Die Kunst des Lügens: Ade Darmawan, BDS und Claudia Roth

Rückseite eines antisemitischen Weltbildes: Documenta 15 Impression by C.Suthorn cc-by-sa-4.0

Israel? Boykottieren? Aber nicht doch, erklärte Ade Darmawan dem Deutschen Bundestag, „wir ziehen es vor zusammenzuarbeiten“. Darmawan ist Kopf und Direktor von Ruangrupa, dem derzeit wohl bekanntesten Künstlerkollektiv der Welt, er ist es dank jener Documenta, die er dabei war zu zerschießen, als er neben Claudia Roth im Kulturausschuss saß. Derzeit zielt Darmawan auf die Biennale in Venedig, er fordert, na klar, den Boykott von Israel: Der Hass auf den jüdischen Staat ist der archimedische Punkt in der KI dieser Welt, ihrer Kunst-Intelligenz.

Berlinale oder Biennale, Triennale oder Documenta, man kommt durcheinander, wer gerade wo in Kunst macht gegen Israel. Derzeit geht es um die Kunst-Biennale in Venedig, 22 000 Leute, die sich im Kunstbetrieb verorten, verlangen den Ausschluss aller Israelis, die US-israelische Künstlerin Ruth Patir und deren beiden Kuratoren, Mira Lapidot und Tamar Margalit, gehen sie direkt an. Einer der 22 000: Ade Darmawan, vor fünf Jahren war er in Kassel als Sprecher und „Direktor“ von Ruangrupa vorgestellt worden, dem Kuratoren-Kollektiv der Documenta 15, die mit antisemitischen Ausfällen in die Kunstgeschichte eingegangen ist.

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Artists 4 Ceasefire: Die gefürchteten „deutschen Kulturschaffenden“ melden sich zu Wort

Auch Lustigmann Sebastian 23 hat die Petition unterschrieben Foto: Joel1272 Lizenz: CC BY-SA 4.0

Mit „Artists4Ceaesfire“ melden sich „deutsche Kulturschaffende“ in einer Petition zu Wort, die immerhin den Vorteil hat, mich nach langer Zeit an eine gute Freundin meiner längst verstorbenen Großmutter zu erinnern. Sie und ihr Mann – beide haben in den 90ern das Zeitliche gesegnet – mochte ich als Kind und Jugendlicher sehr, gehörten sie doch einer Sorte aufrechter Sozialdemokraten, die es heute nicht mehr gibt, und vor denen man auch rückblickend den Hut ziehen muss. Von unserem Gastautor Thomas von der Oten-Sacken.

Ihr Mann war der einzige aus der größeren Bekanntschaft meiner Großmutter, der während der Nazizeit im Zuchthaus saß und für mich waren die beiden – gerade angesichts des Rumgedruckses und -gemaches, das kam, wenn man in der eigenen Familie rumfragte, was die damals eigentlich so gemacht hatten, eine Art Vorbild.

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Ausstellung „Gelsenkirchen – Fotoarbeiten zur Entwicklung einer Stadt“

Wissenschaftspark Rheinelbe in Gelsenkirchen Foto: Thomas Robbin Lizenz: CC BY-SA 3.0

„Ehrliche Blicke“ waren gefragt für die Ausstellung „Gelsenkirchen – Fotoarbeiten zur Entwicklung einer Stadt“ des Pixelprojekt_Ruhrgebiet. Vom 7. März bis 21. Juni sind im Wissenschaftspark Gelsenkirchen 18 Fotoserien zu sehen, die überraschende Perspektiven aufdecken. Die Palette reicht von Impressionen aus dem Industriewald der Zeche

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Bodo im März: Zwischen Action und Lifestyle

Der Bochumer Streetwear-Pionier Martin Magielka macht Kunst, Prof. Maike Luhmann erforscht an der Ruhr-Uni Einsamkeit, Kriminalbiologe und Tausendsassa Mark Benecke hat Tipps für den Umgang mit Autismus, Ali Şirin erklärt, was sich nach dem Tod des 16-jährigen Mouhamed Lamine Dramé in der Dortmunder Nordstadt verändert hat.

Martin Magielka hat sich um die Etablierung der Skateboardkultur im Ruhrgebiet verdient gemacht, Streetwear nach Bochum gebracht, und fast wäre er BMX-Profi geworden. Daneben ist der Familienvater Autor, Fotograf, Designer, Modeexperte, bildender Künstler und der Mann hinter dem Szene-Label RAPX.

Die Bochumer Professorin Maike Luhmann ist Beraterin der Bundesregierung in ihrer Strategie gegen Einsamkeit und fordert ein gesellschaftliches Umdenken: Nicht individuelle Leistung, sondern Zusammenhalt sollten gefördert werden.

Mark Benecke ist Kriminalbiologe, Tierschützer, Schriftsteller, Schauspieler, Politiker, Donaldist. Und er setzt sich für

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