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Wo bleibt der Protest gegen salafistische Hetzer?

lies_bochum
Salafisten haben in Essen einen Anschlag auf eine Sihk Tempel verübt, einer von ihnen soll enge Kontakte  zur Lies!-Kampagne haben. Lies! gilt den Sicherheitsbehörden als eine Art Durchlauferhitzer – viele, die einmal an den Wochenenden in den Fußgängerzonen Koran verteilt haben, schlossen sich später dem Islamischen Staat an – das einer der Koranverteiler zum Terroristen geworden wurde, ist also nichts Aussergewöhnliches.

Sicher, nicht alle Salafisten sind Terroristen, aber nahezu alle islamischen Terroristen sind Salafisten. Der Salafismus ist eine zutiefst autoritäre, menschenverachtende und sehr häufig auch brutale Ideologie. Doch während viele Menschen gegen Organisationen wie die AfD, die NPD oder die Rechte protestieren, wenn sie sich in den Städten zeigen, können die religiösen Hetzer ihre Botschaft unbehelligt in den Fußgängerzonen verbreiten. Protest von Nazi-Gegnern  gegen Lies! wie im vergangenen Sommer in Bochum, Mahnwachen wie in Frankfurt  oder das Verteilen von Grundgesetzen von Christdemokraten in Dortmund und Essen sind die Ausnahme. Noch immer wird der Salafismus verharmlost und nicht ernst genommen, lassen die Städte und ihre Bürger zu, wie für eine radikalen und menschenverachtende Ideologie geworben wird. Wer seine Straßen den Hasspredigern überlässt darf sich nicht wundern, wenn sich der islamistischer Terror ausbreitet.

 

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40 Kommentare zu “Wo bleibt der Protest gegen salafistische Hetzer?

  • #1
    mike

    in ganz Deutschland wird diese Diskussion nicht geführt.wenn man davon schreibt das einem diese menschen angst machen und man sich zunehmend unsicher fühlt,wird man als nazi oder afdler beschimpft und mundtot gemacht.ich habe das gestern schon geschrieben aber natürlich wurde der Kommentar von stefan laurin nicht veröffentlicht.

  • #2
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @mike: ich hab zwar gestern, wie jeden Tag, viele Kommentare gelöscht, den aber sicher nicht.

  • #3
    der, der auszog

    Ich kenne die Örtlichkeiten, wo der Anschlag auf den Sikh-Tempel (Bersonstraße 7) verübt wurde, recht gut, weil ich bis Ende letzten Jahres dort gearbeitet habe. Er befindet sich mitten in einem Industriegebiet in direkter Nachbarschaft zur Alfaruq Moschee (Bersonstraße 11). Bemerkenswert finde ich das Schweigen der Muslime über das Attentat im Nachbarhaus. Niemand tritt in die Öffentlichkeit und verurteilt das, was da nebenan im Namen des Islam geschehen ist.

  • #4
    mike

    Muslime flüchten sich immer in die opferrolle, es kommen nach anschlägen nur Phrasen und blabla Stellungnahmen von aiman mazyek der noch die Frechheit besitzt die opfer des Holocaust mit muslimen heute in Deutschland gleich zu setzen.die Beteuerungen Islamismus und Terrorismus haben nix mit dem Islam zu tun,sind grund falsch und lächerlich.kein wunder wenn sich bio deutsche langsam verarscht vorkommen vor soviel scheinheiligkeit

  • #5
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @mike: Ich bin kein "Bio Deutscher" und komm mir ebenso verarscht vor wie viele Muslime, die mit dem Islamismus nix zu tun haben wollen und vor den Mörderbanden fliehen.

  • #6
    Case

    >>Sicher, nicht alle Salafisten sind Terroristen, aber nahezu alle islamischen Terroristen sind Salafisten.<<
    Eine Naziparole zu wiederholen wird nicht dadurch besser, dass man die originalen Adressaten ersetzt.

    Und abgesehen davon ist die Aussage genau so ein Bullshit wie das Original. Salafismus ist eine sunnitische Strömung, also gibt es "nahezu keine" islamischen Terroristen, die keine Sunniten sind? Na gut, die al-Sadr-Miliz und andere Gruppen im irakischen Bürgerkrieg kann man schonmal vergessen, aber wer hätte gedacht, dass Stefan Laurin mal die Hisbollah ignoriert? Wenn das jemand anders machen würde…

  • #7
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Case: Es ist ein aktueller Artikel über Terror in Deutschland, keine Abhandlung über islamistischen Terror weltweit. Und in einem solchen Text ist es vollkommen legitim, Komplexität zu reduzieren. Schiitischer Terror spielt zur Zeit hier keine große Rolle, das sieht im Libanon und in Syrien anders aus.

