
NRW: Klimaschutz gefährdet 48.000 Arbeitsplätze…Welt
NRW: Rot-Grün und CDU wollen Sperrklausel einführen…Kölner Stadtanzeiger
NRW: Ex-Innenminister Fritz Behrens immer noch fassungslos…Kölner Stadtanzeiger
Debatte: Das Ende der kleinen, heilen Welt…FAZ
Debatte: Autoindustrie macht sich gerade lächerlich…Tichys Einblick
Debatte: Weniger Demokratie wagen!…Spiegel
Ruhrgebiet: Das Sorgenkind in Deutschland…Welt
Bochum: Vielfalt entdecken bei der interkulturellen Woche…Der Westen
Dortmund: „Es begann nicht mit der Borussenfront“…Nordstadtblogger
Dortmund: Böhnhardt soll Tatort in Dortmund ausgespäht habe…Welt
Duisburg: Mehr Seiteneinsteiger-Klassen – Druck auf Schulen wächst…Der Westen
Essen: Stadt sucht weitere Zeltplätze…Der Westen
Dortmund: 1899 Hoffenheim verzichtet zukünftig auf Topzuschläge für BVB-Fans

Am morgigen Mittwoch tritt der BVB bekanntlich in Hoffenheim bei der TSG 1899 an. Im Vorfeld der Partie sorgten Top-Zuschläge auf die üblichen Eintrittspreise für einen Fan-Boykott durch viele Fans der Schwarzgelben, welche bewusst auf die Fahrt nach Sinsheim verzichtet haben.
Heute Nachmittag gab es dann eine Mitteilung der Pressestelle des BVB in diesem Zusammenhang, welche ich unseren Lesern hier nun auch nicht vorenthalten möchte:
„Hoffenheim spendet Mehreinnahmen aus Topzuschlag dem BVB-Lernzentrum / Kein Topzuschlag mehr in der Zukunft
Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim hat am Tag vor dem Duell mit Borussia Dortmund in Sinsheim (Mittwoch, 20 Uhr) die Mehreinnahmen aus dem auch für BVB-Fans erhobenen Topzuschlag in eine Spende umgewandelt und will in Zukunft gänzlich auf derlei Preiserhöhungen verzichten.
Uli Jon Roth – ehemaliger Gitarrist der Scorpions kommt ins FZW
Und mag der Düsseldorfer Gitarrenvirtuose Uli Jon Roth auch als Solokünstler in vielen Musikbereichen noch so großartiges geleistet haben – er entwickelte die einzigartige Sky-Gitarre, schrieb mehrere Symphonien, gründete „Sky Academy“ um auf der ganzen Welt Musikseminare zu geben und steht immer wieder als “Gast”-Musiker mit vielen namenhaften Bands auf der Bühne (u.a. mit Deep Purple, Smashing Pumpkins, Doro Pesch ) – ist er doch in den Köpfen unweigerlich mit nur einer Band wirklich verbunden.
Scorpions Revisited ist Roths Antwort auf seine Zeit mit den deuschen Rockgiganten von 1973 – 1978. Auch wenn er dann relativ schnell zu neuen Ufern aufbrach, wären die Scorpions ohne ihn womöglich schnell Geschichte geworden. Mit Uli Jon Roth legten sie aber einen Grundstein für ihren Welterfolg und läuteten eine neue Ära des Hard Rock ein.
Das Jahr 2015 steht ganz im Zeichen der Scorpions, denn die Hannoveraner feiern ihr 50-jähriges Jubiläum.
Auch ihr ehemaliger Gitarrist Uli Jon Roth, der die Band über fünf Jahre entscheidend mitgeprägt hat, beschäftigte sich in letzter Zeit vermehrt mit den letzten 40 Jahren seiner Vergangenheit. Nun veröffentlicht er die Doppel-CD „Scorpions Revisited“ mit knapp 20 Neuinterpretationen von Bandklassikern aus seiner Ära zwischen „Fly To The Rainbow“ (1974) und „Taken By Force“ (1977).
Die Band, die ihn heute dabei begleitet, besteht aus Nathan James (Gesang), Jamie Little (Schlagzeug), Ule W. Ritgen (Bass), Niklas Turmann (Gitarre, Gesang), Corvin Bahn (Keyboards, Gesang) und David Klosinski (Gitarre).
Aufgenommen am 07.10.2014 in der Zeche Bochum
Morgen wird Roth mit diesem wunderbaren Werk im Gepäck seine Deutschland-Tour „Electric Autumn“ in Berlin beginnen.
Am 29.09.2015 kommt er auf dieser Reise in Dortmund vorbei und wird ab 20:30 Uhr im FZW auf der Bühne stehen. Karten für den Abend gibt es im Ticketshop.
Weitere Informationen unter www.concertteam.de.
Frühstück für Dortmund

