Zentrum für Politische Schönheit entschuldigt sich

Philipp Ruch Foto: Wikipedia / Tobias Klenze Lizenz: CC BY-SA 4.0

Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) hat auf die Kritik an seiner Aktion in Berlin reagiert und sich in einer auf seiner Internetseite veröffentlichten Erklärung entschuldigt: „Wir bedauern aufrichtig, dass wir den zentralen Wirkungsaspekt unserer Arbeit nicht im Vorfeld erkannt haben. Als wir begannen, die Orte aufzusuchen, an denen wir die Überreste der Ermordeten vermuteten, waren wir überwältigt von dem Schrecken. Wir waren uns bewusst, dass wir die Gefühle von vielen Menschen aufwühlen würden, wenn wir berichten, was wir vorgefunden haben.“

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Zentrum für Politische Schönheit: Zynische Shoa-Show wird zum Desaster für Ruchs PR-Künstlertruppe

Philipp Ruch Foto: Wikipedia / Tobias Klenze Lizenz: CC BY-SA 4.0


Mit einer „Gedenksäule mit der Asche der Ermordeten Hitlerdeutschlands“ in Berlin wollte das selbsternannte Künstlerkollektiv „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS) gegen eine mögliche Zusammenarbeit von CDU und AfD protestieren. Die Aktion der PR-Profis um Philipp Ruch gerät zum Desaster. Ein Überblick.

In der taz schreibt Dinah Riese über die Aktion: „Selbst wenn gar keine Asche darin wäre: Achtung vor den Toten betrifft nicht nur ihre Körper. Zynisch kann man sagen, dass diese

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Christian Steiffen macht Dortmund zum Schlager-Olymp

Im Rüschenhemd, im Scheinwerferlicht, im FZW: Christian Steiffen. Foto: Johannes Hülstrung

Die „Ferien vom Rock ’n’ Roll“ sind lange vorbei. Und der einstige „Arbeiter der Liebe“ ist inzwischen zum „Gott of Schlager“ geworden. Für ein ganzes Wochenende steigt Christian Steiffen alias Hardy Schwetter von seinem Olymp und landet in Dortmund. Die zwei Konzerte im ausverkauften FZW sind eine amüsante Rückkehr in ein 70er-Jahre-Paralleluniversum. Von unserem Gastautor Johannes Hülstrung.

Christian Steiffen ist Schlager für alle, die Schlager blöd finden. Und besonders für Christian Steiffen persönlich, den man auch deshalb so mag, weil er sich selbst so mag. „Jetzt bin ich hier

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Zentrum für Politische Schönheit: Wenn die Ruhe der Toten nichts gilt, sind auch die Lebenden egal

Philipp Ruch Foto: Wikipedia / Tobias Klenze Lizenz: CC BY-SA 4.0

Es läuft gut für das Zentrum für Politische Schönheit. Nur einen Tag, nachdem die Künstlergruppe einen vier Tonnen schweren Edelstahlzylinder mit Erde, in der sich die Asche von Nazis ermordeter Juden befinden soll, auf dem Gelände der ehemaligen Krolloper in Berlin aufgestellt hat, waren schon 77.100 Euro an Spenden zusammengekommen. Über die Aktion mit dem Titel „Sucht nach uns“ wird viel berichtet. Begeistert verkünden die Anhänger des

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Ein Hoch auf Zeitgenossen wie Frank Zander & Co.

Frank Zander. Quelle: Wikipedia, Foto: Udo Grimberg, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Es sind komplizierte Zeiten, wie wir jeden Tag auf das Neue feststellen müssen. Viele Zeitgenossen meckern und fordern den lieben langen Tag lang. Sicherlich nicht immer völlig zu unrecht. Trotzdem tut es einfach auch einmal gut zu sehen, dass es noch immer Leute gibt, die lieber selber aktiv werden, aktiv etwas verbessern, anderen helfen wollen und nicht übermäßig viel darüber sprechen.

In diese Kategorie gehört mit Sicherheit auch der Sänger Frank Zander. Wie in den Jahren zuvor organisiert er auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit Freunden und seiner Familie eine Weihnachtsfeier für ca. 3000 Obdachlose und Bedürftige.

Es sind Aktionen wie diese, die in so unruhigen Zeiten gar nicht hoch genug bewertet und eingeschätzt werden können, weil sie ein Zeichen der Solidarität und der Hoffnung sind. Toll, wenn jemand etwas auf die Beine stellt, was Anderen hilft, denen es zurzeit nicht so gut geht.

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Zentrum für Poltische Schönheit: Knochen kotzen

Werbevideo des Zentrums für Politische Schönheit Bild: Screenshot/Ruhrbarone

„Ich könnte vor Wut nur noch Knochen kotzen.“ So beginnt ein Kommentar zur Aktion des sog. „Zentrums für politische Schönheit“. Im ersten Augenblick war mir nicht klar, was genau gemeint war. In Berlin wurde eine Säule mit der Asche von in Auschwitz ermordeter Juden aufgestellt. Ja, Asche – Asche, die aus dem Krematorium des Vernichtungslager Auschwitz stammt und mit der ein Damm nahe dem Vernichtungslager aufgeschüttet wurde. Hintergrund ist die Mahnung vor einem faschistischen Rechtsruck mit dem deutsche „Konservative“ an den historischen Verrat der Demokratie an Hitler erinnert werden sollen, damit sie keine Allianzen mit der AfD eingehen sollen. So gut, umso schlechter.

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Volker Beck stellt Strafanzeige gegen das Zentrum für Politische Schönheit

Volker Beck Foto: Stefan Kaminski

Volker Beck, Lehrbeauftragter am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Uni-Bochum, hat Strafanzeige gegen das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) gestellt. Der Grund: Das ZPS hat in Berlin eine „Kunstaktion“ begonnen, bei der Asche von Naziopfern verwendet wird. Beck: „Falls es sich tatsächlich um die Asche von in der Shoah Ermordeten handeln sollten, wäre dies eine strafbare Verletzung der Totenruhe. (§ 168 StGB). Dies behaupten die Aktivisten vom Zentrum für Politische Schönheit (ZPS). Es könnte freilich auch Fake & Teil der geschmack- und respektlosen Kunstaktion sein. Dies kann nur durch Ermittlungen geprüft werden. Ich habe beim Staatsschutz Strafanzeige erstattet.“