Vom Beobachten, Mitmachen und einem System des Helfens – #trainofhopedo

Blick von einer Bahnsteigtreppe. Am Fuß der Treppe stehen Menschen, über der Treppenbrüstung hängt ein Transparent mit der Aufschrift Welcome to Germany".Es gibt Tage, da verlässt man die eigene Rolle. Dabei ist die journalistische eigentlich ziemlich komfortabel: Wir schauen zu, berichten, ordnen ein, bewerten. Wir bleiben aber immer irgendwie „draußen“. Und manchmal fällt das alles in sich zusammen und wir sind „drin.“ Seit in Dortmund alle paar Tage Hunderte geflüchteter Menschen ankommen, um im Kulturzentrum Dietrich-Keuning-Haus erstversorgt und dann in NRW verteilt zu werden, ist das mehr als einmal passiert. Und als es vor einigen Tagen hieß, die Anlaufstelle brauche jede helfende Hand für die folgende Nacht, hörten wir auf zu beobachten und halfen eine Nacht mit. In den letzten zwölf Tagen haben wir viel gelernt über Hilfe und Solidarität, „Gute“ und „Schlechte“ und über ein System des bürgerschaftlichen Engagements, das staatliche Aufgaben ersetzt. Von Alexandra Gehrhardt und Sebastian Weiermann

Irgendwie „drin“ waren wir eigentlich schon seit dem 5. September, als sich die Ereignisse, die seitdem in Sozialen Netzwerken unter dem Schlagwort „#trainofhope“ geschildert werden, ankündigten. Wir waren am Abend und in der Nacht am Hauptbahnhof, als dutzende Helfende eine beeindruckende Hilfsaktion auf die Beine stellten, und wir hatten Klöße im Hals, als am Sonntag und in den Tagen darauf die Züge einrollten, mehrere tausend Menschen, die über die halbe Welt unterwegs waren und auf ihrer Flucht Strapazen überstanden haben, die sich die meisten von uns nicht vorstellen können, Dortmund erreichten und mit Gesängen und Applaus begrüßt wurden. Wut und Freude mischten sich bei uns immer wieder miteinander. Freude über die Hilfsbereitschaft vieler Menschen. Wut über die Inszenierung von Politikern wie Innenminister Ralf Jäger, OB Ullrich Sierau oder Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

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Seit heute steht es fest – Juicy Beats Festival 2016 findet statt

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Juicy Beats 2015 Fettes Brot

Nachdem eine Unwetterwarnung (Sturmtief Zejlko war im Anmarsch) den zweiten Tag der Juicy Beats 2015 zwangsläufig hat ausfallen lassen, war die Zukunft um eine Fortsetzung des Festivals im nächsten Jahr ungewiß.

Heute aber gaben die Veranstalter offiziell bekannt, dass es eine 21. Ausgabe des größten Festivals für alternative Popmusik in NRW auch im nächsten Jahr geben wird.

Am 29.Juli und 30. Juli 2016 wird die Juicy Beats erneut über zwei Tage im Dortmunder Westfalenpark stattfinden.

Die ersten Tickets sind ab dem 01.10.2015 erhältlich. Weitere Informationen werden folgen.
Veranstaltet wird das Juicy Beats vom UPop e.V. zusammen mit der Popmodern GmbH und dem Jugendamt der Stadt Dortmund.

www.juicybeats.net

Der Ruhrpilot

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NRW:
„Es geht nicht mehr lange so weiter“…RP Online
NRW: Land hat bereits 144.000 Flüchtlinge aufgenommen…Welt
NRW: Land  plant 17 Milliarden Euro für Bildung…Kölner Stadtanzeiger
Debatte: Juli Zeh kann nichts dafür…Jungle World
Debatte: Die tödlichen Nebenwirkungen der internationalen Klimapolitik…Novo Argumente
Debatte: Vielen Flüchtlingen droht Arbeitslosigkeit…FAZ
Debatte: „Wir müssen standhaft sein“…Welt
Bochum: OB-Kandidaten Franz und Eiskirch bekommen Unterstützung…Der Westen
Dortmund: Verzögerungen bei der neuen Erstaufnahmeeinrichtung…Radio91.2
Duisburg: Scharfe Kritik an Links Zuwanderer-Aussage…Der Westen
Essen: Ein Notfallplan für Essens Flüchtlingsdörfer…Der Westen

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Rekk aus Dortmund eröffnen neue Indie-Nacht-Reihe im FZW

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Die Dortmunder Band Rekk um Frontmann Matti Kaiser steht für wunderschöne poetische und manchmal ein wenig verträumte und emotionale Folksongs, denen es in keinster Weise an Raffinesse und Charakter fehlt.

