Ruhrlagebericht vorgestellt: Kein nachhaltiger Aufschwung

Ruhrgebiet: Blick auf den Rhein-Herne-Kanal vom Gasometer Oberhausen aus (Foto: Roland W. Waniek)

Die Wirtschaft im Ruhrgebiet zeigt im Herbst 2026 leichte Anzeichen einer Erholung, von einem nachhaltigen Aufschwung kann jedoch noch keine Rede sein. Das ist die Quintessenz des 117. Ruhrlageberichts, den die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet heute in Dortmund vorgestellt haben. An der Konjunkturumfrage beteiligten sich mehr als 670 Unternehmen mit rund 79.000 Beschäftigten.

Drei Viertel der Befragten bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als gut oder befriedigend. Damit hat sich die Lage gegenüber der Vorumfrage zum Jahresbeginn um einen Prozentpunkt leicht verbessert. Angespannt bleibt die Situation im Handel. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Lage als gut

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Berlin sondiert: Emde hat Forderungen. SPD und Grüne haben Leidensfähigkeit.

Vanessa Vedi Emde in ihrem Instagram-Video vom 15. Oktober 2026; KI-unterstützt vergrößerter und nachgeschärfter Screenshot
Vedi Emde in ihrem Video vom 15. Oktober: In der Fraktion angekommen, bei den bisherigen Aussagen geblieben. (Screenshot: Instagram / @vedi.emde; Ausschnitt, vergrößert und nachgeschärft.)

Die Berliner Sondierungen werden langsam zum Belastungstest für die Selbstachtung von SPD und Grünen. Am Donnerstag, dem 15. Oktober 2026, nahmen sie die Gespräche mit der Linken wieder auf. Am Abend erklärte Vanessa „Vedi“ Emde, dass sie keine ihrer umstrittenen Aussagen zurücknimmt. Die neue Abgeordnete hat ihren Platz in der Fraktion. Wer sich davon eine politische Klärung versprochen hat, bekommt nun eine Antwort auf Instagram.

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Beim FC Bayern wird sogar das Luxusproblem zur Krise

An der Geschäftsstelle des FC Bayern München. Foto: Robin Patzwaldt

Wer keine Probleme hat, der macht sich welche. Dieses alte Sprichwort passt derzeit erstaunlich gut zum FC Bayern München. Kaum leistet sich Manuel Neuer einen spektakulären Patzer, scheint beim Rekordmeister schon wieder die Torwartfrage zum Thema zu werden.

Und als wäre die Diskussion um die Zukunft des inzwischen 40-jährigen Ex-Nationalkeepers nicht kompliziert genug, bekommt inzwischen auch dessen designierter Nachfolger Jonas Urbig Gegenwind.

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Der Ruhrpilot

Henning Höne Foto: James Zabel


NRW:
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Die Linke Berlin: Die Spitze sondiert wieder. Die eigenen Genossen eskalieren weiter.

Rote Fahnen der Linken bei einer Berliner Kundgebung am 3. Februar 2024
Unter einer Fahne, beim Regieren uneins: Linke-Fahnen bei der Kundgebung gegen den Rechtsruck in Berlin am 3. Februar 2024 (Symbolbild). Foto: DIE LINKE, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons; Ausschnitt.

Die Berliner Sondierungen gehen heute weiter. SPD, Grüne und Linke haben sich nach der Unterbrechung erneut verständigt. Die Palästina-LAG der Linken reagiert auf ihre Weise: Sie verbreitet Rassismusvorwürfe gegen die möglichen Koalitionspartner, eine „Mittäter“-Kachel gegen Kritiker und eine Ansage an die eigenen Verhandler. Die Spitze versucht, den Streit beizulegen. Die eigenen Genossen legen nach.

Dass sich SPD und Grüne das weiter zumuten, verdient größten Respekt. Die Schmerzgrenze der potenziellen Koalitionspartner der SED-Nachfolgepartei liegt offenbar deutlich höher als ihre bislang verkündeten roten Linien.

