Kultur

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Ruhrbarone-Buchtipp: Die Geschichte vom Tollpatsch auf dem Fahrrad

Heute möchte ich an dieser Stelle einmal ein Buch vorstellen, das für mich wahrlich keine übliche Lektüre darstellt. Ich bin, wie Stammleser unseres Blogs wissen, eher ein Fan von Sport- und/oder Sach-Büchern. Doch als ich die ergreifende Geschichte, die sich hinter diesem Buch verbirgt, im WDR-Fernsehen mitbekommen hatte, da musste ich es einfach näher kennenlernen.

Hinter ‚Die Geschichte vom Tollpatsch auf dem Fahrrad‘ verbirgt sich die Autobiografie von Andrea Bizzotto. Der Name sagt Ihnen nichts? Mir ging es genauso. Doch das Büchlein versprüht eine solche Intensität und Emotion, dass auch Sie seine Lebensgeschichte bei Gelegenheit dringend kennenlernen sollten.

Als Bizzotto erfuhr, dass er eine unheilbare Krebserkrankung hat, war seine Frau Maria, die er einst in einer Wittener Eisdiele kennenlernte, gerade im fünften Monat schwanger. Dem Todkranken wird alsbald klar, dass er nicht miterleben wird, wie seine damals noch ungeborene Tochter aufwächst. Weiterlesen

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Cartoons ohne Bilder #83


Ein Typ mit Tarnfarbe im Gesicht malt ein Plakat. Neben ihm eine Frau mit genervtem Blick. Sprechblase: „Nein, Philipp, es heißt nicht ‚Süchtig nach uns‘ sondern ‚Sucht nach uns‚!“

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Die Krefeldebatte: Empörungsmaschinerie und Whataboutism

Renaissance von Aufklärung und Engagement in Stéphane Hessels „Empört Euch!

 Nachdem das Essay „Empört Euch!“ des ehemaligen französischen Widerstandskämpfers und UN-Diplomaten Stéphane Hessel im Oktober 2010 veröffentlicht wurde, stieg die verkaufte Auflage bis Februar 2011 auf über eine Million Exemplare und bewegte damit die französische Nation. Im Gespräch mit Rudolf Balmer gibt sich Hessel bescheiden:

„Als dieses Büchlein letzten Herbst entstand, begann man in Frankreich gerade über die Präsidentschaftswahlen 2012 zu diskutieren. Ich wollte in diesem Zusammenhang sagen, dass es Grundwerte gibt, auf die man bestehen muss. Das wurde dann wie ein Appell aufgenommen.“

„Empört Euch“ wurde sehr kontrovers diskutiert und mal als Manifest, als Kampfschrift oder als Pamphlet bezeichnet. Weiterlesen

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Krause @ Dschungelcamp #1: I can’t no good speak of English. I come from East-Germany.

Watching Günther Krause: Endlich wieder Gesetzgebung! Krause verkündet die Campregeln; Foto: Peter Ansmann

Watching Günther Krause: Endlich wieder Gesetzgebung! Der Ex-Staatssekretär-der-deutschen-Einheit Günther Krause verkündet die Campregeln; Foto: Peter Ansmann

Gott sei Dank: Die Serie „Dschungelbarone @ watching Krause“ ist mit diesem Beitrag beendet. Günther Krause hat im Dschungelcamp – mal wieder – seinen Hut genommen.

Puh! Die erste Folge der 14. Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! ist vorbei.

Wir haben die erste (und für uns: letzte!) Folge und Highlights von Günther Krause (Ex-DDR-Staatssekretär der deutschen Einheit!) für Dich zusammengefasst. Der absolute Supersatz von Günther Krause kommt überraschenderweise nicht aus dem Bereich Politik – und ist eine wirkliche Bereicherung für den nächsten Urlaub außerhalb des deutschsprachigen Sprachraums.

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Dortmunder ist Generalsekretär des Schriftstellerverbandes PEN

Heinrich Peuckmann Foto: Privat Lizenz: Copyright

Poets, Essayists, Novellists, die Anfangsbuchstaben bilden zusammen das Wort PEN, das wiederum für Feder, in diesem Falle Schreibfeder steht. Der internationale PEN ist die größte Autorenvereinigung der Welt mit 140 Zentren in über hundert Ländern.

Dem deutschen PEN gehören etwa 750 Autoren an, nahezu alle bekannten sind darunter, Günter Grass war Ehrenpräsident. Seit Mai 2019 ist der Dortmunder Schriftsteller Heinrich Peuckmann Generalsekretär des PEN und leitet damit das Büro in Darmstadt, PEN-Präsidentin ist Regula Venske. Weiterlesen

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