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Wie mit der AfD umgehen? – Ungeschickt lässt grüßen!

Der Bundestag in Berlin. Foto: Robin Patzwaldt

Eigentlich bin ich kein großer Freund dieser allgegenwärtigen Politik-Talkshows im TV. Aber im Umfeld einer Bundestagswahl, da schaue auch ich dann dort gerne mal kurz rein. So auch gestern. Aber was ich da dann über rund zwei Stunden mit angesehen habe, das hat mich ehrlich gesagt doch sehr erschreckt.

Grundsätzlich stellt sich in der Politik ja nun natürlich die wichtige Frage, wie die politischen Konkurrenten mit dieser Partei in Zukunft umgehen wollen und sollen.

So wie kürzlich in Waltrop erlebt, als ein breites Parteienbündnis unter der Führung von Grünen und Linken recht aggressiv gegen Vertreter der Partei vorgingen, indem man sie bei ihrem ersten Besuch in der örtlichen Fußgängerzone mit dem Spannen von Flatterband von den Bürgern sprichwörtlich abgrenzen wollte, so kann das natürlich nicht dauerhaft erfolgreich funktionieren. Da muss schon etwas mehr kommen in Zukunft.

Und erfolgreich war dieses Vorgehen übrigens auch nicht. Sowohl Grüne als auch Linke landeten in Waltrop gestern bei rund 6 Prozent, und damit weit unter Bundesdurchschnitt. Die AfD hingegen wurde auch in Waltrop zweistellig. Das kann es also so aus mehreren Gründen wohl nicht sein, wenn man diese wieder marginalisieren will.

Wie es gestern in den angesprochenen TV-Talkshows zuging, so funktioniert es allerdings wohl auch nicht. Zumindest nicht aus meiner Sicht. Denn egal ob in der berühmten ‚Elefantenrunde‘, oder auch bei der Runde von ‚Anne Will‘ die ungestüme und aggressive Art und Weise mit der fast alle Teilnehmer, teils sogar die beteiligten Moderatoren, dort unkoordiniert und fast schon hektisch wirkend auf die AfD einstürmten, das hat deren Vertretern in den gestrigen Runden in dieser Form überwiegend in die Karten gespielt.

Die Partei konsequent zu isolieren mag grundsätzlich gut und richtig sein, wird das Vorgehen aber so unkoordiniert und ‚frech‘, dann wird die AfD so automatisch von ihren Gegnern in eine Opferrolle gedrängt, die ihr von den Gegnern dann ungewünscht gut bekommt. Das habe ich am Sonntag an mir selber gemerkt.

Obwohl ich mit den Positionen der Partei grundsätzlich wenig bis nichts anfangen kann, hätte ich am Ende beider Runden die Vertreter der AfD als heimlichen Sieger gewertet. Das hat mich so selber erschreckt.

Offenbar verfügen die politischen Gegner der neuen Rechten im Parlament jedoch noch immer über kein geeignetes Mittel diesen in Diskussionen erfolgreich ‚das Wasser abzugraben‘.

Dabei müsste es grundsätzlich doch möglich sein mit Argumenten die AfD zu entzaubern. Das taten die Vertreter von CDU/CSU, SPD, Grünen, Linken und FDP jedoch nicht erfolgreich. Man überzog die Vertreter der Rechten stattdessen massiv und recht plump mit Verachtung und viel Aggression. Selbst die Moderatoren gingen arg rüde mit Gauland & Co. um. Das bewirkte zumindest bei mir am Ende eher, dass ich mich von dieser Art und Weise des Umgangs distanzierte, statt von der AfD.

Vieles deutet aktuell ja darauf hin, dass die Vertreter der sogenannten Altparteien nun einige Zeit haben werden sich im Demaskieren der AfD über Jahre zu üben, damit das im nächsten Wahlkampf spätestens dann auch besser  funktioniert.

