Türkische Filmtage im Kino im Dortmunder U


Türkische Kultfilme auf großer Leinwand und moderne Kinofilme aus der Türkei – das bietet vom 2. bis 6. November das Türkische Filmfestival im Kino im Dortmunder U (Leonie-Reygers-Terrasse). Nach einem ersten Aufschlag im März folgt nun der zweite Teil des Festivals, das das Kulturdezernat im vergangenen Jahr anlässlich des 60. Jubiläum des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens ins Leben gerufen hatte. Der Eintritt zu

Filmen, Talk und Konzert ist frei! Das komplette Programm gibt es unter türkische-filmtage.de.

Auf dem Programm steht u.a. der deutschsprachige Dokumentarfilm „Liebe, D-Mark und Tod“ am 3. November, 18 Uhr. Regisseur Cem Kaya erzählt von 60 Jahren Musikkultur der Migranten aus der Türkei in Deutschland. Die besondere Musikkultur türkischer Gastarbeiter und ihrer Kinder und Enkelkinder gab es in dieser Form nur in Deutschland. Zwischen Fließbandjobs und Rassismus, Heimweh und dem Nachzug der Familie entstand eine ebenso einzigartige wie vielfältige Klangkultur. Der Eintritt ist frei.

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Gelsenkirchen: Rote Karte für Homo- und Queerfeindlichkeit

Die Fans in Gelsenkirchen. Archiv-Foto: Michael Kamps

Hier bekommt die Homo- und Queerfeindlichkeit im Fußball die Rote Karte gezeigt: Die Förderung der Rechte queerer Menschen im Fußball ist Thema einer großen Tagung, die das Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und dem FC Schalke 04 veranstaltet.

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Gemüse-Goebbels: Attila Hildmann sammelte mehr als 180.000 Euro auf seinen Spendenkonten


Hildmann während einer Protestveranstaltung vor seinem Berliner Imbiss im August 2020 Foto (Ausschnitt): Leonhard Lenz Lizenz: CC0 1.0


Der antisemitische, rechtsextremen Hetzer Attila Hildmann erhielt auf seinen Spendenkonten Überweisungen im Wert von mehr als 180.000 Euro. Das ergaben Recherchen des Magazins stern.

Seit Herbst 2021 wirbt Hildmann auf dem Messengerdienst Telegram fast täglich um Spenden in Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Das Besondere an diesen Überweisungen ist, dass sie von jedem Internetnutzer auf der Welt mit einem sogenannten Blockchain-Explorer verfolgt werden können. So lässt sich nachvollziehen, dass Hildmann von September 2021 bis Oktober 2022 auf diversen Spendenkonten Überweisungen im Wert von mehr als 180 000 Euro bekommen hat.

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Wirtschaft im Ruhrgebiet blickt pessimistisch in die Zukunft

Skyline in Essen Foto: Denis Barthel Lizenz: CC BY-SA 3.0

Hohe Energiepreise und Inflation belasten die Wirtschaft im Ruhrgebiet massiv. So pessimistisch wie derzeit waren die Unternehmen der Region zuletzt als Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise Anfang 2009. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Ruhr-Industrie- und Handelskammern. Stark eingebrochen sind vor allem die Erwartungen. Die zukünftige Geschäftslage sieht mehr als jeder zweite Betrieb (52 Prozent) pessimistisch. Vor einem halben Jahr erwartete nur jedes sechste und vor einem Jahr jedes siebte Unternehmen eine negative weitere Entwicklung.

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15000 Gäste bei Lit.Ruhr

Joachim Meyerhoff in der ausverkauften Essener Lichtburg Foto: Ast/Juergens Lizenz: Copyright

Die diesjährige lit.Ruhr hat ihre Besucherzahlen dank weggefallener Corona-Beschränkungen in diesem Jahr verdoppeln können: Vom 19. bis zum 23. Oktober kamen rund 15.000 Gäste zu den knapp sechzig

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Dortmunds vierter „Stadtbeschreiber“ kommt aus der Schweiz: Alexander Estis folgt auf Elias Hirschl

Alexander Estis Foto: Salman Abdo Lizenz: Copyright


Der in der Schweiz lebende Autor und Kolumnist Alexander Estis wird Dortmunds vierter Stadtbeschreiber. Er wurde von der Jury unter rund 40 Bewerbern für das Literaturstipendium ausgewählt und wird ab Mai 2023 für sechs Monate in Dortmund leben und schreiben. Derzeit ist Alexander Estis Stadtschreiber von Heilbronn.

Über die Entscheidung freut er sich sehr und dankt der Jury: „Ich bin gespannt auf neue Begegnungen und auf die Gespräche mit der Dortmunder Bevölkerung, die ich führen möchte, um Geschichten, Sehnsüchte, Träume oder auch Ängste zu sammeln, die sich auf die Stadt Dortmund und deren Wandel beziehen“, so Estis.

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Der Winterfahrplan des VfL Bochum: Trainingslager in Andalusien

Das Stadion in Bochum. Archivfoto: Claudia Bender

Der Winterfahrplan des VfL Bochum 1848 nimmt konkreter Gestalt an. Am 12. November wird die Mannschaft ihr letztes Pflichtspiel in diesem Jahr bestreiten, am 15. November noch einmal trainieren und am 28. November den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen. Im neuen Jahr steht ein Trainingslager im spanischen Jerez an (zwei Testspiele geplant), ehe es am 21. Januar 2023 im Ligabetrieb mit dem Heimspiel gegen Hertha BSC weitergeht.

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Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler: Mit diesen Projekten verschwenden Städte aus NRW das Geld der Steuerzahler

Im kleinen Dinslaken am Rand des Ruhrgebiets träumte man von der Zusammenarbeit mit dem großen China Foto: Martin Rybka Lizenz: CC BY-SA 4.0


Das Schwarzbuch „Die öffentliche Verschwendung“ erscheint zum 50. Mal und zeigt erneut, wo das Geld der Steuerzahler durch Gedankenlosigkeit, Prestigewünsche und Planungschaos im Nirvana verschwindet. Mit elf Fällen ist Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr vertreten.

Bonn: Bei der Sanierung der Beethovenhalle in Bonn war von Anfang an der Wurm drin. Im Sommer dann der GAU: Bauleitung und Architekten schmissen hin! Die erste Kostenschätzung von 43 Mio. Euro ist längst obsolet. Inzwischen muss man mit 195 Mio. Euro rechnen, um die Beethovenhalle zu einem „hochwertigen Konzertsaal“ zu machen.

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Die letzten Tage von Hongkong: Marko Martin liest im Stadtarchiv Dortmund


Demonstration in Hong Kong am 16. Juni 2019 mit 2 Millionen Teilnehmern Foto: Studio Incendo Lizenz: CC BY 2.0


„Die letzten Tage von Hongkong“ sind Thema eines literarischen Tagebuchs, das der Berliner Autor Marko Martin 2021 veröffentlicht hat. Am Donnerstag, 20. Oktober, 19 Uhr stellt er sein Buch im Stadtarchiv Dortmund (Märkische Str. 14) vor. Der Eintritt ist frei.

Zwischen den Jahren 2019/2020 reist Marko Martin mit seinem Partner nach Hongkong. Sie ahnen nicht, dass sie Zeugen historischer Ereignisse werden sollen. Die letzten Proteste der Demokratiebewegung, gefolgt von einer Welle von Verhaftungen, dazu die Nachricht von einem neuartigen Virus: Sars-Cov-2. Der Anfang vom Ende des freien Hongkong.

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