Arctic Monkeys, Dienstag, 26. Juni, 20.00 Uhr, Mitsubishi Electric Halle, Düsseldorf
Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: Tausende Türken feiern Erdogans Wahlsieg auf den Straßen…WAZ
Türkeiwahl: Der türkische Staat wird von nun an ein anderer sein…Welt
Türkeiwahl: In der Türkei zeichnet sich massiver Konflikt ab…FAZ
Türkeiwahl: „Das war nur die Imitation einer Wahl“…FAZ
NRW: Mehr Asylzuwanderer als in ganz Italien…Welt
Debatte: An der Migrationsfrage droht der europäische Traum zu scheitern…Welt
Debatte: Das düstere Fazit des NSU-Prozesses…NZZ
Debatte: Nach der Kernschmelze die Sintflut…FAZ
Debatte: „Warum wir eine neue Sammlungsbewegung brauchen“…Welt
Debatte: Haft macht altersarm…FAZ
Ruhrgebiet: Punktsieg für Populisten – Skandal um Ruhrtriennale…NOZ
Ruhrgebiet: Was Sie über die Kohle wissen müssen…Welt
Bochum: Theaterpreis steht ganz im Zeichen des Abschieds…WAZ
Bochum: Tag der Architektur zeigt Modernes und Modernisiertes…WAZ
Dortmund: Gegen Schul-Gewalt helfen Ruhe und Gelassenheit…WAZ
Duisburg: Rock und Folk im Industriepark…RP Online
Duisburg: Land prüft Hafen-Privatisierung…WAZ
Essen: Shisha-Bars sind ein schwelendes Dauerproblem…WAZ
Türkei-Wahl: Ruhrgebiet erneut Erdogan Hochburg

Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele rechtsradikale türkische Wähler wie im Ruhrgebiet. Unter den ausgezählten Stimmen der Türken in Deutschland erzielte Erdogan in Essen 76,9 und in Düsseldorf, wo auch Türken aus dem westlichen Ruhrgebiet wie Duisburg ihre Stimme abgaben, 71,3 Prozent. Auch bundesweit Schnitt Erdogan mit 65,1 Prozent deutlich besser ab als in der Türkei, wo er bislang 53,3 Prozent der Stimmen erhielt. Unklar ist noch, wie stark Wahlfälschungen und Manipulationen das Ergebnis beeinflussten. Schon bei der Abstimmung über die Verfassungsänderung in der Türkei im vergangenen Jahr erhielt Erdogan im Ruhrgebiet die meisten Stimmen. Neben einer AfD-Hochburg ist das Revier auch eine AKP-Hochburg.
Boston Manor
Boston Manor, Montag, 25. Juni, 20.00 Uhr, Kulttempel, Oberhausen
Der Ruhrpilot

NRW: Hartmann ist neuer SPD-Vorsitzender…Zeit
Debatte: „Vernichtung einer Leitindustrie mache ich nicht mit!“…FAZ
Debatte: Europa macht die Grenzen dicht – mit oder ohne Merkel…NZZ
Debatte: Die neue deutsche Unpässlichkeit…Cicero
Debatte: Das Schweigen der SPD…FAZ
Debatte: Wer nichts glaubt, schreibt…Welt
Debatte: Begegnungen für Muslimbrüder…Jungle World
Ruhrgebiet: Kamera-Autos von Google fahren wieder…WAZ
Bochum: Janna Bannings Kunst spart das Unverbindliche aus…WAZ
Dortmund: Neues Hochregallager soll DAB-Zukunft sichern…WAZ
Duisburg: Foyers im Stadttheater nicht behindertengerecht…WAZ
Essen: Schlechtes Krisenmanagement…WAZ
The Jesus And Mary Chain
The Jesus And Mary Chain, Sonntag, 24. Juni, 19.40 Uhr, Giesshalle/Traumzeit, Duisburg
Der Ruhrpilot

NRW: Grenzen bleiben offen…n-tv
NRW: Auf nach vorne, aber alles wie gehabt…FAZ
NRW: Erste Reformzeichen bei der SPD…General Anzeiger
NRW: Armin Laschet kündigt Initiative für Steuersenkung an…Zeit
NRW: Justizminister macht Druck gegen kriminelle Clans…Bild
Debatte: Autohasser zerstören die Freude am Fortschritt…Welt
Debatte: Gegen die Belehrungsdemokratie – für eine echte Asylwende…Welt
Debatte: Der Zeitgeist weht Merkel ins Gesicht…NZZ
Debatte: Deutschland braucht mehr Lehrer und Erzieher…FAZ
Debatte: „Wölfe brauchen zwei bis drei Kilogramm Fleisch am Tag“…Jungle World
Ruhrtriennale: Der Boykott vom Boykott vom Boykott…Zeit
Ruhrtriennale: Young Fathers kommen trotzdem…RP Online
Ruhrtriennale: Peinliches Rumeiern…taz
Ruhrgebiet: Landesregierung setzt auf Thyssen-Tata-Bündnis…Handelsblatt
Ruhrgebiet: Zippo-Zentrale verlässt Emmerich…NRZ
Bochum: Beim Bochumer Verein läuft es wieder runder…WAZ
Bochum: Auszeichnung für Ruhr-Uni und fünf Gebäude der Stadt…WAZ
Bochum: Opfer rechter Gewalt…Bo Alternativ
Dortmund: Akademie für Digitalität und Theater…Nordstadtblogger
Dortmund: Die Hängepartie um eines der letzten Kult-Cafés geht weiter…WAZ
Duisburg: „Hoheit des Rechtsstaates im Duisburger Norden wiedergewinnen“…Welt
Duisburg: SPD-Chef Jäger – „AfD-Wähler keine Rechtsradikalen“…WAZ
Duisburg: DVG bietet ab sofort Kundenberatung via Video-Chat an…WAZ
Essen: Polizei Essen sieht ihre Präsenz in Gefahr…WAZ
Ruhrtriennale: Young Fathers lehnen Einladung ab