Erschreckend jedoch zu sehen, wie schlecht und ungeschickt man mit diesen neuen Gegnern aktuell noch immer umgeht. Und das ist so wohl auch schon ein Stück weit die Erklärung dafür, warum das Ergebnis der ‚Blauen‘ gestern so war, wie es eben war.

Die Auseinandersetzung mit der AfD ist aktuell von offenkundiger Hilflosigkeit und sogar einer gewissen Art von Panik geprägt. Sei es bei Absperraktionen mit Flatterband, so wie hier an meinem Wohnort, oder aber eben auch in den großen TV-Talkshows.

Man kann aktuell tatsächlich sehr rasch den Eindruck entwickeln die AfD wäre erst kürzlich vom sprichwörtlichen Himmel gefallen. Doch Zeit dafür den geeigneten Umgang mit Rechten in der Politik zu überdenken und sogar zu ‚trainieren‘ war in der Vergangenheit doch eigentlich schon ausreichend vorhanden. Oder etwa nicht?

 

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15 Kommentare zu “Wie mit der AfD umgehen? – Ungeschickt lässt grüßen!

  • #1
    Lemurian

    Zitat:

    "So wie kürzlich in Waltrop erlebt, als ein breites Parteienbündnis unter der Führung von Grünen und Linken recht aggressiv gegen Vertreter der Partei vorgingen, indem man sie bei ihrem ersten Besuch in der örtlichen Fußgängerzone mit dem Spannen von Flatterband von den Bürgern sprichwörtlich abgrenzen wollte, so kann das natürlich nicht dauerhaft erfolgreich funktionieren. Da muss schon etwas mehr kommen in Zukunft."

    Ja genau…so geht das natürlich nicht, schließlich ist das hier eine Demokratie und wir haben Redefreiheit so das sich jeder äußern kann…auch wenn es so Deppen von der AFD sind.
    Das zu verbieten ist natürlich Quatsch weil so drängt man die AFD in eine Märtyrerrolle. Ich glaube wir sind gut genug abgesichert wenn falls die AFD was dummes versuchen sollte, wir haben das Grundgesetz, das Bundesverfassungsgericht, den Staatsschutz usw. – alles geeinete Maßnahmen etwas gegen Störenfriede vorzugehen.

  • #2
    ruhrreisen

    Das Kind ist sehenden Auges in den Brunnen gefallen. Gewusst haben das alle Oberbürgermeister der Kommunen im Pott, die besonders betroffen sind. Man kann nur vermuten, dass sie dachten, so schlimm wie es schon zuvor war, wird es bleiben. Die Posten bleiben sicher. Und plötzlich isses noch schlimmer. Bleibt zu hoffen, dass sich durch die Zusammensetzung einer neuen Oppositon endlich wieder eine Debattenkultur entwickelt, die den Begriff Demokratisches Handeln verdient. Wenn es sich die SPD – um Himmels Willen – nicht doch noch anders überlegt…

  • #3
    Daniel

    Geht mir seit geraumer Zeit so. Wobei ich Christian Lindner mit seinen Verweisen auf Sachfragen und der Thematisierung des seltsamen Vorgehens hier ausdrücklich ausnehmen würde.

  • #4
    thomas weigle

    "Gebt mir vier Jahre Zeit…." wusste mal ein ehemaliger Ösi zu verkünden. Wird die Zivilgesellschaft, werden die Altparteien diese vier Jahren zu nutzen wissen? Ganz ehrlich, ich habe da meine Zweifel. Zu mal da eine Partei mitmischt, die in Sachen Demokratie nicht wirklich lupenrein ist.

  • #5
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Thomas: "werden die Altparteien diese vier Jahren zu nutzen wissen? Ganz ehrlich, ich habe da meine Zweifel. "

    Ich auch! Das ist es ja. Wer so schlecht mit der AfD im Jahre 2017 umgeht wie geschildert, der hat keine vernünftige/wirkungsvolle Strategie für die nächsten Jahre, wie ich fürchte.

  • #6
  • #7
    ke

    Die Politiker leben nicht im luftleeren Raum. Der Wahlkrampf wird durch viele Profis mit viel Aufwand konzipiert.

