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Dortmund: Der BVB beweist, dass er aktuell noch kein wirklicher Titelkandidat ist

Der BVB startete furios in die neue Spielzeit. Nur Siege bis zum Mittwoch der vergangenen Woche. Vereinsrekord! Dann folgte das etwas unglückliche 1:1 in Sinsheim, gegen 1899 Hoffenheim. Das Remis auswärts war beileibe noch kein Beinbruch. Das folgende 2:2 gestern gegen Aufsteiger Darmstadt 98 darf dagegen nun getrost schon als herber Rückschlag verbucht werden. Zumal der Ausgleich für die Gäste eben auch erst in der letzten Spielminute fiel.
Eine Woche vor dem großen Test in München, gegen den FC Bayern, spielen die Schwarzgelben zwar erneut ordentlich, konnten den 0:1-Halbzeitrückstand mit einem Kraftakt, und zwei Treffer von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang, noch in eine zwischenzeitliche 2:1-Führung drehen. Doch statt die Partie dann in den letzten rund zwanzig Spielminuten vorzeitig zu entscheiden, das dann vermutlich vorentscheidende 3:1 nachzulegen, was bei einer Vielzahl von Chancen durchaus möglich gewesen wäre, kassierte die Tuchel-Truppe in der Schlussphase noch den völlig unnötigen Ausgleich. Und das gegen einen Gegner, den Kapitän Mats Hummels nach dem Spiel als faktisch schon ‚tot‘ beschrieben hatte.
So kann es gehen. Ist im Fußball ja auch nicht zum ersten Mal so passiert. Trotzdem ist das zweite Unentschieden des BVB in Folge nun schon eine kräftige Ernüchterung und irgendwie auch schon der Beweis, dass es für den Revierclub aktuell noch nicht wirklich für die Ligaspitze reicht.
Wenige Tage vor dem Euro League-Auswärtsspiel bei PAOK Saloniki in Griechenland und eine Woche vor dem Gastspiel an der Isar, fragen sich viele BVB-Fans bereits wieder wie stark der BVB denn nun eigentlich wirklich ist.
Klar, das Team ist faktisch noch immer ungeschlagen, ist in der Liga aktuell auf Platz 2, in die Europa League mit einem Sieg gestartet, im DFB-Pokal auch noch dabei. Alles soweit völlig ok. Sogar mehr als das. Doch wecken die jüngsten zwei Punktverluste schon gewisse Erinnerungen an längst vergessen geglaubte Zeiten. Einmal mehr fühlen sich Mahner, die Auftaktgegner seihen ja fast ausnahmslos auch keine echten Prüfsteine gewesen, nun bestätigt.
Wohltuend, dass die Mannschaft sich nach den beiden Spielen zuletzt selbstkritisch zeigte, offenbar erkannt wurde woran es lag. Nun stellt sich aber die Frage, ob der Hebel möglichst rasch wieder umgelegt werden kann?
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Dortmund: Über 500 Menschen bei Demonstration für Geflüchtete
Rund 550 Menschen haben am Samstag in Dortmund für Solidarität mit Geflüchteten demonstriert. Insgesamt elf antirassistische, antifaschistische und andere Gruppen hatten dazu aufgerufen.
Unterschiedliche Redebeiträge befassten sich mit Aspekten, mit denen geflüchtete Menschen tagtäglich zu tun haben: rassistische Ausschreitungen, Angriffe und Anschläge auf Unterkünfte und Wohnungen, rassistisch motivierte Polizeikontrollen, Abschiebungen oder die Asylrechtsverschärfung durch eine Bundesregierung, die sich erst für ihre „Willkommenskultur“ feiern ließ und vor zwei Wochen dann Grenzkontrollen einführte. Zwei Menschen, die aus Pakistan und Guinea geflüchtet waren, berichteten von ihrem Weg nach Deutschland und davon, wie mit ihnen in Deutschland umgegangen wird. „Die deutsche Polizei hat mir gezeigt, dass sie zu Rassismus und Brutalität fähig ist“, war das bittere Fazit eines der beiden.
