Impertinente Häscher für den guten Zweck

Ein intaktes Sozialverhalten. Also offensichtlich keine Spendeneintreiber. Foto: R. v. Cube

Sie kommen in Rudeln. Sie stellen ihre Fallen an gut besuchten Kreuzungen auf. Sie suchen sich Orte, an denen es kein Ausweichen gibt. Sie tragen bedruckte Regenjacken in Einheitsfarben, wie Gangmitglieder. Wenn man sie eine Zeit lang aus der Ferne betrachtet, kann man beobachten, wie sie sich gegenseitig aufstacheln, wie sie sich Mut machen, eingeschworene Teams, Predatoren auf Adrenalin. Sie tänzeln auf der Stelle, in einer Mischung aus Jagdfieber und aufgesetzter Fröhlichkeit. Manche Passanten lassen sie unbehelligt durch, vielleicht, weil sie nicht ins Beuteschema passen, vielleicht auch nur, weil sie sich schon von Weitem auf ein anderes Opfer eingeschossen haben, das sie im Blick halten wie ein Raubvogel.

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Geierabend: Pannekopp-Orden für den Schalker Ehrenrat

Martin „Der Steiger“ Kaysh Foto: Geierabend/PR

Der Geierabend beendet seine 29. Session mit einem positiven Resümee. Insgesamt besuchten über 15.000 Zuschauer die 36 ausverkauften Vorstellungen des Alternativ-Karnevals auf Zeche Zollern in Dortmund.

Unter dem Motto „Mein Name ist Pott, RuhrPott“ widmeten die Geier ihre Produktion James Bond. In der autorisierten Biografie outet sich der Geheimagent: „I ́m a native of the Ruhr.“ Die Kabarettisten übersetzen das nahezu wörtlich: „Ich bin vom Ruhrpott weg.“

Höhepunkt der Session ist die Verleihung des „Pannekopp-Ordens“ in der heutigen Abschlussvorstellung. Der Satire-Orden für „besondere Verdienste ums Ruhrgebiet“ geht in diesem Jahr an den Schalker Ehrenrat. Er wird ausgezeichnet für seine kuriose Begründung der Schmusestrafe in Clemens Tönnies.

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Der Ruhrpilot

Das mag jeder Politiker: Armin Laschet nimmt ein Bad in der Menge (Foto: Roland W. Waniek)
Armin Laschet Foto: Roland W. Waniek

NRW: Laschet kandidiert für CDU-Vorsitz…FAZ
NRW: „Wenn wir zurückweichen, wäre das der größte Fehler“…RTL
NRW: SPD-Chef warnt Partei vor Enteignungsdebatten(€)…RP Online
NRW: Mehrheit der Menschen hat mindestens einmal gefastet…Welt
Debatte: Wer sagt es der CDU?(€)…Welt
Debatte: Die CDU braucht mehr als einen neuen Vorsitzenden…Cicero
Debatte: Nicht mehr Mitte? Von wegen!…FAZ
Debatte: Aufstand der Unanständigen…Spiegel
Debatte: Es ist beschämend, wenn die Erinnerung keine Wirkung mehr hat…Zeit
Debatte: Kreide bis zur Selbstverleugnung …FAZ
Debatte: Das Virus ist eine Warnung an die Weltgemeinschaft(e)…Welt
Debatte: Alles für die Tiere…Jungle World
Ruhrgebiet: Gladbeckerin für Debütpreis der lit-cologne nominiert(€)…WAZ
Ruhrgebiet: Aktivisten besetzen Steinkohlekraftwerk Datteln 4…Ruhr Nachrichten
Ruhrgebiet: “Es fehlt der richtige Leuchtturm”…Deutsche Startups
Ruhrgebiet: Metropolrad-Ruhr legt kräftig zu(€)…IKZ 
Bochum: Künstler finden Inspiration an ungewöhnlichem Ort(€)…WAZ
Bochum: 50er-Jahre Gebäude der Musikschule neu gedacht…Bo Alternativ
Dortmund: Döner darf nicht mehr Döner heißen(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Personal um die Masern-Impfpflicht zu kontrollieren fehlt(€)…WAZ
Essen: Bestatter steigt ins Cannabis-Geschäft ein(€)…WAZ
Essen: Gladbecker Straße erstmals unter Grenzwert(€)…WAZ

Kampfbahn Glückauf: Altes Gelsenkirchener Wahrzeichen wird neu eingeweiht.

Im Bombenhagel des 2. Weltkrieges wurde in Schalke das historische Eingangsportal zur „Kampfbahn Glückauf“ in Trümmer gelegt. Nun ist an gleicher Stelle ein historischer Neubau entstanden, der für die gelebte Tradition und den Aufbruch in eine bessere Zukunft des Stadtteils Schalke steht.

In Schalke dreht sich wieder was. Und das ist nicht nur der berühmte Schalker Kreisel. Nach der detaillierten Ausarbeitung eines „Intuitiven Leitbildes“ zur Stadtteilentwicklung, der Licht- und Fahneninstallation an der denkmalgeschützten Haupttribüne und der 2,7 km langen Lichtinstallation „Blaues Band“ entlang der Hauptverkehrsachse der Stadt, wird am 26.2.2020 um 14.04 Uhr am Ernst-KuzorraPlatz ein weiteres sichtbares Zeichen in Schalke seiner Bestimmung übergeben.

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bodo feiert 25 Jahre Straßenmagazin!  

Dominik Bloh Foto: Julia Schwendler Lizenz: Copyright

Am 1. Februar 1995 erschien die erste Ausgabe der „bodo“. 25 Jahre und ungefähr 300 Ausgaben später ist aus dem damals ungewöhnlichen Projekt ein einzigartiges Magazin für die Region geworden, das in der Verbindung von professionellem Journalismus und sozialer Arbeit ein besonderes Ziel vor Augen hat: Menschen zu unterstützen, ihr Leben nach Niederlagen und Krisen wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Um das zu feiern, lädt „bodo“ Leser- und UnterstützerInnen, Wegbegleiter- und

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Cartoons ohne Bilder #87

Mehrere Panels.

Ein Karnevalsumzug nähert sich. Im Publikum ein ernster, älterer Herr. Kleine Sprechblasen über dem Umzug: „Helau! Helau! Helau!“

Der Umzug nähert sich weiter, die Sprechblasen werden größer: „Helau! Helau! Helau!“

Dann ein Gardist direkt vor dem Herrn, fette Sprechblase: „Ein dreifach donnerndes Helau! Helau! Helau!“
Sprechblase über dem Herrn, er hält eine Hand ans Ohr: „Verzeihung, könnten sie das letzte Wort noch mal wiederholen?“