Revolte-Ratgeber 2011

2011 – das Jahr der Revolte. Und viele fragen sich: Wie mache ich bei den kommenden Aufständen eine gute Figur? Ein Service für die alten Revoluzzer-Hasen unter unseren Lesern.

Sowas kommt nur alle paar Jahrzehnte vor –  große Aufstände in verschiedenen Weltgegenden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es auch in Deutschland kracht. Und dann sollte man vorbereitet  sein. Wir beantworten die Fragen zur Zeit – denn seit der letzten Revolte vor 30 Jahren haben sich ein paar Dinge geändert.

1. Was ziehe ich an?

Auf keinen Fall Leder. „Nur die Bullen tragen noch Lederjacken“ sagte mir am Rande des Alternativen Medienfestivals eine junge Antideutsche und  blickte abfällig auf meine Jacke aus Tierhaut. Bei Revolten wie beim Sport gilt heute: Funktionskleidung rules. Vorsicht: Jack Wolfskin geht gar nicht – es sei denn Sie schwäbeln und  Ihr größtes Problem ist ein neuer Bahnhof.

2. Was esse ich?

Nichts was jemals „Muh“ gemacht hat. Die Revolte 2011 kommt vegan daher: Fleisch, Milch und Käse sind tabu. Und bitte darauf achten: Auch Fisch und Geflügel gelten  mittlerweile als Fleisch. Die gute Nachricht: Bier ist auch diesmal ok.

3. Der Umgang mit dem anderen Geschlecht.

Männer und Frauen sind mittlerweile gleichberechtig. Im Ernst! Vor 30 Jahren haben ja alle nur so getan, aber jetzt heißt es: Mädchen ausreden lassen. Und Macho-Sprüche kann man sich gleich klemmen. Ja, meine Herren, so ist das, wenn aus Utopie Wirklichkeit wird.

4. Der Gegner

Die Zeiten, in denen Polizeibeamte auf Demonstrationen meistens übergewichtige Familienväter in schlecht sitzenden Uniformen waren, sind vorbei. Die heute aktiven Sondereinheiten bestehen aus Männern und Frauen die mindestens 2,50 Meter groß sind und zum Frühstück schon mal ein paar KSK-Soldaten verprügeln. Nur so – aus Langeweile. Sie sind gekleidet wie Imperiale Sturmtruppen, nur härter drauf als die Garde von Darth Vader. Bitte beachten: Das Fach „Humor“ gibt es auf den Polizeischulen längst nicht mehr.

5. Vermummen

Ersparen sie sich den Gang in den Keller, um Ihren alten Motorradhelm hervorzukramen. Verboten. Das schwarze Dreieckstuch? Verboten. Die Sturmhaube? Verboten. Sonnenbrille und Kapuzenpulli gehen. Aber wozu das Theater? Ihre Handydaten werden von der Polizei ausgelesen und von jeder Demo gibt es mehr Filmminuten als damals für „Vom Winde verweht“ abgedreht wurden.

6. Abendgestaltung

„Wo gehn wir nach der Demo hin? Ins Café Golowin“ war 1980 neben „Jetzt oder nie, Anarchie“ und „Wie macht man aus Bullen Ochsen? Kräftig in die Eier boxen!“ in Frankfurt einer der beliebtesten Demo-Sprüche. Kommt es heute auf einer Demonstration zu Ausschreitungen, brauchen Sie sich um die Abendgestaltung keine Gedanken mehr machen: Die Polizei nimmt sehr viel schneller als früher fest. Wenn es kracht können Sie also beim Italiener anrufen und den Tisch abbestellen.

7. Die Bösen

Manche Dinge bleiben gleich: Böse sind nach wie vor der Staat, das Kapital und die Polizei.

8. Die Linke

Die Linke ist noch immer so ungefähr das komplizierteste Gebilde, das sich Menschen jemals ausgedacht haben. Sie zu beschreiben würde den Rahmen dieses kleinen Ratgebers sprengen, zumal es, wie früher auch, stündlich neue Gruppen gibt. Klicken Sie sich einfach durch den Wikipedia-Artikel Politische Linke. Wenn Sie allen Links folgen und alle Texte gelesen und verstanden haben, dürfte die Revolte allerdings vorbei sein.

9. Die Ziele

Es sei denn, Sie sind gegen so etwas banales wie einen Bahnhof, sollten Sie sich einfach auf die „klassenlose, herrschaftsfreie Gesellschaft“ berufen. Wenn Sie keinen Ärger wollen, meiden Sie allerdings Diskussionen darüber, wie und wann dieses Ziel erreicht werden soll.

10. Flugblätter

Die Zeiten, in denen die Jackentaschen vor lauter gesammelten Flugblättern verbeulen sind vorbei. Es wird nur noch wenig Todholz verteilt und das meistens sowieso nur von Gruppen, die noch aus den 60er und 70er Jahren große Bestände ungelesener Blätter gehortet haben, weil der Druck in Albanien damals so billig war. Nutzen Sie Ihr Smartphone. Alles steht auf Twitter und Facebook. Warum sollten Sie schlechter informiert sein als die Polizei?

