Rathaus Herne Foto: Arnold Paul Lizenz: CC BY-SA 2.5
Die Kommunen in NRW dringen auf mehr Hilfe bei der Versorgung von Flüchtlingen. In einer Beschlussvorlage für die Präsidiumssitzung am 17. Oktober, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe) vorliegt, fordert der Städte- und Gemeindebund NRW den Bund und das Land NRW auf, „die Städte und Gemeinden bei der Unterbringung der Geflüchteten aus der Ukraine sowie auch der weiteren Asylbegehrenden organisatorisch und
Fünf Jahre begleitete der Regisseur Andrei Schwartz rumänische Roma, die in Hamburg betteln. Sie nahmen ihn mit zu ihren Schlafplätzen und reisten mit ihm in ihr Heimatdorf in den Karpaten. Am Samstag, dem 8. Oktober um 19 Uhr, zeigt das SweetSixteen Kino im Dortmunder Depot in Kooperation mit bodo den Dokumentarfilm „Europa Passage“. Im Anschluss folgt ein Filmgespräch mit dem Regisseur und bodo-Redaktionsleiter Bastian Pütter.
Wir alle kennen sie, die Menschen, die vor dem Drogerie-, Supermarkt oder vor der Kirche sitzen und betteln. Meist über mehrere Monate jeden Tag am gleichen Ort, bis sie plötzlich wieder weg sind. Aber wer sind diese Menschen, woher kommen sie und wohin verschwinden sie wieder? Was bringt sie dazu, bei jedem Wetter auf der Straße zu sitzen und zu betteln? Der Filmemacher Andrei Schwartz geht dieser Frage nach und begleitet in seinem Dokumentarfilm „Europa Passage“ über einen Zeitraum von fünf Jahren das Leben einer Gruppe von Roma, die dauerhaft zwischen Hamburg und ihrem rumänischen Heimatdorf Namaiesti pendeln.
Technische Universität Dortmund Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Technische Universität Dortmund hat in ihrer Zentralbibliothek einen MakerSpace mit 3D-Drucker, Lasercutter, Video- und Audio-Studio und Virtual-Reality-Bereich eröffnet. Er ist Teil des Hybrid Learning Centers, das mit 3,3 Millionen Euro von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert wird
Jens Spahn bei einer Rede im Juni 2021 / Quelle: wikipedia / Michael Lucan / CC BY-SA 3.0 de
Sollten alle drei noch aktiven deutschen Atomkraftwerke bis einschließlich März kommenden Jahres am Netz bleiben, könnten rund 1,3 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. „Ein Streckbetrieb der drei in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke Isar 2, Neckarwestheim 2 und Emsland über den 31. Dezember 2022 hinaus könnte in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 zu einem Rückgang der Kohleverstromung in Deutschland im Umfang von 1,2 TWh führen“, heißt es in einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage von Unionsfraktionsvize Jens Spahn (CDU), die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) vorliegt.
Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD in NRW, will mehr Schutz für Iranerinnen und Iraner in Nordrhein-Westfalen: „Die mutige Protestbewegung im Iran braucht die Unterstützung der Demokratinnen und Demokraten in unserem Land. Nach dem gewaltsamen staatlichen Mord an Mahsa Jina Amini zeigen zig tausende Menschen unter Gefahr für ihr Leben Flagge für eine freiheitliche Gesellschaft. Vor allem junge Aktivistinnen machen klar, dass die körperliche Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit ihre Sache ist und nicht die eines despotischen Mullah-Regimes.“
In Dortmund wurde Ende September das Lamarr-Institut für Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz offiziell eröffnet. Das Institut ist eines von fünf universitären Spitzenzentren für Künstliche Intelligenz bundesweit. Kompetenzen bringen die TU Dortmund, die Universität Bonn sowie die Fraunhofer-Institute für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin sowie für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund
Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0
Im September 2022 waren imm Ruhrgebiet insgesamt 254.084 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat 1.413 Personen mehr ohne Arbeit, was einer Zunahme von 0,6 Prozent entspricht.
Im Vergleich zu August 2022 ist die Zahl der Arbeitslosen allerdings um 3.820 Personen zurückgegangen, was einer Abnahme von 1,5 Prozent entspricht.
Mona Neubaur und Hendrik Wüste Foto Neubaur: Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen Foto Wüst: Raimond Spekking Lizenz Neubaur: CC BY-SA 2.0 Lizenz Wüst: CC BY-SA 4.0
100 Tage nach dem Antritt der schwarz-grünen Landesregierung in Nordrhein-Westfalen bestimmt die Sorge der Menschen vor steigenden Preisen insbesondere für Energie die politische Stimmung im Land. Mehr als 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger haben den Eindruck, die Koalition in Düsseldorf tue nicht genug, um die Folgen der Preisentwicklung auf dem Energiesektor für die Bevölkerung abzufedern. Dies ist ein Ergebnis des jüngsten „NRW-Checks“, einer Umfrageserie des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der nordrhein-westfälischen Tageszeitungen.
Die 100-Tage-Bilanz für die schwarz-grüne Koalition in Düsseldorf fällt aus Sicht der Bevölkerung eher negativ aus. 54 Prozent der Wahlberechtigten sind unzufrieden mit der bisherigen Arbeit der Landesregierung, nur 37 Prozent zufrieden. Damit schneidet Schwarz-Grün kaum besser ab als die Vorgänger-Regierung von CDU und FDP in ihrer Schlussphase. Kurz vor der Landtagswahl am 15. Mai hatten sich 41 Prozent zufrieden mit Schwarz-Gelb gezeigt, 54 Prozent unzufrieden.
Auf Twitter wird über die Proteste im Iran ausführlich berichtet
Am Sonntag findet in Bochum eine große Solidaritätsveranstaltung mit den Protesten im Iran statt:
„Die 22-jährige Kurdin Zhina Mahsa Amini starb am 16.September. Sie wurde von der iranischen “Sittenpolizei” wegen eines “falsch” getragenen Kopftuches brutalst in Polizeigewahrsam genommen und verstarb zwei Tage später an ihren Verletzungen im Krankenhaus. Das Schicksal von Zhina Mahsa Amini ist kein Einzelfall im Iran. Regelmäßig kommt es im Iran zu Gewalttaten, insbesondere gegenüber Frauen. Der Tod von Jina Masha Amini
Ximena León bringt Menschen zusammen, Klara Geywitz will 400.000 Wohnungen bauen, Natalia Matsenko und Yuri Yefanov sprechen über die Rolle der Kunst im Krieg, der Tod von Mouhamed Lamine Dramé beschäftigt nicht nur die Dortmunder Nordstadt, Marco erzählt von den Arbeitsbedingungen bei einem der Lebensmittel-Lieferdienste, Sven macht kleine Schritte vorwärts. Die neue „bodo“ erscheint am 30. September.
Mit ihrer mitreißenden Art verbindet Ximena León in Bochum Menschen aller Generationen und Kulturen. Ihr Engagement wurde schon vom Bochumer Oberbürgermeister ausgezeichnet. Ihre Mittel sind ein selbst erfundener Tanz und das Format „Speed-Talking“.
400.000 Wohnungen sollen jährlich in Deutschland gebaut werden. Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) glaubt daran, ebenso wie an das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 Wohnungs- und Obdachlosigkeit zu überwinden. Im Interview erklärt sie, wie sie das anstellen will.