Einwohnerzahlen: Dortmund wächst weiter deutlich…Der Westen
Wohnen: Das sagt der Mieterverein zur möglichen LEG-Übernahme…Der Westen
Investor: Zeit für Investoren-Suche bei HSP wird knapp…Der Westen
BVB: Die Wiederverzauberung…NZZ
BVB: Elf Siege, elf aufgedrehte Stars…Stern
BVB: 5 Gründe, warum Tuchels neuer BVB so stark ist…Welt
Dan Mangan
Dan Mangan, Dienstag, 22. September, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund
Der Ruhrpilot

NRW: Wie NRW zum Wende-Verlierer wurde…Der Westen
NRW: Die Kehrseite der deutschen Willkommenskultur…Welt
Debatte: Gotteskrieger gesucht…Jungle World
Debatte: Die Woche der Entscheidung…FAZ
Debatte: Flüchtlinge zahlen Rente der heutigen Erwerbsgeneration“…Welt
Debatte: „500 Euro pro Semester“…Zeit
Ruhrgebiet: Ruhrbischof spricht vom „Anfang einer neuen Völkerwanderung“…Der Westen
Ruhrgebiet: „Sprache ist kein Zeugnis für die Weltoffenheit“…Welt
Bochum: „Peer Gynt“ meistbietend versteigert…Der Westen
Dortmund: Ausstellung „Ordnung und Vernichtung im Polizeipräsidium zu sehen…Nordstadtblogger
Duisburg: „Aktivisten“ besetzen ehemalige Schule…Der Westen
Essen: Hannelore Kraft auf Wahlkampftour mit Reinhard Paß…Der Westen
Essen: Randale nach Hogesa-Demo…Der Westen
Premiere in Dortmund: 2099 – Die große Behauptung

Bisher wurde darüber gestritten, ob die Aktionen des Zentrums für politische Schönheit eher Kunst oder Politaktivismus sind, oder vielleicht auch politische Aktionskunst. Nun wagen sie sich in Dortmund auf die Theaterbühne und machen ein richtiges Theaterstück. Und – scheitern mit 2099 kläglich. Das Schlimmste: Das Zentrum hätte es lange vor der Premiere am 19.9. wissen können, denn es gibt gute Gründe, warum das Konzept nicht aufgehen konnte.
Der Ruhrpilot

