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#1MaiNazifrei- Eine Zusammenfassung

Fast 2.000 extrem Rechte marschierten am 1. Mai bundesweit auf. An allen Orten überragte der Gegenprotest die Zahl der Neonazis um ein Vielfaches. Teils kam es zu erheblichen Einschränkungen der extrem rechten Demonstrationen.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Presseservice-Rathenow, Publikative.org, Ruhrbarone, Zeit-Online-Störungsmelder, Johannes Grunert, Sören Kohlhuber und Timo Müller.
Plauen: Die größte Neonazi-Demo bundesweit
Rund 700 Neonazis marschierten am 1. Mai durch das sächsische Plauen. Damit fand im Vogtland die größte neonazistische Demonstration am 1. Mai in Deutschland statt. Mobilisiert hatten vor allem das neonazistische und militante „Freie Netz Süd“ und die extrem rechte Kleinstpartei-Neugründung „Der III. Weg“. Die Organisation des Aufmarsches wurde von den FNS- Führungsaktivisten Matthias Fischer (Fürth), Norman Kempken (Nürnberg) und Tony Gentsch (Oberprex) übernommen. Dem Aufruf waren vor allem Neonazis aus Bayern, Sachsen, Thüringen und Hessen gefolgt. Aber auch aus Ungarn, Finnland und Tschechien waren extrem Rechte nach Sachsen gereist. Wie sich in Plauen erstmals zeigte, existiert mittlerweile ein Thüringer Ableger der militanten und neonazistischen „Weissen Wölfe Terrorcrew“. Direkt hinter deren Banner sammelten sich auch NPD Kommunal- und Landtagskandidaten aus Thüringen.
Gegen Hoffenheim: Robert Lewandowskis letztes Heimspiel in Dortmund
Lange Zeit war es bereits abzusehen, doch nun ist es dann tatsächlich soweit: Robert Lewandowski wird beim heutigen Heimspiel des BVB gegen die TSG 1899 Hoffenheim sein letztes Heimspiel für die Borussia aus Dortmund bestreiten, bevor er im Sommer zum FC Bayern München wechseln wird.
Zwar hat der Pole danach, wenn er sich nicht verletzten sollte, wohl auch noch die zwei Spiele in Berlin (gegen Hertha und im Pokal gegen die Bayern) im schwarzgelben Dress vor der Brust, doch von der Südtribüne wird er sich heute zum voraussichtlich letzten Mal feiern lassen können. Den Fans im Stadion steht heute also ein besonders emotionaler Nachmittag bevor.
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Open Air: „Global Marijuana March“ und Euromayday Ruhr…Nordstadtblogger
Nazis: Dortmunder Polizei ermittelt nach Demo gegen Neonazis…Der Westen
Politik: Scheiben bei Dortmunder AfD eingeschmissen…Der Westen
Envio: Entseuchung dauert länger…Radio91.2
BVB: So verabschiedet Dortmund Robert Lewandowski zum FC Bayern…Focus
BVB: Klopp und Löw dürfen auf Schmelzer hoffen…Welt
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1. Mai in Dortmund: Lernen und liefern

Ein Marsch von 490 Nazis, 1000 Gegendemonstranten – die Bilanz des 1. Mais in Dortmund fällt gemischt aus.
Es fällt schwer zu verstehen, wie DGB-Funktionäre und sozialdemokratische Würdenträger am 1. Mai im Westfalenpark bei Sonnenschein in ihre Bratwürstchen beißen können, während, nur fünf Jahre nach dem Überfall auf eine DGB-Demonstration, Nazis ein paar Kilometer entfernt das Verbot von SPD, DGB und den Nationalen Sozialismus fordern und mit Sprüchen wie „Ali, Mehmet, Mustafa, geht zurück nach Ankara“ durch den Dortmunder Stadtteil Westerfilde ziehen. Das SPD und DBG sich nicht stärker an den Protesten gegen die Nazis beteiligt hat, ist nicht nachvollziehbar, mehr noch, es ist unentschuldbar. Es fällt schwer zu verstehen, wie Polizeipräsident Gregor Lange es zulässt, das Nazis während ihres Aufmarsches am Straßenrand stehende Bürger bedrohen und beleidigen und auch nicht einschreitet, wenn ein Polizeibeamter aus der Nazi-Demonstration heraus angegriffen wird. Noch am Mittwoch löste die Polizei eine Kundgebung der Nazis auf, weil die volksverhetzende Parole „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ gerufen wurde – am Donnerstag wurde genau diese Volksverhetzung nicht geahndet. Lange hatte versprochen, den Nazis “ Keinen Millimeter mehr“ zuzugestehen, als er rechtlich muss. Lange hatte viel versprochen,
The Roughtones
The Roughtones, 3. Mai, 20.30 Uhr, Subrosa, Dortmund
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1. Mai: Blockierer verzögern Dortmunder Neonazi-Demo um Stunden…Der Westen
1. Mai: Neonazis marschierten spontan bis Mengede…Ruhr Nachrichten
1. Mai: So bunt war Dortmunds größte Demo…Der Westen
1. Mai: Lautstarker Protest gegen Neonazi-Aufmarsch…Nordstadtblogger
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Liveticker vom braunen 1. Mai im Ruhrgebiet
Die Rechte in Dortmund, die NPD in Duisburg und Pro NRW in Essen und Duisburg: In drei Städten der Ruhrgebiets marschiert heute die extreme Rechte auf. Wir sind in allen Städten vor Ort und berichten mit einem Liveticker.