  • #8
    mike

    was ist das eigentlich für ne Religion die man nicht freiwillig verlassen kann ohne mit dem Tod bedroht zu werden? ist doch echt komisch zwangsmitgliedschaft bis zum Tod und wenn eine stimme Veränderung fordert wie prof.khorchide in münster kommen die fundis und drohen und fordern Absetzung. der rest der muslimschen Gemeinschaft duckt sich weg überlässt den fundis das Feld und sagt uuuhhh die deutschen mögen uns nicht mehr alles nazis.also Muslime müssen sich und ihren glauben an 2016 anpassen und sollten nicht moralisch religiös im mittelalter rumturnen.

  • #9
    Case

    Du hast nicht Komplexität reduziert, du hast eine Naziparole affirmativ paraphrasiert (und zwar ohne Qualifikation auf "in Deutschland" oder " bei Vollmond"). Dass dabei Bullshit rauskommt ist nach dem alten Grundsatz "Garbage in, garbage out" nicht weiter verwunderlich, nur der Autor dieses Bullshits ist doch eher überraschend…

  • #10
    Sebastian Bartoschek

    @#1:

    Die Debatte wird geführt.
    Nein, nur weil die Trottel lauter und dümmer schreien, haben sie die Debatte weder erfunden, noch gepachtet.

    Jetzt gilt es gemeinsam gegen alle Feinde der Demokratie aufzustehen – genau das sind AfD-Honks und Salafisten.

  • #11
    Gerd

    [Sarkasmus]Die AfD sollte gegen "Lies" demonstrieren. Das würde die ‘üblichen Verdächtigen’ arg in Verlegenheit bringen.[/Sarkasmus]

    Ernsthaft, dass es da keine Demos gibt ist nicht wirklich überraschend. Einerseits droht die Moralkeule von links und andererseits sind Islamisten schnell beleidigt und gewalttätig. Sich dagegen zu stellen erfordert A… in der Hose.

  • #12
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Case: Die "Naziparole" habe ich von einem Verfassungsschützer, der sich mit Salafismus in Deutschland beschäftigt.

  • #13
    mike

    wo bleiben eigentlich die Demonstrationen von Muslimen gegen salafisten??wenn hier irgendeine afd gruppe oder gida gruppe demonstriert kommt gleich der ganze Gewerkschaftsbund aus seiner höhle und andere lustige gruppen der multikulti Gesellschaft,aber wenn lies Aktionen veranstaltet werden wird das einfach so hingenommen,das kann doch nicht sein.

  • #14
    Alreech

    Salafisten verüben einen Anschlag auf einen Sihk Tempel ?
    Unser erste Gedanke sollte als erstes den Opfern gelten: die Muslime die durch rechte Hetzer für so etwas wieder an den Pranger gestellt werden.
    Angemessen wäre jetzt eine Demo gegen rechte Gewalt – die dürfte auch mehr Zulauf haben als eine Demo gegen Salafisten.

    Allerdings sollte der Salafismus an seiner Botschaft arbeiten. Etwas mehr Kapitalismuskritiks dürfte seine Akzeptanz in progressiven Kreisen erhöhen.
    Hat nicht schon Mohammed erfolgreich Reichtum um verteilt und die Würde der Frau durch das Verbot sexistischer Kleidung verbessert ?

  • #15
    David Schraven

    Warum ist es so schwer für Mike und ein paar andere, Salafisten und Muslime auseinanderzuhalten?

    Die ersteren sind gefährliche Ideologen – die anderen ganz normale Leute.

  • #16
    Walter Stach

    mike
    Ich sehe keinen Grund, warum sich Muslime, die in Deutschland leben, anders verhalten sollten als die "nichtmuslimischen" Zeitgenossen. Sie haben sich allesamit (!!) ins Private zurückgezogen. Ihr Denken und ihr Handeln gilt dem Ich -die Familie eingeschlossen. Alles, was für sie darauf keinen unmittalberen Einfluß hat bzw. dazu nicht in einen unmittelbaren Bezug zu bringen ist, inereessiert nicht..