Seit 2008 musizieren Matti Kaiser, Jesley Nicksteit, Justin Nicksteit, Andreas Pientka und Moritz Bailly gemeinsam und können bereits auf eine eigene EP ( Turn & Sing EP -2012 ) und ein Album ( North of Your Sky – 2014) zurückblicken. Gestern Abend standen sie als erste Band im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Indie-Nacht“ im FZW Club auf der Bühne und gaben dort unter anderem einen kleinen Vorgeschmack auf Songs ihres für 2016 angekündigten neuen Albums.

Das Anliegen des FZW ist es, mit dem neuen Festival grade jungen und talentierten Nachwuchsbands eine Plattform zu bieten, auf der sie sich präsentieren können. Musiker, die in der Szene schon als Geheimtipp gelten und „man munkelt“ … auf dem steilen Weg ganz nach oben sind.

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Ebenfalls präsentiert wird die Indie-Nacht von der „Feinen Gesellschaft„, die genau vor einem Jahr von Felix Japes und Niklas Blömeke ins Leben gerufen wurden. Die beiden jungen Veranstalter haben es sich zur Aufgabe gemacht, feine Indie-Perlen zu finden und nach Dortmund zu holen, und wenn man auf das letzte Jahr zurückblickt, ist ihnen das schon ausgesprochen gut gelungen. 

The Robocop Kraus, Oracles, Vin Blanc/White Wine (USA), We Are The City (CAN), The Elwins (CAN), Palvine (NL), Spring Offensive und Say Yes Dog sind nur einige der Bands, die die beiden ins Boot holen konnten und schafften es ausserdem, einige kleine „Off-Bühnen“ in der Dortmunder City musikalisch miteinander zu vernetzen. 

Am 27.09.2015 feiert die Feine Gesellschaft im FZW ihren einjährigen Geburtstag und hat dazu viele feine Künstler eingeladen.

Das Höchste der Gefühle – Festival beginnt am Sonntagabend um 17.30 Uhr und zu den Tickets geht es HIER entlang!

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Weitere Fotos gibt es bei Facebook!

DIe nächste Indie-Nacht mit Chantal Acda (of Isbells) findet übrigens am 28.10.2015 wieder im Club des FZW statt. Karten!

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Frühstück für Dortmund

Envio-Chef Dirk Neupert (links) vor Gericht
Envio-Chef Dirk Neupert (links) vor Gericht


Landgericht:
Envio-Prozess geht weiter…Radio91.2
Brückstraße: Die Angst vor einem Rückfall in alte Zeiten…Der Westen
Asyl: Flüchtlinge ziehen ins Projekt „Arche Noah“ ein…Der Westen
Asyl: Erstaufnahmeeinrichtung Hacheney versinkt im Chaos…Nordstadtblogger
BVB: Borussia Dortmund ist Bier-Meister…Welt
BVB: Rummenigge vermisst Borussia Dortmund in der Champions League…Goal

Dortmund: Noch rund 10.000 Plätze frei beim BVB – Was ist denn da los?

Freie Plätze sind beim BVB höchst selten. Foto: Robin Patzwaldt
Freie Plätze sind im Stadion des BVB höchst selten. Foto: Robin Patzwaldt

Im Normalfall sind Tickets für BVB-Heimspiele ein rares Gut. Wer nicht binnen der ersten Minuten des freien Vorverkaufs zuschlägt, der kann im Regelfall keine Karten mehr für ein Heimspiel der Schwarzgelben ergattern.
Für das Heimspiel der Borussia in der Europa League am Donnerstag sieht das aber mal ganz anders aus. Wer für die Begegnung gegen den FK Krasnodar aus Russland noch ein Ticket erwerben möchte, der hat aktuell noch die Möglichkaut aus rund 10.000 freien Plätzen im Stadion auszuwählen, wie der Verein nun wissen ließ. Und das trotz im Vergleich zu Ligaspielen schon deutlich reduziertem Fassungsvermögen. Wie kommt’s?

Klar, die Anstoßzeit ist ungewöhnlich früh für einen Donnerstag, der Gegner versprüht, wenn er auch von weit her kommt, nicht gerade den zauberhaften Klang der großen weiten Fußballwelt, aber auch an den Eintrittspreisen die der BVB da aktuell aufruft, dürfte es ein gehöriges Stück weit liegen.

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Frühstück für Dortmund

Michael Brück
Michael Brück


Politik:
 Neonazis fliegen aus dem Rathaus…Nordstadtblogger
Image: Das denkt Deutschland über Dortmund…Der Westen
Indie-Nacht: Diese drei Bands eröffnen heute die neue FZW-Konzertreihe…Der Westen
Kultur: So beginnt „Frida Kahlo“ im Roto-Theater…Der Westen
Westenhellweg: Ladenmieten hoch…Radio91.2
Preis: Steiger Award wieder in Dortmund…Radio91.2
BVB: Dieser Dortmunder will den Papst zum Borussia-Fan machen…Bild
BVB: Bayerns Respekt vor Dortmund wächst…Focus

 

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Grenze dicht für die Bundespolizei

IMG_20150914_194159In Dortmund protestierten am Abend Antirassisten gegen die gestern eingeführten Grenzkontrollen in Süddeutschland. An den Katharinentreppen fanden sich etwa 100 Aktivisten ein. Die Kundgebung hatte nur kurz Bestand, denn vor der Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof spielten sich spannendere Dinge ab.