 

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45 Kommentare

  1. #1 | Helmut Junge sagt am 9. August 2011 um 11:51 Uhr

    Gut so was zu wissen.
    Ich glaub, Turnschuhe sind auch out. Kann das sein?
    Und wenn man lieber zum Griechen oder Chinesen geht, als zum Italiener gehört man ja jetzt schon nicht dazu.
    Damit fängt es bei mir schon an.

  2. #2 | mir sagt am 9. August 2011 um 12:33 Uhr

    Hier kann man sich auch noch was abgucken: in der ehemaligen Punk Kneipe Ratinger Hof.
    Legendäres Drecksloch

  3. #3 | Eva sagt am 9. August 2011 um 12:55 Uhr

    Dresscode 1980: Jeans, T-Shirt, Lederjacke, Nietenarmband.
    Dresscode 2011: Schlabberjeans, Schlabbershirt, Kapuzenpulli, Bierflasche in der Hand.

    Ernährung 1980: Essen ist nicht nötig, denn Bier hat genug Kalorien, um zu überleben.
    Ernährung 2011: Alle reden vom Vegetariertum, aber kaum jemand macht es.

    Umgang mit dem anderen Geschlecht 1980: Gleichberechtigung besteht darin, dass auch Mädchen beim Pogen umgehauen und mit Bier überschüttet werden.
    Umgang mit dem anderen Geschlecht 2011: Das Thema Gleichberechtigung ist redundant geworden, weil in den Unisex-Klamotten ohnehin keiner mehr bemerkt, wer eine Frau und wer ein Mann ist.

    Vermummen 1980: Skimütze oder Halstuch vor dem Gesicht.
    Vermummen 2011: Ist gänzlich out, denn die Burka-Pinguine können es viel besser. Mit denen kann diesbezüglich sowieso keiner mithalten.

    Feindbild 1980: Das System (was immer das auch sein mag).
    Feindbild 2011: Wahlweise die Linke, die FDP oder die Banker.

  4. #4 | Höddeldipöpp sagt am 9. August 2011 um 13:00 Uhr

    @Mir

    Interessante Klickstrecke. Wie heißt es dort unter dem letzen Bild:

    „Während nachts die Großkünstler aus der benachbarten Kunstakademie und Düsseldorfer Star-Werber wie Michael Schirner mit den jungen Punks Altbier an Altbier standen, war der Laden tagsüber vor allem ein Laboratorium für Bands, Filmemacher, DJs und Fanzine-Macher.“

    Das ist das Schicksaal jedes revolutionären Reflexes. Sofort stehen die Trendscouts mit an der Theke.

    Apropos was sagen eigentlich heute die Großkünstler aus der benachbarten Kunstakademie zu den herrschenden Verhältnissen?

    Achso, sie jammern, weil ihnen die Subventionen gekürzt werden. Da werden sie ganz keifig.

    Und bauen fleißig weiter an ihren Großplastiken für die Lobby der EON-Zentrale.

  5. #5 | Caro sagt am 9. August 2011 um 13:02 Uhr

    @#1 | Helmut Junge
    Keine Panik, Turnschuhe sind mega in, heißen jetzt nur „Sneakers“. Es besteht also noch Hoffnung…

  6. #6 | Halil sagt am 9. August 2011 um 13:10 Uhr

    Und wenn die Ruhrbarone nicht zu jedem Thema ihren Senf dazu geben würden wären sie vermutlich bereits ausgestorben ;-). LANGWEILIG! Vielleicht solltet ihr euch in SPD Kommunikations- I-net Blatt umtaufen. Das käme besser.

  7. #7 | Helmut Junge sagt am 9. August 2011 um 13:39 Uhr

    @Halil,
    das hier ist eine Glosse. Eine Glosse ist etwas, worüber viele Menschen lachen können. Über die SPD kann man ja auch manchmal lachen, aber bei einer Glosse steckt Absicht hinter.

  8. #8 | Steff sagt am 9. August 2011 um 14:01 Uhr

    zu 8)

    Wer sich auf lustige Weise einen Einstieg verschaffen will, was in der Linken so an Strömungen besteht:

    Ein Antideutscher erklärt 2007 was ihn an anderen Linken stört:

  9. #9 | Steff sagt am 9. August 2011 um 14:03 Uhr

    es sollte zu 8 ) heißen, aus meiner 8 + Klammer wurde ein Smilie 🙁

  10. #10 | Helmut Junge sagt am 9. August 2011 um 14:43 Uhr

    @8,
    So, jetzt habe ich mir das Interview mit Justus Wertmüller komplett angehört.
    Doch sag mir mal liebe @Steff, was ist daran so lustig?
    Ich finde es nämlich hochinterresant, was der so sagt.