    Wie kann man da nur so daneben liegen? Leben die Personen alle jenseits jeder Bodenhaftung.

    Die vielen Werbungsbanner, die mir in letzter Zeit begegnet sind, haben mich auf jeden Fall nicht überzeugt. Die Plakate sind ja auch eher eine Ressourcenverschwendung, die bei den ganzen ökologischen Parteien so gar nicht vorkommen dürfte.

    Wir werden sehen, was die Parteien machen. Herr Schulz wird das global galaktische organisieren. Das passt zu einem vom EU Elfenbeinturm. Die tägliche Arbeit wird bei Frau Nahles liegen. Mal sehen, wie lange das klappt.

    Ich rechne mit vielen neuen Gesichtern in der Regierung. Da die Wellen stärker branden werden, ist auch nicht damit zu rechnen, dass nur wieder B-Promis übernehmen, damit die Chefs leuchten können.

  • #8
    Klaus Lohmann

    Robin, die Zahlen waren seit X Prognosen, also seit Wochen und Monaten klar und eindeutig. Wer nun überrascht tut bzw. die angebliche Überraschung vermarktet, sind einzig die Medien, die gemerkt haben, dass ein unaufgeregter Umgang mit den braunen Schmuddelkindern weit weniger Quote und Auflagen einbringt als ein blutiges Schreckensszenario wie nach einem Tornado.

  • #9
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Klaus: Ich war auch nicht überrascht. Aber es stellt sich doch nun die Frage, wie man ‚das Problem‘ in Zukunft verkleinern will. Und ich vermisse da aktuell eine Strategie der etablierten Kräfte.

  • #10
  • #11
    RobinS

    @Herr Patzwald-möglicherweise hsben wir eine andere Sendung gesehen. Ich fand, dass Anne Will zu ungeahnter Hichform- nicht nur gegen Fszland- aufgelaufen ist,

    Man kann natürlich grundsätzlich darüber streute, ob es in den vergangenen ein bis zwei Jahren den AFD-Vertretern in Zug Talkshows eine Bühne zu geben, Hatte man das Ziel,Sie ob ihrer Einfachheit und ihrer sich am Rande der Volksverhetzung und Geschichtsrevision im nazistischen Sinne bewegenden Haltungen bloß zu stellen, ist dies vielleicht sogar gelungen- geholfen hst es aber niemandem – außer der AFD,
    Ob journalistische Neugier oder Aufklärungssnspruch-das Projekt "Inhaltliche Auseinandersetzung mit der AFD, um diese zu "entzaubern" scheint gescheitert- eher im Gegenteil,denn die AFD ist- als drittstärkstee Kraft in den Bundestag eingezogen,

    Gauland würde argumentativ bei Will auseinandergenommen Und zwar von ihr selbst und von von der Leyen, aber auch von Scheswig- beispielsweise bei der Frage nach dem – natürlich nicht vorhandenen -Rentenkonzept,
    Peinlich war eigentlich nur Jörges von Stern, der, nachdem jeder gesehen hat, dass Wehrmachts- Gauland- der früher Dregger liebte- doch ein ziemlich rechter Knochen ist,diesem beistand und ihn quasi entnazifierte- " nein Herr Gauland,sie sind kein Nazi,"
    Ja,was bitte schön sonst? Ein gtenzdebiler netter Opi?

    Um eine Partei, die inzwischen sogar Frauke Petry zu rechtslastig ist,- und das will was heißen- ksnn eigentlich nicht im BT sitzen,

  • #12
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @RobinS: So unterschiedlich kann man das offenbar aufnehmen. Bei mir hat die sehr aufgeregte und auch unsouveräne Art von Anne Will eher zu einer Solidarisierung mit Gauland geführt, was mich selber überrascht hat in dem Moment. Und ähnlich ging es offenbar ja auch vielen Waltroper Bürgern mit dieser ‚Flatterbandaktion‘ in der örtlichen Fußgängerzone, die Linken und Grünen hier nicht zuträglich war, wie das Wahlergebnis gezeigt hat. Wenn die Auseinandersetzung vom Inhalt weg und auf eine scheinbar persönliche, für Aussenstehende möglicherweise unsouverän wirkende Art und Weise verlagert wird, dann bekommt das der AfD offensichtlich nicht schlecht, weil sie dann, wenn sie so plump und aggressiv bedrängt wird, sofort in eine Art von Opferrolle gerät. Diese Taktik sollte bei den Gegnern daher überdacht werden, wie ich meine.