21.25 Uhr: Duisburg: Geschafft… auch die Veranstaltung von Pro NRW ist beendet und auch der Gegenprotest bröckelt langsam. Die einen zockeln nun zu ihren Bussen, die anderen in die umliegenden Kneipen, um dort endlich Feierabend zu machen. Den machen wir mit dieser Meldung nun auch. Vielen Dank an alle die mitgemacht haben und schönen Abend noch.
21.12 Uhr: Duisburg: Pro NRW zieht von der Krummacherstraße ab. Der Gegenprotest ist so laut, das am Telefon kaum zu verstehen ist, was dort genau passiert. Jedenfalls mischt sich nun auch noch der Wettergott ein, er kann das Schauspiel wohl nicht mehr ertragen, und schickte gerade einen ordentlichen Schauer herab. Vielleicht sorgt das ja dafür, dass die Leute sich wieder in ihre Busse verkrümeln.
21.05 Uhr: Duisburg: Gerade in Zeiten, in denen selbst Martinsumzüge hohe Brandschutzauflagen erfüllen müssen, geht der moderne Rechtspopulist mit der Zeit und illuminiert die relativ enge Szenerie mit bunten Knicklichtern. Seien wir ehrlich, wenn man nicht John Rambo heisst, dann sehen die Leuchtdinger im besten Fall… allenfalls „niedlich“ aus…
20.51 Uhr: Duisburg: Sie tun es tatsächlich. Pro NRW zieht zur Parteizentrale der SPD in der Krummbacher Straße. Sogar durch das Telefon waren die „Alerta“ und „Antifascista“ Rufe der Gegendemonstranten am Rande zu hören. Von all dem lässt sich die Duisburger Polizei nicht verwirren und sorgt weiter für die ordnungsgemäße Durchsetzung von Recht und Ordnung im Straßenverkehr… Ein radfahrender Kollege wurde jedenfalls zweimal wegen eines Rotlichtverstoßes angehalten und entsprechend ermahnt… wo kämen wir sonst auch hin.
20.11 Uhr: Duisburg: Wer von Pro NRW auch immer gerade reden mag, er schwingt jedenfalls große Worte. Angekündigt wurde der Marsch zum SPD Büro, schließlich sei es Innenminister Jäger gewesen, der in der Zuwanderungspolitik versagt und nichts geleistet hätte…
19.59 Uhr: Duisburg: Hier tut sich noch was. Eingekeilt zwischen Polizei und Antifa hält Pro NRW an der Ecke Ddorferstr./Kremerstr. ihre Kundgebung, nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ab, wobei der schwarz/rot/güldene Lautsprecher sich kaum durchsetzten kann.
19.51 Uhr: Zeit für eine zumindest teilweise Verabschiedung. Die Kollegen aus Essen und Dortmund sind entweder gerade auf dem Heimweig oder sie feiern schon länger den recht erfolgreichen Tag. Alles ist halbwegs gut gegangen und alle sind gesund geblieben… fast jedenfalls, einen vermuteten Bänder/Kapsel/Wasweissichdennriss haben wir zu beklagen. Aber den hat sich der Kollege auf dem Weg hier ins Büro zugezogen und deshalb zählt das nur halb. Wir beenden damit die direkte Berichterstattung aus Dortmund und Essen und bedanken uns bei allen, die mitgearbeitet und mitgeholfen haben.