  11. #11 | Steff sagt am 9. August 2011 um 15:06 Uhr

    @Helmut Junge

    Schließt lustig interessant aus? Wenn Sie es nur interessant fanden, immerhin etwas. Ich fand es anregend und lustig. Da in der Politik Humor eher seltener vorkommt, fand ich diese Infos wichtiger. Wenn Sie das anders sehen, prima, wäre aber dennoch nett, wenn Sie weiter beim Sie blieben. Ich gehe davon aus, dass sie vom Alter mein Vater sein werden und nicht mein Opa und das bedeutet, dass Sie doch bitte abwarten, ob Frau Ihnen das Du anbietet.

  12. #12 | Helmut Junge sagt am 9. August 2011 um 15:28 Uhr

    @steff 11.
    die Maximalstrafe für Unhöflichkeiten, dazu gehört auch eine falsche Anrede, ist doch beim Bloggen die Mißachtung in Form von Verweigerung einer Antwort usw.
    Nach unseren Auseinandersetzungen der letzten zwei Tage wäre das auch vernünftig, so zu handeln. Ich werde also gar nichts abwarten und einfach nicht mehr auf @Steff reagieren.

  13. #13 | Steff sagt am 9. August 2011 um 15:40 Uhr

    @Helmut Junge

    Soll ich Ihnen jetzt hier aufzählen, was mein Humorzentrum traf?

    Da Sie dem Interview offensichtlich nichts komisches abgewinnen konnten, ist es doch müßig, wenn ich jetzt noch mal aufführe, was ich konkret alles lustig fand. Durch meine Wiederholungen werden Sie sicher nicht plötzlich doch etwas lustig finden, es sei denn, Sie haben es beim Hören nicht verstanden und erst durch erneutes Draufstoßen geht Ihnen einen Licht auf bzw. fällt der Groschen – und davon, dass Sie nicht begriffen haben, was Wertmüller zu verstehen gab, gehe ich nicht aus.

    Sollte ich mich geirrt haben, erklären ich Ihnen gerne die Pointen und wenn nicht, wovon ich wie gesagt ausgehe, bleibt doch einfach nur festzuhalten, dass wir – Wertmüller und ich – einen anderen Humor als Sie haben. Die Menschen sind unterschiedlich und von daher finden Sie auch unterschiedliche Dinge komisch. Das ist so und alles andere als ein Problem. Vor allem ist es nicht wert, hier jetzt vorbei am Thema schon wieder eine Meta-Diskussion über persönliche Empfindungen zu führen.

  14. #14 | Thomas sagt am 9. August 2011 um 16:10 Uhr

    Du hast die Aufstiegschancen vergessen:

    Wenn lange genug daran gearbeitet wird, daß unter dem Pflaster der Strand liegt, kann man es als Chef seiner Putzgruppe zum Bundesminister des Auswärtigen bringen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Putzgruppe

    Und sogar zum Lobbyisten für RWE.

    Ca ira!

  15. #15 | Helmut Junge sagt am 9. August 2011 um 16:27 Uhr

    #14 Thomas,
    schöner Hinweis.
    Was man doch alles vergißt!
    Da gab es doch noch einen Pol Pot-Anhänger, der es zu einem ordentlichen Job im Außenministerium gebracht hat.
    Der Link zu Wikipedia ist nicht so scharf, wie andere Links, aber ich nehme ihn doch.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Joscha_Schmierer

  16. #16 | Thomas sagt am 9. August 2011 um 16:50 Uhr

    #15 (Helmut Junge)

    >Was man doch alles vergißt!

    Kein Vergeben, kein Vergessen. (-;

    Interessant in diesem Assoziationskontext der Erinnerungsarbeit ist ja auch die einstige maoistische Orientierung Deiner Parteifreundin Antje Volmer:

    https://www.beucker.de/bis1996/k1-96.htm

  17. #17 | Bert sagt am 9. August 2011 um 17:20 Uhr

    1. Was ziehe ich an?

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-2024001/Forced-strip-naked-street-Shocking-scenes-rioters-steal-clothes-rifle-bags-people-make-way-home.html

    Wenn man die ganzen Bilder aus London sieht, dann ist das ein ziemlich unlustiger Artikel.

    🙁

  18. #18 | Helmut Junge sagt am 9. August 2011 um 17:32 Uhr

    #16 Thomas ,
    Der Pascal ist immer schon ein netter Kerl gewesen. Der Artikel über Antje Vollmer hätte auch schlimmer sein können. Ich hab übrigens gern mit dem Pascal zusammengearbeitet. Das war etwa 96. Hab da in der Basta einen Artikel zur Studienreform geschrieben, und unsere Gruppe Grünspan von den Duisburger Grünen hat 2 oder 3 Aktionen mit dem Asta gemacht.

