Bodo im Mai: Ein riesiger Stoffball rollt durch die Stadt

Helene Ewert und Christofer Schmidt leiten ihre erste „Fidena“, Aurel Dawidiuk ist mit 25 Generalmusikdirektor, Özlem Agildere pflanzt einen Wald, Hape Kerkeling gibt Tipps zum Glücklichsein, Raafat Daboul floh übers Mittelmeer auf deutsche Theaterbühnen. Das Straßenmagazin im Mai.

Marionetten aus Eis, Arbeitsszenen aus dem 3D-Drucker und ein riesiger Stoffball: Wenn das Festival „Fidena“ im Mai wieder herausragende Produktionen des internationalen Figurentheaters nach Bochum und in die Nachbarstädte lädt, geschieht das unter neuer Leitung. Seit knapp einem Jahr halten zwei Neue alle Fäden in der Hand: Helene Ewert und Christofer Schmidt.

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Am 3. Mai feiert Düsseldorf Israel

Israelische Flaggen auf der HaYarkon, Tel Aviv (Foto: Peter Ansmann)
Israelische Flaggen auf der HaYarkon, Tel Aviv (Foto: Peter Ansmann)

Israelische Stimmung, israelische Live-Musik mit der Ollam Band (Berlin), israelisches Essen, Kinderprogramm: Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf lädt zum Israeltag 2026 ein.

In Düsseldorf findet diesen Sonntag (3. Mai 2026) ab 14.00 Uhr der Israeltag der Jüdischen Gemeinde statt. Bei Falafeln und Humus wird der 78. Unabhängigkeitstag (14. Mai 1948) des jüdischen Staates gefeiert.

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„Wenn sich doch auch um alle Menschen in diesem Lande so intensiv gekümmert würde!“

Ein Buckelwal. Quelle: Wikipedia, Foto: Charles J. Sharp, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Es ist schon bemerkenswert, wie ein einzelner Buckelwal seit Wochen die Republik emotional fester im Griff hat als so manche Regierungskrise. Da schwimmt ein gigantisches Meeressäugetier namens „Timmy“ – oder „Hope“, je nach persönlicher PR-Vorliebe – durch die Ostsee, verirrt sich, strandet mehrfach, und plötzlich wirkt Deutschland wie im nationalen Ausnahmezustand.

Minister, Aktivisten, Kamerateams, Livestreams, Newsticker – man könnte fast glauben, wir hätten kollektiv beschlossen, unseren komplizierten Alltag für einige Zeit auszusetzen um stattdessen Walflüsterer zu werden.

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„Ich habe kein anderes Land!“

Sarah Levy Foto: Rudolf H. Boettcher Lizenz: CC BY-SA 4.0

Vor gut sechs Jahren machte die Autorin Sarah Levy Aliya. Die 1985 Geborene stammt aus einer „gemischten“ jüdisch-christlichen Familie. Vor knapp fünf Jahren ging sie „doch“ nach Israel. Mit ihrem israelischen Ehemann Itay hat sie gemeinsam einen kleinen Sohn: Oz.[i] Kurz nach seiner Geburt ereignete sich der auf vollständige Vernichtung ausgerichtete Hamas Überfall des 7.10.2023. Von unserem Gastautor Roland Kaufhold

Die Autorin – zur Korrektheit sein angemerkt, dass sie mir bisher vollständig unbekannt war – begann unmittelbar nach dem 7. Oktober mit dem Verfassen eines persönlich gehaltenen, leicht lesbaren Buches. Sie beschreibt die durch den Hamas Überfall ausgelösten kriegerischen Auseinandersetzungen mit der

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