
Wie die Gelsenkirchener Lokalausgabe der WAZ berichtet, ist die Stadtverwaltung Gelsenkirchens vor dem Verwaltungsgericht mit ihrem Versuch gescheitert, der MLPD das Aufstellen einer Leninstatue zu untersagen. Das lag nicht am Oberbürgermeister der Stadt, Frank Baranowski, und an den demokratischen Politikern von SPD, CDU, Grünen und FDP, die sich gegen eine Ehrung des Massenmörders Lenin ausgesprochen hatten, sondern an der lahmen Verwaltung der Ermscherstadt. Die hatte nämlich verpennt zu reagieren, als die MLPD sie von ihren Plänen unterrichtete und wurde erst aktiv, als die Einspruchsfrist abgelaufen war und der OB sie dazu brachte, ihre Arbeit zu tun. WAZ-Redakteur Thomas Richter kommentiert treffend, auf wen die Bürger sauer sein sollten, wenn ihre Stadt bald als Leningrad an der Emscher verspottet wird: „Sie sollten ihren Frust und Zorn aber nicht auf die Justiz oder die MLPD richten. Sondern auf denjenigen, der dieses Emotionen schürende Malheur nun in der nächst höheren Gerichtsinstanz noch verhindern will: die Stadtverwaltung.“
Mehr zu dem Thema:
MLPD will Statue von Massenmörder Lenin in Gelsenkirchen aufstellen





