Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen Essener AfD-Bundestagsabgeordneten Stefan Keuter

Stefan Keuter, MdB AfD Foto: Deutscher Bundestag/Achim Mende Lizenz: Copyright

Nach einem Bericht des Tagesspiegel wurde gegen den Essener AfD-Bundestagsabgeordneten Stefan Keuter Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Nach dem  Bericht der Berliner Tageszeitung soll Keuter bei einem Besuch der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam NS-Verbrechen verharmlost haben.Die Anzeige wurde von der Gedenkstätte gestellt. Keuter soll nach Angaben der Gedenkstätten-Leiterin Uta Gerlant gesagt haben, man müsse den Mord an Behinderten im Dritten Reich aus der Zeit heraus als gerechtfertigt verstehen. Keuter war mit einer Besuchsgruppe aus Essen unterwegs.

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Tagesspiegel: AfD-Abgeordneter Keuter soll Euthanasie verharmlost haben

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3 Kommentare

  1. #1 | DEWFan sagt am 30. November 2019 um 09:54 Uhr

    "Aus der Zeit heraus gerechtfertigt" wäre nach der Logik auch Hexenverbrennungen im Mittelalter gewesen – denn die Menschen damals hatten nun mal Angst vor bösen Hexen…

    Wenn das nicht traurig wäre, könnte man fast darüber lachen.

  2. #2 | Derril sagt am 30. November 2019 um 14:56 Uhr

    Heute haben viele Menschen auch Angst vor dem Treiben der AfD. Ein Glück, dass Keuters Meinung gequirlter Unsinn ist sonst hätte gerade er wohl ein Problem.

  3. #3 | Gerd sagt am 30. November 2019 um 18:32 Uhr

    " Ein weiterer Teilnehmer der Besuchergruppe aus Keuters Essener Wahlkreis, die über das Bundespresseamt in Berlin und Potsdam zu Gast war, soll die Zwangssterilisation im Dritten Reich verharmlost und auf derlei Praxis in anderen Staaten verwiesen haben."

    Dafür verdient die Zeitung eine 1 in "Haltung" und eine 6 in Ahnung. Ob der Rest des Artikels die gleiche "Qualität" hat?

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