Dortmund: World Press Photo Ausstellung vom 25. Mai bis 16. Juni

WPP 058_John Wessels Agence France Presse

Vom 25. Mai bis 16. Juni zeigt der Kulturort Depot in Kooperation mit DEW21 die
World Press Photo Ausstellung. Jedes Jahr zeichnet die World Press Photo
Foundation in einem internationalen Wettbewerb die besten Pressefotografien aus.
In einer Wanderausstellung werden die preisgekrönten Fotos rund um den Globus

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AfD-Watch-Bochum gestartet


Mit der Seite www.afd-watch-bochum.net gibt es seit Ostersonntag
auch in Bochum eine Website,  die sich kritisch mit den Inhalten und dem Auftreten der extrem rechten Partei ‘Alternative für Deutschland’ (AfD)  auseinandersetzt. AfD-Watch Bochum hat es sich zur Aufgabe gemacht, die auch in Bochum immer wieder öffentlich

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Michael Skibbe und Otto Addo kehren zu Borussia Dortmund zurück

Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Mit zwei Rückkehrern stärkt Borussia Dortmund die sportliche Kompetenz in der eigenen Nachwuchsabteilung: Michael Skibbe als Trainer der U19 und Cheftrainer aller Jugend-Mannschaften sowie Otto Addo in einer neu geschaffenen Funktion als „Talente-Trainer“ in der Schnittstelle zwischen Junioren und Profis nehmen zum 1. Juli 2019 ihren Dienst beim BVB auf.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc erklärt die Personalien wie folgt: „Mit Michael Skibbe und Otto Addo professionalisieren wir uns im elementar wichtigen Übergangsbereich der Altersklassen U17 bis U23, um eine konstant hohe Durchlässigkeit zu der Profi-Abteilung zu gewährleisten.“ Und Nachwuchs-Koordinator Lars Ricken betont: „Mit diesen Personalien stellen wir uns nachhaltig und strategisch für die Zukunft auf, um unsere jungen Spieler bestmöglich auszubilden.“

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Essen: Wie rechtsradikal sind die „Steeler Jungs“?

Logo der Gruppe „Steeler Jungs“ auf Facebook

Das Bündnis „Essen stellt sich quer“ (ESSQ)hat eine Recherche über Mitglieder der „Steeler Jungs“ veröffentlicht. Die Gruppe sorgt in dem Essener Stadtteil Steele mit ihrem Auftreten seit Monaten für Aufregung – auch bei der Polizei.

In ihrem Beitrag „Was denken die Steeler Jungs“ hat ESSQ nun Belege für offenen Rassismus, Gewaltverherrlichung und Kontakten zu Nazi-Szene gefunden.

Hier geht es zum Beitrag von ESSQ

Ruhrgebiet: Lehrerin fordert „Schule gegen Islamismus“

Schule in NRW (Symbolbild) Foto: Jan Mathys Lizenz: CC BY-SA 3.0

In einem anonymen Artikel in der Zeitschrift „Emma“ schildert eine Lehrerin aus dem Ruhrgebiet den Einfloss der Religion auf die Arbeit an ihrer Schule:

Auf extrem großen Widerstand stieß ich in dieser 10. Klasse, als ich Weltent­stehungstheorien durchnahm. Wir hat­ten einen Film über Darwin und die Evolutionstheorie gesehen und der wurde geradezu ausgebuht. Die Schüler bestan­den darauf, dass Allah die Welt erschaf­fen hat und basta. Als ich vorsichtig dar­auf hinwies, dass auch der Koran ein Menschenwerk ist und damit kritisierbar, tobte der ganze Kurs: Nein, Allah hat Mohammed den Koran in die Feder dik­tiert! Und damit gilt er unveränderlich für alle Zeiten, ein für allemal in Stein gemeißelt, bis heute.

Die Lehrerin fordert in ihrem Beitrag ein stärkeres Engagement gegen Islamismus an den Schulen:

Bislang wollen die Schulen nur „Schu­le gegen Rassismus“ sein, nicht aber „Schule gegen Sexis­mus“ – und schon gar nicht „Schule ge­gen Islamismus“. Dabei müsste das das gute Renommee einer Schule sein: Dass sie für Demokratie und Geschlechterge­rechtigkeit eintritt! Und dass sie durch­greift und sanktioniert, wenn sich Schüler nicht daran halten.

Mehr zu dem Thema:
Emma: Was ist an den Schulen los?

 

Bochum: Protest gegen AfD vor der Jahrhunderthalle

Dampfgebläsehaus im Bochumer Westpark

Die AfD hat sich für Freitag in die Jahrhunderthalle eingeklagt. Die städtische „Bochumer Veranstaltungs GmbH“ die Eigentümerin der Halle, hat alles getan, um die Vermietung der Dampfgebläsehaus an die Partei zu verhindern. Für Freitag, 17.00 Uhr haben nun verschiedene Gruppen zu einer Demonstration gegen die AfD vor der Jahrhunderthalle aufgerufen.

