Wolfgang Kraushaar über den linken Antisemitismus

Das Heimatmuseum „Unser Fritz“ ist einer der drei Standorte des Emschertal-Museums zur Sozialgeschichte von Herne und Wanne-Eickel. / Foto: Peter Hesse

Heute abend (Dienstag, den 4. Juni 2024) hält der Politikwissenschaftler in Herne Wolfgang Kraushaar einen Vortrag über die Gefahr des linken Antisemitismus. Er kommt dazu ins Heimatmuseum „Unser Fritz“ – Beginn der Veranstaltung ist 18:30 Uhr.

Kraushaar gilt als einer der profiliertesten deutschen Forscher zur Geschichte des linksradikalen Terrorismus. So gab er mit „Die RAF und der linke Terrorismus“ eines der wichtigsten Standardwerke zur Rote Armee Fraktion heraus. Er beschäftigte sich intensiv und kritisch mit dem Fall Verena Becker und deren möglicher Rolle beim Attentat auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback.

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Bochumer Wissenschaftler testen rein digitales Antragsverfahren für Baugenehmigungen

Ministerin Ina Scharrenbach (Mitte) überreicht den Förderbescheid an Markus König (links). Die Stadt Bochum, vertreten durch Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (rechts), gehört zu den fünf Kommunen, die am Projekt teilnehmen.
Foto: RUB, Kramer Linzenz: Copyright

Auf eine Baugenehmigung muss man in Deutschland oft lange warten. Bauingenieure der Ruhr-Universität Bochum wollen den Prozess effizienter und schneller machen – mit einer komplett digitalen Antragstellung

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Bodo im Juni: Das schöne Spiel

Bill Nighy spielt die Hauptrolle in einem Netflix-Film über den Homeless World Cup, Chrizzi Heinen ist die neue Stadtschreiberin in Dortmund, Kevin Nikodem lebt in einem 50er-Jahre-Museum, Sabine Bösing zweifelt am Aktionsplan der Bundesregierung gegen Obdachlosigkeit, Dieter Link-Stern hat eine Frischluftschneise in ein beeindruckendes Biotop verwandelt, Nicola Schubert macht dokufiktionale Audiowalks. Heute erscheint die Juni-Ausgabe des sozialen Straßenmagazins.

Das schöne Spiel: Während in Deutschland die Fußballeuropameisterschaft der Männer ausgetragen wird, würdigt ein Netflix-Film die Erfolgsgeschichte des Homeless World Cup, der jährlich ausgetragenen Weltmeisterschaft der Wohnungslosen, die ihre Wurzeln in der weltweiten Straßenzeitungsbewegung hat.

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Der Dortmunder Musiker und Produzent Bart El Monte ist gestorben

Bart El Monte war in der Musikszene des Ruhrgebiets ein hochgeschätzter Charakter | Foto: privat

Der Dortmunder Musiker und Produzent Bart El Monte (bürgerlicher Name: Oliver Durber) ist am Freitag (31. Mai) verstorben. Die Dortmunder Musikszene verliert einen außergewöhnlichen Charakterkopf.

Bart wurde am 5. Februar 1968 geboren und ging in der Dortmunder Nordstadt zur Schule. Bürgerliche Konventionen kümmerten ihn schon von in jungen Jahren wenig – er glaubte an einen Weg ohne einen typischen 40-Stunden-Job. Seine eigenen Bands (Broken Oval, Nothing But Anyway, Les Jacks) waren Underground-Acts, die ab der frühen 1990er Jahre viele Konzerte in der hiesigen Clubszene spielten.

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Unstatistik des Monats: Mehr Magenkrebs durch mehr Salz in der Suppe?

Salz Foto: Pintsmasher Lizenz: CC BY 3.0

Salz schmeckt – aber schadet es? Und wieviel davon? Wer viel Salz isst, hat ein um etwa 40 Prozent höheres Risiko für Magenkrebs, meldeten heidelberg24 und die Wiener KLEINE ZEITUNG. „Nachsalzen erhöht das Risiko für Magenkrebs um 41 Prozent“, warnte auch FITBOOK. Heißt das, dass von je 100 Menschen, die gerne nachsalzen, 41 mehr Magenkrebs bekommen?

Nein. Die Medien arbeiteten mit einem Trick, um den kleinen negativen Effekt von Nachsalzen größer aussehen zu lassen als er wirklich ist. Der Trick besteht darin, einen kleinen absoluten

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