    Wo sind denn die Massen nichtmuslimischer deutscher Zeitgenossen, die demonstrieren, die protestieren, die sich engagieren, z.B. wenn es um die bisher völiig mißglückte Aufarbeitung der NSU-Morde geht; wo gab es denn den massiven, den nachhalitigne Aufschrei der deutschen Mehrheitsgesellschaft nach Bekanntwerden der NSU-Verbrechen? Wo gab es denn den massiven "Aufschrei" der deutschen Mehrheitsgesellschaft angesichts brennender Flüchtlingsunterkünfte?
    So, genau so, eben nicht anders, verhalten sich die deutschen Zeitgenossen muslimischen Glaubens, wenn es um Vergehen, wenn es um Verbrechen geht, die im Namen des Islam begangen werden.

    Es sind doch immer nur sehr, sehr Wenige -nichtmuslimische und/oder muslimische- deutsche Zeitgenossen-, die dann, wenn es um Belange der Gemeinschaft geht, demonstrieren, protestieren, sich zu Wort melden, sich wie und wo auch immer engagieren.

    Ich könnte ironisch anmerken, daß zumindest bezüglich dieser Gleichgültigkeit in gesamtgesellschaftlichen Angelegenheiten nichts die Deutschen muslimischen Glaubens von den Deutschen nichtmuslimischen Glaubens unterscheidet; warum sollte das auch anders sein, anders sein können?

    An meinem Befund ändert das alltägliche Spektakel der Pegida-Anhängerschaft so wenig wie der organisierte Protest von Gewerkschaftern gegen……oder der engagierte Proteste einer "handvoll" überzeugter Antifaschisten gegen "Gesinnungs-Faschisten" jeglicher Coleur nichts oder die organisierten Proteste auf beiden Seiten der "türkisch-kurdischen Front" in Deutschland.

  • #17
    Lena

    Hast du da eine Quellenangabe über den ersten Abschnitt, in dem geschrieben wird, dass viele der Lies!-Kampagne zum IS übergegangen sind? Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es "viele" sind. Würde da gerne mehr drüber lesen! Danke

  • #18
    Felix Christians

    Protest gegen salafistische Hetzer, morgen Mittag in der Essener Innenstadt:
    http://www.ruhrbarone.de/antifa-gegen-islamisten/125829

  • #19
    mike

    komisch wenn ich leute wie salafisten kennen würde,die meine Religion in den dreck ziehen und Muslime im allgemeinen schlecht aussehen lassen,dann würde ich als Moslem damit ein Problem haben.aber anscheinend ist der muslimischen Gemeinschaft das piep egal.ich würde mal rauskommen aus der opferecke und mal anfangen mich mit den salafisten auseinander setzen.es sei denn das wird alles klamm heimlich gebilligt oder interessiert keinen.

  • #20
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Lena: Informationen des Verfassungsschutzes. Habe ich bereits in einem Artikel für Die Welt geschrieben:
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article144743266/Lasst-Euren-Glauben-nicht-in-den-Dreck-ziehen.html

  • #21
    discipulussenecae

    @ Alreech:

    "Hat nicht schon Mohammed … die Würde der Frau durch das Verbot sexistischer Kleidung verbessert ?"

    Zu besichtigen in Saudi-Arabien, den Golf-Staaten und nicht immer, aber immer öfter auch in Deutschland. Unfaßbar dieser Satz, den ich nicht als Argument gelten lassen will!

  • #22
    kE

    Warum fehlt der Protest?

    Die meisten Gruppen, die demonstrieren, haben feste Strukturen. Sie wissen wogegen sie sind. Sie wissen, gegen welche Gruppen demonstriert werden muss. Man ist dabei, kennt seine Bekannten, weiß, wer kommt und dass man moralisch überlegen ist, wenn man dabei ist. Das gibt ein gutes Gefühl.

    Gegen neue Gruppen zu demonstrieren, ist schwerer, risikoreicher. Dafür braucht man Pioniere. Davon gibt es wohl nur wenige.