4000 Einwände gegen Regionalplan-Ruhr

Verwaltungsgebäude des Regionalverbands Ruhr in Essen Foto: Flux Garden~commonswiki Lizenz: CC BY-SA 2.5

An die 4.000 Stellungnahmen sind beim Regionalverband Ruhr (RVR) zum Entwurf  des Regionalplans Ruhr gegangen, teilt die CDU in einer Pressemitteilung mit. Die Erwartung von Planungsdezernent Tönnes (Grüne) auf relativ großen Konsens nach dem zeitintensiven sogenannten „Regionalen Diskurs“ hat sich nicht erfüllt. „Ganz genau wissen wir immer noch nicht wie viele Stellungnahmen es gibt“, sagte Roland Mitschke, CDU-Fraktionsvorsitzender im Ruhrparlament. „Die Verwaltung hält sich mit konkreten Aussagen zum weiteren zeitlichen Ablauf auch sechs Wochen nach dem Ende des Beteiligungsverfahrens sehr bedeckt“, kritisiert Mitschke die andauernde Unklarheit.

Die CDU-Fraktion im Ruhrparlament ist skeptisch, ob das ursprüngliche Vorhaben der Aufstellung des Regionalplans Ruhr vor der Kommunalwahl im September 2020 zu halten sein wird. Die politischen Gremien hatten bisher noch keinerlei Möglichkeit die Inhalte des Planentwurfs der RVR-Verwaltung zu diskutieren. Diese Möglichkeit wird es erst nach Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen und dem Versuch eines Meinungsausgleichs geben. Die Regionaldirektorin muss hierzu eine Vorlage in die politischen Gremien einbringen.

„Wir werden uns für die Diskussion der Inhalte Zeit nehmen müssen, um die komplexen und zum Teil strittigen Sachverhalte zu bewerten und abzuwägen“, erklärt Roland Mitschke. Durch die Änderungen des Landesentwicklungsplans und die sich daraus ergebenden Änderungen im Entwurf des Regionalplans Ruhr steht unter Umständen noch eine zweite Offenlage, zumindest von einzelnen Kapiteln des Planentwurfes, aus. Hierzu können dann wieder Stellungnahmen abgegeben werden. „Die derzeitige Gemengelage lässt leider die Hoffnung nach einer schnellen Aufstellung des Plans schwinden“, so Mitschke abschließend.

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Bochum: Karfreitag darf getanzt werden


Die Initiatiative Religionsfrei im Revier hat bei der Bezirksregierung in Arnsberg beantragt, am Karfreitag eine Ausnahmegehmigung zu bekommen, um am Karfreitag den Film das „Leben des Brian“ im Rahmen „…einer besonders unterhaltsamen öffentlichen Veranstaltung einschließlich Tanz gegen die klerikale Bevormundung an so genannten stillen Feiertagen.“ zeigen zu dürfen. Die Bezirksregierung hat die Ausnahmegehmigung erteilt. Damit sind die Bestimmungen des Feiertagsgesetzes faktisch von der Bezirksregierung als bedeutungslos erklärt worden.
Die Initiative Religionsfrei im Revier zeigt seit sechs Jahren am Karfreitag den Film „Das Leben des Brian“, um gegen die klerikale Bevormundung in unserer Gesellschaft zu protestieren. Die Vorführung von mehr als 700 Filmen ist am Karfreitag durch das Feiertagsgesetz verboten. Dies

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Revierderby Borussia Dortmund gegen FC Schalke 04 am 27. April 2019 live im Ersten

Die BVB-Reserve beim Aufwärmen auf Schalke. Archiv-Foto: Franz-Christian Müller

Eine besondere Aktion von Sky und der ARD für alle Fußballfans in Deutschland ist geplant. Am 31. Spieltag und damit in der Endphase der Saison 2018/19 wird Das Erste ein Fußball-Bundesliga-Highlight live zeigen: Borussia Dortmund gegen den FC Schalke 04 am 27. April 2019 um 15:30 Uhr. Darauf verständigten sich die ARD und Sky Ende vergangener Woche. Sky und Das Erste werden das Live-Spiel parallel übertragen.

Dr. Holger Ensslin, Geschäftsführer Legal, Regulatory & Distribution von Sky Deutschland: „Um die Aufmerksamkeit für unsere Bundesliga-Berichterstattung noch weiter zu steigern, haben wir uns entschieden, auch der ARD die Live-Übertragung des Revierderbys Dortmund gegen Schalke zu ermöglichen. Durch diese Kooperation mit der reichweitenstarken ARD unterstreichen wir unsere Programmkompetenz als langjähriger Partner des deutschen Fußballs und machen das Spiel zudem einem noch größeren TV-Publikum zugänglich.“

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Rechte Gewalt in NRW ist 2018 wieder gestiegen

Naziaufmarsch


2018 gab es in Nordrhein-Westfalen (NRW) 232 rechte Gewalttaten mit mindestens 318 direkt betroffenen Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche. Dies ist das Ergebnis der gemeinsamen Jahresstatistik der OBR (Opferberatung Rheinland) und von BackUp (Opferberatung in Westfalen-Lippe), den beiden Beratungsstellen für Betroffene extrem rechter, rassistischer, antisemitischer und anderer menschenfeindlich motivierter Gewalt – kurz: rechter Gewalt.

Die beiden Beratungsstellen registrieren nach dem extremen Anstieg politisch rechts motivierter Gewalt in den Jahren 2014 bis 2016 eine erneute Zunahme um 11% im Vergleich zum Jahr 2017. Bei einem Großteil der Gewalttaten in NRW handelt es sich um

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