Ende Mai Wochen wurde die ahnungslose Bivsi aus dem Unterricht abgeholt
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Heute Vormittag wurde dann auch offiziell, was seit Wochen schon hinter vorgehaltener Hand spekuliert wurde: Matthias Ginter verlässt den BVB und wechselt innerhalb der Bundesliga.
Neue Heimat des Nationalspielers, der dem Vernehmen nach von diversen Clubs umworben war, wird die ‚andere Borussia‘ werden, die auf Mönchengladbach. Dort wird er im Laufe des heutigen Tages wohl auch noch offiziell präsentiert werden.
Ginter, der bei seinem Wechsel aus Freiburg zum BVB im Sommer 2014 noch vom BVB als seinem Lieblingsclub sprach, wird also nun seine Zelte in Dortmund vorzeitig abbrechen. Diverse Medien berichten von rund 17 Mio. Euro Ablöse, die der BVB nun aus dem Rheinland überwiesen bekommen wird.
Und obwohl der 23-Jährige in der abgelaufenen Saison 42 Einsätze in allen Wettbewerben für den BVB bestritt, bekanntlich auch beim Endspielsieg von Berlin (2:1 gegen Frankfurt) auf dem Platz stand, fragt man sich als Beobachter der Schwarzgelben ja schon, ob das für die Dortmunder wirklich ein so großer sportlicher Verlust ist.
Erinnert sei in diesem Zusammenhang noch einmal an die in den Augen vieler viel zu inkonstanten Leistungen des Defensivspielers in seiner Zeit in Dortmund. Häufig war gerade er es, der für am Ende spielendscheidende Fehler mit verantwortlich gemacht wurde.
Hinzu kam ja auch noch seine ruhige, fast schon arg schüchtern anmutende Art. Natürlich kann man ihm diese nicht grundsätzlich vorwerfen, wenn es so nun einmal seiner Persönlichkeit entspricht. Es stellt sich aber ja schon die Frage, ob das nun ausgerechnet ein Spieler ist, für den man eine vereinsinterne Rekordablöse investieren sollte. Und genau das haben die Gladbacher nun im Falle Ginter gerade getan.
Siegfried Borchard „SS-Siggi“ auf der HoGeSa-demo, Foto: Felix Huesmann
Als Freund regelmässiger Erwerbsarbeit ist der Dortmunder Nazi Siegfried Borchard, Spitzname „SS-Siggi“, selten aufgefallen. Schon in jungen Jahren wurde Borchard kriminell, später dann einer der bekanntesten Neonazis Deutschlands: Borussenfront, FAP, Die Rechte. Immer wieder ging es für ihn in den Knast. Zeitweilig rutschte er vollkommen ab und war regelmäßig mit einer Flasche Bier an seiner damaligen Stammbude an der Scharnhorstraße zu sehen. Mittlerweile wirkt er zumindest wieder wie jemand, der sich regelmäßig duscht. Läuft bei Siggi, könnte man flott sagen. Und es läuft bei ihm auch beim Jobcenter. Die gemeinsam von der Stadt Dortmund und der Arbeitsagentur betriebene Einrichtung hat, wie viele Einrichtungen in Dortmund, ein Herz für Nazis. Wie die WAZ berichtet, musste SS-Siggi nicht beim Jobcenter erscheinen – er wurde als Gefahr für die Mitarbeiter angesehen. Bei anderen ist so etwas wahrscheinlich ein Grund die Stütze zu streichen, Siggi bekam die Staatsknete einfach so überwiesen. Für den bundesweit bekannten Nazi briet man eine Extrawurst. Bei normalen Arbeitslosen, die nicht mehrfach vorbestraft und Rechtsradikale sind, ist man wohl nicht so lässig.
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Seit vielen Jahren schon bekomme ich keine ECCE-Newsletter oder deren Pressemitteilungen mehr, aber es gibt nette Menschen, die mir beides immer weiterleiten und so kam ich in den Genuss, den „ECCE-Newsletter Juni 2017“ zu lesen. Eine Meldung erregte mein Interesse:
„Das ist ja toll“, dachte ich mir im ersten Moment. Im zweiten dachte ich mir dann, dass es ja vielleicht ganz interessant sein könnte, wenn ich mir mal den Kulturbericht des Landes NRW herunterladen und durchlesen würde.
Trainspotting in Dahlhausen, Hausbesetzung in Hamme, Konferenz der Straßenkinder in Jamlitz, Faber im Westfalenpark uvm.: das Straßenmagazin im Juli. 2,50 Euro. Nur auf Straße.
Trainspotting
Das Ruhrgebiet ohne Eisenbahn? Undenkbar. Die fauchenden Dampflokomotiven bildeten das Rückgrat der industriellen Entwicklung. Es passt also, dass hier seit 40 Jahren das größte private Eisenbahnmuseum Deutschlands in Bochum-Dahlhausen ansässig ist. Ein Geburtstagsbesuch.
Wie ein Faber im Wind Faber mischt die sizilianischen Einflüsse seines Vaters, des Liedermachers Pippo Pollina, mit Musik vom Balkan und orientiert sich an Sängern wie Jacques Brel oder Georges Moustaki. Ende Juli kommt er zum Juicy Beats nach Dortmund.