Rund um den ‚Zuckerhut‘ messen sich aktuell die 32 besten Fußballnationen der Welt. Quelle: Wikipedia, Lizenz: Gemeinfrei
Noch nicht einmal eine volle Woche hat es gedauert. Jetzt sind alle 32 teilnehmenden Teams in die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien gestartet. Als Fernsehzuschauer droht manch einem Fußballfreund hierzulande sicherlich bereits leichter Leistungsabfall durch Reizüberflutung und leichten Schlafentzug.
Zeit also, auch hier bei den Ruhrbaronen, mal einen ersten Blick auf das große Ganze, auf das sportlich bisher Erlebte zu werfen. Was ist bisher hängegeblieben?
Das Stadion in Salvador, in dem Deutschland Portugal mit 4:0 besiegte. Quelle: Wikipedia, Foto: David Campbell, Lizenz: CC-BY-3.0-br
Top-Auftakt in das WM-Turnier für die Nationalmannschaft aus Deutschland. Portugal wurde am Abend deutlich mit 4:0 besiegt. Weniger toll der dazugehörige Kommentar der ARD, bei dem Reporter Gerd Gottlob über weite Strecken des Spiels etwas die Verhältnismäßigkeit seiner schier überschäumenden Emotionen vermissen ließ: Klar, die Art Fußball zu kommentieren hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Der Stil der 1970er oder 1980er-Jahre wirkt, wenn man heute einmal die Gelegenheit hat in so etwas hineinzuhören, altbacken und arg steif.
Die Zunge der Kommentatoren sitzt heutzutage deutlich lockerer. Und das ist auch gut so. Es muss ja nicht gleich der Stil sein, welchen zum Beispiel das BVB-Fanradio pflegt, wenn Norbert Dickel und Boris Rupert mal wieder so richtig loslegen, offen den Fan raushengen lassen, und ihrer Vorliebe für die Dortmunder Borussia so richtig ausleben.
In den letzten Tagen häuften sich ja leider die Nachrichten darüber welche Superstars bei der WM in Brasilien leider nicht dabei sein können, oder deren Ausfall noch zu befürchten ist. Erst heute Morgen kam die Nachricht über das bittere Aus von Marco Reus hinzu.
Da freut man sich im Vorfeld des Turniers als Fußballfan dann doch über jeden Stimmungsaufheller, und sei er auch gar nicht direkt mit der WM 2014 verbunden. Und ein wirklich schöner Stimmungsmacher für Ballsportfreunde geistert aktuell durch das Netz:
Der französische Komiker Remi Gaillard hat gerade gestern ein Video ins Internet gestellt, welches mit der Aneinanderreihung von 32 spektakulären Kunstschüssen daran erinnert wie viel Spaß man auch als Nicht-Nationalspieler mit einem Fußball in der Stadt haben kann…
Schaut es Euch an! Es lohnt sich! Und das tolle Sommerwetter draußen bietet ja auch eine tolle Möglichkeit das Gesehene danach selber zu trainieren…. 😉 🙂
In Düsseldorf war der Bus der Löw-Truppe gestern umlagert. Foto: Sylvia Heimes
Im vorletzten Test vor der Weltmeisterschaft in Brasilien trennte sich die Deutsche Nationalmannschaft gestern Abend in Mönchengladbach mit einem enttäuschenden 2:2 von Kamerun. Ein Spiel das leider mehr Fragen aufwarf als es beantwortete. Und das, obwohl vor der Begegnung von allen Seiten betont wurde welch hohe Bedeutung dieser Test hätte.
Nach einem, gelinde gesagt, recht unruhigen Trainingslager in Südtirol wollte die Truppe von Bundestrainer Joachim Löw sich gestern eigentlich die nötige Sicherheit und das Selbstvertrauen holen. Am Ende konnte man jedoch froh sein den Kick gegen die von Ex-Freiburg-Coach Volker Finke betreute Mannschaft zumindest nicht verloren zu haben.
Thomas Müller hat große Ziele. Quelle: Wikipedia, Foto: Michael Kranewitter, Lizenz: CC-by-sa 3.0/at
Besonders bemerkenswert am vergangenen Bundesligawochenende war, zumindest aus meiner Sicht, eine vermeintliche Randbemerkung von Nationalspieler Thomas Müller, welche er nach dem 5:2 ’seiner‘ Bayern gegen den SV Werder Bremen, etwas patzig in die Mikrofone sprach.
Müller forderte nämlich, angesichts von beginnender Medienschelte nach ungewohnt schwachen Leistungen des FC Bayern München zuletzt, und nach Pfiffen der eigenen Fans zur Halbzeitpause beim Spiel gegen die Norddeutschen am Samstag, dass man mit harscher Kritik an seinem Team doch bitte zumindest noch bis nach dem wichtigen, um nicht zu sagen entscheidenden, Rückspiel seiner Bayern in der Champions League gegen Real Madrid am Dienstag warten möge. Der Nationalkicker forderte in diesem Zusammenhang dann sogar die Unterstützung ‚aller‘ für den frischgebackenen Deutschen Fußballmeister ein. Und zwar aller Medien, aller Fußballfans im Lande.