Andere Beiträge befassten sich mit der Selbstorganisation von Geflüchteten auf dem Weg nach Europa, aber auch mit verschiedenen Gruppen, die sie unterstützen, wenn sie es geschafft haben. Zu ihnen gehören karitative Organisationen, Kirchengemeinden, die in Dortmund in diesem Sommer zum ersten Mal seit 15 Jahren Kirchenasyl gewährt haben, oder eben Initiativen, die die politischen und gesellschaftlichen Zustände kritisieren. „Wir werden erst wirksam und sichtbar, wenn wir helfen und gleichzeitig politische Forderungen stellen“, hieß es in einem Beitrag.
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Dortmund: Ein Punktgewinn in Hoffenheim ist grundsätzlich noch immer ein Erfolg für den BVB

Immer wieder erstaunlich wie schnelllebig und wie extrem das Tagesgeschäft in der Fußball-Bundesliga inzwischen offenbar geworden ist. Da spielt der BVB, nach elf Siegen in Serie, in Hoffenheim 1:1-Unentschieden und man könnte fast den Eindruck gewinnen, dies käme einer unglaublichen Blamage gleich. Dem ist natürlich mitnichten so.
Ärgerlich, natürlich, dass es bei einer spielerischen Überlegenheit und einer Vielzahl von Torchancen, einem nicht erhaltenen Elfmeter, nicht zu Dreier im Kraichgau gereicht hat. So gesehen ist auch der Frust von Mats Hummels zu verstehen, der seine Mannschaftskameraden zusammenstauchte, wütend in die Kabine stapfte.
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Rise Against live in der Westfalenhalle Dortmund
Nach der erfolgreichen Hallen-Tournee im vergangenen Herbst, die nahezu ausverkauft war, werden Rise Against in diesem Oktober noch einmal drei Konzerte in Hannover, Stuttgart und Dortmund spielen.
Seit 1999 besteht die US-amerikanische Punk/Hardcore-Band aus Chicago um den Sänger und Frontmann Tim McIlrath bereits, die neben der Musik seit vielen Jahren auch aktiv die Organisationen PETA sowie Sea Shepherd unterstützen. Zudem wirkten sie bei „Chimes of Freedom – The Songs Of Bob Dylan Compilation“ von Amnesty International mit, haben sich mit der „Demand A Plan“-Bewegung gegen Waffengewalt engagiert und sich im Rahmen des „It Gets Better Project“ mit ihrem Song „Make It Stop (September’s Children)“ gegen Homophobie und Mobbing stark gemacht.
Im Sommer letzten Jahres veröffentlichten Rise Against ihr aktuelles Album The Black Market, welches direkt auf Platz 1 der deutschen Album-Charts einstieg und sich dort über 10 Wochen hielt.
Da sie sich selber als eine Band mit politischem Engagement bezeichnen, haben auch die Songs auf ihren neuem Album einen ernsten Hintergrund und regen nicht nur zum Tanzen, sondern auch zum Mitdenken an.
[Rise Against /17.11.2014 – Mitsubishi Electric Halle Düsseldorf]
Am 13.10.2015 werden die vier Jungs aus Chicago in der Dortmunder Westfalenhalle 1 auf der Bühne stehen und wer sich das nicht entgehen lassen will, sollte sich noch schnell ein Ticket ( ab 29,00€ € zzgl. Gebühren) besorgen!
RISE AGAINST – special guest: Refused
Westfalenhalle 1, Dortmund
Di. 13.10.2015
Einlass: 18:00 Uhr / Beginn: 19:30 Uhr
Radiation City
Radiation City, Donnerstag, 24. September, 20.00 Uhr, Räuber und Rebellen, Recklinghausen












