
Im kommenden Jahr liegt die Ausrichtung des Mortier Next Generation Award bei der Ruhrtriennale. Der Förderpreis unterstützt junge Künstlerinnen und Künstler bei Projekten und Produktionen, die von den Visionen Gerard Mortiers

Im kommenden Jahr liegt die Ausrichtung des Mortier Next Generation Award bei der Ruhrtriennale. Der Förderpreis unterstützt junge Künstlerinnen und Künstler bei Projekten und Produktionen, die von den Visionen Gerard Mortiers
Rantanplan, Freitag, 14. Juni, 17.00 Uhr, FZW, Dortmund
Sophie Chassée, Donnerstag, 13. Juni, 20.00 Uhr, BürgerBahnhof, Wuppertal

57 Veranstaltungen mit 33.668 Besuchern, das sind 590 Besucher im Schnitt – wirtschaftlich steht die Kirche der Kulturen gut da. Ihre öffentliche Botschaft: gegen Terror, für Demokratie.
Die Corona-Delle noch nicht geglättet, aber herangearbeitet an die Zahlen, die vor der Pandemie galten: Mit 57 Veranstaltungen in der Spielzeit 2023/24 hat die Christuskirche Bochum 75 Prozent ihrer vor Corona üblichen Veranstaltungsdichte erreicht und mit 33.668 Besuchern ihr Ergebnis aus 2018/19 sogar leicht übertroffen. Als Spielzeit gelten die Monate von September bis Ende Mai.
Herbert Grönemeyer, Mittwoch, 12. Juni, 20.00 Uhr, Vonovia Ruhrstadion, Bochum
Charlotte Sands, Dienstag, 11. Juni, 20.00 Uhr, Luxor, Köln

Am Samstag endete die diesjährigen Ruhrfestspiele Recklinghausen. Kurz vor dem Finale hatte das Festival bereits Zahlen zur Auslastung bekanntgegeben: Knapp 59.000 Besucher kamen zu den rund 180 Veranstaltungen. Bei etwa 66.500 Karten im Verkauf entspricht dies einer Auslastung von 89 Prozent.
Unter dem Motto „Vergnügen und Verlust“ hatten die Ruhrfestspiele in den letzten sechs Wochen zu einem internationalen, auch politisch motivierten, genreübergreifenden Theaterfestival für alle Generationen eingeladen. Zu
Corey Taylor, Montag, 10. Juni, 20.00 Uhr, Ruhrcongress, Bochum
Die treuen Bergvagabunden spielen live:

Jahrtausendelang lebten Griechen in Kleinasien auf der Fläche eines Landes, das heute die Türkei ist. Sie errichteten Städte, schützten Europa vor den Angriffen der Perser, Araber und Osmanen und hielten den Osten des Römischen Reichs am Leben, nachdem sein westlicher Teil schon lange durch die Barbaren zerstört worden war. In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden sie dann fast alle von den Türken vertrieben. Viele der Nachfahren der Pontosgriechen, die an der Küste des Schwarzen Meers lebten, zogen später ins Ruhrgebiet. Die Bochumerin Maria Laftsidis-Krüger hat ihre Geschichte in dem Buch “Vom Pontos in den Pott” erzählt. Ein Auszug aus dem Buch:
Nanak
Es war schon sehr spät in der Nacht, als Simon, der Schneider, sich auf den Weg zu Mehmet machte. Er zog eine kleine Holzkarre hinter sich her und hinterließ tiefe Spuren im fest gewordenen Schnee. Hier und da musste er kräftiger ziehen, da dicke Eisklumpen im Weg waren. Der Boden war vereist. Abgekämpft von seiner schweren Last, klopfte er vorsichtig an Mehmets Tür, der alleine lebte.