  19. #19 | Steff sagt am 9. August 2011 um 17:44 Uhr

    @ Bert

    Was ich beunruhigend finde, losgelöst von den Krawallen an sich, dass die Kapazitäten der Polizei bereits derart überschritten sind, dass Überlegungen stattfinden, Militär einzusetzen. Dass die für so etwas ausgebildeten Polizisten alle im Einsatz sind, diese nicht ausreichen, so dass Beamte, die nicht hinreichend ausgebildet wurden, ebenfalls bereits eingesetzt werden mussten. Polizisten ohne entsprechende Ausbildung sind nicht weniger gefährdet, wenn sie da rein gehen, als wenn Sie oder ich da zum Einsatz kämen. Ich vermute stark, Deutschland hätte auch nicht mehr Einsatzkräfte.

    Als die EHEC-Welle war, hieß es immer, Blut würde knapp. Da habe ich mich auch gefragt, was ist, wenn hier eine Bombe hochgeht wie in NY, wenn schon bei so wenigen, die zwar viel Blut benötigen, die Konserven ausgehen.

    In Norwegen vor zwei Wochen am Freitag hieß es auch, alle Polizeikräfte seien im Einsatz. Was wäre gewesen, wenn an weiteren Orten was passiert wäre.

    Wenn die 1. Mai Krawalle sind, hört man auch immer wieder seitens der deutschen Polizei, wir können das nicht leisten, neben Castor-Transporten und Fussballspielen. Wir sind am Rande oder drüber unserer Kapazitäten.

    Es scheint mir ein leichtes, einen europäischen Staat an die Grenze seiner Fähigkeit zur Gewalteindämmung zu bringen, wenn sich nur tausend einig sind, hier anzugreifen. Und der Einsatz von Militär ist auch keine wirkliche Lösung, denn die sind ebenfalls für so etwas nicht ausgebildet. Ich vermute mal stark, was die in Sachen Häuserkampf gelernt haben, ist nicht so eins zu eins auf solche Krawalle übertragbar. Wenn die Bundeswehr überhaupt in Sachen Häuserkampf hinreichend ausgebildet ist. Nato-Partner bringen ja immer wieder Defizite in der Ausbildung zur Sprache.

  20. #20 | Stefan Laurin sagt am 9. August 2011 um 17:53 Uhr

    @Steff: Es sind Beamte. Beamte sind immer überlastet. Und wie das im öffentlichen Dienst so ist: Der Nahverkehr funktioniert am Besten ohne Fahrgäste, Schulen ohne Schüler, Unis ohne Studenten und die Polizei ohne Kriminelle.

  21. #21 | Steff sagt am 9. August 2011 um 18:02 Uhr

    @Stefan Laurin

    Wirklich beruhigend ist das nicht, dass die alle eh immer überlastet seien.

    Meine Erfahrungen mit Beamten, die in Spezialeinheiten sind, ist nicht die, dass die schnell überlastet sind. Im Gegenteil. Darüber hinaus sind die nach meinen Erfahrungen durch Gespräche etc.. auch sehr belastbar. Bezieht sich nur auf die Deutschen. Von daher, wenn aus deren Ecke kommt, schaffen wir nicht, nehme ich das ernst.

    Auch die „normalen“ Polizisten, die auf gewöhnlichen Demos zum Einsatz kommen, sind nach meinen persönlichen Erfahrung alles andere als Jammerlappen. Und dies, obwohl die Arbeitsbedingungen nicht selten echt eine Zumutung sind.

    Können wir uns bei Gelegenheit mal am Tel. drüber unterhalten, ist zu mühselig dass jetzt hier alles aufzuführen, um zu erklären, woher meine Annahmen rühren und hat ja auch mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun.

  22. #22 | Thomas sagt am 9. August 2011 um 18:31 Uhr

    @Steff (#21):

    >Wirklich beruhigend ist das nicht, dass die alle eh immer überlastet seien.

    Wobei sich die Frage stellt, ob das tatsächlich stimmt.

    Die polizeilichen Kriminalstatstistiken geben das jedenfalls nicht her, es ist hierzulande langandauernd kein signifikanter Anstieg der Crime Rates festzustellen.

    Diejenigen die auf hohem Niveau die angebliche Überlastung der deutschen Polizei bejammen, haben Interessen.

    Das sind etwa Gewerkschaftsfunktionäre, die im Konkurrenzkampf zu anderen Gewerkschaften stehen wie etwa Rainer Wendt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Wendt

    Das sind auch diese Sicherheitspolitker, die durch einen erstrebten Ausbau der Polizei demokratische Freiheitsrechte einschränken wollen.

    Um angeblich mehr Sicherheit durch mehr Staatsautorität zu organisieren.

    Das alles findet medial transportiert ein offenes Ohr, weil das Sicherheitsgefühl ein wichtiges Gefühl der Menschen ist.

    >Meine Erfahrungen mit Beamten, die in Spezialeinheiten sind, ist nicht die, dass die schnell überlastet sind. Im Gegenteil. Darüber hinaus sind die nach meinen Erfahrungen durch Gespräche etc.. auch sehr belastbar.

    Das ist doch das mindeste, was ich von den Jungs erwarte.

    Schließlich trainieren die ständig für einen Einsatz unter Spitzenlast.

