„Wer Ja sagt zu mehr Zuwanderung, muss auch Ja sagen zu mehr Wohnungsbau“

VTC Mercedes-Benz in Stuttgart-Untertürkheim Foto: Enslin – Lizenz: CC BY-SA 3.0


Alles soll umsonst werden, die Industrie spielt keine Rolle mehr und bitte nicht so viel Wohnungsbau wegen des Klimas? Auch in der größten Industrieregion Deutschlands wird so gedacht. Von unserem Gastautor  Jendrik Scholz.

Wenige Tage vor der Kommunalwahl in der von großen Produktionsanlagen, unter anderem den drei Großkonzernen Mercedes, Porsche und Bosch, dominierten Stadt Stuttgart, wo eine „ökosoziale Mehrheit“ aus Grünen, SPD, Stuttgart Ökologisch Sozial (SÖS), Linkspartei und diversen Kleinstgruppen im Gemeinderat dem direkt gewählten CDU-Oberbürgermeister Frank Nopper gegenübersitzt, beherrscht den

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Behauptungen von einem „Völkermord in Gaza“ könnten für Spanien unliebsame Folgen haben

Margarita Robles Foto: Ministry of the Presidency. Government of Spain Lizenz: Copyright


Die öffentlich geäußerte Behauptung spanischer Regierungsmitglieder, Israel begehe einen Genozid in Gaza, könnte für Spanien sehr unliebsame Konsequenzen haben. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Der Vorwurf, Israel beginge in Gaza einen Völkermord, geht dieser Tage vielen Menschen sehr leicht und sehr schnell über die Lippen. Schließlich kostet solch ein Sager ja nichts, bleibt weitgehend folgenlos und klingt doch so, als stehe man auf der Seite der Guten.

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„Die Olympiade 2036 ist kein wirklich guter Anlass, für das Ruhrgebiet zu werben“

Entzündung der Flamme in Olympia Foto: Waerfelu Lizenz: CC BY 3.0


Unser Gastautor Klaus R. Kunzmann zweifelt an dem Sinn einer Olympiabewerbung des Ruhrgebiets.

Dieser Tage haben zwei Meldungen zur Zukunft des Ruhrgebietes überregionale Aufmerksamkeit in den Medien gefunden. In einem Interview mit der FAZ vom 20. Mai 2024,  wünschen sich Rolf Buch und Andreas Maurer, die Vorstandsvorsitzenden von Vonovia  und Moderatoren des von RAF

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„Wer Antisemit ist, bestimmen wir“

Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin im Palais des Prinzen Heinrich Foto (Ausschnitt): Christian Wolf (www.c-w-design.de) Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE


An der Philosophischen Fakultät der HU-Berlin möchte man selbst bestimmen können, wer Antisemit ist. Schon immer beschäftigte Berliner Professuren nämlich die Judenfrage. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Er ist Professor der Philosophie an der HU Berlin, also auf jeden Fall Mann des Fachs. Und da Professoren an Berliner Universitäten schon früher häufiger auffielen, weil sie sich akademisch ausgiebig mit

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Georg Jellinek und drei offene Fragen zu einem palästinensischen Staat

Georg Jellinek Foto: Universitätsbibliothek Heidelberg Lizenz: CC BY-SA 4.0


Unser Gastautor Thomas von der Osten-Sacken zweifelt daran, dass viele derer, die nun die Anerkennung eines palästinensischen Staates fordern, sich überhaupt bewusst sind, was einen Staat ausmacht.

Was mich jedes Mal aufs Neue verblüfft: Da beschäftigen sich Leute hauptberuflich mit diesem Konflikt, über den mehr Bücher und Artikel geschrieben wurden, als über den gesamten afrikanischen Kontinent (zumindest war das im Jahr 2000 so, wie eine Untersuchung ergab), und dann können sie nicht einmal die Fakten richtig darstellen.

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„Ökologisch betrachtet geht es dem Wald nicht schlecht“

Wisente im Wald Foto: Victoria Donos (Fundația Conservation Carpathia) Lizenz: CC BY-SA 4.0


Dem deutschen Wald geht’s schlecht. Im Mai wurde der alljährlich Waldzustandsbericht des Landwirtschaftsministeriums veröffentlicht. Wie seit Jahrzehnten üblich, zeichnet er ein düsteres Bild. Fünf Prozent der Bäume sind in den Trockenjahren abgestorben. Eine Katastrophe, sagen Förster, Waldbesitzer und Politiker. Ich sprach darüber mit Jan Haft. Er argumentiert, dass Trockenheit, Feuer und Borkenkäfer zur Ökologie des Waldes gehören. Noch besser wären es, wenn große Pflanzenfresser die Wälder dauerhaft auflockern dürften. Von unserem Gastautor  Michael Miersch.

Jan Haft gehört zu den bekanntesten deutschen Tierfilmern, wurde mit nationalen und internationalen Preisen überhäuft und hat sieben große Filme über das Thema Wald gedreht. Im

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Köln: Gedenken an den jüdischen Architekten Manfred Faber

Foto / Montage oben: Rob Herff


Eine Kölner Anwohnerinitiative um Rob Herff ruft für den 16.5., 18 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung an den vor 80 Jahren nach Auschwitz deportierten Architekten Manfred Faber auf. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

Bis in die 1930er Jahre war der jüdische Architekt Manfred Faber von zentraler Bedeutung für die architektonische Entwicklung mehrere Stadtteile von Köln. Sowohl an

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„Das Selbstbestimmungsgesetz wurde verabschiedet und die Wut steigt“

Florian Greller Foto: Privat


In den Nachrichten der letzten Tage wurde es immer wieder frohlockend verkündigt: das Selbstbestimmungsgesetz kommt. Ein Tag der Freude für die einen, ein Tag der Katastrophe für die anderen. Letzteres hat einmal mehr in den letzten Tagen so gut wie keine Stimme bekommen, zumindest nicht in den großen öffentlich-rechtlichen Medien. Bereits im Vorfeld wurden die Frauen, die für ihre Rechte demonstrieren, in den sozialen Netzwerken als Faschisten beschimpft und als TERF verunglimpft. Frauenhass war, ist und bleibt bestehen, nur der Vorwand ändert sich ständig. Die Zuschreibung TERF ist nun der aktuelle Vorwand, um kritische Frauen zu diskreditieren und sie „bestenfalls“ mundtot zu machen. Das sog. Selbstbestimmungsgesetz – es entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Fremdbestimmungsgesetz für den Großteil unserer Bevölkerung. Unser Gastautor Florian Greller
ist Initiator und Leiter von „Just Gay – Die Interessenvertretung von und für schwule Männer.“

„Denn sie wissen nicht, was sie tun“ ist der Titel eines Filmklassikers mit James Dean in der Hauptrolle aus dem Jahr 1955 und dieser Satz kommt mir in diesen Tagen in dem Sinn, anlässlich der Verabschiedung des

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