
Die Stadt Dortmund und Thyssenkrupp Steel wollen ihre Vereinbarungen für die Zukunft der Westfalenhütte gemeinsam weiterentwickeln. Auf dem mit 355 Hektar größten zusammenhängenden Industrieareal Dortmunds sollen einzelne betriebliche Nutzungen räumlich neu geordnet werden. Damit würden 18 Hektar Fläche für ein neues Technologie- und Gewerbequartier nördlich des Borsigplatzes frei werden.
Auf der frei werdenden Fläche könnten sich technologieaffine Dienstleistungen, Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung ansiedeln. Bestehende Thyssenkrupp-Bereiche aus Forschung und Entwicklung sowie Verwaltung verbleiben vor Ort. Für die Stadt eröffnet sich die Möglichkeit, den geplanten Park „Grüner Ring“ besser mit der Nordstadt zu verbinden. Die veränderte Aufteilung des Werksgeländes hätte Auswirkungen auch auf die Verkehrsplanung.
Die Stadt Dortmund und Thyssenkrupp Steel wollen als nächste Schritte die Machbarkeit weiter gemeinsam prüfen. Dazu zählen unter anderem die finanziellen Rahmenbedingungen, die Anpassungen der rechtlichen Vertragsvereinbarungen sowie die neue städtebauliche Planung mit neuem Rahmenplan. Eine Entscheidung zur Machbarkeit und Umsetzung soll bis Ende 2027 getroffen werden.
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