Und zwar mit der doch recht simplen Begründung, und jetzt wird es aus meiner Sicht besonders spannend, weil ‚wir ja schließlich alle Deutsche‘ seien. Da musste ich dann ja schon etwas schlucken, denn dieser Automatismus liegt mir nun wahrlich nicht im Blut! Und das auch völlig unabhängig von diesem konkreten Fall!
Weltfußballer Christiano Ronaldo. Quelle: Wikipedia; Foto: Jan S0L0; Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Als am Montagabend Christiano Ronaldo in Zürich zum Weltfußballer des Jahres 2013 gekürt wurde, da endete damit auch, man möchte fast sagen ‚endlich‘, eine monatelange Vorberichterstattung zu diesem Thema, wie man sie als Fußballinteressierter zuvor wohl noch nicht miterlebt hat.
Seit Jahren wird dieser Titel bereits vergeben, immer war es bisher nur eine Randnotiz wert, wurde kurz das Ergebnis dieser Wahl verkündet, gemeldet wer diesen Titel in diesem Jahr verliehen bekam, und gut war‘s.
In diesem Jahr war das komplett anders, zumindest hierzulande. Dutzende von Artikeln und Filmberichten füllten die Medien. Über Monate… Aber warum eigentlich?
Unter den drei Finalisten befand sich mit Franck Ribery ein Franzose, der seit einigen Jahren für den Bundesligisten aus München gegen den Ball tritt. Mit Lionel Messi aus Argentinien und Christiano Ronaldo aus Portugal hatte der Franzose starke Konkurrenz, welche auch schon in den Vorjahren für Glanz im Weltfußball gesorgt hatte. Grund für eine derart aufgeblähte Berichterstattung in Deutschland? Ich sehe keinen.
Nun ist Zeit für ein Resumee. Zunächst ein paar Zahlen.
(Danach ein, zwei Grafiken. Dazu vorab: nutzt sie gerne – verteilt sie.
Aber seid so nett, mich als Person und die Ruhrbarone stets als Quelle anzugeben – gerne so wie unter den Darstellungen jeweils zu finden.)
Alle 16 Bundesländer haben sich an unserer Serie beteiligt, einige antworteten umgehend und ausführlich, bei wenigen mussten wir hartnäckig nachfassen.
In den letzten Wochen schauten die in Deutschland lebenden Fans der nordamerikanischen Eishockeyliga ‚NHL‘ (National Hockey League) vielfach in die sprichwörtliche Röhre, wenn es um TV-Übertragungen der besten Eishockeyliga der Welt ging. Denn seit dem der Pay-TV-Sender ‚ESPN America‘ vor wenigen Wochen seine Übertragungen in Deutschland beendet hat, bestand aktuell lediglich noch die Möglichkeit die Eishockey-Spiele aus Nordamerika direkt bei NHL.com im Internet zu bestellen und zu schauen. Hierfür waren dann bei diesem Angebot der Liga pro Saison ca. 100 US$ fällig. Die US-Ligen NFL (Football) und NBA (Basketball) werden aktuell über den Sender ‚Sport1+‘ verbreitet. Die Rechte an der NHL besitzt dieser Sender allerdings nicht.
Nun gibt es für Eishockeyfans auch wieder eine (erste?) Alternative, denn ab sofort ist das Angebot NHL Gamecenter Live auch in Deutschland über Apple TV verfügbar. Bei einem Jahresticket haben Zuschauer auch dort nun die Möglichkeit, die Partien der nordamerikanischen Eishockey-Liga live auf ihrem Fernseher zu verfolgen. Bei diesem Angebot können Fans nun auch die NHL-Action wieder direkt am heimischen TV-Bildschirm in HD verfolgen.
Die ‚Piraten‘ im Saarland nutzen das Thema nun offensiv. Foto:Peter Weinmann
Im Laufe der letzten Tage bestimmte u.a. der ‚Fall‘ Jasmin Maurer Teile der bundesweiten Medien. Die ‚Bild‘-Zeitung spielte sich mal wieder zum scheinbar legitimierten Moralapostel der Republik auf und drängte eine junge Frau medial in die Ecke. Diverse andere Medien, auch Blogs zogen rasch nach. Was war passiert?
Vor einigen Tagen gelangten Erotik-Fotos einer jungen Frau in die Öffentlichkeit. Auf Facebook veröffentlichte eine dritte Partei offenbar einige Fotos der 24-jährigen auf denen diese, gekleidet in ein rot-schwarzes Lack-Bustier und Netzstrümpfe, in einigen Bondage- und SM-Posen zu sehen war.
Erotische Bilder, wie man sie in diesem Lande inzwischen längst nicht mehr so selten findet, wie es einigen Herrschaften in der Republik vielleicht lieb wäre.
Fast hätte ich ihn in diesem Jahr versäumt! Doch dank einiger verkaufsfördernder E-Mails in den letzten Stunden wurde ich gerade noch rechtzeitig daran erinnert: Am heutigen 05. September ist ‚Kopfschmerztag‘. Kein Scherz!
Und dieser wird landesweit bereits seit über zehn Jahren regelmäßig begangen. Immer am 05. September. Man kann es sich denken, der ‚Kopfschmerztag‘ wurde ursprünglich von Ärzten, Schmerzforschern sowie Selbsthilfegruppen ausgerufen und soll auf die unterschätzte Krankheit aufmerksam machen. Kopfschmerzen gehören neben Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
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