
Katharina König-Preuss, Abgeordnete der Linken im Thüringer Landtag, hat den Berliner Linke-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak aufgefordert, sein Mandat niederzulegen.
Wie wenige Politiker der Linken steht die Thüringer Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss zugleich für eine harte Kante gegenüber Rechtsradikalen wie für Solidarität mit Israel. Sie wurde als junge Frau von Nazis angegriffen und stellte sich 2014 gegen Parteimitglieder der Linken in NRW, als sie eine Hetzdemonstration in Essen organisierten. Nun hat sich König in den sozialen Medien mit einem Video zum Berliner Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak geäußert: Jemand mit seinen Kontakten zu Clans und Antisemiten könne nicht Sprecher der Bundestagsfraktion für Antifaschismus sein. Sie forderte ihn auf, sein Bundestagsmandat aufzugeben.
Koçak war wegen Chats mit Angehörigen des Remmo-Clans und Auftritten mit Antisemiten in die Kritik geraten.
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Bei allem Respekt: was änderte dies? Die antis. Grundfesten stehen in dieser Partei. Aber als Meinungsfreiheitsabsolutist: Wer Antisemit ist, ist es, und kann dies auch sagen. Gleiches für Nazis: Es nützt nichts, die Gedanken sind frei (eines meiner Lieblingslieder, ein echtes Lied, kein Song, ein Lied!), die kann und darf man nicht verbieten. Selbst wenn die Partei verboten würde, die Linke (oder auch die AfD): Das Denken bleibt. Das ist die Krux.