Kraftklub wird am Echo nicht teilnehmen, weil die völkische Band Frei.Wild aus Italien nominiert wurde. Das ist gut. Nicht gut ist, dass andere weiterhin mit Frei.Wild beim Echo zusammen arbeiten.
Die Band Kraftklub legt sich mit dem Musikpreis Echo an und wird ihn wegen Frei.Wild boykottieren, die Ärzte verkünden, ihnen wäre der Echo immer schon egal gewesen. Soweit so gut. Nicht gut ist, wer hinter dem Echo steht und wer ihn finanziert. Medienpartner des Echo, bei dem in diesem Jahr erneut die völkische Band Frei.Wild nominiert wurde, ist die ARD und ihre „jungen
Das Einkaufszentrum Milaneo Stuttgart des Hamburger Unternehmens ECE ist für den den MIPIM Award in den Kategorien „Best Shopping Centre” und „Best Futura Mega Project“ vorgeschlagen. Im Internet sucht der Einkaufszentrumsbetreiber nun nach Fans.
Bands tun es, Schauspieler tun es – warum sollte der größte europäische Einkaufszentrumsentwickler und betreiber ECE es nicht tun? Mit einer Mail ruft ECE dazu auf, das Projekt Milaneo, Teil des umstrittenen Stuttgarter Bahnhofsumbaus S21, zu unterstützen. Milaneo ist von den Betreibern der Immobilienmesse MIPIM, die in der kommenden Woche in Cannes stattfindet in den Kategorien „Best Shopping Centre” und „Best Futura Mega Project“ nominiert worden:
…mit gleich zwei Projekten ist die ECE in diesem Jahr für den MIPIM Award 2013 in Cannes nominiert.
Die Projekte Milaneo Stuttgart und Marmara Park Istanbul sind in den Kategorien„Best Shopping Centre” und „Best Futura Mega Project“ im Finale für eines der größten Auszeichnungen der Immobilienbranche.
Wie die NRZ berichtet, will Duisburg die Grundsteuer erhöhen – in der Stadt werden dadurch die Mieten um bis zu 63,58 im Jahr ansteigen.
Ja, Duisburg ist arm. Die Stadt braucht Geld und das nimmt sie sich aus den Taschen der Bürger. Wie die NRZ berichtet, wird Duisburg die Grundsteuer auf von 590 Prozent auf 695 Prozent erhöhen – Rekord bei den Großstädten in NRW. Zahlen müssen die Rechnung die Mieter und diejenigen, die sich in Duisburg Häuser gekauft haben. Sie werden bestraft, weil sie in Duisburg wohnen – von eine Stadt, die händeringend um jeden Einwohner kämpfen und werben müsste. Während die Bürger belastet werden, sind Stadt, Parteien und OB Sören Link großzügig, wenn es um die Versorgung von Parteifreunden mit überflüssigen Posten geht – die Stadt als Beute der Politik, in Duisburg kann man sich anschauen wie so etwas aussieht: Weil die Wirtschaftsbetriebe der Stadt nun drei statt einen Vorstand haben, haben sich die Personalkosten auf 500.000 Euro im Jahr verdreifacht. Peter Greulich (Grüne), ehemaliger Stadtdirektor und der ehemaligen SPD-Fraktionsgeschäftsführer Uwe Linsen mussten mit lukrativen Posten versorgt werden. Sparen? Nicht wenn es um die eigenen Leute gibt. Neuanfang für Duisburg? Davon ist in der Stadt nicht viel zu spüren.