Kultur

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„Corona in Wahnistan“ von Hans Peter Thurn: Gleichnis zur Zivilisierung

Der Krefelder Künstler Jürgen Rahn illustrierte den Text mit zwölf feinnervigen Tusche-Zeichnungen à la chinoise.

„Bei manchen Wahrheiten genügt die Überzeugung nicht, man muß auch erreichen, daß sie empfunden werden. Zu diesen Wahrheiten gehören die der Moral.“, schreibt Montesquieu in seinen Persischen Briefen (1721) König Friedrich II, der keiner sein will und – zum Herrschen gezwungen – ein „großer“ wird, legt, angeregt vom französischen Vorbild im Jahr 1760 seine Weiterlesen

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Das FZW äußert sich zu Obdachlosen-Problematik im Dortmunder Union-Viertel

Konzert im FZW im März 2019 mit der Band Spidergawd | Foto: Peter Hesse

Konzert im FZW im März 2019 mit der Band Spidergawd | Foto: Peter Hesse

Heute schreibt das Team vom Dortmunder Freizeit Zentrum West einen Kommentar zum Thema Obdachlosigkeit in Dortmund während der Corona-Pandemie: “Uns haben in den vergangene Tagen vermehrt Nachrichten und Posts auf den sozialen Netzwerken zu der Umzäunung unseres Eingangsbereiches erreicht. Dieser überdachte Bereich wurde in den letzten Monaten als Zuflucht und Schutz von wohnungslosen Menschen genutzt, teils als Schlafstätte, teils allerdings auch als Versammlungsstätte tagsüber.
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Egotronic-Sänger Torsun: “Meine Angst vor einer Corona-Ansteckung ist geringer, aber die finanziellen Sorgen nehmen zu”

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Torsun Burkhardt (Foto: © Bastian Bochinski Lizenz: Copyright)

Torsun Burkhardt, Frontmann der Band Egotronic, hat Rheuma. Dadurch könnte eine Corona-Infektion für ihn gefährlicher verlaufen als für andere in seinem Alter. Im Frühling schloss er sich deshalb in seiner Wohnung ein, nun ist er wieder in Selbstisolation. Wie fühlt es sich an, wenn man sich monatelang zuhause einschließt, weil das eigene Immunsystem durch Rheuma-Medikamente sowieso schon geschwächt ist – und gleichzeitig auch noch die eigene finanzielle Grundlage wegbricht?

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Dortmund: Kunstankauf 2020 ausgeweitet


Jedes Jahr wächst der städtische Kunstbestand um neue, aktuelle Arbeiten heimischer Künstler*innen: Das Kulturbüro der Stadt Dortmund erwirbt ausgewählte Werke im Wert von traditionell 25.000 Euro. In diesem Jahr wurde der Etat für den „Kunstankauf“ auf 30.000 Euro erhöht. Damit reagiert die Stadt zum einen auf die schweren Bedingungen für Künstler in der Corona-Krise.

Im vergangenen Jahr haben sich 106 professionell ausgebildete Künstler aus allen Bereichen der Bildenden Kunst mit insgesamt 207 Arbeiten beworben – so viele wie noch nie. Neben Grafiken, Gemälden, Fotografien oder Zeichnungen waren unter anderem. auch Textil- oder Medienkunst vertreten. Die Wahl fiel auf 41 Kunstwerke von 38 Künstler. Ausgewählt wurden sie von einer Kommission des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit. Weiterlesen

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Weltoffen für Antisemitismus: Die „Initiative Weltoffenheit“ pflegt eklatante Doppelstandards

Screenshot des Videos der Pressekonferenz der Initiative

Führende Kulturfunktionäre der Republik drängen darauf, den gesellschaftlichen Ausschluss jüdischer Israelis als „kritische Reflexion“ anzuerkennen:  Wer sich weigere, Bühne oder Podium mit ihnen zu teilen, sei Partner im Kampf für die „Freiheit von Kunst und Wissenschaft“. Ein Großteil der Kulturfürsten, die sich zur „Initiative Weltoffenheit“ zusammenkonspiriert haben, um diese Forderung zu präsentieren, hat vor zwei Jahren auch die „Erklärung der Vielen“ unterzeichnet. Darin werfen sie der AfD en détail vor, was sie dem BDS nachsehen: BDS ist jene internationale Bewegung, die den einzigen jüdischen Staat der Welt, die Republik Israel, boykottieren, delegitimieren und sanktionieren will. Gegen Rechte schotten sich die deutschen Kulturfunktionäre also deutlich ab, für den „im Kern antisemitischen BDS“  –  so die Einschätzung von Felix Klein, dem Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung   –  fordern sie die „Anerkennung von Differenz“. Völlig bizarr: Die Argumentation, mit der die Kulturdoyens mal dieses und mal jenes fordern, ist ein- und dieselbe. Von unserem Gastautor Thomas Wessel

Die „Erklärung der Vielen“, Ende 2018 veröffentlicht, versammelt Kultureinrichtungen und Künstlern und Künstlerinnen, die sich gegen den Einfluss von AfD und anderen Rechten in ihre   –  vom Staat ganz oder teils finanzierte –  Kulturarbeit wehren.

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›Crock Of Gold‹ – Film über Pogues-Sänger Shane MacGowan

Shane MacGowan - ein ewig betrunkenes Genie | Foto: Magnolia Pictures

Shane MacGowan – ein ewig betrunkenes Genie | Foto: Magnolia Pictures

Mitte der 1980er Jahren veröffentlichten The Pogues fantastisch gespielte Folk-Punk-Alben und wurden mit ihrem Sound Publikums- und Kritiker-Lieblinge. In ihren Songs setzten sich die katholischen Iren für die Unabhängigkeit ihrer Heimat ein. Ende Februar wird mit ›Crock Of Gold‹ eine filmische Dokumentation über den schillernden Rauf- und Trunkenbold Shane MacGowan veröffentlicht, die dem verkrachten Poeten und Sänger der Pogues ein würdiges Denkmal setzt.
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