
Es gibt Filme, die sind glattgebügelt, sauber produziert, handwerklich makellos – und nach zehn Minuten wieder vergessen. Und dann gibt es Filme wie „Novaks Wut“. Einen Film, bei dem man sich gelegentlich fragt, was um alles in der Welt da gerade passiert. Einen Film, bei dem Dialoge fallen, als stammten sie aus dem Poesiealbum eines vollkommen Bekifften. Ein Film, bei dem man Tränen lachen kann, obwohl – oder gerade weil – er so herrlich krank ist.