Die Welt wirkt heute chaotischer und unsicherer als je zuvor. Doch hinter all den Krisen und Schlagzeilen stehen alte Muster, die sich kaum verändert haben. Die Spielregeln sind im Kern dieselben geblieben – und sie sind heute klarer erkennbar als je zuvor.
Wer die meiste Macht hat, bestimmt die Politik. Wer die meisten Informationen besitzt, kontrolliert die Medien. Wer das meiste Geld hat, beherrscht das Finanzsystem. Wer die besten Wissenschaftler
Robert Habeck Foto: rawpic@protonmail.com Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Probleme des Wandels sind nichts im Vergleich zu den Problemen, die entstehen, wenn wir nicht handeln. Politik in Krisenzeiten ist kein Spaziergang – sie erfordert Mut, klare Entscheidungen und die Bereitschaft, Fehler zu korrigieren. Genau daran ist die Ampel gescheitert, aber nicht wegen der Grünen.
Verpasste Chancen und verschlafene Innovationen
Die haben diesen richtigen Weg in vielen Bereichen viel frühzeitiger erkannt als alle anderen Parteien. Hätten wir rechtzeitig auf sie gehört, wäre Deutschland heute führend in klimafreundlicher Energie und Technologie. Stattdessen hat China diese Position eingenommen. Wir hätten auch keine Probleme mit Stromspeichern und Netzen, weil wir rechtzeitig in Digitalisierung und eine robuste und flexible Speicherinfrastruktur investiert hätten.
Zivilsten bereiten sich in Kiew auf den Kampf gegen den russische Armee vor Foto (Archiv): Yan Boechat/VOA Lizenz: Gemeinfrei
Der Mensch kommt schwach und hilflos zur Welt – das ist die Art und Weise, wie die Natur es für uns vorgesehen hat. Wir sind auf andere Menschen angewiesen, um zu wachsen und stärker zu werden. Eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht.
Wer Glück hat, was den Zeitpunkt, den Ort und die Eltern seiner Geburt betrifft, und zudem von guten Genen profitiert, kann erfolgreich sein. Doch wenn diese Faktoren nicht stimmen, bleibt vielen dieses Glück verwehrt. Zwar mag jemand äußerlich stark wirken, innerlich bleibt er jedoch oft ein Feigling. Keine Therapie, kein höheres Wesen und keine esoterischen Ansätze können das ändern.
„Support the IDF!“ (Plakat an der Tzemach-Tzedek-Synagoge in Jerusalem); Foto: Peter Ansmann
Es ist schwierig, in der aktuellen Situation im Nahostkonflikt eine nüchterne Perspektive zu bewahren, die für eine faire Beurteilung nötig wäre. Jeder Mensch mit Empathie kann das Leid der Zivilbevölkerung nur als das erkennen, was es für die Betroffenen bedeutet: unermesslichen Schmerz, ständige Angst und tiefste Verzweiflung. Dieses Mitgefühl ist verständlicherweise oft mit Empörung und Wut verbunden, denn diese Menschen sind dem Krieg wehrlos ausgeliefert und werden in großer Zahl aus ihren Heimatorten vertrieben.
Kein Wunder also, dass sich Proteste vor allem gegen Israel richten. Auf den ersten Blick scheint Israel die deutlich überlegene und rücksichtslosere
E-Bike (Symbolbild) Foto: HalconSupersport Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Verkehrswende gibt es nur, wenn du sie selbst machst. Weder dein Umstieg auf den ÖPNV noch dein Kauf eines E-Autos wird am Verkehrschaos auf den deutschen Straßen etwas ändern. Nicht in der Stadt und erst recht nicht auf dem Land. Du brauchst stattdessen ein Fahrzeug, das nicht vielmehr Platz einnimmst als du selbst, deine eigene Kraft optimal unterstützt und das du überall mit hinnehmen und in jedem anderen Verkehrsmittel mitnehmen kannst: Ein faltbares E-Bike.
Das Zentrum seines Antriebs muss dabei deine eigene körperliche Kraft bleiben, denn auch E-Unterstützung bedeutet zusätzlichen Rohstoff- und Energieverbrauch und vor allem zusätzliches Gewicht. Mehr Fitness macht sich so auf Dauer bezahlt und ist obendrein gesund. Wenn es dazu aus Gründen von Alter und/oder Krankheit nicht reicht, muss natürlich mehr E-Unterstützung her. Und wenn es zu oft und zu steil bergauf geht, erst recht. Aber im Ernstfall ist es besser, dass du das Fahrzeug bis zur nächsten Steckdose auch ohne Zusatzkraft bewegen kannst.
Renaturierte Emscher Foto (Ausschnitt): StagiaireMGIMO Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Emscher ist seit gut zwei Jahren abwasserfrei. Der dreckigste Fluss Europas, der über viele Jahrzehnte zusammen mit seine Bachläufen als offene Kloake missbraucht wurde, ist nach über 30 Jahren Umbauarbeit durch die Emschergenossenschaft in einen klares Gewässer zurückverwandelt worden. Seitdem geht es in die Phase der naturnahen Umgestaltung. Grund genug, sich über die zukünftiges Rolle des Wassers in der speziellen Stadtlandschaft der Emscherzone Gedanken zu machen.