  • #23
    Sigrid Herrmann-Marschall

    @ Walter Stach:

    "Sie haben sich allesamit (!!) ins Private zurückgezogen. "

    Nein, das stimmt so nun auch wieder nicht. Die ganzen, quietschlebendigen Legalisten werden mal so flott unterschlagen. Und zu der Größe des Problems bitte mal die SCIIS-Studie und die des BMI lesen (auch Lesetipp für David Schraven).

    @ Lena:
    Das frischeste in deutscher Sprache dazu ist eine Auswertung des GTAZ von Ende Dezember. Findet sich auf der BKA-Seite.

  • #24
    Arnold Voss

    @ Davin Schraven # 15

    Normalität bezeichnet aus soziologischer Sicht das Selbstverständliche in einer Gesellschaft, das nicht mehr erklärt und über das nicht mehr entschieden werden muss. Dieses Selbstverständliche betrifft soziale Normen und konkrete Verhaltensweisen von Menschen. Es wird durch Erziehung und Sozialisation vermittelt und gewährleistet die für viele so wichtige soziale und psychische Stabilität und Routine zwischen den Menschen einer Gesellschaft.

    Auf die Religion bezogen heißt das, dass die Normalität der Religion nur für die existiert, die darin sozialisiert und erzogen worden sind. Sprich, nur die auf diese Weise gläubig gewordene/gemachten Menschen halten Religion für normal. Hinzu kommt, dass damit unausweichlich verbunden ist, dass sie Nicht- oder Ungläubigkeit als nicht normal, d.h. als abweichendes Verhalten ansehen. Da das aber umgekehrt auch für Menschen gilt, die Nichtgläubigkeit für normal halten, führt der Begriff der Normalität in der Diskussion über Religionsfreiheit in die Irre, bzw. verhindert er eine freie Diskussion.

  • #25
    Aschersleben

    »Wer seine Straßen den Hasspredigern überlässt darf sich nicht wundern, wenn sich der islamistischer Terror ausbreitet.«
    Korrekt. Und wer couragierte Anti-Salafisten wie Hamed Abdel-Samad diffamiert, so wie sich das der Ruhrbaron Sebastian Bartoschek unfassbarer Weise geleistet hat, der darf sich nicht wundern, wenn sich die Gegner der Islamfaschisten ins Privatleben zurückziehen.

  • #26
    Klaus Lohmann

    @#24 Arnold Voss: Ich wurde als Christ geboren und in meiner Jugend sozialisiert. Für mich ist es heute vollkommen normal, trotzdem selbst ein "Nichtgläubiger" zu sein und andere Christen als Gläubige zu akzeptieren, während ich mir ein vergangenes, "normales" Christentum, welches zur nationalistischen Expansions"lust" unter dem missionarischen Mäntelchen missbraucht wurde (und sich fast widerstandslos auch so missbrauchen ließ), heute weder als "normal" noch als überhaupt jemals existent vorstellen kann. Diesen Zwiespalt einer sich ständig in Bewegung befindlichen Normalität erleben auch hunderte Millionen Muslime auf der ganzen Welt jeden Tag neu.

  • #27
    Walter Stach

    -23-
    Sigrid Herrmann-Marschall
    "..so auch nicht wieder ganz".
    Es ist halt alles relativ, und Art/Ausmaß/Umfang des jeweils Relativierten werden sehr subjektiv bestimmt.
    Mir ginge es ja nicht um "irgend eine Größenordnung", sondern darum .klar zu machen, daß sich m.E.die muslimisch deutschen Zeitgenossen , wenn es um Probleme der Gesellschaft geht, die nicht direkt und nicht für jedermann einsichtig das eigene Leben -und daa der Familie- unmittelbar betreffen, so wenig zu einem "Aufstand der Anständigen" aufraffen wie das auch bei den "nichtmuslimschen " deutschen Zeitgenossen regelmäßig nicht geschieht.
    Nur deshalb, als Replik auf den Beitrag 13-mike- , mein "vergleichender" Hinweis auf die NSU-Morde und die für mich bis heute unerklärliche Gleichgültigkeit im Umgang damit in den Medien, in der Politik, im allergrößten Teil der Geselslchaft.
    (Wer meint, wie schon ‘mal hier bei den Ruihrbaronen geschehen, sagen zu müssen, das mit der "Gleichgültigkeit in Sachen NSU-Morde und deutsche Gesellslchaft" stimme nicht, den verweise ich vorsorglich auf meine o .a .Anmerkungen zur Relatiivität.).