  • #13
    Klaus Lohmann

    @Robin #12: Wie Arnold schon richtig durchblicken lässt, dürfen wir den Kampf gegen diese Nazis einfach nicht den Politikern allein überlassen, sondern müssen deren flachen Populismus, Nazi-Sprech und die dreisten Lügen immer wieder mit Fakten entlarven. Das hat eigentlich auch ganz gut damals bei den Reps funktioniert, aber heute kommt als neue Aufgabe hinzu, dilettantisch arbeitende und nur dem quotenmachenden Populismus verfallene Medien mit in diese Aufklärung einzubeziehen. So etwas wie FOX News und Breitbart darf sich hier nicht vermehren.

  • Pingback: Größte Hallenveranstaltung in 2019 angekündigt: Vom hilflosen Umgang mit der AfD in Waltrop | Ruhrbarone

  • #15
    walter stach

    Robin,
    ich habe hier mehrfach mitdiskutiert, wenn es um Ursachen der Existenz einer rechtsradikalen Partei in Deutschland ging -mit Umfragewerten "um die 15 %"- , wenn es darum ging, über denkbare Folgen der politischen Agitation der AFD für Gesellschaft und Staat gingt – negative Folgen für eine freiheitliche-pluralistische Gesellschaft und für den demokratischen Rechtsstaat- und wenn es um unterschiedliche Meinungen darüber ging, g, wie sich all diejenigen, für die eine freiheitlich-pluralistische Gesellschaft und für die der demokratischen Rechtsstaat "hohe Güter" sind, gegen die AFD wehren könnten, wehren sollten -jeder Einzelnen, gesellschaftliche relevante Organisationen, der Staat. Dazu kann ich jetzt und hier ebenso wenig Neues anmerken wie das offenkundig auch für die Kommentierenden vorweg der Fall zu sein scheint.

    Deshalb nur etwas "zu Waltrop":
    1.
    Dass die Stadt Waltrop der AFD gegenüber die Vermietung der Stadthalle für deren NRW-Kongress am 28.3. aufgrund der eindeutigen Rechtslage nicht verweigern konnte, sollte jedermann klar sein. Zudem sei daran erinnert, daß das Grundrecht der freien Meinungsäußerung und das der Versammlungsfreiheit im Rahmen der (grund-) gesetzlichen Schranken auch für die AFD gilt.