Ein neues städtisches Verhältnis zum Wasser ist nötig
Das Wasser ist in den letzten Jahrzehnten immer mehr ins öffentliche Bewusstsein geraten. Zum einen als Zuviel in Form zunehmender Überschwemmungen und Überflutungen von Landschaft und Stadt, zum anderen als Zuwenig in Form von zunehmender Dürre und Trockenheit. Das Wasser ist vom ubiquitären Naturelement zugleich zur ökologischen Gefahr und zum umkämpften Versorgungsgut geworden.
E-Bike (Symbolbild) Foto: HalconSupersport Lizenz: CC BY-SA 4.0
Offen gesagt, mochte ich bislang E-Biker nicht sonders. Ich stehe beim Radfahren auf eigene Kraft. Ich strenge mich körperlich gerne an. Wenn es mal bergauf geht, gibt es die Gangschaltung und notfalls muss der Hintern aus dem Sattel, um zusätzliche Power zu generieren. Radfahren ist gerade für ältere Menschen wie mich das beste Trainingsprogramm, und je mehr und heftiger man in die Pedale tritt, je fitter macht es einen.
Gerade ältere E-Radler scheinen mir von der elektrischen Kraftunterstützung dazu verführt zu werden, genau die Kraftanstrengung zu unterlassen, die das Radfahren erst so gesund macht. Zugleich scheint sie die leistungslos dazu gewonnene erheblich höhere Dauergeschwindigkeit einerseits zu erfreuen und andererseits mental zu überfordern. Entsprechend
Hier wurde die Demokratie geboren: Blick vom Areopag auf die antike Agora von Athen Foto: George E. Koronaios Lizenz: CC BY-SA 4.0
Nein, wir sind nicht im postdemokratischen Zeitalter, wie uns die postmodernen Schwätzer weiß machen wollten. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die Demokratie ist weltweit unter Druck, weil wir uns immer noch im protodemokratischen Zeitalter befinden. Weil sie nur in wenigen Ländern der Erde als gefestigt angesehen werden kann, und vielleicht nicht mal mehr da. Die Antidemokraten sind wieder aus ihren Löchern gekrochen und finden in einer zunehmen krisenhaften Welt massenhaften Zuspruch.
Und immer noch spielt die Religion dabei eine tragende Rolle. Ihre Extremisten und Dogmatiker sind im Kampf gegen die Demokratie ein neues Bündnis mit den Faschisten dieser Welt eingegangen, oder selbst zu klerikalen
Ayatollah Khamenei im Gespräch mit Vladimir Putin Foto: english.khamenei.ir Lizenz: CC BY 4.0
Es ist keine gute Zeit für den Frieden, sei es der zwischen Menschen oder zwischen Nationen und Ethnien. Denn für den Frieden reicht nicht nur der eigene Wille und Wunsch. Er setzt voraus, dass ihn alle wünschen und wollen.
Wenn nur einer es nicht tut, hat der Frieden ein Problem, obwohl er an sich eine gute Sache ist. Wie sonst soll ein Leben mit anderen zum Nutzen aller gelingen? Wie sonst soll Leid und Blutvergießen verhindert werden? Wie sonst sollen Kinder froh und sicher aufwachsen, Nachbarn zusammenhalten und Nationen gedeihen? Wie sonst sollen Debatten produktiv geführt und Konflikte fair gelöst werden? Wie sonst können unterschiedliche Meinungen nebeneinander existieren und die Ergebnisse demokratischer Wahlen auch dann akzeptiert werden, wenn sie einem Teil der Wähler nicht gefallen?
Bahnhof Wattenscheid mit Telefonhäuschen und Briefkasten (Foto: Roland W. Waniek)
Keine Frage, der CO2 Ausstoß im Verkehr ist eines des größten Klimawandel Verursacher weltweit und das ganz besonders in den hoch motorisierten Ländern. Eine Verkehrswende ist deswegen in diesen Nationen, zu den auch Deutschland gehört, schon seit über 30 Jahren dringend notwendig. Nur, dass sie bis heute nicht stattgefunden hat und auch in absehbarer Zukunft nicht stattfinden wird. Egal was die Politiker zur Zeit versprechen und ankündigen.
Die Elektrifizierung ändert nicht das Verkehrsverhalten.
Es fehlen einfach alle Voraussetzungen dafür und es ist nicht absehbar, dass sich das bald ändert. Im Gegenteil. Die Anzahl der motorisierten Fahrzeuge auf unseren Straßen steigt kontinuierlich weiter. Die Corona Pandemie hat diese Entwicklung keineswegs gestoppt, sondern noch verstärkt, in dem der ÖPNV zum Infektionsherd erklärt wurde. Auch das Fernreiseverhalten hat wieder so zugenommen, dass selbst im Luftraum mehr Flugzeuge denn je prognostiziert werden.
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