Eine Handvoll Aktivisten stellte in einer Kunstaktion eine „Grenze“ um die Wache der Bundespolizei auf. Mit Flatterband und Stacheldraht wurde die Wache eingezäunt. Per Lautsprecher klärten die Aktivisten auf, dass sie gegen Grenzen und für Bewegungsfreiheit seien. Die Protestaktion fand bei der Bundespolizei-Wache statt, da 21 Hundertschaften dieser Behörde zur Grenzsicherung nach Bayern beordert worden waren.

Die Polizeikräfte, die für den Schutz der Kundgebung  an den Katharinentreppen eingeteilt waren, machten den Spaß mit und bewachten für eine Stunde die symbolische Grenze. Ein Regenschauer beendete die Aktion. Unter dem Jubel der antirassistischen Aktivisten baute die Polizei die „Grenzanlage“ ab.IMG_20150914_193839

Deutsches Fußballmuseum startet Ticket-Vorverkauf

BU: Tim Pospischil (Sponsoring und Vertrieb), Museumsdirektor Manuel Neukirchner und Dr. Klaus Berding (Kaufmännischer Leiter) läuten den Online-Ticket-Verkauf beim Deutschen Fußballmuseum ein.
BU: Tim Pospischil (Sponsoring und Vertrieb), Museumsdirektor Manuel Neukirchner und Dr. Klaus Berding (Kaufmännischer Leiter) läuten den Online-Ticket-Verkauf beim Deutschen Fußballmuseum ein.

Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund öffnet nächsten Monat seine Tore.

Am Sonntag, den 25. Oktober 2015, findet die Publikumseröffnung mit einem großen Vorplatzfest statt. Zwei Tage vorher, am 23. Oktober, steht die Eröffnungsgala mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau und zahlreichen Gästen aus Sport, Politik und Gesellschaft auf dem Programm.

„Unser Ziel war es, die wunderbare Tradition und die zeitlose Faszination des Fußballs an einem besonderen Ort zusammenzubringen“, so DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Das Museum verfolgt einen breiten Ansatz. Zum einen soll es dem Fußballsport in Deutschland in seiner historischen und aktuellen Dimension einen dauerhaften öffentlichen Raum bieten.

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Dortmund: Die Tabellenführung des BVB verleitet viele Fans aktuell schon zu verfrühter Euphorie

Großer Zusammenhalt aktuell beim BVB. Foto(s): Robin Patzwaldt
Scheinbar großer Zusammenhalt beim BVB. Foto: Robin Patzwaldt

Es läuft derzeit beim BVB. Neun Pflichtspielsiege in Folge. Vereinsrekord! In der Liga zudem die Optimal-Punktzahl von 12 bei 15:3 Toren. Auch das ist Rekord. Da fällt es selbst den Kritikern und ständigen Nörglern schwer noch etwas Negatives zu finden. Muss ja vielleicht auch nicht sein. Vielleicht sollte man sich einfach auch mal an den aktuellen Leistungen des Teams erfreuen.

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Marcel Schmelzer präsentiert sich aktuell deutlich verbessert. Foto: Robin Patzwaldt

Das 4:2 (2:1) am Samstag in Hannover war erneut eine ansprechende Leistung. Die teilweise deutlichen Verbesserungen einzelner Spieler sind aktuell wohl besonders erfreulich, wenn man es mit dem BVB hält. Auch ohne Marco Reus, was in der Vergangenheit die Siegchancen der Mannschaft dramatisch verschlechterte, blieben die Schwarzgelben am 4. Spieltag so in der Erfolgsspur.
Besonders auch Matthias Ginter, Julian Weigl und Henrich Mchitarjan sei Dank. Allesamt Spieler die noch vor wenigen Wochen weit weniger im Fokus der Fans standen. Sie sind auch diesbezüglich die bisher größten Gewinner unter der Leitung von Thomas Tuchel. Keine Frage. Aber auch andere altbewährte Kräfte wie Marcel Schmelzer und Mats Hummels scheinen derzeit wieder deutlich sichtbar formverbessert.

Bei aller berechtigten Freude über den guten Saisonstart sollten vorzeitige Kampfansagen in Richtung des FC Bayern jedoch besser noch unterbleiben. Abgesehen davon, dass fünf der neun Saisonspiele (Wolfsberg, Odds und Chemnitz) gegen vergleichsweise scheinbar unterklassige Mannschaften gespielt wurden, auch bei den vier erfolgreichen Bundesligaspielen war der ganz große Prüfstein bisher noch nicht wirklich mit dabei.

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