    (-:

  23. #23 | Stefan Laurin sagt am 9. August 2011 um 18:33 Uhr

    @Thomas: Und was ist man nach dem Training? Müde! 🙂

  24. #24 | Mit-Leser sagt am 9. August 2011 um 18:44 Uhr

    … gut, dass noch kein schwerkrimineller Zirkel dahinter gekommen ist, wie einfach ganz Europa einzunehmen wäre. Man müsste im Prinzip nur sieben, acht gleichzeitig stattfindende Facebook-Partys starten – verteilt in allen vier Himmelsrichtungen und natürlich nur als Tarnung für die große Revolution. 😉

  25. #25 | Thomas sagt am 9. August 2011 um 18:45 Uhr

    @Stefan Laurin (#23):

    >Und was ist man nach dem Training? Müde!

    Gewiß.

    Aber die Routinen sind eingeschliffen.

    (-:

  26. #26 | Gerd Herholz sagt am 9. August 2011 um 19:12 Uhr

    # 8 steff: wertmüller? eher ein polit-scharlatänchen und überhaupt nicht lustig, von komisch ganz zu schweigen.
    ich habe mir das in jeder hinsicht dilettantische interview mit ihm vollständig angehört und langsam verstehe ich, woher ihr, steffs, chices & angesagtes, immer grob pauschalierendes antilinkes ressentiment kommt, das selbst den braven wdr noch umfasst (wie sie an anderer stelle ausführten).
    falls wertmüller da ein ironisches spielchen inszenieren wollte, so ist auch das ihm nicht gelungen. es heißt, dass ironie im fernsehen schlecht rüberkomme, jetzt weiß man, dass es im radio(-interview) auch nicht funktioniert, zumindest wenn wertmüller redet. die redefreiheit haben wir in deutschland (also bis auf bochum natürlich!), jetzt müsste eine/r nur noch etwas zu sagen haben.

    peinlich, wie wertmüller im interview den „hässlichen radikalen linken“ (o-ton!) als popanz aufbaut und draufhaut. und so leicht durchschaubar. glauben sie wirklich, steff, dass man das abgedroschene bild vom „hässlichen kapitalisten“ nur durch den „hässlichen radikalen linken“ ersetzen muss, und schon fallen alle drauf rein?

    wirklich sorgen macht mir aber wertmüllers sprache, die die von ihm sogenannten „radikalen linken“ so nebenbei sehr radikal entmenschlicht.

    (exkurs: wer sich je historisch mit dem klischee des „häßlichen juden“ in karikatur und text beschäftigt hat, weiß, dass dieses klischee nicht nur durch wiederholung in die köpfe der menschen gehämmert, sondern auch durch vermeintlich stereotype äußerlichkeiten begründet wurde: die immer überzeichnete große nase, schläfenlocken, hut oder kippah, bart, schwarze kleidung.)

    wie aber funktioniert dehumanisierung per sprache bei wertmüller? was sagt er zu beginn des interviews? „naja, fangen wir doch einfach mal mit den äußerlichkeiten an“, sagt er. wertmüller charakterisiert das „verachtenswerte volk“ der „radikalen linken“
    (diese stelle habe ich dutzende male nachgehört, aber er sagt wohl wirklich „verachtenswertes volk“. hören sie bitte diese akustisch mangelhafte stelle selbst nach, ich bitte da um korrektur – falls nötig.),
    wertmüller charakterisiert also das „verachtenswerte volk“ der „radikalen linken“ als:
    „relativ verwahrloste elendsgestalten“,
    man „trägt diese schrecklichen dreadlock-wursthaare“,
    die „radikalen linken“ seien „zu nichts in der lage“,
    sie hielten sich für etwas besseres, „obwohl einen das psychische und physische elend schier aus dem knopfloch heraus angrinst“,
    sie und antirassisten usw. seien „etwas abstoßendes“.

    so machte man sprachlich schon immer aus menschen weniger menschliche menschen, oder? (von ‚untermenschen‘ möchte ich hier lieber nicht reden.) ausgerechnet der so fanatisierte wertmüller unterstellt dann seinen gegnern pauschal „einen fanatischen, durch nichts irre zu machenden hass auf die vereinigten statten von amerika“.
    nachdem er dann seine kruden plattitüden über alles und jedes ihm überholt scheinende linke formuliert hat, kommt er zu dem hochintelligenten schluss: „es ist alles eine soße“. und schwadroniert weiter über die „niederträchtigkeiten“ der linken gegen ralph giordano und den „monstermoscheebau“ zu köln, erklärt allein die „westliche zivilisation“, den real existierenden kapitalismus zur besten aller möglichen welten (leider ohne jede ironie wie voltaire, der seine zeit virtuos in „candide oder der optimismus“ verspottete).

