gegen den Kommerz im Fußball protestieren. An zweiter Stelle will der Fotograf und Filmemacher ein Zeichen für Vielfalt und Natürlichkeit setzen – und gegen die Abhängigkeit und Beeinflussung falscher Schönheitsideale protestieren.
Auf dem Platz stehen dann am Nachmittag des 6. Septembers jeweils eine Mannschaft aus Deutschland und eine aus den Niederlanden. Das Spiel wird komplett gefilmt. Daraus soll ein Kunstfilm und eine Fotoausstellung entstehen, sagt Starczewski. „Authentizität will irgendwo doch jeder besitzen. Ich glaube aber, besonders authentisch ist man nur, wenn man auf das ganze Drumherum, also wirklich alles, von der Werbebande bis zur Kleidung, verzichtet“, sagt der geistige Vater der Pottoriginale. Außerdem nervt den Aktionskünstler die zunehmende Kommerzialisierung des Profifußballs, die mit der WM in Katar in zwei Jahren ihren vorläufigen negativen Höhepunkt erreichen wird.
Es war eine Nachricht, die bei vielem Fußballfreunden im Lande zunächst einmal große Erleichterung auslöste. RB Leipzig hat von den örtlichen Behörden in Aussicht gestellt bekommen, zum Bundesligasaisonstart in gut zwei Wochen wieder 20 Prozent der Zuschauerplätze bei Heimspielen in Leipzig besetzten zu dürfen. Gut 8.000 Fans wären das im Falle des Brauseklubs. Dies berichteten am Dienstagnachmittag übereinstimmend diverse Medien.
Nachdem seit März die verbliebenen restlichen Saisonspiele 2019/20 Corona bedingt allesamt völlig ohne Stadionzuschauer über die Bühne gehen mussten, klang das nach einer guten Nachricht. In Wahrheit würde ein solches Vorgehen aber mehr Probleme als Vorteile mit sich bringen. Zumindest dann, wenn man nicht nur auf das damit zu erwirtschaftende Geld schaut, sondern auf einen fairen Wettbewerb Wert legt.
Elf Tage vor den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen haben die Meinungsforscher von infratest dimap im Auftrag des WDR sowie des Kölner Stadt-Anzeigers, des Bonner General-Anzeigers und der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten die politische Stimmung in ausgewählten Städten des bevölkerungsreichsten Bundeslandes gemessen.
Bei den Wahlen am 13. September zeichnen sich demnach beachtliche Verschiebungen im Vergleich zu den Abstimmungen 2014 ab. Die CDU hat besonders gute Chancen, in Düsseldorf, Essen, Münster und Siegen stärkste Fraktion zu werden. Die SPD liegt in der aktuellen Umfrage dagegen nur noch in Dortmund und Duisburg mit einigem Abstand vor ihren Wettbewerbern. Die Grünen können sich insbesondere in Aachen und Bonn gute Chancen ausrechnen, stärkste
Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski begrüßt Karin Welge bei ihrem Amtsantritt als Beigeordnete für Arbeit und Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz im jähre 2011; Foto: Stadt Gelsenkirchen / CC BY
Das Neutralitätsgebot ist in Wahlkampfzeiten eine heikle Sache. In Duisburg wirbt die SPD mit Plakaten, auf denen Sören Link – Oberbürgermeister der Stadt Duisburg – zu sehen ist: Ohne den Namen oder das Amt zu erwähnen.
Natürlich: Der Oberbürgermeister ist Mitglied der SPD und stellvertretender Vorsitzender der SPD in NRW – die erste Verbindung, die der potenzielle Wähler bei der Ansicht der Plakate aber herstellt ist: „Oh, schön! Ein Foto des Oberbürgermeisters!“ – Beiträge von SPD-Gliederungen in Duisburg, die explizit auf die Anwesenheit des Oberbürgermeisters bei Infoständen hinweisen: Sie sind zumindest grenzwertig.
Wesentlich heftiger geht es im Kommunalwahlkampf in Gelsenkirchen zur Sache: Die Kämmerin der Emschermetropole, Karin Welge (SPD), möchte dort Oberbürgermeisterin werden.
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