    PS
    Umso mehr Anerkennung verdienen die muslimischen und die nichtmuslimischen deutschen Zeitgenossen, die sich im Einzelfall oder permanent zum öffentlichen Protest entschleißen, wenn sie meinen, das ihrem Gefühl von und für Gerechtigkeit und ihrem Empfinden für einen anständigen Umgang miteinander zu schulden.

  • #28
    Raimund Barkam

    Der Landespolitiker der CDU in Hessen Ismail Tipi veröffentlicht auf Facebook seine Beiträge. Er fordert regelmässig ein Betätigungsverbot der Salafisten mit ihren Lies-ständen.

    Der Salafisten Sven Lau wurde bereits verhaftet. Er soll eine radikalislamische Gruppe mit Geldern unterstützt haben.

    Sieht sich der Verfassungsschutz eigentlich die Facebookbeiträge und YouTube-Videos von Salafisten an?

    Neben Sven Lau fielen hier auch Pierre Vogel und Ibrahim Abou Nagem eher negativ auf.

    Mich irritiert es immer wieder, wenn in Deutschland und Europa lebende Muslime gibt, die betonen, wie barmherzig, friedliebend, vergebend und wunderschön der Islam sein soll.

    Warum gibt es dann in einigen islamischen Ländern wie Saudi-Arabien (=Schutzmacht der Sunniten) und Iran (=Schutzmacht der Schiiten) immer noch die Scharia mit Folter und Todesstrafe?

    Die Schicksale der saudi-arabischen Männer Raif Badawi und Waleed S. Abou Al-Khair berühren mich sehr.

    Von Raif Badawi stammt folgender Satz;

    "Alle Menschen, egal ob Juden, Christen, Muslime und Atheisten, sind gleichwertig!"

    Es wäre schön, wenn dieser ‘eine’ Satz in allen Ländern gelten würde!

    Nur eine Frage;

    "In welchen islamischen Ländern gibt es die Religionsfreiheit?"

    Neben dem Verbot der Salafisten, wäre noch ein Verbot der Sekten und rechtsradikaler Parteien notwendig, um ein Gutes Miteinander im gegenseitigem Respekt und eine erfolgreiche Migration zu ermöglichen.

    Der Duisburger Stadtteil Marxloh soll als eine NoGo-Area gelten. Dort soll ein libanesischer Familienclan herrschen.

    Ein ägyptischer Moderator namens AMR (OMER ?) ADEEB sagte vor laufender Kamera, dass die Attentate in Brüssel wohl etwas mit dem Islam zu tun hätten.

    Wie wäre hier die Meinung aller islamischer Verbände?

    In Wien gibt es ein interkulturelles und interreligiöses Zentrum, das mit Geldern von Spanien , Österreich und Saudi-Arabien aufgebaut wurde.

    Mittlerweile halten die Grünen in Österreich ihre 70. Mahnwachendemo für die Freilassung von Raif Badawi und Waleed S. Abou Al-Khair ab.

    Ich selber schrieb einmal eine Email an das KAIZIID und wies ebenfalls auf das Schicksal der beiden in Saudi-Arabien Inhaftierten Männer hin und erhielt bisher keine Antwort.

    Dankenswerterweise erhielt ich von einem Verband der Muslime in Österreich hierzu eine Antwort.

    Wann erbarmt sich die Religion Islam, die Regierung und das Königshaus in Saudi-Arabien und lässt diese beiden Männer endlich frei??

  • #29
    thomas weigle

    Klaus Lohmann Wird man nicht als Mensch geboren und anschließend zum Christen gemacht? Und wird man dann durch eigene oder fremde Erkenntnis wie in unser beider Fall zum Nichtchristen!

  • #30
    Klaus Lohmann

    @#29 thomas weigle: Diese Erkenntnis der Menschwerdung mit anschließender Konditionierung ist mir selbst erst so richtig klar geworden, als ich so um die 17 herum nach endlosen Diskussionen in einer bildungsbürgerlichen Großfamilie durch eher eigene Erkenntnis das Christentum künftig für mich ablehnte. Da entstand ein ziemlich tiefer Riss in meinem damaligen "harmonischen" Familienbild, der auch heute noch spürbar ist.