    Als Bürger der Stadt Waltrop halte ich es nicht nur für sinnvoll, sondern für lobenswert,
    daß
    a.)
    bisher keine sog. Gegendemonstrationen angekündigt und offenkundig weder seitens der demokratischen Parteien noch seitens "gesellschaftlich relevanter Gruppen" in Waltrop "in Planung" sind. Das schließt nicht aus, daß Gegendemonstranten präsent sein könnten -z.B. aus dem Umfeld der Antifa-Bewegung im benachbarten DO;
    daß
    b.)
    alle im Rat der Stadt vertretenen politischen Parteien und (meines Wissens) sehr, ,sehr viele der sog. gesellschaftlich relevanter Organisationen sowie einige stadtbekannte einzelne Bürger (in einem informellen sog.. Bündnis für Demokratie) dabei sind, für den 28. 3. nachmittags ab 15. 00 Uhr -Ende offen?- am sog. Kiepenkerlbrunnen in der Innenstadt ein Bürgerfest vorzubereiten. Ein Fest, auf dem "man" auf vielfältige Weise zeigen, erleben und mitmachen kann an einem "fröhlichen, bunten, offenen" Miteinander freier Bürger in einer freien und pluralistischen Bürgergesellschaft in Waltrop, einschließlich -so hoffe ich – vieler Gespräche über den Wert der Freiheit der Bürger in einer freien , pluralistischen Bürgergesellschaft. Ich freue mich jedenfalls auf das Miteinander vieler Waltroper- Bürger, auf ein Treffen mit alten und jungen Bekannten, auf das Kennenlernen vieler bisher unbekannter Neubürger und auf die Gespräche mit ihnen.
    .
    Das Alles nicht wegen, sondern trotz des gleichzeitig stattfindenden ADF-Kongresses .Und das Alles nicht g e g e n die AFD und wider ihre unsäglich antidemokratischen, rassistischen, nationalistischen, faschistischen Hass-Parollen, sondern f ü r die Werte, die die Basis sind für ein friedliches und menschenwürdiges Miteinander aller in Waltrop lebenden Menschen
    Und das dann, so meine ich, am 28.3. in Waltrop auf bzw. mit einem "bunten, fröhlichen" Fest einem Fest selbstbewußter demokratischen Bürger in Waltrop.
    Ich hoffe, daß auch viele "Nicht-Waltroper" am 23. nachmittags / abends den Weg zum Waltroper-Bürgerfest finden werden.

    PS
    Selbstbewußte Demokraten, die sich nicht permanent angehalten sehen, gegen die AFD und ihre Parolen zu argumentieren, sondern die für ihre Werte, ihre Überzeugungen , ihre politischen Ziele streiten, die agieren und nicht nur reagieren.
    Die wünsche ich mir über Waltrop hinaus .

    Robin,
    was mich diesbezüglich z.B. immer wieder grudnsätzlich fragen läßt:
    Warum wird beispielsweise in den diversen Fernseh-Runden von den Demokraten aus den Parteien, aus den Medien, aus gesellschaftlich relevanten Gruppen nicht ständig und unaufgefordert den ADFlern gegenüber klargestellt, daß rund 85 % Prozent "der Deutschen" sich gegen sie positioniert haben, daß "diese" 85 %, wenn man denn meint, "wir sind das Volk" sagen zu sollen, das Volk repräsentieren und nicht die restlichen 15 %?
    Und wenn "man" das und alles Andere vorträgt zwar aus Sorge um die Zukunft der Demokratie in Deutschland, aber doch nicht aus Angst "vor einer neuen braunen Diktatur" und ihren "heimlich/unheimlichen Helfern". Denn, so meine ich, Angst haben vor der AFD kann keine Eigenschaft selbstbewußter Demokraten sein!

    Klaus Lohmann,
    in Ihrem Sinne….."Die Bürgergesellschaft in Waltrop wird am 23………".

    Zum Umgang der Medien mit "der AFD, mit AFDlern….

    Nicht verwunderlich ist für mich, daß z.B. die BILD, daß die WELT, daß die FAZ sich -mehr oder weniger- unkritisch bis wohlwollend mit der AFD, mit AFDlern, mit ihren politischen Grundsätzen und Zielen befassen einschließlich mancher Akteure hier bei den Ruhrbaronen, sondern verwunderlich für mich ist, daß diese unkritische bis wohlwollende politische Einstellung gegenüber der AFD regelmäßig auch bei Moderatoren/Moderatorinnen in den sog. öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zu spüren ist und offenkundig auch bei denjenigen zu existieren scheint, die die "Themen" für die diversen Gesprächsrunden auswählen und bestimmen -jedenfalls wohl weniger orientiert an den Interessen und Bedürfnissen der von mir zitierten 85% der Prozent der Wählerschaft als an den Interessen und Bedürfnissen der AFD.
    Warum ist das so? Wegen der Quote? Eine Ausrichtung von ARD und ZDF ausschließlich nach der Quote, z.B. in der Frage nach "dem richtigen Umgang mit der AFD" ,ist m.E. mit deren "öffentlichem Auftrag" nicht zu vereinbaren.

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