She Past Away, Donnerstag, 4. September, 18.30 Uhr, Kulttempel, Oberhausen
She Past Away, Donnerstag, 4. September, 18.30 Uhr, Kulttempel, Oberhausen

Es gibt zwei Arten von Büchern, die ich gern lese: die, die mich intellektuell überzeugen und die, die mich am Herzen packen. Oststolz von Alexander Prinz gehört für mich eindeutig zu Letzteren. Ich halte es für eines der wichtigsten Werke der deutschen Gegenwart, weil es nicht nur analysiert, sondern auch spürbar macht, wie es ist, im Osten nach der Wende großgeworden zu sein. Dabei geht seine Botschaft noch so viel tiefer und weiter. Ganz ohne Schwachstellen kommt aber auch Prinz nicht aus.

“124 Years of Reverb” und „Último Halecho” bei der Ruhrtriennale
Jonny Greenwood war für den Intendanten Ivo van Hove wohl gerade prominent genug, um ihn innerhalb der aktuellen Ruhrtriennale als ein weiteres Aushängeschild einzusetzen. Im ursprünglichen Vorhaben half der Radiohead-Musiker, in seiner italienischen Wahlheimat, erdbebenzerstörte Kapellen zu sanieren, und verfiel dabei der Schönheit alter Orgeln. Die historischen Instrumente inspirierten ihn zu seiner Komposition „X Days of Reverb“: Greenwood lauschte
Es beginnt mit einem roten Lippenstift. Ein Farbtupfer für ihr trauriges Gesicht soll er sein, wird aber dann doch nicht gekauft. Statt dessen begegnet sie Ariel in der Parfumabteilung eines Kaufhauses. Dieses Aufeinandertreffen wird zum Beginn einer Reise in die Vergangenheit. Von Christiane Jochum.
Maren Friedlaender lässt den Leser tief in eine Zeit eintauchen, deren dunkle Seiten immer wieder durch leuchtende Lebensereignisse erhellt werden. Er, Ariel, hat sie, deren Namen wir nicht erfahren, ausgewählt, um ihr seine Geschichte zu erzählen, die zugleich Zeugnis einer großbürgerlichen und ungewöhnlichen Welt ist.
Ariel, Sohn eines deutschen Juden und einer Äthiopierin aus dem Hochadel, die aus Liebe zum Judentum konvertiert, wächst in behüteten Verhältnissen auf. Sein Großvater baute ein weltweit operierendes Handelsunternehmen auf und sorgte für eine exzellente Ausbildung seines einzigen Sohnes. Als Weltbürger, lange bevor das Wort „Globalisierung“ geprägt wurde, zieht die Familie durch Europa und die USA, bevor

Tarek Ehlail war der Sohn eines Palästinensers und einer Deutschen und wurde am 31. August 1981 in Homburg geboren. Nur zwei Tage vor seinem 44. Geburtstag ist der Filmemacher, Boxer, Piercer, Autor und Unternehmer vergangenen Freitag bei einem tragischen Verkehrsunfall in Köln verstorben. Ein Nachruf.
Herbert Grönemeyer, Dienstag, 2. September, 20.00 Uhr, Westfalenhalle, Dortmund
Flawless Issues, Montag, 1. September, 20.00 Uhr, Bumann & Sohn, Köln

Ab 60 ist man im richtigen Porsche-Alter, und so schritt ich jüngst zur Tat. Solange man noch mittels Bein-und Bauchmuskulatur und jedenfalls ohne peinliche Arm-Verrenkungen unfallfrei aus der Sportkarre rein- und rauskommt, kann man eine solche Anschaffung wagen. Nach einem halben Jahr kann ich sagen, dass ich im Leben schon schlechtere automobile Entscheidungen getroffen habe, aber das nur am Rande.
Belinda Carlisle, Sonntag, 31. August, 18.00 Uhr, Ruhrcongress, Bochum