Die britische Band Young Fathers wird trotz Einladung von Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp nicht in Bochum auftreten. Das meldet die Rheinische Post. Carp hatte die Band für das Festival gebucht, dann wegen ihrer Anhängerschaft zur antisemitischen BDS-Kampagne ausgeladen und gestern dann doch wieder eingeladen: Die Intendantin war vor der BDS-Kampagne eingeknickt.
Damit hat sich Carp als rückgratlos und mit der Leitung eines Festivals der Größe der Ruhrtriennale disqualifiziert. Alles rumgeeier war umsonst – Carp hat sich schlicht blamiert. Alleine schon ihre „Erklärungen“ zeugten davon, dass weder sie noch ihre Mitarbeiter sich mit dem Thema BDS auseinandergesetzt haben. Aber Carps Welt, die aus ominösen Narrativen besteht, die alle gleichberechtigt nebeneinander stehen, wird so etwas offenbar für unnötig gehalten.
Ruhrtriennale: Terror-Sympathisanten bejubeln Stefanie Carps Entscheidung

Die Entscheidung der Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp, die Young Fathers doch wieder zu dem Festival einzuladen findet viel Zustimmung. Vor allem Antisemiten und Israelhasser sind begeistert. Die Band, die der Meinung ist, das kein Musiker in Israel auftreten darf und das Land auch wirtschaftlich und wissenschaftlich isoliert werden muss, soll im August in Bochum auftreten. Aber es gibt auch Kritik an Carps Entscheidung:
Roger Waters jubelt. Der ehemalige Pink Floyd Bassist gilt als einer der größten Fürsprecher der antisemitischen BDS Kampagne. Auf seinen Konzerten schwebten schon öfter Schweine mit einem Davidstern durch die Halle.

Der deutsche Ableger der BDS-Kampagne, der die Terrororganisation PFLP, die 1977 die Lufthansa-Maschine „Landshut“ entführte, als „Befreiungsbewegung“ bezeichnet, ist ebenfalls von der Entscheidung Carps angetan:

Auf der Facebookseite der Ruhrtriennale wird indes die Nazi-Aktion „Kauft nicht bei Juden“ zum Akt des Widerstandes verklärt:

Auch die israelische Fahne wird verfremdet – was die Betreiber der Ruhrtriennale-Seite nicht stört. Geht es doch nur um unterschiedliche Narrative:

Allerdings gibt es auch Kritik: Der FDP-Landtagsabgeordnete Thomas Nückel fordert den Rücktritt Carps. Nach einem Bericht der Rheinischen Post geht die Kulturstiftung des Bundes auf Distanz zu Carp: „Der Vorstand der Kulturstiftung des Bundes bedauert ebenfalls die Entscheidung der Intendantin Frau Carp, besagte Band einzuladen, und teilt insofern die Auffassung der Kulturministerin von NRW, Frau Pfeiffer-Poensgen“. Die Kulturministerin hatte zur Entscheidung Carps, der Young Fathers wieder einzuladen und vor der BDS-Kampagne klein beizugeben gesagt: „Die Intendantin der Ruhrtriennale hat sich erneut entschieden, die Gruppe ‚Young Fathers‘ zur Ruhrtriennale 2018 einzuladen. Diese Entscheidung bedauere ich. Die Gruppe hat in den vergangenen Tagen durch ihre Teilnahme an der BDS-Kampagne gegen die Ruhrtriennale gezeigt, dass sie offenkundig die BDS-Bewegung unterstützt, die das Existenzrecht Israels in Frage stellt und zu einem umfassenden Boykott Israels auffordert. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte nicht akzeptabel. Es ist nicht auszuschließen, dass durch die Entscheidung die BDS-Kampagne eine Plattform auf der Ruhrtriennale erhält. Dies ist in Zeiten zunehmender antisemitischer Straftaten und anderer Vorfälle, leider auch in Nordrhein-Westfalen, ein falsches Signal.“
Zuvor hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in einem Schreiben an die jüdisch-deutsche Aktivistin Malca Goldstein-Wolf geschrieben:

Wir werden sehen, was der Tag bringt. Und ob Stefanie Carp weiter daran arbeiten will, die Ruhrtriennale zu beschädigen.
Blumfeld
Blumfeld, Samstag, 23. Juni, 19.00 Uhr, Crowerplatz/Traumzeit-Festival, Duisburg