  • #31
    thomas weigle

    @Klaus Lohmann Mich hat dann noch mal die sog. Befreiungstheologie etwas rückfällig und auch zum Religionslehrer werden lassen, der anschließend sein Brot bei Bethel verdient hat. Als ich 78 zu Bethel und nach Freistatt wechselte waren die schulischen Freiheiten dort um einiges größer als an staatlichen Schulen. Heute ist das in Freistatt anders, da wird knallharte Unternehmenspolitik betrieben. Und schlechter bezahlt wird auch.

  • #32
    Karin

    Alles Propaganda ich finde diese Diskussion so was von lächerlich woran erkennt man einen Salafisten oder steht das den Leuten auf der Stirn. Ist Quran Verteilung verboten andere Religionen Vertreter verteilen auch ihre Bücher und Flyer da sagt aber keiner was.

  • #33
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Karin: Andere religiöse Gruppen stehen auch nicht im Verdacht über diesen Weg den Einstieg künftiger Terroristen in die Djihadistenszene zu erleichtern.

  • #34
    Karin

    Alles Quatsch erkläre mir oder definieren mir genau was ein Salafist ist abgesehen von den Mainstream Definition der auch hier als Einführung steht. Seit dem 11 September sind sind 1,5 Millionen Muslime Terroristen.

    Nenn mir bitte einen Positiven Bericht über Muslime im Fernsehen oder in Zeitungen ect. Auch Flüchtlinge werden dafür benützt um Muslime zu verteufeln dabei sind es Westliche Waffen mit dem die Menschen in ihre Heimat Länder Sterben, dazu gehören Minen, Uran Munition, Drohnen Angriffe, Folter Gefängnisse ect. aber wenn hier ein Paar Leute Quran verteilen dann ist Polen Offen, einfach nur Lächerlich. Vielleicht haben einfach nur viele Leute Angst das die Bürger die Wahrheit über den Islam erfahren und sich vielleicht dieser Religion annähern.

  • #35
    Karin

    Früher waren diese Dschihadisten, Terroristen, Islamisten zu Zeit des Kalten Krieg Freiheitskämpfer aber die Zeiten ändern sich. Des weiteren würden diese Menschen viel lieber in ihre Heimat Länder leben wenn man nicht Ständig einen Angriffskrieg nach den Anderen Anzettelt. Hier geht es ausschließlich und nur um Interessen und Ressourcen das verstehen viele einfach nicht.

  • #36
    Karin

    Selbst in Kirchen Gemeinden gibt es Kinderschänder und Pfarrer die sich an Kinder ran machen, sollte man jetzt den Katholizismus verbieten? Wir sind so was von Manipuliert ich empfehle den meisten Kommentatoren hier Die Glotze auf 1 Stunde am Tag zu Reduzieren vielleicht hilft das ganz der Westsicht.

  • #37
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Karin: Es sind westliche, russische und chinesische Waffen. Es sind auch westliche Autos, chinesische und koreanische Smartphones, US-Ölförderanlagen, Fahrstühle aus Deutschland, IT-Technik aus Japan, Software aus den USA, Kameras aus Japan und und und. Allzu viel wird in dieser Region offenbar nicht produziert. Etwas weniger Religionsunterricht, mehr Mathe und Physik und weniger Selbstmitleid könnten da Abhilfe schaffen.

  • #38
    Karin

    Wir bemitleiden uns doch Selbst, in dem wir für ein Paar Quran Stände in den Hemd machen, oder wie findest du das ganze wenn es anders gewesen Wäre. Wir würden von den Afghanen, Iraner, Iraker, Syrer, Libyer und was weiß ich noch alles Terrorisiert werden?

    Aber lieber sich über eine Paar Quran Stände ins Hemd machen das können wir hier und Jede Woche Stundenlang ausdiskutieren was ist das für eine Doppelt oder Multimoral die wir hier Propagieren.

  • #39
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Karin: Niemand macht sich ins Hemd wenn er der Meinung ist, dass gegen diese Stände und die salafistische Ideologie protestiert werden sollte.

  • #40
    Karin

    Ich Respektiere wirklich jeden seine Meinung aber man muss immer die Kirche im Dorf Lassen und sich mal mit den Ursachen der Probleme beschäftigen und nicht immer nur an der Oberfläche Kratzen, und Wahrheiten Manipulieren. Wieso können nicht alle Menschen auf dieser verfluchten Erde in Frieden Leben ist das so Schwer.

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