    fazit: da muss jetzt ein erlöser her. und wer reitet aus dem sonnenaufgang uns entgegen: wertmüller! justus wertmüller!
    (warum hat der’s nur mit den antideutschen bei dem schönen deutschen namen: wertmüller. wert-müller! er ist es uns wert, der müller. er, der müller der werte, der gegen all die linken müllwerte müllert! und „justus“ erst! justus wertmüller, der gerechte! er lebe hoch!)

    wertmüller reitet uns entgegen. und seine getreuen. wertmüllers antideutsche, von denen er prahlt, sie seien als „abbruchunternehmen der linken“ längst am start. (muss es nicht – wenn überhaupt – „abbruchunternehmen für linke“ heißen? grammatik, justus, grammatik!)
    na hoffentlich kann diese humorlose sekte wenigstens mit der abrissbirne umgehen. sonst fällt sie auf sie selbst zurück.

    und das ist ihr guru, steff?
    und dieser original-ton ist jetzt über sie, steff, ihre alles überrollenden textbausteine, zunehmend auch bei den ‚ruhrbaronen‘ zu hören? bitte nicht.

  27. #27 | Thomas sagt am 9. August 2011 um 19:32 Uhr

    #24 (Mit-Leser)

    >… gut, dass noch kein schwerkrimineller Zirkel dahinter gekommen ist, wie einfach ganz Europa einzunehmen wäre.

    Das wäre ja wohl das wirklich nicht völlig auszuschließende Länderdomino im Sinne der Begrifflichkeit von Felix von Leitner:

    https://blog.fefe.de/?ts=b0c1437e

    Ich bin ja wirklich kein Feind von Traurigkeit bzw als Journie steh ich bekanntlich auf die interessanteste Lage,

    aber ich will mir die nächsten Tage wirklich mal nicht ausmalen,

    wenn das etwa in den Banlieues oder Kreuzkölln oder Dam-Noord oder gar Hochfeld

    übergriffe

    von den inselaffigen Mobsters,

    die ja wohl kein Gut und kein Böse mehr kennen:

    https://www.rollingstone.de/news/meldungen/article111333/Strassenkrawalle-in-London-Feuer-zerstoert-Lagerhallen-voller-Tontraeger.html

    Sondern nur erlebnisorientiert sind.

  28. #28 | DH sagt am 9. August 2011 um 19:43 Uhr

    #8-13: Schnickschnack, Wertmüller ist ein versnobter Langweiler. Wertvoller als Wertmüller – ideologiekritisch wie performativ – war Held, das Hirn der MG, der schöne Kopf der „Präzisierungswut“ (Rainald Goetz), ein echter Denkkrieger, leider tot:

  29. #29 | Steff sagt am 9. August 2011 um 19:48 Uhr

    @Thomas

    Solange nichts Außergewöhnliches eintritt, wird es wohl in der Tat so sein, dass die Kapazitäten ausreichen. Auch kann man nicht für jede Eventualität bestens ausgerüstet sein. Zumal nicht alles vorhersehbar ist.

    Wenn ich mir aber die Bilder aus Großbritannien angucke, ist schon offensichtlich, die Behörden sind überfordert. Die deutschen wären es vermutlich genauso und das ist nicht wirklich beruhigend – ohne das dies ein Vorwurf ist, einfach nur eine Feststellung. Denn es handelt sich hier nicht um eine Massenbewegung, sondern um wenig tausend Krawallmacher. Und die finden sich schnell irgendwo zusammen.

    Bin mal gespannt, wie lange das dauert, bis man es in den Griff bekommt.

  30. #30 | Stefan Laurin sagt am 9. August 2011 um 19:48 Uhr

    @Gerd: Wertmüller rekurierte bei den „hässlichen Linken“ auf Julie Burchills Beschreibung von Glastonbury-Besuchern. War 84 oder so in der Spex. Oder auch nicht 🙂 Als ich das Interview zum ersten Mal gehört habe, habe ich auf dem Boden gelegen vor Lachen. Und natürlich Wursthaare – Hippies mag nun mal niemand:
    https://www.youtube.com/watch?v=e6Kx2ZFWe2s
    @DH: Das Hirn der MG – ein Brauereimeister? 🙂

  31. #31 | Steff sagt am 9. August 2011 um 19:54 Uhr

    @Gerd Herholz

    „und das ist ihr guru, steff?
    und dieser original-ton ist jetzt über sie, steff, ihre alles überrollenden textbausteine, zunehmend auch bei den ‘ruhrbaronen’ zu hören? bitte nicht.“

    Sie sind hier Hausherr, als Autor. Es wäre unhöflich Ihrem Wunsch/Rausschmiss nicht zu folgen – abgesehen davon, dass ich keine Lust habe mich schon wieder von Ihnen beleidigen lassen zu müssen, denn Sie schaffen es ja nicht, nicht persönlich zu werden.

    Daher, ich bin dann weg hier und die Ruhrbarone müssen sich nicht weiter mit mir auseinandersetzen.

    Allen noch viel Spaß hier!

