Bodo im Februar: Comics am Dortmunder Hafen

Eine preisgekrönte Neu-Dortmunderin, ein international erfolgreicher Bochumer Designer, ein Duisburger Boxtrainer, der Kinder vor der schiefen Bahn bewahrt, ein Hamburger Satiriker, der bundesweit Demos organisiert, ein Dortmunder Dokumentarfotograf, der in der Ukraine eine Jugend in Kriegszeiten zeigt und die vorläufige Bilanz eines schlimmen Winters auf der Straße.

Auf dem Titel: Die mehrfach ausgezeichnete Comiczeichnerin Ika Sperling war bis November 2025 Dortmunds Stadtbeschreiberin. Danach entschloss sie sich, nicht mehr nach Hamburg zurückzukehren, sondern ganz hier zu bleiben. Nordstadt statt Weltstadt? Wir haben Fragen.

Miss Lauryn Hill ruft in Bochum an: Cihan Tamti ist ein aufgehender Stern der internationalen Designszene. Er arbeitete für die Kieler Woche, für Calvin Klein,

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Von der Bewegung der Blätter

Botanischer Garten Ii, Heuchera micranthe (Purpurglöckchen) Düsseldorf 2020 Bild: Gino Bühler

 

Thomas Schütte eröffnet seine „GARAGE“ mit Photographien von Gino Bühler.

Der weltweit gefragte Künstler Thomas Schütte hat jüngst in seiner Wahlheimatstadt Düsseldorf in einem mäzenatischen Akt die „Garage“ aus dem Boden gestampft: 750 Quadratmeter neuer Spiel-Raum für Kunst. Die temporäre Galerie an der Hüttenstraße, die Kulissen und Bühnenelemente aus der Anna Viebrock-Ausstellung in der Skulpturenhalle 2024 aufnahm, besticht in ihrer schlichten, stimmigen Lichtführung und Raumaufteilung

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Neue Ausstellung auf Zollverein gibt Holocaust-Zeitzeugen eine Stimme für die Ewigkeit

 

Schacht 12 der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen Foto: Thomas Wolf, www.foto-tw.de Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Auf dem Welterbe Zollverein in Essen werden Erinnerung an den Holocaust jetzt auf besondere Weise wachgehalten: Am gestrigen Tag des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus  startete im Ausstellungsbereich der Halle 8 die neue interaktive Ausstellung „Holo-Voices“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Technischen Universität

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Gebt der Meute, was sie braucht: Weniger als die Hinrichtung von Gil Ofarim ist doch gar nicht drin

Dschungelcamp: Hier findet der Mob seine Opfer. Grafik: DALL-E
Dschungelcamp: Hier findet der Mob seine Opfer. Grafik: DALL-E

Gil Ofarim hat Mist gebaut. Das muss man nicht weichzeichnen, nur weil man den reflexhaften, klischeebeladenen Lynchmob nicht mehr erträgt. Er hat 2021 einen Mitarbeiter des Leipziger Hotels The Westin öffentlich in Richtung Antisemitismus beschuldigt, damit eine Lawine ausgelöst und am Ende selbst eingeräumt, dass seine Darstellung nicht stimmte. Das war kein Kavaliersdelikt. Es war ein Angriff auf einen konkreten Menschen und nebenbei ein Bumerang für alle, die wirklich mit Antisemitismus leben müssen.

Und trotzdem ist der Fall juristisch vorbei. Genau dafür haben wir Gerichte. Im November 2023 hat Ofarim vor dem Landgericht Leipzig gestanden und sich beim Nebenkläger entschuldigt. Das Verfahren wurde gegen Auflagen eingestellt. Wer das nicht akzeptieren kann, der will keine Gerechtigkeit mehr. Der will Zerstörung. Und das ist der Punkt, an dem aus berechtigter Kritik etwas außerordentlich Hässliches wird.

Der Prozess ist juristisch abgeschlossen – Der Mob aber will die Vernichtung

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