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Update: Zehn Jahre Duisburger Israelflaggen-Skandal – Demo nächste Woche Samstag

Genau 10 Jahre ist es nun her, dass am Samstag, 10.01.2009 mitten in Duisburg zwei Israelflaggen in einer Privatwohnung von dazu kommandierten Polizisten heruntergerissen wurden, angeblich der Gefahrenabwehr zuliebe.

Update, Freitag 11. Januar 2019, 18.34 Uhr

Die Veranstalter haben die Demo abgesagt. Sie planen,  sie um eine Woche zu verschieben – auf den Samstag der kommenden Woche.

Die Polizei habe die Veranstalter darauf hingewiesen, dass eine derartige Demonstration aufgrund aufgrund des Nahostkonfliktes heikel wäre. Kurzfristig könnten nicht genügend Beamten bereit gestellt werden.

 

(Aufruftext) – Während die eigentlichen Gefährder, islamisch organisierte „Friedenskämpfer“ und Hamas-Freunde, die eigentlich zur einer israelfeindlichen Kundgebung vor dem Rathaus wollten, mit Wurfgeschossen und sogar noch nach Stunden mit judenfeindlichen Rufen vor dem Haus randalierten.

Dies war neben den anti-israelischen Hasstiraden der Demonstranten aus dem Umfeld der radikal-islamistischen Bewegung Millî Görüş nicht nur ein Angriff auf die Meinungsfreiheit, sondern auch eine Diskreditierung des Staates Israels, dessen Wappenemblem durch dieses Vorgehen der Duisburger Polizei verunglimpft wurde.

Um daran und an die Hintergründe dieses katastrophalen, auch beschämenden Duisburger Ereignisses zu erinnern, zu erhellen und um gegen die politisch geschaffenen und so mentalen Bedingungen zu protestieren, die solches erst ermöglichten (vergleichbares wiederholte sich 2014 u.a. in Essen, Wuppertal …), – rufen politisch interessierte Freunde Israels aus Duisburg, Mülheim und Krefeld zu einem Gedenkmarsch in Erinnerung an dieses historisch-moralische Verbrechen kommenden Samstag in der Duisburger Innenstadt auf.

Samstag, 12.01.2019
Uhrzeit: 13:30
Duisburger Hbf vor dem Haupteingang

 

RuhrBarone-Logo

4 Kommentare zu “Update: Zehn Jahre Duisburger Israelflaggen-Skandal – Demo nächste Woche Samstag

  • #1
    C Faschon

    Eine sehr ähnliche Situation habe ich in Kreuzlingen/ Schweiz erlebt. Die Polizei wollte nicht von Antisemitismus sprechen. Schließlich wisse man nicht wieso die Demonstranten vor dem Haus wütend seien. Eine Anzeige wollten sie nicht aufnehmen. Mein Vermieter drohte mir, sollte ich die Fahne wieder aufhängen.
    Es wäre schön wenn sie auch an diesen Fall in Deutschland weiter erinnern. In der Schweiz scheint dafür kein Raum.

  • #2
    ke

    "Wehret den Anfängen" war mal populär an Schulen in der Gesellschaft.

    Es ist gut, dass an dieses für mich nicht nachvollziehbare Verhalten erinnert wird. Dass es überhaupt heikel sein soll, eine solche Demonstration durchzuführen, zeigt für mich, dass hier etwas gewaltig falsch läuft. Offensichtlich auch in der Schweiz (#1).

  • #3
  • #4
    Helmut Junge

    Im Gefolge der diesbezüglich breit angelegten Diskussionen bin ich über den damals hochaktiven Blogger Werner Jurga auf die Ruhrbarone gestoßen. 10 Jahre ist das her? Wäre eigentlich ein Grund morgen dabei zu sein. Mal sehen, ob das mit meinem Kalender klappt.

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