  32. #32 | Gerd Herholz sagt am 9. August 2011 um 19:57 Uhr

    #27, 29 DH, Stefan: Danke für die Hinweise. Ist gut, Hintergründe zu kennen. Wertmüllers Sprache ist aber – was das Interview angeht – so oder so arm und gar nicht harmlos. Mehr wollte ich nicht zeigen. Und mehr will ich von dem auch nicht lesen. Grüße.

  33. #33 | Stefan Laurin sagt am 9. August 2011 um 19:59 Uhr

    @Gerd: ich denke er legt keinen großen Wert auf die Verwendung einer harmlosen Sprache…

  34. #34 | Helmut Junge sagt am 9. August 2011 um 20:12 Uhr

    @Stefan Laurin (28),
    Vielleicht muß ich diese Interviews noch häufiger hören, um darüber lachen zu können. Mein Eindruck ist eher, daß es sich um Leute handelt, die sich selber sehr Ernst nehmen. Da ich diese Töne bisher noch nie gehört habe, muß ich, unwissend wie ich bin, zunächst mal analysieren, was die überhaupt wollen, und wohin das führen würde, wenn die sich durchsetzen könnten,
    und ob die dazu eine Chance haben.
    Je nachdem, wie das Ergebnis ausfällt, wird dann auch meine Reaktion ausfallen.
    Sorry, aber mein „Humorzentrum“ wird nicht in der Form angesprochen, wie es bei einer Kommentatorin anscheinend der Fall war, und bei Dir wohl auch.

  35. #35 | Thomas sagt am 9. August 2011 um 20:12 Uhr

    #28 (Steff)

    >Wenn ich mir aber die Bilder aus Großbritannien angucke, ist schon offensichtlich, die Behörden sind überfordert.

    Alles was ungeplant ist, überfordert Bürokratie. Daraus sind die Sponties entstanden.

    (-:

    >Bin mal gespannt, wie lange das dauert, bis man es in den Griff bekommt.

    Ich auch.

    Und vor allem auf welche Art und Weise.

    Mit der Charaktermaske des autoritären Staates könnte da wenig zu machen sein.

    Dazu gingen die Struggles in UK immer zu tief.

    https://www.welt.de/kultur/history/article13535013/In-Britannien-brennt-die-Geschichte-lichterloh.html

    Wie üblich fällt mir die Mertonsche Anomiethese dazu ein:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Anomie

    Bedeutet ja auch, solange diese Riot-ierenden nicht Teilhabe nicht gewährt, bzw sich erkämpft kriegen, ist das Problem nicht im Griff.

    Wobei diese aktuellen Mobster ja wohl weder Gut noch Böse noch Merton kennen.

    Wie kann man nur so bescheuert sein, sein eigenes Haus zu brandschatzen?

    https://www.rollingstone.de/news/meldungen/article111333/Strassenkrawalle-in-London-Feuer-zerstoert-Lagerhallen-voller-Tontraeger.html

  36. #36 | Gerd Herholz sagt am 9. August 2011 um 20:15 Uhr

    # 31steff: nein, ich bin hier überhaupt nicht hausherr und möchte es auch nicht sein. auch will und kann ich sie nicht rauswerfen.
    sie zitieren mich in ihrem kommentar 30 durchaus richtig: ich wünsche mir da, lesen sie bitte, vom verquasten o-ton wertmüllers bei den ruhrbaronen möglichst nichts mehr hören zu müssen, auch über ihre kommentare „bitte nicht“. das ist legitim. da steht nirgends, dass ich von ihnen nichts mehr hören möchte. wie sollte ich das auch fordern können und wollen? außerdem können sie doch tun und lassen, was sie wollen.
    ich denke, dass ich mich in 26 sprachkritisch – und aus großem respekt vor ihnen -sehr sorgfältig mit dem interview mit wertmüller (den ja gerade sie auch mir nachdrücklich per link als lustigen vogel zur kritik an der linken empfohlen hatten) auseinandergesetzt habe. dass muss erlaubt sein. zumal sie in der debatte um ackermann auch äußerst kräftig und gar nicht zimperlich ausgeteilt haben. da gilt vorschnelles beleidigtsein jetzt nicht.
    hauen sie mir doch meine argumentationsfehler in der sprachkritik an wertmüller um die ohren.
    und beleidigt habe ich sie nirgends. bestenfalls ein bisschen provoziert, aber da haben sie in ihren kommentaren schon ganz andere register gezogen.
    ich würde mich freuen, wenn sie weiter mitdiskutierten. und ich weiter argumentieren dürfte, ohne von ihnen einen schwarzen peter zugesteckt zu bekommen.

  37. #37 | Gerd Herholz sagt am 9. August 2011 um 20:22 Uhr

    #31 stefan: da wirst du recht haben. aber ich lege wert darauf, mir anzuschauen, wie totalitär einer spricht, der vorgibt die (totalitäre) radikale linke zu kritisieren. im grunde sagt er im interview überaus spießig über die von ihm herbeikonstruierte „radikale linke“:
    die verwahrlosten linken mit den dreadlocks sind abstoßend.
    sprachmuster transportieren denkmuster, stil (oder nicht-stil verrät geisteshaltung). wertmüller ist im grunde selbst ein retro-spießer. ich kann mich erinnern, dass es in dern 70er noch hieß: ihr langhaarigen affen, geht doch nach drüben. alles schon dagewesen, auch der anti-spießer-gestus, der nur abgehalfterte polit-avantgarde imitiert.