Debatte: Das Recht auf Blasphemie ist universell…Welt
NRW: Landesbank gibt Baugeld für Flüchtlinge…Welt
NRW: Vorsicht vor den Islam-Verbänden…NW
Debatte: Die Rechtspopulisten klein halten…FAZ
Debatte: Der Unsinn der Nationen…Spiegel
Debatte: Warum die Osteuropäer so abweisend sind…NZZ
Bochum: Stadtumbau Bochum-Ost kostet 37 Millionen Euro…Der Westen
Bochum: Traumatisierung bei Geflüchteten…Bo Alternativ
Dortmund: Schmerzende Anklagen des ZPS aus der Zukunft…Nordstadtblogger
Duisburg: Neue Ausstellung in der Liebfrauenkirche…Der Westen
Essen: Gewerkschaft feiert 125-jähriges Jubiläum auf Zollverein…Der Westen
Warum Raja sterben soll
Sie haben die Kindertransporte wieder eingeführt und Gräber für Flüchtlinge vor dem Reichstag ausgehoben. Jetzt mischt das Zentrum für Politische Schönheit die Stadt Dortmund auf – mit Kanonen auf Leopardenbabys und geklauten Affen. Ein Kommentar.
Tiere, Titten, Tote, Deutschland, Kinder – das ist der Leitspruch eines jeden aufmerksamkeitsgeilen Journalisten. Mit Kindern hat es das Zentrum für Politische Schönheit aus Berlin bereits versucht, die Toten sind längst in der Hauptstadt angekommen und um Deutschland geht es sowieso zwecks Location immer. Hauptthema der Aktionskunst sind die EU-Außengrenzen und die Menschen, die wegen ihnen ums Leben kommen. Die Reaktionen setzen sich immer wieder aus Empörung, Jubel und vor allem einem riesigen Medienecho zusammen.
Man muss nicht finden, dass das Kunst ist. Man soll darüber sogar streiten. Man kann finden, dass diese Menschen nichts sind als ein paar Berliner Hipsterkinder mit Größenwahn und Dreck im Gesicht, die zu viel Terz um ihre eigene Subversivität machen. Aber man sollte vorher für einen angemessenen Zeitraum innehalten und der eigenen Kapazität entsprechend darüber nachdenken, was diese Leute da tun und was es auslöst.
In Dortmund hat am Samstag das Stück 2099 Premiere, inszeniert vom besagten Zentrum für Politische Schönheit. Kurzbeschreibung: irgendwelche Philosophen reisen in der Zeit zurück um uns Bescheid zu sagen, wie scheiße alles wird, wenn wir so weitermachen. Das klingt erstmal nach einem durchschnittlich vorhersehbar-postmodernen Theaterabend, bei dem sich das linksliberale Bildungsbürgertum gehörig läutern lassen kann und anschließend kopfschüttelnd nach Hause geht. Achja, und mit Nazithematik, deshalb Dortmund – wie gewitzt.
Am Theater freute man sich über Besuch von weit her und verkaufte munter Tickets. Selbst die Ankündigung der Künstler, sie wollten das süße Leopardenbaby Raja töten, nahm man mit einem diskursiven Augenzwinkern und einem Stalin-Zitat hin.
Dann wurden drei Zwergaffen und zwei Meerschweinchen aus dem Dortmunder Zoo geklaut. Die angeblichen Täter stellten sich selbst, auf Twitter: die Aktivisten des ZPS.
KATASTROPHE FÜR DORTMUNDER ZOO: Das waren wir! Aber morgen kehren Sie zurück: http://t.co/a8ZnrhVozq .@vogeskay @SchauspielDo
— Politische Schönheit (@politicalbeauty) September 18, 2015
Puh. Das wird Aufschreie geben. Vergossene Tränen. Bürger, die sich bereit erklären, vor den Gehegen Wache zu stehen. Exekutionswünsche, Tierquälereivorwürfe, Teer, Federn, #affengate. So viel negative PR hatte sich das Schauspiel Dortmund dann doch nicht gewünscht. Sie sollen ruhig herkommen und ihre Kunst machen, die Berliner – aber mit Betonung auf ‚ruhig‘. Es wäre vorausschauend gewesen, ein Happening dieser Art zu erwarten. Stattdessen wird das Stück nun abgesagt, oder mittendrin abgebrochen, man wird nicht ganz schlau aus der Erklärung des Schauspielhauses.
Die Affenentführung ist eine Straftat, das ist wahr. Nach deutschem Recht sind viele Dinge eine Straftat, die man vielleicht trotzdem machen sollte. Und solange man nicht weiß, ob es den Affen gut geht, ist über die moralische Verwerflichkeit des Ganzen kaum zu urteilen und auch kein Spruch angebracht, in dem die Worte „Zweck“ und „Mittel“ vorkommen.
Aber wenn die WDR-Lokalzeit-Moderatorin etwas empört und mit ein bisschen Ekel in der Stimme den Schauspiel-Intendanten fragt: „Welche Rolle spielen wir Medien eigentlich bei dieser Inszenierung?“, dann ist das vielleicht eine Grundsatzfrage, die auch außerhalb des Leobabykontextes mal zu stellen wäre. Welche Rolle wollt ihr denn spielen, die ihr heute drei Minuten wertvolle, fucking öffentlich-rechtliche Sendezeit auf eine klamaukige PR-Aktion verschwendet habt? Anstatt nach Geschichten zu suchen, die wirklich Aufmerksamkeit verdienen, hängt man sich lieber an den Aufreger-Zug.
Wenn Petra Rommerskirchen auf der Seite des Theater Dortmund kommentiert: „Vielleicht schicken Sie diese ‚Politische Schönheit‘ nach Syrien, da können die Spinner sich austoben“ weil sie „die Ankündigung, ein Jaguarbaby zu töten“ unerträglich findet, dann sollte man sich fragen, warum nicht mal wieder andere Dinge unerträglich gefunden werden können. Diese Gefühle, diese Empörung und das Nicht-Ertragen werden banal rumkanalisiert und dabei vergessen, wofür sie sich tatsächlich lohnen. Da wäre zum Beispiel – nur ein Vorschlag – das nicht nur angekündigte sondern zudem zigfach durchgeführte Töten von Menschen.
Wenn die Nachricht vom bedrohten Raubkatzenbaby auf Facebook Kommentarschwemmen auslöst – darunter unter anderem der resignierte Satz: „Die Welt versinkt im Chaos“, als gäbe es dafür keine deutlicheren Zeichen – wenn Menschen anbieten, das Leopardenbaby oder gar das ganze Affenhaus vorübergehend bei sich aufzunehmen, dann hat das ZPS genau den ekelhaften Zynismus ans Licht gebracht, den wir alle schon die ganze Zeit vor uns her tragen.
Das können die Berliner Hipsterkinder mit dem Geltungsdrang: uns allen unter die Nase reiben, wie blöd wir sind.
Frühstück für Dortmund

Juicy Beats: Zusage für 2016…Coolibri
Erstaufnahmestelle: Schlimmer geht immer…FAZ
Museumsnacht: 24 Tipps…Der Westen
Dortmunder U: Ben Patterson eröffnet Ausstellung mit verrückter Aktion…Der Westen
Flüchtlinge: Köln soll Dortmund als Drehscheibe für Flüchtlinge entlasten…Der Westen
BVB: Zehntes Pflichtspiel, zehnter Erfolg…Reviersport
BVB: Park erlöst Tuchel…Zeit
BVB: Last-Minute-Sieg…FR-Online