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Die nächste BVB-Blamage – und warum sie mich kaum noch aufregt

BVB-Trainer Niko Kovac. Foto: Robin Patzwaldt

Soll man sich als BVB-Fan eigentlich noch aufregen? Ich glaube inzwischen fast, dass es keinen Sinn mehr macht. Wer nach dem ergebnistechnisch starken, spielerisch allerdings nicht immer überzeugenden Saisonstart auf eine nachhaltige Entwicklung bei Borussia Dortmund gehofft hatte, wurde am Mittwochabend in Norwegen jedenfalls unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Das 0:1 in der UEFA Champions League bei FK Bodö/Glimt war nicht einfach nur eine ärgerliche Niederlage. Es war ein weiterer Beleg dafür, dass dieser BVB noch immer jederzeit für einen peinlichen Ausrutscher gut ist.

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Herbstleuchten im Maxipark in Hamm: Mein persönlicher Lichtblick im Herbst

Beim Herbstleuchten 2026 im Maxipark in Hamm. Foto(s): Robin Patzwaldt

Es gibt derzeit vieles, worüber man sich im Ruhrgebiet ärgern kann. Kommunalpolitik, Baustellen, marode Infrastruktur und allerlei andere Alltagsprobleme liefern schließlich regelmäßig Stoff für schlechte Laune. Umso wichtiger finde ich es, sich zwischendurch bewusst daran zu erinnern, dass unsere Region durchaus ihre schönen Seiten hat. Eine davon habe ich am Mittwochabend wieder einmal besucht: das traditionelle Herbstleuchten im Maximilianpark in Hamm.

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Die Linke NRW: Die Palästina-LAG hat ihre Wunschliste für den Landtag

Israel-Solidaritätskundgebung vor dem NRW-Landtag in Düsseldorf, 21. Mai 2021.
Israel-Solidaritätskundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf  (Archivfoto, 2021: Peter Ansmann)

Die Palästina-LAG der Linken NRW hat ihre Wunschliste für den Landtag veröffentlicht: acht Namen, acht konkrete Listenplätze. Dazu gibt es einen politischen Auftrag – gegen Militarismus, für Palästinasolidarität und für Opposition. Die Delegierten müssen am Wochenende nur noch wählen.

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Spreegeschwurbel: Berlin auf dem Weg in die Kakistokratie?

Gemeinsames Foto mit Bjoern Tielebein (Landesgeschäftsführer), Ruben Lehnert (Landesschatzmeister), Kerstin Wolter und Maximilian Schirmer (neu gewählte Doppelspitze/Landesvorsitzende der Berliner Linken), und die 4 stellvertretenden Landesvorsitzenden Martha Kleedörfer, Elif Eralp, Martin Neise und Ongoo Buyanjargal. Landesparteitag der Berliner Linke. 1. Tagung des 10. Landesparteitags. 17. und 18. Mai 2025. Foto: Ferran Cornellà Lizenz: CC BY-SA 4.0

Bei der Frage nach der Regierungsfähigkeit der Berliner Linkspartei geht es vor allem um Antisemitismus, Clankriminalität oder Enteignungspläne. Dabei wird vernachlässigt, dass um den Hauptstadtverband ein politisches Gebräu entstanden ist, das viel grundlegendere Zweifel hervorrufen sollte: Ist die Partei überhaupt zurechnungsfähig? Von unserem Gastautor Holger Marcks.

»Wir müssen reden«. Unter diesem Titel veröffentlichte die Linkspartei vor einer Weile ein Video. Die Parteivorsitzenden Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano reagierten damit auf den Gegenwind, dem sich die Partei seit der Berlin-Wahl ausgesetzt sieht. Bei diesem handele es sich, so lernen wir von den Co-Chefs im Video, um einen Angriff der »politischen Eliten und ihrer reichen

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