  38. #38 | Steff sagt am 9. August 2011 um 20:29 Uhr

    @Gerd Herholz

    Da Sie mir geantwortet haben, werde ich darauf eingehen, aber danach bin ich weg hier und werde nicht mehr antworten.

    Sie haben mich in dem Ackermann Thread in jedem Kommentar an mich beleidigt. Sie sind in jedem grob persönlich geworden tw. wie auch hier unter Verdrehung meiner Worte. Sie werden indes keinen Kommentar finden, in dem ich Sie persönlich angegangen bin.

    In Arnold Voss Thread haben Sie btw – zwar ganz harmlos – mir wieder einen mitgeben wollen und jetzt geht es hier weiter.

    Mag sein, dass Sie kein Hausrecht haben, dann wundert es aber umso mehr, dass Sie sich anmaßen, hier mitzuteilen, von wem Sie „Textbausteine“ lesen wollen und von wem nicht. Nach meinem Verständnis steht so etwas nur den Hausherren zu. Dass wir aber unterschiedliche Vorstellung vom Umgang mit anderen und auch mit politisch anders Denkenden haben, konnte ich ja bereits ausführlich in Ihrem Ackermann Thread feststellen.

    Ich habe keine Lust auf so eine Form der Diskussion. Ich bin hier privat und zu meinem Vergnügen. Das muss ich mir nicht antun und werde es mir daher auch nicht länger antun, da es mir einfach keinen Spaß macht.

    Allen – auch Ihnen, Her Herholz – weiterhin viel Spaß hier!

  39. #39 | DH sagt am 9. August 2011 um 20:39 Uhr

    #29: Stefan, das Promilleargument gegen Held hat einen langen grauen Bart. (-:
    Held hat die traditionelle Linke über Jahrzehnte oft zur Weißglut gebracht, aber er kam, anders als Wertmüller, ohne dehumanisierende Sprache aus.

  40. #40 | Gerd Herholz sagt am 9. August 2011 um 20:43 Uhr

    #37 steff: ihre behauptungen werden nicht wahrer, indem sie sie wiederholen. man kann hier bei den ruhrbaronen alles nachlesen. wenn man will.
    außerdem kann ich hier doch gar nicht „wIrklich“ „persönlich“ werden (was ich auch nie tat). sie schreiben hier unter einem pseudonym, „steff“. wer „steff“ ist, was er/sie(?) im wirklichen leben macht, weiß ich doch überhaupt nicht.
    ich habe manchmal gegen ihre texte argumentiert. die vielleicht nur rollenprosa sind – und gar nicht sie als „person“ widerspiegeln, wer weiß das schon? ich jednefalls nicht.
    „persönlich“ bin ich nur insofern geworden, wo ich „ihre“ argumente zu widerlegen versucht habe. das müssen sie schon aushalten. ich habe mich immer nur auf ihre texte bezogen und beziehen müssen. sie sind hier ein verbal-avatar, „steff“.
    ich dagegen zeichne alle meine beiträge mit dem ‚klarnamen‘ gerd herholz. weil ich für das einstehe, was ich schreibe. und weil mich leser so in text und person überprüfen können. da ihr verbal-avatar „steff“ jetzt geht, bin ich nicht bekümmert, sie selbst waren ja nie hier.
    alles gute, wer immer und wo immer sie sind.

  41. #41 | Stefan Laurin sagt am 9. August 2011 um 20:48 Uhr

    @DH: Es ging nicht um Promille – das alte Gerücht war doch, das die MG durch ein Brauereierbe finanziert wurde. Der Rest ist Pop. Bei beiden.

  42. #42 | DH sagt am 9. August 2011 um 20:58 Uhr

    „Der Rest ist Pop. Bei beiden.“
    Ganz sicher nicht.

  43. #43 | Mao aus Duisburg sagt am 9. August 2011 um 22:56 Uhr

    Herrlich!

  44. #44 | Mir sagt am 10. August 2011 um 11:28 Uhr

    #17 Bert
    Ja, die ‚ganzen‘ Bilder von der Insel sind nicht schön, die sie verlinken sogar schockierend. Dennoch, wäre es zu einfach gedacht die randalierenden rein als Kriminelle zu sehen.
    Es leben nicht nur schöne, dauernd lächelnde Prinzen und Prinzessinen auf der Insel.

  45. #45 | Revolutionäre Zeiten? « …Und So Zeug sagt am 11. August 2011 um 13:34 Uhr

    […] weil die Schlange am Bahnsteigkartenschalter zu lang ist? Sollten wir uns also nicht lieber aufs süffisante Kommentieren […]

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